| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Sehr handlich
- Stabiles Fahrgefühl
- Günstig
- Bedienung
- Soziuskomfort
- Motor im Vergleich zur Konkurrenz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 749 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 114 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 138)mm | |
| Aufhängung hinten | Trapezschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Suzuki GSX-S 750 – Motorradvergleich
Wer sich zwischen der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und der Suzuki GSX-S 750 entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht ein touringorientiertes Motorrad, das auf Komfort, Alltagstauglichkeit und moderne Technik setzt. Auf der anderen Seite kommt mit der Suzuki GSX-S 750 ein Naked Bike, das vor allem durch seine direkte Fahrweise und den unkomplizierten Charakter überzeugt. Beide Modelle sind alltagstauglich, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten – und genau das macht den Vergleich so interessant.
Grundcharakter: Touring-Reisegefühl vs. Naked-Dynamik
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist klar auf längere Strecken und entspanntes Reisen ausgelegt. Der Fokus liegt auf einer Sitzposition, die auch bei längerer Fahrt nicht unnötig ermüdet, und auf einer Ausstattung, die den Alltag erleichtert. Dazu passt das Konzept des Y-AMT-Systems: Es nimmt dem Fahrer im Stadtverkehr und auf wechselnden Strecken den größten Stress aus dem Handgelenk.
Die Suzuki GSX-S 750 dagegen wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern schnell reagieren, zügig beschleunigen und sich auf das Wesentliche konzentrieren möchten. Als Naked Bike ist sie weniger „Reiseapparat“, mehr „Fahrmaschine“. Das zeigt sich besonders im Gefühl beim Einlenken und in der Art, wie sie Tempo aufbaut und wieder in die Kurve zurückfindet.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied in der Charakteristik: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) zielt auf gleichmäßige, souveräne Leistungsentfaltung. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Sprints besteht, sondern aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und wechselnden Situationen. Die Tracer wirkt dabei wie ein Motorrad, das „mitdenkt“: Gas geben, stabil bleiben, weiterrollen – ohne dass man ständig nach dem perfekten Drehzahlfenster suchen muss.
Die Suzuki GSX-S 750 spielt dagegen stärker die Rolle des agilen Alltagsbikes. Die Leistungsentfaltung ist direkter, das Ansprechverhalten wirkt unmittelbarer. Das macht sie attraktiv, wenn gern zügig überholt wird, wenn Ampelstarts Spaß machen oder wenn Kurvenfahrten im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „wach“ anfühlt, findet hier eine klare Stärke.
Getriebe-Philosophie: Y-AMT vs. klassisches Schalten
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist das Y-AMT der Yamaha. Es bringt Komfort, weil es Schaltvorgänge reduziert und damit den Fokus auf die Straße lenkt. Das ist besonders in Stop-and-Go-Situationen oder bei entspanntem Cruisen ein Vorteil. Gleichzeitig bleibt die Frage: Wer bewusst das Schalten als Teil des Fahrspaßes nutzt, könnte die Suzuki als „ehrlicheres“ Fahrerlebnis empfinden, weil sie stärker auf die klassische Interaktion setzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit im Alltag
Bei der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht die Stabilität im Vordergrund. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, unterstützt längere Fahrten und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke länger wird oder wenn Wind und Verkehr die Konzentration fordern. Gerade auf Autobahn und bei zügigem Landstraßentempo ist das ein Pluspunkt.
Die Suzuki GSX-S 750 punktet hingegen mit Agilität. Das Naked-Konzept sorgt dafür, dass sich das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bringen lässt. In der Stadt, auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln oder auf kurvigen Strecken wirkt die Suzuki oft „leichter“ im Handling. Wer gern dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das schnell auf Eingaben reagiert.
Bremsen und Fahrgefühl
Im Vergleich der Bremswirkung zeigt sich: Beide Modelle sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Yamaha fühlt sich häufig dann besonders stimmig an, wenn man gleichmäßig und kontrolliert bremst – passend zum Touring-Anspruch. Die Suzuki wirkt im direkten Fahrstil oft spontaner, was sie für Fahrer interessant macht, die gern zügig verzögern und wieder beschleunigen.
Elektronik und Assistenz: Komfort vs. Fokus auf Fahrspaß
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bringt im Vergleich mehr „Reise- und Komfortdenken“ in die Elektronik. Das zeigt sich daran, dass das Motorrad in vielen Situationen hilft, die Fahrt stressfreier zu gestalten. Gerade wenn Wetter, Verkehr oder unbekannte Strecken dazukommen, ist das ein echter Vorteil. Die Elektronik unterstützt dabei, das Motorrad leichter im gewünschten Tempo zu halten.
Die Suzuki GSX-S 750 wirkt dagegen wie ein Bike, das den Fahrer nicht zu sehr aus der Verantwortung nimmt. Das ist nicht als Nachteil zu verstehen, sondern als anderer Ansatz: weniger „Touring-Overhead“, mehr unmittelbares Fahrgefühl. Wer Elektronik als Unterstützung betrachtet, aber nicht als Hauptbestandteil des Fahrens, wird sich hier vermutlich wohler fühlen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Touren
Für den Alltag ist die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) besonders stark, wenn viel Stadtverkehr oder Pendeln auf dem Plan steht. Das Automatik-Getriebe reduziert die Belastung im Stop-and-Go, und die touringorientierte Sitz- und Ergonomieauslegung hilft, auch nach mehreren Stunden noch entspannt anzukommen. Dazu kommt, dass die Yamaha als „Allrounder“ wirkt: Sie ist nicht nur für die eine Lieblingsstrecke gemacht, sondern für viele Szenarien.
Die Suzuki GSX-S 750 ist im Alltag ebenfalls überzeugend, aber auf andere Weise. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die kurze Wege gern sportlich nehmen, die gern spontan fahren und die sich nicht erst „auf Tour“ einstellen wollen. In engen Situationen und bei häufigem Richtungswechsel kann die Suzuki durch ihre kompakter wirkende Art punkten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
- Stärken: Touring-Charakter, ruhiges Fahrverhalten auf Strecke, Komfortfokus, Entlastung durch Y-AMT, insgesamt stimmiges Gesamtpaket für längere Fahrten.
- Schwächen: Wer maximalen „Rohspaß“ aus dem Schalten und dem direkten Naked-Feeling sucht, könnte die Yamaha als etwas weniger „pur“ empfinden.
Suzuki GSX-S 750
- Stärken: agiles Handling, unmittelbares Ansprechverhalten, Naked-Charakter mit Fokus auf Fahrspaß, ideal für dynamische Landstraßen und spontane Fahrten.
- Schwächen: Wer häufig lange Strecken mit möglichst wenig Ermüdung fahren möchte, wird die touringorientierten Vorteile der Yamaha stärker vermissen.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Wie soll sich das Motorrad im Alltag anfühlen? Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl, wenn die Priorität auf Komfort, entspannter Langstrecke und moderner Unterstützung liegt. Das gilt besonders für Fahrer, die im Verkehr wenig Stress möchten und die das Motorrad als zuverlässigen Begleiter über viele Kilometer sehen.
Die Suzuki GSX-S 750 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: schnell reagieren, zügig beschleunigen, Kurven dynamisch angehen und das Fahren als unmittelbares Erlebnis genießen. Wer ein Naked Bike sucht, das sich nicht wie ein „Touring-Projekt“ anfühlt, sondern wie ein direktes Werkzeug für dynamische Fahrten, liegt mit der Suzuki richtig.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist für alle die erste Wahl, die ein Motorrad für lange Strecken, häufiges Pendeln und entspanntes Reisen suchen. Das Y-AMT nimmt spürbar Arbeit ab, und das Gesamtpaket wirkt auf Distanz souverän. Die Suzuki GSX-S 750 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein agiles Naked Bike bevorzugen: direkteres Ansprechverhalten, lebendiges Handling und ein Fahrgefühl, das stärker auf Dynamik als auf Komfort-„Assistenten“ setzt. Wer also Komfort und Unterstützung priorisiert, findet in der Yamaha den stimmigeren Begleiter. Wer dagegen das Motorrad als Spaßmaschine für kurze und mittlere Touren sieht, wird mit der Suzuki glücklicher.