UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2005
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Ein Freund, ein Helfer
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Komfort
  • Verarbeitung
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Hohes Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht287kg
Radstand1.501mm
Länge2.180mm
Radstand1.501mm
Sitzhöhe: 900 mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.130ccm
Hub70mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung85 PS bei 6.750 U/Min
Drehmoment98 NM bei 5.250 U/Min
Höchstgeschw.192km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch5l pro 100km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelelever (Federweg 210)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenParalever-Einarmschwinge
Reifen vorne110/80 B 19 TL
Reifen hinten150/70 H 17 TL

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 276 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Yamaha XSR 900 GP vs BMW R 1150 GS Adventure – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten verkörpern, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für modernes Retro-Design, lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Die BMW R 1150 GS Adventure dagegen ist ein Klassiker aus der Reiseenduro-Ecke: robust, alltagstauglich gedacht und mit einem Konzept, das lange Strecken und wechselnde Bedingungen in den Mittelpunkt stellt. Beide Motorräder haben ihre eigene Logik – und genau daraus entsteht die Frage: Was passt besser zum eigenen Alltag, zu den Touren und zur Art, wie Kilometer gesammelt werden?

Grundcharakter: Retro-Sportlichkeit trifft Reiseenduro

Yamaha XSR 900 GP: kompakt, direkt, kurvenorientiert

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nah am Fahrer gebaut ist. Der Fokus liegt auf einem dynamischen Auftritt: Das Motorrad reagiert spürbar zügig auf Gasbefehle, fühlt sich in flotten Passagen agil an und vermittelt das Gefühl, dass man mit jeder Fahrt ein Stück mehr Kontrolle gewinnt. Auch optisch ist der Stil klar: Retro-Elemente treffen auf eine sportliche Haltung, ohne dass der Charakter in Richtung „nur Show“ kippt.

BMW R 1150 GS Adventure: souverän, tourentauglich, gelassen

Die BMW R 1150 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das eher mit Ruhe und Stabilität überzeugt. Der Boxer-Motor liefert seine Leistung mit einem typischen, gleichmäßigen Charakter. Gerade auf längeren Strecken spielt das seine Stärken aus: Man sitzt so, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss, sondern einfach weiterfahren kann. Die Adventure-Variante ist zudem auf Reisen ausgelegt – mit einem Gesamtpaket, das für Gepäck, längere Etappen und wechselnde Straßenbedingungen gemacht ist.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorphilosophien wird schnell klar, warum beide Motorräder so unterschiedlich wirken. Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf einen Reihenzweizylinder-Charakter, der sich oft als „direkt“ und „lebendig“ beschreiben lässt. Das bedeutet: In der Stadt und auf Landstraßen fühlt sich das Motorrad häufig spontan an, und das Beschleunigen wirkt weniger wie ein „Durchziehen“ und mehr wie ein aktives Mitgehen.

Die BMW R 1150 GS Adventure mit Boxer-Motor spielt dagegen stärker mit gleichmäßiger Kraftentfaltung. Der Antrieb wirkt weniger hektisch, dafür sehr berechenbar. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Route nicht planbar ist: Kopfsteinpflaster, Autobahnabschnitte, Landstraßen mit wechselndem Tempo oder längere Etappen – hier punktet die BMW oft mit einem souveränen Rhythmus.

Fahrwerk, Handling und Fahrgefühl

Yamaha: agiles Handling und sportliche Rückmeldung

Die Yamaha XSR 900 GP ist im Vergleich eher das Motorrad, das man „mitnimmt“. In Kurven fühlt sich das Handling oft leichtfüßig an, und die Rückmeldung aus dem Fahrwerk unterstützt den sportlichen Stil. Wer gern früher bremst, dynamischer einlenkt und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier ein Setup, das diese Art zu fahren belohnt.

BMW: Stabilität und Komfort für lange Strecken

Die BMW R 1150 GS Adventure setzt stärker auf Stabilität. Das Motorrad wirkt in schnellen Richtungswechseln nicht unbedingt „zackig“ wie ein reines Straßenbike, dafür aber sehr kontrolliert. Auf langen Strecken zählt vor allem, wie gut das Motorrad mit Tempo, Wind und Fahrbahnunebenheiten umgeht. Genau hier kann die GS ihre Reiseenduro-Stärken ausspielen: weniger Stress, mehr Gleichmäßigkeit.

Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Ergonomie ist beim Motorradvergleich oft der entscheidende Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt tendenziell sportlicher positioniert. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, wenn kurze Wege, zügiges Fahren und häufiges Rangieren im Vordergrund stehen. Gleichzeitig ist die sportlichere Haltung eher etwas für Fahrer, die auch nach mehreren Stunden noch gern „aktiv“ sitzen.

Die BMW R 1150 GS Adventure ist dagegen auf Komfort und Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt häufig ein entspanntes Fahren, und durch das Reiseenduro-Konzept ist das Motorrad oft die bessere Wahl, wenn Touren mit Gepäck, längeren Tagesetappen und wechselnden Straßen im Plan stehen. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, profitiert von dieser Grundidee.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis

Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich meist ein typisches Muster: Sportlich orientierte Motorräder wie die Yamaha XSR 900 GP zielen darauf, dass man in Kurven und beim zügigen Fahren schnell wieder Kontrolle bekommt. Die Bremsleistung wirkt dabei oft „direkt“ und passt zum dynamischen Charakter.

Die BMW R 1150 GS Adventure setzt stärker auf ein Sicherheitsgefühl, das über lange Zeit stabil bleibt. Gerade bei wechselnden Bedingungen und längeren Fahrten ist das wichtig: Man möchte nicht nur einmal stark bremsen können, sondern über die gesamte Tour hinweg ein konsistentes Gefühl haben. In der Praxis ist das bei Reiseenduros häufig ein Pluspunkt.

Windschutz, Verkleidung und Komfort auf langen Strecken

Windschutz ist nicht nur „Luxus“, sondern beeinflusst, wie anstrengend eine Tour wird. Die Yamaha XSR 900 GP ist eher als Motorrad für dynamisches Fahren gedacht – das bedeutet: Je nach Setup und Fahrtempo kann der Wind spürbarer sein. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, solange die eigenen Touren eher kürzer oder kurvenlastig sind.

Die BMW R 1150 GS Adventure ist dagegen klar auf Reise ausgelegt. Dadurch ist der Komfortgedanke stärker: Wind, Wetter und Fahrbahnunebenheiten werden eher als Teil des Konzepts behandelt. Wer häufig Autobahnabschnitte fährt oder lange Etappen plant, merkt den Unterschied oft deutlich.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 900 GP – typische Stärken

  • Dynamisches Fahrgefühl: reagiert oft direkt auf Gas und Lenkimpulse.
  • Kurvenorientierter Charakter: macht zügiges Fahren besonders attraktiv.
  • Retro-Optik mit modernem Anspruch: wirkt stimmig und nicht „verstaubt“.
  • Alltagstauglichkeit: eignet sich häufig gut für Stadt und Landstraße.

Yamaha XSR 900 GP – mögliche Schwächen

  • Weniger Reisefokus: für sehr lange Etappen kann der Komfort je nach Fahrprofil stärker gefordert sein.
  • Windkomfort: je nach Setup kann der Fahrtwind bei hohen Geschwindigkeiten spürbarer sein.

BMW R 1150 GS Adventure – typische Stärken

  • Reise-Souveränität: komfortorientiert für lange Strecken und wechselnde Bedingungen.
  • Boxer-Charakter: gleichmäßiges Ansprechverhalten, oft angenehm auf Touren.
  • Robustes Gesamtkonzept: Adventure-Ansatz passt zu Gepäck und Planung.
  • Stabilität: vermittelt Vertrauen bei Tempo und auf unruhigerer Fahrbahn.

BMW R 1150 GS Adventure – mögliche Schwächen

  • Weniger „sportlich leicht“: im Vergleich zur Yamaha kann das Handling weniger agil wirken.
  • Gewichts- und Größenwirkung: im engen Stadtverkehr oder bei häufigem Rangieren kann das spürbar sein.

Für welche Fahrprofile lohnt sich welcher Ansatz?

Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders dann die passende Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Kurven, Fahrspaß und einem lebendigen Antrieb liegt. Wer gern zügig fährt, das Motorrad aktiv bewegt und sich an einem sportlich-direkten Gefühl erfreut, wird mit der Yamaha häufig mehr „Motorrad pro Kilometer“ erleben.

Die BMW R 1150 GS Adventure ist dagegen ideal, wenn der Alltag aus Touren, längeren Strecken und dem Wunsch nach Komfort besteht. Wer regelmäßig weite Wege fährt, Gepäck mitnimmt oder sich nicht auf eine einzige Straßenart festlegen möchte, bekommt mit der GS ein Konzept, das dafür gemacht ist.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Fahrspaß, Agilität und ein direktes Ansprechverhalten suchen. Sie passt besonders gut zu Stadtfahrten, Landstraßen und Touren, bei denen Kurven und Dynamik im Vordergrund stehen. Die BMW R 1150 GS Adventure punktet dagegen dort, wo Langstrecke, Komfort und Reise-Feeling zählen: gleichmäßiger Boxer-Charakter, souveränes Auftreten und ein Konzept, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen gut funktioniert. Kurz gesagt: Wer das Motorrad als sportlichen Begleiter für abwechslungsreiche Fahrten möchte, greift eher zur Yamaha. Wer ein Motorrad für ausgedehnte Touren und entspanntes Kilometerfressen sucht, ist mit der BMW R 1150 GS Adventure meist besser bedient.

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