| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Triumph Scrambler 900 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für Touring, Komfort und moderne Assistenz – inklusive Automatik-Ansatz über das Y-AMT. Die Triumph Scrambler 900 dagegen bringt den klassischen Scrambler-Charakter: kompakt, direkt und mit dem Gefühl, dass man sich auf das Wesentliche konzentriert. Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundcharakter: Touring vs. Scrambler-Feeling
Die Tracer 9 GT Plus ist klar als Reise- und Allrounder gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung auf Komfort, an der Ausstattung und daran, wie das Motorrad auf längere Strecken ausgelegt ist. Die GT Plus-Variante zielt dabei darauf, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt unterwegs ist.
Die Scrambler 900 ist hingegen ein Motorrad, das eher nach Stil und unmittelbarem Fahrgefühl ruft. Sie wirkt wie gemacht für kurze Ausfahrten, Stadtfahrten und Landstraßen, auf denen man gern mal etwas früher in die Kurve geht und das Motorrad spürt. Der Scrambler-Ansatz bedeutet: weniger „Reiseapparat“, mehr „Motorrad zum Genießen“.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungsentfaltung anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle fällt auf, dass die Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) auf gleichmäßige, souveräne Fahrt ausgelegt ist. Die Leistungsentfaltung wirkt daraufhin abgestimmt, dass man komfortabel beschleunigen kann und dabei nicht ständig „arbeiten“ muss. Gerade im Alltag – etwa im dichten Verkehr oder auf wechselnden Strecken – spielt das seine Vorteile aus.
Die Triumph Scrambler 900 setzt stärker auf das direkte Ansprechverhalten und den Charakter eines Scrambler-Motors. Das bedeutet: Das Motorrad fühlt sich lebendig an und lädt dazu ein, die Drehzahl näher am Fahrgefühl zu halten. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad „mitnimmt“, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Getriebe und Fahrbarkeit: Y-AMT als Komfortfaktor
Ein großer Unterschied liegt im Thema Schalten bzw. Automatik-Ansatz. Die Yamaha mit Y-AMT ist besonders interessant, wenn im Alltag häufig Stop-and-Go vorkommt oder wenn man einfach weniger mit dem Antrieb „beschäftigen“ möchte. Das reduziert die mentale Last und macht das Motorrad im Stadtverkehr entspannter.
Die Triumph arbeitet klassisch und setzt damit auf die direkte Verbindung zwischen Hand und Maschine. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – es ist eine Frage des persönlichen Fahrstils. Wer gern selbst schaltet, wird den Triumph-Ansatz als angenehm unmittelbar empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Die Tracer 9 GT Plus ist auf Stabilität und kontrolliertes Handling ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder auf längeren Strecken wirkt das Motorrad dadurch sehr „touring-sicher“. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und das Gesamtpaket vermittelt das Gefühl, dass man auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Die Scrambler 900 wirkt dagegen wendiger und lebendiger. Sie ist spürbar darauf ausgelegt, dass man sie gern bewegt – in der Stadt, auf Landstraßen und auf Strecken, auf denen man öfter die Richtung wechselt. Das Motorrad macht Spaß, weil es nicht versucht, sich als reines Langstreckenwerkzeug zu tarnen, sondern seinen Charakter ausspielt.
Bremsen und Kontrolle
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bieten eine solide Basis für sicheres Fahren, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Tracer 9 GT Plus wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf häufiges, entspanntes Bremsen im Alltag und auf längere Etappen vorbereitet ist. Die Triumph Scrambler 900 punktet eher mit dem Gefühl von direkter Kontrolle – passend zum sportlich-entspannten Fahrstil.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei der Yamaha
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) bringt deutlich mehr „Assistenz-Charakter“ mit. Elektronik hilft dabei, das Motorrad berechenbar zu machen – besonders in Situationen, in denen man nicht jedes Detail aktiv kontrollieren möchte. Das ist vor allem dann spürbar, wenn Wetterbedingungen wechseln oder wenn man nicht immer mit dem gleichen Tempo unterwegs ist.
Die Triumph Scrambler 900 ist zwar ebenfalls modern, aber sie wirkt insgesamt weniger „vollgestopft“. Das kann ein Vorteil sein: Wer Elektronik als Unterstützung nutzt, aber nicht als Hauptdarsteller möchte, fühlt sich hier oft wohler. Gleichzeitig bleibt das Fahrgefühl stärker im Vordergrund.
Komfort und Alltag: Wer macht den längeren Tag leichter?
Hier hat die Tracer 9 GT Plus klare Argumente. Die Ausrichtung auf Touring zeigt sich in der Gesamthaltung: Sitzposition, Wind- und Streckenkomfort sowie die Art, wie das Motorrad auf Dauerbelastung reagiert. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, wird die Yamaha als entspannter empfinden.
Die Triumph Scrambler 900 ist dagegen besonders stark, wenn der Tag aus vielen kleinen Abschnitten besteht: kurze Wege, spontane Touren, Stadtfahrten und Landstraßen ohne „Reisezwang“. Der Komfort ist dabei nicht schlecht – er ist nur anders gedacht. Die Scrambler-Philosophie steht mehr für „genießen statt durchziehen“.
Ergonomie und Sitzgefühl
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha bietet eine ergonomische Ausrichtung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Die Triumph wirkt kompakter und direkter, was sie für viele Fahrerinnen und Fahrer besonders attraktiv macht, wenn man gern schnell auf dem Motorrad „ankommt“.
Design und Charakter: Zwei völlig unterschiedliche Motivationen
Die Tracer 9 GT Plus ist ein Motorrad, das nach Funktion und Reise aussieht. Der Look wirkt sportlich, aber mit dem Anspruch, dass man auch bei längeren Touren gut unterwegs ist. Die Ausstattung und die Gesamtanmutung passen zum Gedanken „Allround-Touring“.
Die Scrambler 900 ist dagegen ein Statement. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gern anschaut. Der Scrambler-Charakter macht sie besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag auffällt und gleichzeitig Spaß macht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) – Stärken
- Komfortorientierte Touring-Ausrichtung für längere Strecken
- Y-AMT als spürbarer Vorteil im Alltag und im Stop-and-Go
- Moderne Elektronik für mehr Berechenbarkeit und Unterstützung
- Stabile Fahrweise bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) – mögliche Schwächen
- Wer maximale „Purität“ sucht, könnte den Touring-Charakter als weniger kompromisslos empfinden
- Der Komfort- und Ausstattungsfokus kann das Motorrad für sehr kurze, spontane Fahrten weniger „leicht“ wirken lassen
Triumph Scrambler 900 – Stärken
- Direktes Fahrgefühl mit starkem Scrambler-Charakter
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Landstraßen
- Stil und Unmittelbarkeit – das Motorrad macht schnell Lust auf Bewegung
- Fahrspaß durch klassischere, weniger „assistierte“ Anmutung
Triumph Scrambler 900 – mögliche Schwächen
- Für sehr lange Strecken kann der Touring-Fokus der Yamaha im Komfort überlegen sein
- Wer Automatikkomfort sucht, findet ihn bei der Triumph nicht im gleichen Maß
Welche Wahl ist sinnvoll? Praxisorientierte Entscheidung
Wenn der Alltag aus Pendeln, Stop-and-Go und wechselnden Strecken besteht, spielt die Yamaha ihre Stärken besonders gut aus. Die Kombination aus Touring-Ausrichtung, moderner Elektronik und dem Y-AMT macht das Motorrad alltagstauglich und reduziert Stress im Verkehr. Auch auf längeren Touren bleibt die Tracer 9 GT Plus ein sehr stimmiges Gesamtpaket, weil Komfort und Stabilität zusammenpassen.
Die Triumph Scrambler 900 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Fahrgefühl, Stil und spontanen Ausfahrten liegt. Wer gern selbst schaltet, das Motorrad direkt spürt und eher „kurz, aber intensiv“ fährt, wird mit der Scrambler sehr glücklich. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt, weil es sich nicht wie ein reines Langstreckenprojekt anfühlt.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist für alle die erste Wahl, die ein Motorrad für den Alltag und für längere Touren suchen – mit spürbarem Komfort, moderner Unterstützung und dem Vorteil des Y-AMT. Sie passt besonders gut, wenn Strecken länger werden, das Wetter wechselt oder der Verkehr im Alltag häufig fordert. Die Triumph Scrambler 900 ist dagegen ideal, wenn Fahrspaß, Stil und ein direktes, lebendiges Gefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für Stadtfahrten, kurvige Landstraßen und kurze Ausfahrten, bei denen man das Motorrad bewusst bewegt. Kurz gesagt: Wer Komfort und Touring-Logik priorisiert, nimmt die Yamaha. Wer Scrambler-Charakter und Unmittelbarkeit sucht, findet in der Triumph die passendere Wahl.