UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 15.895 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
Mehr Technik geht nicht.
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Der lässige British-Cruiser von Triumph im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • lässiger Auftritt
  • lässige Sitzposition
  • lässige Leistung
  • lässiges Dahingleiten
  • hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
Kontra:
  • Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
  • Bremsleistung hinten 1b
  • Soziuskomfort 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht263kg
Radstand1.500mm
Länge2.220mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung78 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment106 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite267km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneShowa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne130/90 B 16
Reifen hinten150/80 R 16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDoppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!
 
Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.395 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2002
  • Farben: rot, schwarz, schwarz-weiß

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs Triumph Bonneville Speedmaster – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und die Triumph Bonneville Speedmaster, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein moderner, reisefokussierter Sport-Touring/Adventure-Ansatz auf einen klassischen Cruiser-Charakter mit britischem Stil. Beide Maschinen können im Alltag überzeugen, aber sie setzen ihre Schwerpunkte an anderer Stelle. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, wer „besser“ ist, sondern darum, wer zu welchem Fahrprofil passt.

Grundidee und Fahrgefühl: Touring-Performance vs Cruiser-Flow

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): dynamisch und tourentauglich

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist klar auf vielseitige Einsätze ausgelegt. Der Charakter ist sportlich, aber nicht kompromisslos: Die Maschine fühlt sich auf Landstraße und Autobahn wohl, bleibt dabei aber handlich genug, um auch im Alltag nicht zu „schwer“ zu wirken. Besonders das Konzept des Y-AMT-Getriebes zielt auf entspanntes Fahren ab – etwa im Stadtverkehr oder bei längeren Strecken, wenn weniger Schaltarbeit den Fokus auf die Straße lenkt.

Triumph Bonneville Speedmaster: entspannt, kraftvoll und klassisch

Die Triumph Bonneville Speedmaster setzt dagegen auf den typischen Cruiser-Flow: Drehmomentbetont, angenehm im Rhythmus und mit einem Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „maximal attackieren“ klingt. Wer gerne gleichmäßig fährt, Kurven sauber anrollt und das Motorrad als Begleiter für entspannte Touren sieht, wird hier schnell warm. Der Look ist ein Statement – und das spürt man auch beim Fahren: weniger hektisch, mehr Stil.

Motor und Antrieb: wie sich die Leistungsbilder unterscheiden

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der größte Unterschied: Die Yamaha wirkt wie ein modernes Touring-Bike, das Leistung und Ansprechverhalten so ausspielt, dass man zügig vorankommt und dabei jederzeit Kontrolle behält. Die Speedmaster dagegen spielt ihre Stärken stärker über das Drehmoment und die gleichmäßige Kraftentfaltung aus. Das bedeutet: Während die Yamaha eher „zieht und beschleunigt“ in einem sportlichen Kontext, fühlt sich die Triumph mehr nach „rollt und schiebt“ an – besonders dann, wenn man nicht ständig am Gas spielt, sondern im passenden Gang fährt.

In der Praxis führt das zu unterschiedlichen Fahrstilen: Die Tracer 9 GT Plus lädt dazu ein, Geschwindigkeit aufzubauen und auch mal zügiger zu fahren. Die Speedmaster belohnt dagegen einen ruhigen, flüssigen Umgang mit dem Gas und sorgt dafür, dass man lange Strecken ohne Stress genießen kann.

Getriebe und Bedienung: Y-AMT vs klassisches Cruiser-Setup

Yamaha mit Y-AMT: Komfort im Alltag

Das Y-AMT der Yamaha ist ein echter Komfortfaktor. Es reduziert die Schaltarbeit und macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig Stop-and-Go, Stadtverkehr oder lange, gleichmäßige Strecken anstehen. Gleichzeitig bleibt die Maschine so ausgelegt, dass man bei Bedarf weiterhin zügig reagieren kann. Das ist ein Vorteil gegenüber vielen rein schaltbetonten Konzepten, weil man sich weniger auf den Antrieb konzentrieren muss.

Triumph: direkt, klassisch und intuitiv

Die Triumph Bonneville Speedmaster setzt auf ein traditionelles Fahrgefühl. Das ist nicht nur „Retro“, sondern auch praktisch: Die Bedienung wirkt vertraut, das Ansprechverhalten ist gut dosierbar und das Motorrad lässt sich sehr natürlich fahren. Wer gerne selbst schaltet oder bewusst mit dem Motor arbeitet, fühlt sich hier schnell zuhause.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs souveräne Cruiser-Dynamik

Beide Motorräder sind für ihre Kategorie stimmig abgestimmt, aber die Prioritäten sind verschieden. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf sicheres Handling ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn Wind und Fahrbahnunebenheiten stärker ins Spiel kommen. Die Triumph Speedmaster spielt ihre Stärken eher in einem souveränen, ruhigen Fahrstil aus: Sie vermittelt Vertrauen, ohne dass man das Gefühl hat, ständig „arbeiten“ zu müssen.

Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Ausrichtung: Die Yamaha wirkt darauf getrimmt, auch bei sportlicherem Fahren konstant zu funktionieren. Die Triumph bremst kraftvoll und kontrolliert, aber sie fühlt sich insgesamt mehr nach „komfortabler Kontrolle“ an als nach „Sportbrems-Feeling“.

Elektronik und Assistenz: moderne Touring-Hilfe vs reduzierte Klarheit

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bringt eine moderne Elektronik-Philosophie mit: Gerade im Alltag und bei wechselnden Bedingungen kann das helfen, das Motorrad leichter beherrschbar zu machen. Dazu passt auch der Touring-Ansatz: Elektronik soll nicht ablenken, sondern Sicherheit und Komfort erhöhen.

Die Triumph Speedmaster wirkt dagegen bewusst „geradliniger“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger Systeme spüren möchte und das Motorrad lieber als mechanisch direktes Erlebnis wahrnimmt. Wer Elektronik als Sicherheitsnetz schätzt, wird bei der Yamaha eher mehr „Assistenz“ finden. Wer dagegen eine klare, klassische Linie bevorzugt, wird die Triumph als angenehm unkompliziert erleben.

Komfort, Sitzposition und Windschutz: wer fährt entspannter?

Yamaha: Touring-Position und Windmanagement

Die Tracer 9 GT Plus ist auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt der Touring-Fokus beim Windschutz: Je nach Setup und Fahrtempo kann das spürbar dazu beitragen, dass Ermüdung geringer ausfällt. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei wechselhaftem Wetter ist das ein Pluspunkt.

Triumph: entspannte Cruiser-Ergonomie

Die Speedmaster bietet eine entspannte Cruiser-Sitzhaltung. Das ist ideal, wenn die Tour eher nach „gemütlich unterwegs“ klingt und man das Motorrad als Lifestyle- und Genussmaschine nutzt. Der Komfort steht hier im Vordergrund – weniger die aerodynamische Optimierung, mehr das angenehme „Sitzen und Gleiten“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Parken

Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern das Gesamtpaket. Die Yamaha punktet durch das automatisierte Schalten und die Touring-Ausrichtung: Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig kurze Strecken, Stop-and-Go oder längere Fahrten am Stück anstehen. Außerdem ist die Maschine so konzipiert, dass sie sich auf unterschiedlichen Straßen gut anfühlt.

Die Triumph ist im Alltag ebenfalls stark, aber auf ihre Art: Sie wirkt weniger „technisch“ und mehr „direkt“. Das kann in der Stadt angenehm sein, wenn man das Motorrad gerne unkompliziert bewegt. Gleichzeitig ist die Cruiser-Charakteristik ein Hinweis darauf, dass die Maschine besonders dann glänzt, wenn man nicht ständig sportlich beschleunigen muss, sondern flüssig fährt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)

  • Komfort durch Y-AMT: weniger Schaltarbeit, entspannteres Fahren im Alltag.
  • Touring-Fokus: Windschutz und Langstrecken-Feeling passen gut zusammen.
  • Moderne Elektronik: unterstützt bei wechselnden Bedingungen und erhöht die Sicherheit.
  • Vielseitigkeit: fühlt sich auf Landstraße und schnellen Strecken gleichermaßen stimmig an.

Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha

  • Wer ein bewusst „puristisches“ Fahrgefühl sucht, könnte die moderne Ausrichtung als weniger reduziert empfinden.
  • Das Touring-Konzept ist stark – aber wer ausschließlich Cruiser-Feeling will, findet bei der Triumph die emotionalere Passform.

Stärken der Triumph Bonneville Speedmaster

  • Charakter und Stil: klassischer Cruiser-Look und ein stimmiges Fahrgefühl.
  • Drehmomentorientiertes Fahren: angenehm beim entspannten Rollen und Schieben aus dem Drehzahlbereich.
  • Direkte Bedienung: weniger „Systemdenken“, mehr intuitive Kontrolle.
  • Genussfaktor: ideal für Touren, bei denen das Erlebnis im Vordergrund steht.

Schwächen bzw. Grenzen der Triumph

  • Wenn häufig hohe Geschwindigkeiten und maximaler Touring-Komfort im Fokus stehen, wirkt die Yamaha in ihrer Kategorie konsequenter.
  • Wer viel Elektronik-Assistenz erwartet, findet bei der Triumph weniger „digitale Unterstützung“.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „Daten“ ab, sondern davon, wie man fahren möchte. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen, wenn Komfort und Unterstützung durch Elektronik wichtig sind und wenn das automatisierte Schalten den Alltag spürbar erleichtern soll. Sie ist eine gute Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das Tour, Alltag und zügige Fahrten zusammenbringt.

Die Triumph Bonneville Speedmaster passt dagegen hervorragend, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, klassischem Stil und einem entspannten Fahrrhythmus liegt. Wer gerne Drehmoment nutzt, ohne ständig „am Limit“ zu fahren, und das Motorrad als emotionalen Begleiter für Touren und Wochenendfahrten sieht, wird hier sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Touring-Motorrad gesucht wird: mit komfortabler Bedienung durch das Y-AMT, moderner Elektronik und einem Setup, das Langstrecken und zügigere Fahrten souverän mitmacht. Die Triumph Bonneville Speedmaster gewinnt dagegen dort, wo Stil, Cruiser-Charakter und entspanntes, drehmomentbetontes Fahren wichtiger sind als maximale Touring-Unterstützung. Wer häufig unterwegs ist, auch im Alltag, und dabei möglichst wenig Stress im Antrieb möchte, fährt mit der Yamaha oft glücklicher. Wer dagegen vor allem das Gefühl, den Rhythmus und die klassische Ausstrahlung sucht, findet in der Speedmaster die passendere Maschine. So wird aus dem Vergleich letztlich eine Entscheidung für den eigenen Fahrstil.

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