| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 12.199 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Sehr gute Ausstattung
- Geländegängig
- Hohe, angenehme Sitzposition
- Leicht und wendig
- Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
- Windschutz 1b
- Windschild nicht verstellbar
- Aufkleber nicht überlackiert
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 80 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 450 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!
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Yamaha XSR 900 GP vs Aprilia Tuareg 660: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer zwischen der Yamaha XSR 900 GP und der Aprilia Tuareg 660 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Motorrad-Philosophien. Die XSR 900 GP steht für einen modernen Retro-Look, ein direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das vor allem auf der Straße glänzt. Die Tuareg 660 dagegen ist als vielseitiges Adventure-Motorrad gedacht: Sie wirkt alltagstauglich, bleibt auf längeren Strecken angenehm und möchte auch abseits des reinen Asphalt-Programms mitspielen.
Im Vergleich zeigt sich schnell: Beide Modelle sind nicht nur „irgendwie“ für viele Situationen geeignet, sondern sie setzen ihre Schwerpunkte an unterschiedlichen Stellen. Genau das macht die Entscheidung spannend – und erleichtert, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Charakter und Einsatzprofil: Straße vs. Abenteuer
Yamaha XSR 900 GP: sportlich-direkt mit Retro-Vibe
Die Yamaha XSR 900 GP ist ein Motorrad, das den Fokus klar auf die Straße legt. Der Motorcharakter wirkt lebendig und die Abstimmung zielt auf ein dynamisches Fahrgefühl ab. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus Kurven heraus und beim zügigen Vorankommen auf Landstraßen. Die XSR 900 GP fühlt sich dabei wie ein Motorrad an, das man gern „spürt“ – nicht nur fährt.
Aprilia Tuareg 660: vielseitig, tourentauglich und neugierig
Die Aprilia Tuareg 660 ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sowohl für den Alltag als auch für längere Touren gemacht ist. Die Sitzposition und die Grundhaltung unterstützen eine entspannte Kontrolle, während das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung darauf ausgelegt sind, auch wechselnde Untergründe zu verkraften. Wer gern plant, spontan umdisponiert und nicht nur auf der perfekten Asphaltlinie unterwegs sein will, findet hier eine passende Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle geht es weniger um „mehr“ oder „weniger“, sondern darum, wie die Kraft nutzbar wird. Die Yamaha XSR 900 GP bringt ihren Antrieb besonders souverän in Situationen, in denen man zügig beschleunigt oder das Motorrad aktiv in die Kurve nimmt. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, wodurch sich das Motorrad schnell „zur Hand“ anfühlt.
Die Aprilia Tuareg 660 spielt ihre Stärken eher in einem breiteren Spektrum aus. Der Motor unterstützt gleichmäßiges Fahren, lässt sich gut dosieren und bleibt dabei angenehm, wenn die Strecke nicht immer gleich bleibt. Gerade auf Touren, bei denen Tempo, Wind und Untergrund variieren, wirkt die Tuareg 660 oft harmonischer im Gesamtkonzept.
Stärken der Yamaha: dynamisches Fahrgefühl, sportliche Direktheit, viel Spaß beim zügigen Fahren. Schwächen der Yamaha: weniger „Adventure“-Fokus, wenn der Weg öfter uneben oder abseits der Straße wird. Stärken der Aprilia: vielseitiger Charakter, gute Tour-Eignung, souverän bei wechselnden Bedingungen. Schwächen der Aprilia: wer ausschließlich maximale Sportlichkeit auf der Straße sucht, empfindet den Fokus manchmal weniger „spitz“ als bei der XSR.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Geländetauglichkeit
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft schneller als man denkt. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt auf der Straße besonders stimmig: Das Motorrad vermittelt ein klares Kurvengefühl, unterstützt zügige Richtungswechsel und bleibt dabei kontrolliert. Wer gern dynamisch fährt, profitiert von der sportlichen Abstimmung und dem insgesamt „straßenorientierten“ Setup.
Die Aprilia Tuareg 660 ist hingegen so gedacht, dass sie nicht nur auf glattem Asphalt funktioniert. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf Stabilität und Alltagstauglichkeit ab. Auf holprigen Abschnitten, bei schlechterem Belag oder wenn die Strecke plötzlich „anders“ wird, kann das ein echter Vorteil sein. Das Handling bleibt dabei angenehm, ohne dass das Motorrad seinen Charakter verliert.
Stärken der Yamaha: präzises Handling, sportliche Kurvendynamik. Schwächen der Yamaha: weniger Komfort, wenn der Untergrund häufiger wechselt. Stärken der Aprilia: souverän bei wechselnden Bedingungen, tourorientierte Stabilität. Schwächen der Aprilia: wer maximal „sportlich“ im engen Straßenmodus sucht, könnte die Yamaha als agiler empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in typischen Fahrsituationen zuverlässig verzögern. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt dabei besonders dann überzeugend, wenn zügiges Fahren und häufiges Bremsen in Kurven oder vor Ampeln zum Alltag gehören. Die Dosierbarkeit und das Gefühl am Hebel unterstützen ein kontrolliertes Fahrtempo.
Die Aprilia Tuareg 660 punktet vor allem im „Allround“-Kontext. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen ist es wichtig, dass das Motorrad stabil bleibt und das Bremsverhalten berechenbar ist. Genau das passt zur Tuareg-Philosophie: sicher, kontrolliert und auf Touren ausgelegt.
Elektronik und Assistenz: Unterschiede im Fahrmodus-Ansatz
Elektronik ist heute ein zentraler Bestandteil des Motorrad-Erlebnisses. Im Vergleich der Yamaha XSR 900 GP und der Aprilia Tuareg 660 zeigt sich, dass beide Modelle auf moderne Unterstützung setzen. Die Yamaha wirkt dabei tendenziell „sportlicher“ im Sinne von direkterem Ansprechverhalten, während die Aprilia stärker auf ein breites Einsatzspektrum ausgelegt ist.
Für die Praxis bedeutet das: Wer gern mit einem klaren, sportlichen Gefühl unterwegs ist, wird an der XSR 900 GP Freude haben. Wer dagegen Wert darauf legt, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen ruhig und verlässlich bleibt, findet in der Tuareg 660 einen passenden Ansatz.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Handling im Stadtverkehr
Im Alltag zählt, wie schnell man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine Haltung, die sportlich wirkt und das Motorrad „aktiv“ erscheinen lässt. Das ist ideal, wenn kurze Strecken, kurvige Abschnitte und spontane Ausfahrten zum Plan gehören. Gleichzeitig ist das Setup eher auf Straße und dynamisches Fahren ausgelegt.
Die Aprilia Tuareg 660 ist ergonomisch so gestaltet, dass sie auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Die Sitzposition wirkt alltagstauglich, und das Motorrad lässt sich im Verkehr gut kontrollieren. Wer Pendeln, Wochenendtouren und gelegentliche Ausflüge auf weniger perfekten Straßen kombiniert, wird die Tuareg-Formel schnell schätzen.
Stärken der Yamaha: sportliche Haltung, lebendiges Handling. Schwächen der Yamaha: weniger „entspannt“ für lange Strecken, wenn der Fokus stark auf Komfort liegt. Stärken der Aprilia: tourorientierter Komfort, vielseitige Kontrolle. Schwächen der Aprilia: wer ein sehr straßenbetontes, aggressives Fahrgefühl sucht, findet das eher bei der Yamaha.
Design und Ausstattung: Retro-Charme vs. Adventure-Charakter
Auch wenn Design nicht bremst, beeinflusst es die Entscheidung. Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf den Retro-Look und wirkt wie ein Motorrad, das man gern vor der Garage stehen sieht. Das Gesamtbild ist stimmig, und die Ausstrahlung passt zu einem Fahrstil, der Spaß an der Straße priorisiert.
Die Aprilia Tuareg 660 wirkt dagegen wie ein echtes Reise- und Abenteuerwerkzeug. Der Look ist funktional und vermittelt den Eindruck, dass das Motorrad für verschiedene Strecken gemacht ist. Wer gern Zubehör plant oder das Motorrad für Touren vorbereiten möchte, findet in der Tuareg-Optik und im Gesamtkonzept eine gute Basis.
Welche Schwächen fallen im Vergleich besonders auf?
Beim Wechsel von einem Motorrad zum anderen wird oft klar, welche Kompromisse man akzeptiert. Die Yamaha XSR 900 GP ist dann die bessere Wahl, wenn die Straße der Hauptspielplatz bleibt. Ihre Schwäche liegt weniger in der Qualität, sondern im Fokus: Sobald der Untergrund häufiger wechselt oder der Anspruch Richtung „Adventure“ geht, wirkt das Konzept weniger passend.
Die Aprilia Tuareg 660 kann dagegen dann weniger ideal sein, wenn der Schwerpunkt ausschließlich auf maximalem Straßen-Sportgefühl liegt. Wer sehr „spitz“ und kompromisslos sportlich fahren möchte, empfindet die Yamaha oft als direkter. Die Tuareg ist dafür in ihrem Element, wenn Touren, wechselnde Bedingungen und Vielseitigkeit wichtiger sind als reiner Straßenfokus.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist für alle die beste Wahl, die ein straßenorientiertes Motorrad suchen: dynamisches Ansprechverhalten, sportliches Kurvengefühl und ein Retro-Charakter, der Lust auf zügige Ausfahrten macht. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, das Motorrad aktiv fahren möchte und den Fokus klar auf Asphalt legt, wird mit der Yamaha sehr glücklich.
Die Aprilia Tuareg 660 passt am besten, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Alltag, längere Touren und auch Strecken, die nicht immer perfekt sind. Die Tuareg wirkt als Gesamtpaket besonders stimmig, weil sie Komfort, Kontrolle und einen tourentauglichen Charakter verbindet. Wer gern flexibel plant, spontan abbiegt und ein Motorrad möchte, das verschiedene Situationen souverän abdeckt, trifft mit der Aprilia die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Straßenfokus und sportlicher Spaß sprechen eher für die XSR 900 GP, Touren, Vielseitigkeit und Abenteuer-Feeling eher für die Tuareg 660.