| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.050 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Komfort
- Platzangebot
- Ausstattung
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.215 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 95 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 7.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein, Federvorspannung hydr. verstellbar (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinger | |
| Reifen vorne | 90/90 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Nissin 4-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Triumph Tiger 800 XCA – Vergleich im Motorrad-Test
Wer auf der Suche nach einem vielseitigen Adventure-Motorrad ist, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) setzt auf modernen Reise-Komfort und eine Automatik-Logik, die das Fahren im Alltag spürbar entspannen kann. Die Triumph Tiger 800 XCA dagegen steht für den klassischen britischen Adventure-Charakter: robust, alltagstauglich und mit einem Fokus auf Fahrgefühl, Elektronik und eine Ausstattung, die sich besonders für Touren abseits des reinen Asphalts gut anfühlt.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder wollen mehr als nur „von A nach B“. Sie sollen lange Strecken angenehm machen, auf wechselndem Untergrund souverän wirken und dabei genug Reserven bieten, um auch mal zügiger unterwegs zu sein. Gleichzeitig unterscheiden sie sich in der Art, wie sie diese Ziele erreichen – und genau daraus ergeben sich die Stärken und Schwächen im Alltag.
Grundcharakter: Reisekomfort trifft Adventure-Feeling
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): entspanntes Touren mit Automatik
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar als Reisegerät gedacht. Der Zusatz Y-AMT steht dabei für eine Automatik, die besonders im Stadtverkehr und bei häufigem Anfahren Vorteile bringt. Statt ständig zu schalten, bleibt der Fokus auf der Strecke und dem Tempo. Das macht das Motorrad vor allem dann attraktiv, wenn häufige Stop-and-go-Situationen oder lange Anfahrten zur Tour den Fahrspaß sonst ausbremsen würden.
Auf der Straße wirkt die Tracer 9 GT Plus dabei wie ein „Allrounder mit Reiseanspruch“: Sie ist komfortorientiert, bietet eine gute Basis für lange Tage und fühlt sich auch dann stimmig an, wenn man nicht ständig am Limit fährt.
Triumph Tiger 800 XCA: Adventure mit Fokus auf Kontrolle
Die Triumph Tiger 800 XCA verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Adventure-Motorrad, das man gern auch mal „einfach macht“: zügig über Landstraßen, entspannt auf Tour und mit dem Anspruch, auch auf weniger perfekten Straßen nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Die XCA-Variante ist dabei auf Ausstattung und Fahrbarkeit ausgelegt – mit einem Charakter, der sich eher nach „direktem Motorrad“ anfühlt als nach „technisch geglättetem Komfort“.
Im Vergleich zur Yamaha zeigt sich die Triumph oft als Motorrad, das man stärker über das eigene Gefühl steuert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad als Werkzeug für unterschiedliche Streckenbedingungen nutzt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Fahrweise unterscheidet
Beim Vergleich der beiden Modelle fällt auf, dass die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vor allem über die Art des Antriebs punktet: Die Automatik verändert das Fahrgefühl. In vielen Situationen wirkt das Motorrad dadurch „ruhiger“ und gleichmäßiger. Gerade bei konstantem Tempo oder bei wechselnden Geschwindigkeiten im Alltag kann das den Stress reduzieren.
Die Triumph Tiger 800 XCA dagegen setzt stärker auf das klassische Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrerinput. Dadurch fühlt sich die Beschleunigung oft unmittelbarer an, besonders wenn man bewusst mit Drehzahl und Gas arbeitet. Wer gern dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich gut „mitnehmen“ lässt.
Beide Motorräder sind für Touren gemacht – aber die Art, wie sie Leistung in Fahrspaß umsetzen, ist unterschiedlich: Yamaha eher „komfortabel automatisiert“, Triumph eher „direkt und fahrerisch“.
Elektronik und Assistenz: Komfort vs. Fahrgefühl
In der Praxis spielt Elektronik eine große Rolle, weil sie nicht nur Sicherheit, sondern auch das subjektive Fahrgefühl beeinflusst. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt dabei wie ein Paket, das den Fahrer entlasten will: Die Automatik und die Reiseorientierung sorgen dafür, dass man sich stärker auf die Linie und den Verkehr konzentriert. Das kann besonders auf langen Strecken angenehm sein, weil weniger „Handarbeit“ nötig ist.
Die Triumph Tiger 800 XCA bringt ebenfalls moderne Technik mit, wirkt aber im Gesamtpaket oft so, als würde sie den Fahrer unterstützen, ohne das Motorrad zu sehr zu „glätten“. Das ist ein Vorteil für alle, die das Motorrad gern selbst steuern und nicht das Gefühl haben möchten, dass die Elektronik zu stark vorgibt, wie man fährt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße, Vertrauen im Gelände
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich der typische Unterschied zwischen Reise-Adventure und klassischem Adventure-Fokus. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, auf der Straße souverän zu wirken und lange Strecken komfortabel zu überstehen. Das Handling ist dabei so abgestimmt, dass man auch bei wechselnden Geschwindigkeiten und Windverhältnissen entspannt bleiben kann.
Die Triumph Tiger 800 XCA zielt stärker auf ein „vertrauensvolles“ Gefühl bei wechselndem Untergrund. Gerade wenn die Straße schlechter wird oder man sich auf Schotter-Abschnitte einlässt, spielt die Abstimmung ihre Stärken aus. Im Vergleich zur Yamaha kann die Triumph dadurch in solchen Momenten lebendiger wirken – was für manche Fahrer genau der richtige Charakter ist.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Yamaha wirkt besonders auf Asphalt und bei langen Touren als „komfortabler Reisebegleiter“. Die Triumph punktet, wenn die Strecke nicht nur aus perfektem Belag besteht und man gern mehr „Adventure-Feeling“ spürt.
Ergonomie, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Sitzposition, Windschutz, Bedienbarkeit und wie schnell man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als GT-Version klar auf Komfort ausgelegt. Der Fokus liegt darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen ist das ein spürbarer Vorteil.
Die Triumph Tiger 800 XCA bietet ebenfalls eine tourentaugliche Sitz- und Bedienlogik, wirkt aber in der Gesamterscheinung etwas „abenteuerlicher“. Das kann bedeuten, dass sie sich für Fahrer besonders gut anfühlt, die nicht nur reisen, sondern auch gern mal die Route ändern, um Abwechslung zu bekommen.
Beide Motorräder sind alltagstauglich – aber die Yamaha ist tendenziell die „entspannte“ Wahl für lange Strecken, während die Triumph eher die „aktive“ Wahl für Touren mit mehr Abwechslung ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beim Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Stabilität. Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus vermittelt ein sicheres Gefühl, das besonders im Reisealltag hilft – also beim häufigen Anbremsen, bei wechselndem Verkehr und auf langen Strecken, wo man nicht ständig „neu“ dosieren möchte.
Die Triumph Tiger 800 XCA wirkt ebenfalls vertrauenswürdig, aber mit einem Charakter, der stärker auf kontrollierte Dynamik setzt. Wer gern vorausschauend fährt und das Motorrad aktiv nutzt, bekommt hier ein System, das gut mit dem Fahrstil zusammenarbeitet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): klare Pluspunkte
- Automatik-Charakter: reduziert den Schaltaufwand und macht das Fahren im Alltag entspannter.
- Reisefokus: Komfort und Langstrecken-Eignung stehen im Vordergrund.
- Gleichmäßiges Fahrgefühl: besonders auf längeren Strecken wirkt das Motorrad „ruhig“ und planbar.
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): mögliche Grenzen
- Wer maximalen „Hands-on“-Fahrspaß über manuelles Schalten sucht, könnte die Automatik als weniger direkt empfinden.
- Bei sehr abenteuerlichen Strecken zählt oft das Gefühl für Untergrund – hier spielt die Triumph ihren Vorteil aus.
Triumph Tiger 800 XCA: klare Pluspunkte
- Adventure-Charakter: wirkt lebendiger und stärker fahrerisch geprägt.
- Vielseitigkeit: fühlt sich auch abseits des reinen Asphalts stimmig an.
- Direktes Zusammenspiel: Motor und Fahrwerk wirken oft „zusammen“ statt „automatisiert geglättet“.
Triumph Tiger 800 XCA: mögliche Grenzen
- Im Stadtverkehr kann die Yamaha mit Automatik den Komfortvorteil stärker ausspielen.
- Wer vor allem lange, gleichmäßige Strecken bevorzugt, findet in der Yamaha oft den noch entspannteren Reise-Flow.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders interessant für Fahrer, die viel touren, häufig in Verkehrssituationen geraten und dabei den Komfort und die Entlastung durch die Automatik schätzen. Wer lange Strecken mag, gerne entspannt ankommt und das Motorrad als Reisebegleiter sieht, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist dagegen eine starke Wahl für alle, die Adventure nicht nur als Stil, sondern als Fahrgefühl verstehen. Wer gern aktiv fährt, die Route flexibel gestaltet und auch mal schlechteren Untergrund als Teil der Tour sieht, bekommt mit der Triumph oft das passendere Gesamtpaket.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Komfort, Langstrecken-Eignung und die Entlastung durch die Automatik suchen. Sie macht das Reisen im Alltag besonders angenehm und wirkt auf Asphalt sehr souverän und planbar. Die Triumph Tiger 800 XCA passt am besten zu Motorradfahrern, die ein stärker fahrerisches Adventure-Feeling wollen: lebendiger, direkter und mit einem Charakter, der auch bei wechselndem Untergrund Spaß macht. Wer viel im Verkehr unterwegs ist und möglichst entspannt fahren möchte, landet eher bei der Yamaha. Wer dagegen Touren mit Abwechslung liebt und das Motorrad aktiv steuern möchte, wird mit der Triumph glücklicher. Beide sind starke Reise-Adventure-Motorräder – die Entscheidung fällt am leichtesten anhand des eigenen Fahrstils und der typischen Strecken.