UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 6.345 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Mehr Technik geht nicht.
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Schwestermodell der Speed 400 als Scrambler-Variante
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • komfortable Sitzposition
  • aufgeräumte Optik
  • kaum Vibrationen
  • coole Scrambler-Reifen von Metzeler
  • Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
  • 4 Jahre Garantie
Kontra:
  • lieblose gemachte Hebel
  • fünf PS mehr hätten ihr gut getan

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht179kg
Radstand1.418mm
Länge2.065mm
Radstand1.418mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.169mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen
Hubraum398ccm
Hub64mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment38 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite371km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartHybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen
Federung vorne43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenGasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten140/80-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneStarre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenStarre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

Fazit

Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.
 
Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.295 €
  • Verfügbarkeit: Seit 2024
  • Farben: Rot, Khaki, Schwarz

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Triumph Scrambler 400 X – Vergleich im Alltag und auf Tour

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für eine moderne, reiseorientierte Allround-Philosophie: komfortabel, technisch gut ausgestattet und mit einem Fokus auf entspannte Kilometer. Die Triumph Scrambler 400 X dagegen wirkt wie ein Statement für Leichtigkeit und Charakter – kompakt, agil und mit dem Scrambler-Gefühl, das man vor allem in der Stadt und auf kurzen Ausfahrten sofort spürt.

Beide Modelle können Spaß machen, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die jeweiligen Ausstattungs- und Fahrkonzepte mit, wo liegen die Grenzen – und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundcharakter: Reise-Allrounder vs. kompakter Scrambler

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Fokus auf Komfort und Reichweite

Die Tracer 9 GT Plus ist als Reise-Allrounder gedacht. Das merkt man nicht nur am Gesamtkonzept, sondern auch an der Art, wie sie sich im Fahrbetrieb präsentiert: stabil, souverän und auf längere Strecken ausgelegt. Gerade wenn die Route nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern auch Landstraße und Autobahnanteile enthält, spielt die Yamaha ihre Stärken aus. Das Motorrad wirkt wie ein „funktionierendes Gesamtpaket“ aus Motor, Fahrwerk und Elektronik.

Triumph Scrambler 400 X: Leichtfüßig, nah am Fahrer, unkompliziert

Die Scrambler 400 X ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell „greifbar“ anfühlt. Sie ist kompakt, wirkt wendig und lädt dazu ein, häufiger zu fahren – auch dann, wenn die Zeit nur für eine kurze Runde reicht. Der Scrambler-Charakter zeigt sich im Handling: Das Motorrad lässt sich zügig umsetzen, bleibt dabei angenehm kontrollierbar und vermittelt das Gefühl, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um Spaß zu haben.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungscharakteristik anfühlt

Beim Vergleich der Motor- und Antriebsphilosophie wird der Unterschied besonders deutlich. Die Yamaha ist auf Durchzug und souveräne Beschleunigung ausgelegt. Das hilft vor allem dann, wenn man zügig überholen möchte oder wenn die Strecke wechselhaft ist und man nicht ständig nachjustieren will. Die Tracer 9 GT Plus wirkt dabei wie ein Motorrad, das auch bei längeren Fahrten konstant „mitzieht“.

Die Triumph setzt eher auf ein leichtes, direktes Ansprechverhalten. Für den Alltag ist das oft ein Vorteil: Man kommt schnell in den passenden Drehzahlbereich, das Motorrad reagiert spontan und wirkt dadurch besonders unkompliziert. Wer hauptsächlich innerorts unterwegs ist oder kurze Landstraßenabschnitte fährt, erlebt die Scrambler 400 X als sehr angenehm, weil sie nicht das Gefühl vermittelt, man müsse sie „ausdrehen“, um voranzukommen.

Getriebe und Fahrassistenz: Automatik-Ansatz vs. klassisches Konzept

Ein großer Unterschied im Vergleich liegt im Umgang mit dem Schalten. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bringt einen Automatik-Ansatz mit, der vor allem im Stadtverkehr und bei Stop-and-go-Situationen spürbar entlastet. Das kann den Fahrfluss verbessern und reduziert die mentale Last, wenn man häufig anhalten und wieder anfahren muss. Gleichzeitig bleibt die Yamaha dadurch nicht „träge“, sondern kann je nach Fahrmodus und Abstimmung weiterhin sportlich wirken.

Die Triumph Scrambler 400 X folgt dagegen einem klassischeren Fahrkonzept. Gerade für Fahrer, die bewusst schalten möchten und das direkte Zusammenspiel von Motor, Kupplung und Getriebe mögen, ist das ein Plus. In der Praxis bedeutet das: Die Triumph ist oft „intuitiv“ zu fahren, während die Yamaha eher „komfortorientiert“ unterstützt.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung auf der Yamaha-Seite

Bei der Yamaha spielt Elektronik eine größere Rolle im Gesamtpaket. Die Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, verschiedene Fahrsituationen souverän abzudecken. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad Antrieb und Fahrverhalten harmonisiert. Gerade wenn Wetterbedingungen wechselhaft sind oder wenn man nicht immer mit identischen Streckenprofilen fährt, kann diese Unterstützung den Unterschied machen.

Die Triumph ist in ihrem Charakter weniger „technisch überladen“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, denn viele Fahrer schätzen genau diese Klarheit. Die Scrambler 400 X wirkt dadurch oft leichter zu interpretieren: Man spürt schneller, was das Motorrad gerade macht, und man kann sich stärker auf das Fahrgefühl konzentrieren.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die Yamaha ist auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Das hilft besonders auf längeren Strecken und wenn die Straße nicht perfekt ist. Das Fahrwerk vermittelt dann ein ruhiges, berechenbares Gefühl, das Vertrauen schafft.

Die Triumph dagegen punktet mit Agilität. In engen Bereichen, beim Rangieren oder auf kurvigen Strecken mit häufigen Richtungswechseln ist die Scrambler 400 X oft im Vorteil. Sie wirkt „handlich“, wodurch sich auch spontane Ausfahrten leichter planen lassen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder oft zwischen Ampeln und kurzen Strecken wechselt, wird die Leichtigkeit schnell zu schätzen wissen.

Ergonomie und Sitzgefühl: Wer sitzt bequemer, wer fühlt sich freier?

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie wirken darauf hin, dass man auch nach längerer Zeit noch entspannt fahren kann. Dazu passt das Reise-Setup: Schutz vor Wind, ruhigeres Fahrgefühl und eine Ausstattung, die den Alltag auf längeren Touren angenehmer macht.

Die Triumph Scrambler 400 X bietet dagegen ein freieres, „nahes“ Fahrgefühl. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn man nicht den ganzen Tag auf maximalen Komfort optimieren möchte, sondern eher ein Motorrad sucht, das sich lebendig anfühlt. Für kürzere Strecken und häufige Stopps ist das besonders attraktiv.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sichtbarkeit

Im Alltag zählt vieles, was man beim ersten Blick nicht sofort erkennt: Übersicht, Handlichkeit, das Gefühl beim Anfahren und das Verhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Yamaha kann durch ihren Komfort und die unterstützenden Systeme im Stadtverkehr überzeugen. Gleichzeitig ist sie als Reise-Allrounder tendenziell „präsenter“ – wer viel eng rangiert oder sehr häufig in engen Parklücken steht, wird die kompaktere Bauart der Triumph schneller als Vorteil wahrnehmen.

Die Scrambler 400 X ist hier im Vorteil, weil sie sich leichter in den Alltag integrieren lässt. Das macht sie besonders interessant für Pendler oder für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche Spaß macht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)

  • Komfort und Reiseorientierung: ausgelegt für längere Strecken und entspannteres Fahren.
  • Unterstützung durch Elektronik: hilft dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil zu halten.
  • Automatik-Ansatz (Y-AMT): entlastet im Stadtverkehr und kann den Fahrfluss verbessern.
  • Souveränes Fahrgefühl: besonders auf Landstraße und bei zügigem Tempo.

Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha

  • Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zur Scrambler-Philosophie – wer maximale Agilität in engen Bereichen sucht, fühlt den Unterschied.
  • Anspruch an das Einsatzprofil: Wer fast ausschließlich kurze Stadtfahrten macht, nutzt das Reise-Konzept möglicherweise nicht voll aus.

Stärken der Triumph Scrambler 400 X

  • Agilität und Kompaktheit: ideal für Stadt, enge Strecken und spontane Ausfahrten.
  • Direktes Fahrgefühl: klassisches Zusammenspiel, das schnell verständlich ist.
  • Scrambler-Charakter: macht auch ohne „große“ Touren Spaß.
  • Alltagstauglichkeit: wirkt unkompliziert im Handling und beim Rangieren.

Schwächen bzw. Grenzen der Triumph

  • Reisekomfort und Langstreckenfokus: im Vergleich zur Yamaha weniger auf „Dauer-km“ optimiert.
  • Anspruch bei hohen Tempi: wer häufig schnell unterwegs ist oder lange Autobahnabschnitte fährt, wird die Yamaha als passender empfinden.

Für welche Fahrtypen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders attraktiv, wenn längere Strecken, Komfort und eine moderne Unterstützung im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind, dabei aber nicht ständig mit dem Motorrad „arbeiten“ möchten.

Die Triumph Scrambler 400 X ist dagegen die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugen soll. Wer ein leichtes, lebendiges Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sich unkompliziert anfühlt, wird mit der Scrambler sehr glücklich.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad für längere Touren suchen: komfortabel, stabil und mit Elektronik-Unterstützung, die das Fahren in vielen Situationen entspannter macht. Der Automatik-Ansatz kann im Alltag besonders wertvoll sein, wenn häufiges Anfahren und Stop-and-go den Fahrfluss bremsen. Wer regelmäßig Landstraße und längere Strecken fährt oder einfach ein souveränes Gesamtpaket möchte, trifft mit der Yamaha eher den Nerv.

Die Triumph Scrambler 400 X eignet sich dagegen ideal für alle, die ein kompaktes, agiles Motorrad für den Alltag und für spontane Ausfahrten bevorzugen. Ihr direkter Charakter, das leichte Handling und der Scrambler-Vibe machen sie besonders attraktiv für Stadtfahrten, kurze Strecken und Fahrer, die das Motorrad bewusst „spüren“ möchten. Wer weniger auf Langstrecken-Komfort und mehr auf unkomplizierten Fahrspaß setzt, findet in der Triumph die passendere Option.

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