| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Triumph Bonneville T100 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig verschiedene Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für einen modernen, komfortorientierten Tourer mit viel Elektronik und einem klaren Fokus auf Alltag und Langstrecke. Die Triumph Bonneville T100 dagegen verkörpert den klassischen Stil einer modernen Interpretation britischer Motorradtradition: purer Fahrspaß, ein stimmiges Gesamtgefühl und eine Ausstrahlung, die man nicht erklären muss.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen – und welche Stärken dort liegen, wo man sie wirklich merkt.
Grundcharakter: Tourer mit Technik vs. klassischer Straßen-Charme
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Reiseorientiert und digital
Die Tracer 9 GT Plus ist als Tourer gedacht, der auch dann überzeugt, wenn die Strecke länger wird oder das Wetter ungemütlich ist. Der Fokus liegt auf Komfort, Windschutz und einer Ausstattung, die das Fahren erleichtert. Gerade auf längeren Etappen wirkt das Gesamtpaket wie ein „entspanntes Arbeiten“: Motor, Fahrwerk und Elektronik greifen so zusammen, dass sich das Motorrad stabil und berechenbar anfühlt.
Triumph Bonneville T100: Klassik, die im Alltag funktioniert
Die Bonneville T100 ist weniger „Reisecomputer“, mehr Motorrad mit Charakter. Der Antrieb und die Art, wie das Bike auf Gasbefehle reagiert, vermitteln ein unmittelbares Gefühl. Das Motorrad wirkt dabei nicht wie ein Kompromiss, sondern wie ein bewusstes Statement: klassischer Look, angenehme Sitzposition und ein Fahrstil, der auch im Stadtverkehr Spaß macht.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Konzepte auf der Straße auswirken
Leistungsentfaltung und Ansprechverhalten
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man gleichmäßig unterwegs ist oder die Geschwindigkeit über längere Zeit halten möchte. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt.
Die Triumph Bonneville T100 setzt stärker auf ein direktes, „mechanisches“ Gefühl. Wer gern dosiert, schaltet oder einfach im passenden Drehzahlbereich fährt, bekommt ein Motorrad, das sich lebendig anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv für kurze bis mittlere Strecken, bei denen das Fahren selbst im Vordergrund steht.
Getriebe und Fahrassistenz: Y-AMT als Komfortfaktor
Ein zentraler Unterschied ist die Art, wie man das Motorrad bedient. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bietet mit dem Automatik-Ansatz eine spürbare Entlastung im Alltag. Das ist vor allem im Stop-and-Go-Verkehr oder bei zähflüssigen Strecken ein Vorteil, weil weniger „Handarbeit“ nötig ist. Gleichzeitig bleibt das Motorrad dadurch nicht träge, sondern zielt auf flüssiges Vorankommen.
Die Triumph Bonneville T100 setzt dagegen auf das klassische Fahrerlebnis. Wer gern selbst eingreift, findet hier eine direkte Verbindung zwischen Hand und Maschine. Das kann sich im Alltag sehr befriedigend anfühlen – gerade dann, wenn man das Motorrad nicht als reines Transportmittel betrachtet.
Komfort und Ergonomie: Wer fühlt sich wohler?
Windschutz und Sitzkomfort
Die Tracer 9 GT Plus ist klar auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz und die generelle Reiseorientierung sorgen dafür, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Auch wenn die Strecke mal „unplanbar“ wird, bleibt das Motorrad so ausgelegt, dass man nicht ständig gegen Wetter und Ermüdung arbeiten muss.
Die Bonneville T100 ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders. Sie wirkt eher wie ein Motorrad, das man gern „genießt“: angenehme Sitzhaltung, ein harmonisches Gesamtbild und ein Fahrgefühl, das nicht nach maximaler Reiseeffizienz strebt, sondern nach stimmigem Komfort.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Feierabend
Im Stadtverkehr zeigt die Yamaha ihren Komfortvorteil besonders deutlich. Die Kombination aus Tourer-Setup und Automatik-Charakter macht das Fahren unkompliziert. Die Triumph ist im Alltag ebenfalls stark, aber der Fokus liegt mehr auf dem klassischen Fahrspaß und dem „einfach draufsetzen“-Gefühl.
Auf der Landstraße kann die Yamaha mit ihrer stabilen, ruhigen Art punkten, während die Triumph dort glänzt, wo man gern kurvig fährt und das Motorrad spürbar „mitarbeitet“.
Elektronik und Sicherheit: Moderne Unterstützung vs. klassische Einfachheit
Assistenzsysteme und Fahrmodi
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt eine moderne Elektronik-Philosophie mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad Antrieb und Fahrverhalten unterstützt. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht jedes Detail selbst „einstellen“ möchte, ist das ein Plus. Die Elektronik wirkt dabei nicht wie ein Gimmick, sondern wie ein Werkzeug, das das Fahren entspannter macht.
Die Triumph Bonneville T100 setzt auf eine eher klassische Linie. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre, aber der Charakter bleibt: weniger „Regie“, mehr unmittelbares Motorradgefühl. Wer es mag, wenn das Bike nicht ständig eingreift, sondern sich natürlich anfühlt, wird hier eher glücklich.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt. Die Yamaha wirkt dabei besonders auf kontrollierte Verzögerung und ruhige Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Die Triumph spielt ihre Stärken eher im Bereich „Alltagssicherheit“ aus: berechenbar, gut dosierbar und passend zum klassischen Fahrstil.
Stärken und Schwächen: Was passt besser zu welchem Fahrprofil?
Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
- Komfort und Reiseorientierung: Windschutz und Gesamtsetup reduzieren Ermüdung.
- Automatik als Entlastung: besonders im Stadtverkehr und auf zähen Strecken.
- Elektronik-Unterstützung: macht das Motorrad in vielen Situationen souverän.
- Allround-Charakter: eignet sich für unterschiedliche Streckenarten.
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
- Charakter eher „touring“ als „klassisch“: Wer maximale Nähe zum mechanischen Gefühl sucht, könnte weniger begeistert sein.
- Komplexität: Mehr Technik bedeutet auch, dass man sich mit dem Setup vertraut machen sollte.
Stärken der Triumph Bonneville T100
- Klassischer Fahrspaß: direktes Ansprechverhalten und stimmiges Gesamtgefühl.
- Stil und Identität: das Motorrad wirkt zeitlos und macht optisch wie emotional etwas her.
- Alltagstauglichkeit: angenehm für Feierabendfahrten und kurze Touren.
- Fahrerfokus: weniger „Assistenten“, mehr unmittelbare Verbindung.
Schwächen bzw. Grenzen der Triumph Bonneville T100
- Reisefokus weniger ausgeprägt: Für lange Etappen kann die Yamaha im Komfortkonzept im Vorteil sein.
- Technik-Fokus geringer: Wer maximale Assistenz und moderne Tourer-Features erwartet, findet bei der Triumph weniger „Regie“.
Welche Ausstattung passt zum eigenen Anspruch?
Die Entscheidung hängt oft weniger vom „besseren Motorrad“ ab, sondern davon, wie gefahren werden möchte. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist ideal, wenn Tourenplanung, Komfort und moderne Unterstützung im Vordergrund stehen. Die Triumph Bonneville T100 ist ideal, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: ein stimmiger Begleiter mit klassischem Charakter, der auf der Straße Freude macht.
Für wen lohnt sich die Yamaha besonders?
Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und entspannte Ergonomie legt und im Alltag die Entlastung durch Automatik schätzt, findet in der Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) eine sehr passende Wahl. Auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt, wirkt das Gesamtkonzept darauf ausgelegt, dass die Fahrt trotzdem angenehm bleibt.
Für wen lohnt sich die Triumph besonders?
Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein Technikpaket anfühlt, sondern wie ein echtes „Motorrad zum Fahren“, wird mit der Bonneville T100 glücklich. Besonders attraktiv ist sie für alle, die gern selbst entscheiden, wie dynamisch es wird, und die klassische Optik sowie das unmittelbare Fahrgefühl schätzen.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes, komfortorientiertes Tourenmotorrad suchen: mit viel Unterstützung, entspannterem Handling im Alltag und einem Konzept, das lange Strecken deutlich angenehmer macht. Wer häufig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen, und die Automatik als echten Komfortgewinn empfindet, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die den klassischen Charakter priorisieren: direktes Fahrgefühl, stimmige Harmonie und ein Motorrad, das vor allem durch Identität und Fahrspaß überzeugt. Für kürzere bis mittlere Touren und für alle, die das Motorradgefühl ohne „Regie“ genießen möchten, ist die Bonneville eine besonders passende Wahl.
Kurz gesagt: Tourenkomfort mit Technik gewinnt bei der Yamaha – klassischer Fahrspaß mit Charakter gewinnt bei der Triumph.