UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 5.749 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
Mehr Technik geht nicht.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • Enorm wendig
  • drehfreudiger Motor
  • Verarbeitung
Kontra:
  • harte Sitzbank

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht138kg
Radstand1.355mm
Länge1.955mm
Radstand1.355mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.040mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/80-17M/C 52S
Reifen hinten140/70-17M/C 66S

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

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Yamaha Tracer 9 GT Plus vs Yamaha MT-125: Motorradvergleich für unterschiedliche Ansprüche

Der Vergleich zwischen Yamaha Tracer 9 GT Plus und Yamaha MT-125 zeigt sehr deutlich, wie unterschiedlich zwei Motorräder aus derselben Marke wirken können – obwohl beide auf ihre Art Spaß machen. Während die Tracer 9 GT Plus auf Touring, Komfort und moderne Elektronik setzt, steht bei der MT-125 das leichte, direkte und alltagstaugliche Naked-Bike-Gefühl im Vordergrund. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, entscheidet im Grunde auch zwischen zwei Fahrwelten: große Strecken mit viel Ausstattung oder wendige Dynamik für Stadt und Feierabend.

Grundidee im Vergleich: Touring gegen Naked-Agilität

Yamaha Tracer 9 GT Plus: Reiseorientiert und komfortabel

Die Tracer 9 GT Plus ist als Reise- und Allrounder gedacht. Der Fokus liegt auf einer Sitzposition, die auch längere Fahrten angenehm macht, und auf einer Ausstattung, die den Alltag erleichtert. Gerade auf der Landstraße und auf Touren spielt die Maschine ihre Stärken aus: ruhigerer Langstrecken-Charakter, mehr Komfort und ein Gesamtpaket, das sich wie „fertig“ anfühlt.

Yamaha MT-125: Leicht, wendig und unkompliziert

Die MT-125 ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag einfügt. Als Naked Bike wirkt sie besonders lebendig: kurze Wege, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf kurvige Strecken macht. Für viele ist die MT-125 der Einstieg in die Motorradwelt – oder einfach ein Zweitmotorrad, das unkompliziert bleibt und im Stadtverkehr nicht nervt.

Motor & Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle geht es weniger um „mehr“ oder „weniger“, sondern um die Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Tracer 9 GT Plus liefert ein Charakterbild, das auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Beschleunigung ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig längere Strecken anstehen oder wenn Überholmanöver entspannt geplant werden sollen.

Die MT-125 spielt ihre Stärken im direkten Ansprechverhalten aus. Das Motorrad wirkt leichter und „spritziger“, weil es im Alltag schnell auf Situationen reagiert. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Ausfahrten ist das ein Vorteil: weniger „Planung“, mehr spontanes Fahrgefühl. Gleichzeitig ist klar, dass die MT-125 bei sehr langen Autobahnabschnitten oder bei dem Wunsch nach dauerhaft hohem Tempo eher an Grenzen stößt – nicht, weil sie schlecht wäre, sondern weil das Konzept ein anderes ist.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung vs. purer Fokus

Tracer 9 GT Plus: Elektronik als Komfort- und Sicherheitsfaktor

Die Tracer 9 GT Plus bringt eine moderne Elektronik-Philosophie mit. Im Vergleich fällt auf, dass die Ausstattung darauf abzielt, das Fahren leichter zu machen: Fahrmodi, abgestimmte Kennlinien und ein Systemgedanke, der das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer macht. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Belag oder Fahrstil variieren.

Ein weiterer Punkt ist die Art, wie sich das Gesamtpaket anfühlt: Die Maschine wirkt wie ein „Touring-Werkzeug“, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern eher unterstützt. Das ist ein Plus für Fahrer, die sich auf die Strecke konzentrieren möchten.

MT-125: Weniger „Assistenten“, mehr unmittelbares Feedback

Bei der MT-125 steht das unmittelbare Fahrerlebnis im Vordergrund. Die Elektronik ist nicht der Hauptdarsteller, sondern das Motorrad bleibt eher „hands-on“. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad nicht überladen wirken soll und wenn das Fahrgefühl im Vordergrund stehen soll. Gerade Einsteiger profitieren davon, weil die Maschine nicht ständig neue Bedienlogik verlangt.

Sitzposition & Ergonomie: Komfort auf Tour vs. Agilität in der Stadt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Tracer 9 GT Plus ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass der Oberkörper nicht unnötig verkrampft und die Arme nicht dauerhaft „arbeiten“ müssen. Dazu kommt, dass das Motorrad insgesamt stabil wirkt – ein wichtiger Punkt, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist.

Die MT-125 ist dagegen typischer Naked: aufrechter, beweglicher und oft intuitiv für kurze Strecken. Das macht sie besonders gut für den Alltag, weil sie sich leicht manövrieren lässt und das Handling in engen Situationen angenehm bleibt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, wird die Wendigkeit schnell zu schätzen wissen.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit

Die Tracer 9 GT Plus wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Auf wechselnden Straßenverhältnissen bleibt das Fahrgefühl ruhig, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es für längere Strecken gemacht ist. Das ist ein Plus, wenn häufig Landstraße oder längere Touren gefahren werden.

Die MT-125 hingegen punktet mit Leichtigkeit und direkterem Feedback. Das Handling fühlt sich oft „näher“ an: Kurven werden schneller angefühlt, Richtungswechsel wirken unkompliziert. Gerade wenn das Tempo nicht im Fokus steht, sondern das Fahrgefühl, ist das ein starkes Argument.

Bremsen & Sicherheit: Wie die Modelle Vertrauen aufbauen

Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie sicher im Alltag funktionieren. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die Tracer 9 GT Plus durch ihre Touring-Ausrichtung und die insgesamt „großere“ Auslegung mehr Reserven für dynamischere Situationen vermittelt. Das kann sich besonders bei längeren Fahrten oder bei wechselnden Bedingungen bemerkbar machen.

Die MT-125 baut Vertrauen über das einfache Handling auf. Wenn das Motorrad leicht zu kontrollieren ist und sich gut dosieren lässt, entsteht Sicherheit oft nicht nur durch Technik, sondern auch durch das Gefühl, jederzeit Einfluss zu haben.

Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzung

Im Alltag zählt vieles: Wie schnell ist man startklar, wie gut lässt sich das Motorrad bewegen, und wie entspannt ist die Nutzung im Alltag. Die MT-125 ist hier klar im Vorteil, wenn es um unkompliziertes Handling geht. Sie passt gut in den Stadtverkehr, ist leichter zu manövrieren und macht das Motorradfahren auch dann attraktiv, wenn die Zeit knapp ist.

Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Strecken besteht. Wer häufig pendelt, aber auch regelmäßig Touren fährt, bekommt mit der Tracer ein Motorrad, das beides kann: Sie bleibt alltagstauglich, wirkt aber gleichzeitig wie ein echtes Reisegerät.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken

  • Touring-Komfort: angenehm für längere Fahrten und entspannteres Reisen.
  • Moderne Elektronik: unterstützt das Fahren und macht das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer.
  • Stabiler Gesamteindruck: wirkt wie ein Motorrad, das für Strecken gemacht ist.

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen

  • Konzeptbedingt weniger „leichtfüßig“: für reine Stadtfahrten kann die Touring-Ausrichtung weniger „direkt“ wirken.
  • Anspruch an Budget & Pflege: durch die Ausstattung und die Auslegung eher ein Motorrad für Fahrer, die bewusst investieren.

Yamaha MT-125 – Stärken

  • Agiles Naked-Feeling: macht Spaß bei kurzen Strecken und in der Stadt.
  • Einsteigerfreundlich: unkompliziert im Handling und im Fahrgefühl.
  • Wendigkeit: erleichtert das Manövrieren im Alltag.

Yamaha MT-125 – Schwächen

  • Touring-Limits: für sehr lange Strecken oder dauerhaft hohes Tempo ist das Konzept weniger passend.
  • Weniger „Reise-Setup“: wer viel Komfort-Ausstattung erwartet, wird eher zur Tracer greifen.

Welche Entscheidung passt? Kaufberatung nach Fahrprofil

Wenn die Entscheidung zwischen Yamaha Tracer 9 GT Plus und Yamaha MT-125 ansteht, hilft vor allem ein Blick auf das eigene Fahrprofil. Die Tracer ist ideal, wenn regelmäßig längere Strecken gefahren werden, wenn Komfort und Elektronik einen echten Mehrwert bieten sollen und wenn das Motorrad als Reisebegleiter dienen soll.

Die MT-125 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Stadt, kurze Ausfahrten und ein unkompliziertes Fahrgefühl genutzt wird. Sie eignet sich besonders, wenn der Einstieg ins Motorradfahren im Fokus steht oder wenn ein leichtes, wendiges Bike gesucht wird, das schnell verfügbar ist und nicht „zu viel“ verlangt.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die stimmigere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad für längere Touren, entspanntes Reisen und moderne Unterstützung suchen. Wer Komfort, Stabilität und Elektronik als echten Vorteil sieht, bekommt mit der Tracer ein Paket, das für viele Kilometer ausgelegt ist. Die Yamaha MT-125 passt dagegen am besten zu Fahrern, die vor allem in der Stadt unterwegs sind, kurze Strecken genießen und ein leichtes, direktes Naked-Bike-Fahrgefühl möchten. Für Einsteiger oder alle, die unkompliziert fahren wollen, ist die MT-125 die sinnvollere Entscheidung. Kurz gesagt: Tracer 9 GT Plus für Touring und Komfort, MT-125 für Agilität, Alltag und den Einstieg ins Motorradfahren.

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