| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) vs. Suzuki GSX-8R: Vergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Konzepten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) steht für eine komfortorientierte Reiseausrichtung mit viel Elektronik und einem klaren Fokus auf entspannte Kilometer. Die Suzuki GSX-8R wirkt dagegen wie ein sportlicher Allrounder: agiler, direkter und mit dem Anspruch, auch im Alltag schnell Spaß zu machen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Fahrstil ins Gewicht fallen – und für wen passt welches Motorrad besser?
Grundidee im Vergleich: Reisekomfort vs. sportliche Agilität
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Tourenorientiert und souverän
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) ist als Motorrad gedacht, das lange Strecken angenehm macht. Die Ausrichtung zielt auf Stabilität, Komfort und eine Ausstattung, die das Fahren erleichtert. Gerade auf wechselnden Strecken – Stadt, Landstraße, Autobahnabschnitte – spielt die Tracer ihre Stärke aus: Sie wirkt wie ein „funktionierendes Gesamtsystem“, bei dem Fahrgefühl, Elektronik und Ergonomie zusammenpassen.
Suzuki GSX-8R: Kompakt, leichtfüßig und direkt
Die Suzuki GSX-8R verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist spürbar darauf ausgelegt, sich schnell in die Kurve zu bringen und dabei ein sportliches Gefühl zu vermitteln. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Reisegerät“ und mehr wie ein Allrounder, der auch dann Spaß macht, wenn die Tour spontan ausfällt oder die Strecke eher kurvig ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich dynamisch anfühlt und nicht zu viel „Aufwand“ beim Fahren bedeutet, findet hier eine klare Richtung.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Alltag
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) legt den Schwerpunkt auf gleichmäßige, entspannte Beschleunigung und ein souveränes Durchziehen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit moderaten Geschwindigkeiten gefahren wird oder wenn längere Abschnitte ohne ständiges „Nachdenken“ über das richtige Tempo anstehen. Die Suzuki GSX-8R dagegen wirkt lebendiger und direkter im Ansprechverhalten. Dadurch entsteht schneller das Gefühl, dass man das Motorrad aktiv „mitnimmt“ – ideal für Fahrten, bei denen Kurven und Zwischenspurts im Vordergrund stehen.
Stärken der Yamaha: ruhigerer, tourentauglicher Charakter und ein Antrieb, der auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Schwächen im Vergleich: wer maximal sportliche Direktheit erwartet, könnte die Yamaha weniger „unmittelbar“ empfinden als die GSX-8R.
Stärken der Suzuki: agiles, sportlich geprägtes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Strecken macht. Schwächen im Vergleich: wer vor allem lange Autobahnabschnitte oder sehr komfortorientierte Touren plant, könnte die Yamaha als „rundere“ Wahl empfinden.
Elektronik und Assistenz: Komfort durch smarte Unterstützung
Beide Motorräder nutzen moderne Technik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) wirkt dabei wie das Motorrad, das Elektronik stärker als Komfort- und Entlastungsfaktor einsetzt. Das zeigt sich im Fahralltag vor allem dann, wenn unterschiedliche Situationen schnell wechseln: Stadtverkehr, Landstraße, wechselnde Fahrbahnverhältnisse. Die Suzuki GSX-8R setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, bleibt aber im Gesamteindruck etwas „puristischer“ im Fahrgefühl – sportlich, direkt und weniger auf „Dauerkomfort“ getrimmt.
Yamaha Vorteil: mehr Fokus auf entspannte Kontrolle und ein Systemgefühl, das lange Fahrten angenehmer macht. Yamaha Nachteil: wer bewusst möglichst wenig „Regie“ durch Assistenzsysteme möchte, könnte die Yamaha als etwas weniger „roh“ empfinden.
Suzuki Vorteil: sportliches, unmittelbares Fahrgefühl trotz moderner Technik. Suzuki Nachteil: bei sehr langen Touren kann der Komfortfokus der Yamaha stärker ins Gewicht fallen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) wirkt stabil und gelassen, besonders wenn die Strecke länger wird oder wenn man gleichmäßig fährt. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, ohne dass man ständig „gegenlenken“ muss. Die Suzuki GSX-8R ist dagegen spürbar leichter zu bewegen. Sie lädt dazu ein, die Linie zügig zu wechseln und Kurven dynamisch anzugehen. Dadurch entsteht ein sportlicher Flow, der besonders auf kurvigen Strecken Spaß macht.
Yamaha Stärken: ruhiges Fahrverhalten, gute Langstrecken-Eignung und ein Gefühl von Souveränität. Yamaha Schwächen: wer maximale Wendigkeit und „kurzfristige“ Reaktionen sucht, wird die GSX-8R als agiler erleben.
Suzuki Stärken: Wendigkeit, direktes Einlenken und ein sportlicher Charakter. Suzuki Schwächen: auf sehr langen, gleichmäßigen Strecken kann die Yamaha als komfortabler und entspannter wirken.
Bremsen und Fahrgefühl: Kontrolle in unterschiedlichen Situationen
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) bietet ein kontrolliertes Bremsgefühl, das vor allem dann überzeugt, wenn man vorausschauend fährt und häufig in wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist. Die Suzuki GSX-8R wirkt ebenfalls gut kontrollierbar, aber mit einem stärker sportlichen Charakter. Das kann sich so anfühlen, dass man schneller „mit dem Motorrad arbeitet“, statt nur zu regeln.
Yamaha: eher entspannte Dosierbarkeit und souveräne Kontrolle. Suzuki: direkteres, sportlich geprägtes Feedback.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt im Alltag. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch länger ohne „Zwang“ fahren kann. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus sportlichen Passagen besteht, sondern aus vielen unterschiedlichen Abschnitten. Die Suzuki GSX-8R setzt dagegen stärker auf eine sportlichere Haltung. Das ist für kurze bis mittlere Fahrten oft genau richtig – kann aber bei sehr langen Strecken je nach Körperbau und Fahrstil weniger entspannend sein.
Yamaha Vorteil: mehr Langstrecken-Komfort. Yamaha Nachteil: weniger „sportlich kompakt“ im Sitzgefühl als die GSX-8R. Suzuki Vorteil: sportliche Haltung und dynamisches Fahrgefühl. Suzuki Nachteil: bei sehr langen Touren kann die Yamaha ergonomisch im Vorteil sein.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) – die bessere Wahl für Tourer
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf komfortorientierten Touren liegt: längere Strecken, wechselnde Bedingungen, und der Wunsch nach einem Motorrad, das sich wie ein „verlässliches Gesamtpaket“ anfühlt. Wer Wert auf Elektronik als Unterstützung legt und ein souveränes, ruhiges Fahrverhalten bevorzugt, wird mit der Tracer sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Suzuki GSX-8R – die bessere Wahl für sportliche Allrounder
Die Suzuki GSX-8R passt besser, wenn Agilität, Direktheit und sportlicher Fahrspaß im Vordergrund stehen. Wer oft kurvige Strecken fährt, spontane Ausfahrten mag und ein Motorrad sucht, das sich schnell und leichtfüßig bewegt, trifft mit der GSX-8R eher den eigenen Geschmack. Auch im Alltag wirkt sie wie ein Bike, das schnell „bereit“ ist.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) ist die stimmigere Wahl für alle, die vor allem komfortable Touren planen und ein souveränes, kontrolliertes Fahrgefühl suchen. Ihre Stärken liegen im entspannten Charakter, im tourentauglichen Gesamtkonzept und darin, dass Elektronik und Ergonomie das Fahren über längere Zeit leichter machen. Wer häufig lange Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, wird hier eher glücklich.
Die Suzuki GSX-8R gewinnt dagegen, wenn sportliche Agilität und ein direktes Fahrgefühl wichtiger sind als maximaler Langstreckenkomfort. Sie wirkt lebendiger, lässt sich dynamischer bewegen und macht besonders auf kurvigen Strecken schnell Lust auf mehr. Wer ein Motorrad für den Alltag sucht, das sich schnell anfühlt und Spaß in den Vordergrund stellt, findet in der GSX-8R den besseren Match.