| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Yamaha XSR 900 GP vs. BMW G 310 R – Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die optisch und vom Konzept her unterschiedlicher kaum sein könnten, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha XSR 900 GP steht für eine moderne Retro-Interpretation mit sportlichem Anspruch. Die BMW G 310 R dagegen ist klar auf den Einstieg und den Alltag zugeschnitten: kompakt, leicht zu handhaben und mit einem Charakter, der vor allem im Stadtverkehr überzeugt. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Ausstattung anfühlen – und für wen welches Bike die bessere Wahl ist.
Erster Eindruck: Retro-Charisma vs. kompakter Alltagsfokus
Yamaha XSR 900 GP: Retro mit sportlicher Kante
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gern anschaut. Das Design ist bewusst markant, die Linie erinnert an klassische Formen, aber die Ausrichtung bleibt modern. Wer ein Bike sucht, das auf der Landstraße Spaß macht und gleichzeitig im Alltag nicht langweilig wirkt, findet hier eine starke Basis.
BMW G 310 R: Zweckmäßig, aber stimmig
Die BMW G 310 R ist dagegen eher die pragmatische Wahl. Sie ist kompakt, wirkt aufgeräumt und ist auf Alltagstauglichkeit getrimmt. Gerade wenn das Motorrad häufig im Stadtverkehr bewegt wird oder wenn das Handling im Vordergrund steht, spielt die BMW ihre Stärken aus.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Vergleich
Yamaha XSR 900 GP: mehr Reserven und mehr Dynamik
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Yamaha XSR 900 GP ist klar auf mehr Leistung und mehr Durchzug ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn das Tempo steigt oder wenn Überholmanöver mehr als nur „kurz beschleunigen“ bedeuten. Der Motor fühlt sich insgesamt souveräner an, und das Motorrad wirkt dadurch auch auf längeren Strecken gelassener.
BMW G 310 R: agil im Alltag, effizient im Stadtmodus
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo häufig beschleunigt, gebremst und rangiert wird. Der Motor passt gut zu einem entspannten Fahrstil und lässt sich leicht dosieren. Wer nicht ständig hohe Drehzahlen sucht, bekommt ein Motorrad, das sich unkompliziert bewegt und dabei trotzdem genug Antrieb für den Alltag liefert.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Bikes in Kurven und im Alltag verhalten
Yamaha XSR 900 GP: stabil bei Tempo, sportlich in der Kurve
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Fahrbetrieb deutlich „erwachsener“. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Linie, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität, sobald die Straße schneller wird. In Kurven lässt sich die Yamaha meist harmonisch einlenken und bleibt dabei gut kontrollierbar. Das ist ein Plus, wenn die Tour auch mal länger wird oder wenn die Landstraße mehr als nur Durchfahrt ist.
BMW G 310 R: leicht zu bewegen, angenehm in engen Situationen
Die BMW G 310 R punktet mit ihrem kompakten Format. Dadurch fühlt sie sich in engen Straßen, beim Rangieren und im dichten Verkehr besonders handlich an. Das Handling ist oft das, was Fahrerinnen und Fahrer am meisten schätzen: Das Motorrad wirkt nicht „schwer“, sondern eher „einfach zu führen“. In flotteren Passagen bleibt sie zwar nicht ganz auf dem Niveau der großen Yamaha, aber sie macht das durch Übersichtlichkeit und Alltagstauglichkeit wett.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei beiden Motorrädern ist das Bremsgefühl ein entscheidender Punkt. Die Yamaha XSR 900 GP bietet durch ihre sportlichere Auslegung und die insgesamt stärkere Performance ein Bremssystem, das sich auf mehr Tempo und mehr Reserven ausrichtet. Die BMW G 310 R ist dagegen stärker auf kontrolliertes, alltagstaugliches Bremsen ausgelegt. Wer hauptsächlich innerorts fährt oder Touren plant, bei denen man nicht ständig aus hohen Geschwindigkeiten verzögert, wird mit der BMW sehr gut zurechtkommen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Yamaha XSR 900 GP: sportlicher, aber nicht unbequem
Die Yamaha XSR 900 GP bringt eine Sitzposition mit, die eher Richtung „aktiv fahren“ geht. Das ist ein Vorteil, wenn man gern dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als Sportgerät wahrnimmt. Für lange Strecken hängt das Komfortgefühl stark vom individuellen Körperbau ab – insgesamt wirkt die Yamaha aber so, dass sie nicht nur für kurze Ausfahrten Spaß macht.
BMW G 310 R: aufrechte Übersicht und entspannter Alltag
Die BMW G 310 R ist ergonomisch auf Alltag und Einsteigerfreundlichkeit ausgelegt. Die Sitzposition wirkt meist weniger „eingeklemmt“, wodurch sich das Motorrad besonders gut für regelmäßige Fahrten eignet. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das auch nach mehreren Wochen noch angenehm zu fahren ist, findet in der BMW oft die passendere Basis.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Yamaha XSR 900 GP: mehr Anspruch, mehr „Motorradgefühl“
Die Yamaha XSR 900 GP zielt auf ein Motorradgefühl, das auch optisch und technisch mehr „Premium-Anspruch“ vermittelt. Im Alltag zeigt sich das vor allem daran, dass das Bike nicht nur von A nach B bringt, sondern sich auch dann gut anfühlt, wenn die Tour spontan länger wird. Die Stärken liegen hier in der Gesamtwirkung: Motor, Fahrwerk und Charakter greifen zusammen.
BMW G 310 R: unkompliziert, effizient und alltagstauglich
Die BMW G 310 R ist ein Motorrad, das man gern nutzt. Sie wirkt weniger wie ein „Projekt“, sondern eher wie ein zuverlässiger Begleiter. Gerade wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird, zählt die einfache Handhabung. Dazu kommt: Die BMW ist oft die Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das schnell verstanden ist und nicht ständig „mehr“ verlangt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Mehr Dynamik und Reserven für zügiges Fahren auf Landstraße und bei Überholvorgängen.
- Stabileres Fahrgefühl bei Tempo und ein insgesamt sportlicheres Setup.
- Stimmiges Gesamtpaket aus Design, Motorcharakter und Fahrwerk.
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Anspruch an Fahrstil und Budget: Wer nur kurze Stadtwege fährt, nutzt die Stärken möglicherweise nicht voll aus.
- Weniger „kompakt“ im Handling als die BMW – in engen Situationen kann die Leichtigkeit der BMW fehlen.
BMW G 310 R – Stärken
- Sehr handlich im Stadtverkehr und bei niedrigen Geschwindigkeiten.
- Einsteigerfreundlich durch gut dosierbaren Charakter und übersichtliches Handling.
- Alltagstauglichkeit durch eine entspannte, funktionale Ausrichtung.
BMW G 310 R – Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr flotten Passagen im Vergleich zur Yamaha.
- Sportliche Ambitionen werden eher begrenzt erfüllt – die BMW ist eher „smart“ als „aggressiv“.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Yamaha XSR 900 GP: die richtige Wahl für…
Die Yamaha XSR 900 GP passt besonders gut, wenn das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel dient, sondern als echtes Fahrvergnügen. Wer gern zügig fährt, Landstraßen mag und ein Motorrad sucht, das sich auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän anfühlt, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket. Auch wer Wert auf markantes Design legt und ein Bike möchte, das optisch wie technisch „mehr“ ausstrahlt, wird mit der Yamaha häufig glücklicher.
BMW G 310 R: die richtige Wahl für…
Die BMW G 310 R ist ideal, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, häufiges Rangieren und ein Motorrad, das schnell vertraut wirkt. Wer Einsteiger ist oder einfach ein unkompliziertes, leicht zu bewegendes Bike sucht, findet in der BMW eine sehr stimmige Lösung. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die bewusst nicht ständig am Limit fahren wollen, ist die BMW oft die entspanntere Wahl.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn mehr Dynamik, mehr Reserven und ein sportlicheres Fahrgefühl gefragt sind. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Landstraße und bei zügigerem Fahren aus und wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auch nach längerer Zeit noch Lust auf mehr macht. Die BMW G 310 R gewinnt dagegen dort, wo Alltag zählt: in der Stadt, bei häufigen Stop-and-go-Situationen und wenn ein Motorrad vor allem leicht zu beherrschen sein soll. Sie bietet ein unkompliziertes Handling und einen Charakter, der Einsteiger und Gelegenheitsfahrer oft schneller glücklich macht. Wer also ein Motorrad sucht, das vor allem „Fahren“ in den Mittelpunkt stellt, landet eher bei der Yamaha. Wer ein zuverlässiges, handliches Bike für den täglichen Gebrauch möchte, trifft mit der BMW meist die passendere Entscheidung.