| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha XSR 900 GP vs. BMW R 1150 R: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer zwischen Yamaha XSR 900 GP und BMW R 1150 R schwankt, bekommt zwei Motorräder mit sehr unterschiedlicher Philosophie. Die Yamaha steht für modernen Retro-Style, lebendiges Ansprechverhalten und ein agiles Fahrgefühl. Die BMW dagegen verkörpert klassische Roadster-Ästhetik mit markantem Boxer-Charakter, solider Technik und einem Fokus auf entspannte Kilometer – besonders dann, wenn die Strecke länger wird und das Motorrad einfach zuverlässig funktionieren soll.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Fahrgefühl und Motorcharakter, Handling im Alltag, Komfort auf Touren, Bremsen und Fahrwerk, sowie typische Aspekte rund um Wartung, Alltagstauglichkeit und den Gebrauchtkauf. So lässt sich leichter entscheiden, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt.
Design und Charakter: Retro trifft auf klassischen Roadster
Yamaha XSR 900 GP: moderner Retro-Look
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das bewusst die Optik der Vergangenheit aufgreift, aber mit moderner Technik und einem klar sportlicheren Anspruch kombiniert. Die Linienführung, die Sitzposition und das Gesamtbild vermitteln ein Motorrad, das gerne bewegt wird: Stadtverkehr, Landstraße und kurvige Strecken sind die natürliche Bühne.
BMW R 1150 R: klassischer Boxer-Roadster
Die BMW R 1150 R setzt dagegen auf den typischen Boxer-Charakter. Das Design wirkt zeitlos und „ehrlich“: nicht auf Effekthascherei getrimmt, sondern auf eine stimmige Gesamtform. Wer den Boxer-Vibe mag, bekommt ein Motorrad, das sich nicht nur optisch, sondern auch akustisch und vom Motorlauf her deutlich abhebt.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedlicher Punch, unterschiedliche Art zu beschleunigen
Yamaha: drehfreudig und direkt
Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken vor allem beim dynamischen Fahren aus. Das Ansprechverhalten wirkt im Vergleich oft unmittelbarer: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, und das Motorrad fühlt sich so an, als würde es „mitdenken“. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen zeigt sich, dass die Yamaha eher auf spontane Dynamik ausgelegt ist.
BMW: Boxer-Charakter mit souveräner Kraftentfaltung
Die BMW R 1150 R liefert Kraft auf eine andere Art. Der Boxer läuft charaktervoll und vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Stabilität. Statt maximaler Drehfreude steht häufig die gleichmäßige, gut dosierbare Leistung im Vordergrund. Das macht die BMW besonders angenehm, wenn nicht ständig hoch und runter geschaltet werden soll, sondern wenn ein gleichmäßiger Rhythmus auf der Strecke gefragt ist.
Handling im Alltag: Agilität vs. Gelassenheit
Yamaha: leicht zu bewegen, macht Kurven Spaß
Im Alltag punktet die Yamaha oft mit einem agilen Handling. Das Motorrad lässt sich zügig umsetzen, reagiert spürbar auf Lenkimpulse und wirkt insgesamt „handlicher“. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen fühlt sich die XSR 900 GP wie ein Motorrad an, das man gerne öfter nimmt, weil es schnell Vertrauen aufbaut.
BMW: stabil, aber mit anderer Gewichtung
Die BMW R 1150 R wirkt im Vergleich weniger „sportlich-quick“, sondern eher stabil und souverän. Das ist kein Nachteil, sondern eine andere Priorität: Wer eine ruhige Linie bevorzugt und das Motorrad eher wie einen verlässlichen Begleiter behandelt, wird die BMW schnell schätzen. In engen Situationen kann das Handling je nach persönlicher Körpergröße und Fahrpraxis etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen, dafür fühlt sich das Motorrad auf längeren Strecken oft sehr berechenbar an.
Fahrwerk und Komfort: Wie sich die Motorräder auf der Straße anfühlen
Yamaha: sportlicheres Setup für aktive Fahrer
Das Fahrwerk der Yamaha XSR 900 GP ist tendenziell auf ein lebendiges Fahrgefühl ausgelegt. Unebenheiten werden zwar bewältigt, aber die Yamaha lädt dazu ein, die Fahrdynamik aktiv zu nutzen. Wer gerne mit dem Motorrad arbeitet – also Lenkimpulse setzt, die Linie hält und das Tempo in Kurven mitdenkt – findet hier meist mehr „Spiel“.
BMW: Komfortorientierung für entspannte Touren
Die BMW R 1150 R ist häufig die Wahl für Fahrer, die Komfort und Gelassenheit priorisieren. Das Motorrad vermittelt auf der Straße einen ruhigen Eindruck und eignet sich besonders für längere Fahrten, bei denen nicht jede Unebenheit das Fahrgefühl dominieren soll. Auch wenn die Yamaha auf kurvigen Strecken Spaß macht, bietet die BMW oft den angenehmeren Rahmen, um Kilometer zu sammeln.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern ist das Bremsgefühl ein entscheidender Punkt. Die Yamaha wirkt im Vergleich oft „sportlicher“ im Ansprechverhalten, was das Dosieren in dynamischen Situationen erleichtern kann. Die BMW setzt dagegen stärker auf ein stabiles, berechenbares Verzögern, das sich besonders im Alltag und bei gleichmäßigem Fahrstil gut anfühlt. Wer häufig zügig fährt oder sportlich in den Kurven bremst, wird die Yamaha tendenziell näher an der eigenen Dynamik erleben. Wer dagegen Wert auf ein ruhiges, kontrolliertes Bremsverhalten legt, findet in der BMW oft die passende Abstimmung.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit: Sitzposition, Übersicht und Handling
Yamaha: aufrechter, aber mit Fokus auf Aktivität
Die Sitzposition der Yamaha XSR 900 GP wirkt so, dass man sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen zügig unterwegs sein kann. Die Ergonomie unterstützt ein aktives Fahren, ohne komplett „sportlich unbequem“ zu werden. Für viele Fahrer ist das ein guter Kompromiss: genug Kontrolle, aber nicht nur für kurze Strecken gedacht.
BMW: klassisch, mit Tourenfokus
Die BMW R 1150 R bietet eine Ergonomie, die häufig als tourentauglich wahrgenommen wird. Die Sitzhaltung unterstützt ein entspanntes Fahren, bei dem man nicht ständig gegen die Maschine arbeitet. Wer lange Strecken plant oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, profitiert oft von diesem ruhigen Fahrkonzept.
Wartung, Zuverlässigkeit und Gebrauchtkauf: Worauf es wirklich ankommt
Beim Vergleich zwischen Yamaha XSR 900 GP und BMW R 1150 R spielt der Blick auf den Alltag eine große Rolle: Wartungsintervalle, typische Verschleißthemen, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Frage, wie gut sich das Motorrad im eigenen Umfeld betreuen lässt.
Yamaha: moderne Technik, oft unkomplizierter Alltag
Die Yamaha wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das sich im Alltag unkompliziert betreiben lässt. Gerade bei einem Gebrauchtkauf ist es sinnvoll, den Wartungszustand und die Pflegehistorie genau zu prüfen. Wenn Service und Inspektionen nachvollziehbar dokumentiert sind, kann die Yamaha eine sehr stimmige Wahl sein, um schnell ins Fahren zu kommen.
BMW: Boxer-Charakter, aber mit Blick auf Historie
Die BMW R 1150 R hat einen Ruf, der stark mit dem Boxer-Feeling und der grundsoliden Bauweise verbunden ist. Trotzdem gilt: Beim Gebrauchtkauf entscheidet die Historie. Wichtig sind nachvollziehbare Wartungen, ein sauberer Zustand der Antriebskomponenten und ein Blick auf typische Verschleißpunkte. Wer sich mit der Technik auskennt oder eine gute Werkstatt an der Hand hat, findet in der BMW oft ein Motorrad, das sich langfristig sehr gut nutzen lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Dynamisches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das zu zügigem Fahren einlädt.
- Agiles Handling, besonders auf kurvigen Strecken und im Alltag.
- Moderner Retro-Charme mit einem Setup, das aktives Fahren unterstützt.
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Wer maximale Ruhe und „Tourenkomfort ohne Aktivität“ sucht, empfindet das sportlichere Gefühl möglicherweise als etwas fordernder.
- Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der Fokus auf Fahrdynamik weniger „entspannt“ wirken als bei klar tourenorientierten Konzepten.
BMW R 1150 R – Stärken
- Boxer-Charakter mit souveräner Kraftentfaltung und einem sehr eigenen Fahrgefühl.
- Stabilität und Gelassenheit, die auf längeren Strecken besonders angenehm sind.
- Tourentauglicher Ansatz durch eine entspanntere Grundhaltung.
BMW R 1150 R – Schwächen
- Im Vergleich zur Yamaha wirkt das Handling in engen Situationen oft weniger „leichtfüßig“.
- Beim Gebrauchtkauf ist die Historie besonders wichtig, damit das Motorrad wirklich zuverlässig bleibt.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradgefühl gesucht wird.
Yamaha XSR 900 GP: die richtige Wahl für…
- Fahrer, die gern dynamisch fahren und ein direktes Ansprechverhalten mögen.
- Menschen, die Stadt und Landstraße kombinieren und ein agiles Motorrad bevorzugen.
- Wer auf kurvigen Strecken Spaß an aktiver Fahrweise hat und das Motorrad regelmäßig „nutzen“ möchte.
BMW R 1150 R: die richtige Wahl für…
- Fahrer, die den Boxer-Charakter lieben und ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl suchen.
- Menschen, die Touren planen und ein Motorrad möchten, das entspannt Kilometer sammelt.
- Wer beim Gebrauchtkauf Wert auf nachvollziehbare Wartung legt und langfristig fahren möchte.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad schnell auf Gas und Lenkimpulse reagiert, im Alltag leicht zu bewegen ist und auf kurvigen Strecken spürbar mehr Dynamik vermittelt. Wer ein modernes Retro-Motorrad sucht, das sich lebendig anfühlt und Fahrspaß im täglichen Rhythmus liefert, wird mit der Yamaha häufig glücklicher.
Die BMW R 1150 R passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die den klassischen Boxer-Charakter mögen und ein stabileres, gelasseneres Fahrgefühl bevorzugen. Für längere Touren und einen entspannten Fahrstil wirkt die BMW oft stimmiger. Entscheidend ist beim Gebrauchtkauf vor allem die Historie und der Wartungszustand.
Kurz gesagt: Mehr Agilität und Dynamik spricht für die Yamaha – mehr Ruhe, Charakter und Tourenkomfort für die BMW.