| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 21.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Durchzug - bäriger Motor
- Verarbeitung
- Details
- Komfort
- Hoher Preis
- Kraftaufwand für Vorderradbremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 345 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.232 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs BMW R 18: Retro-Charakter im Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus dem Retro-Universum kommen, ist die Richtung klar: Stil, Sound und ein Fahrgefühl, das mehr nach Leidenschaft als nach reiner Zweckmäßigkeit klingt. Genau hier treffen die Yamaha XSR 900 GP und die BMW R 18 aufeinander. Beide wirken auf den ersten Blick wie aus einer anderen Zeit – aber sie übersetzen den Retro-Gedanken sehr unterschiedlich. Während die XSR 900 GP eher die moderne Interpretation eines sportlich angehauchten Naked-Bikes ist, steht die BMW R 18 für massiven Cruiser-Charakter mit markantem Boxer-Feeling.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet: Wie schlagen sich Motorleistung und Drehmoment im Alltag? Wie unterscheiden sich Gewicht und Fahrdynamik? Und wo liegen die Stärken und Schwächen, wenn es um Komfort, Handling und den passenden Einsatzzweck geht?
Design & Charakter: Zwei Retro-Welten
Yamaha XSR 900 GP: sportliche Retro-Optik
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Statement: kompakter, aufgeräumt und mit einer Optik, die an Rennstrecken-Ästhetik erinnert, aber im Alltag funktioniert. Die Formensprache ist klar, die Sitzposition eher aktiv und das Bike macht optisch Lust auf zügige Landstraßenfahrten. Die aufgelisteten Maße und das Gesamtbild deuten darauf hin, dass die XSR 900 GP nicht als „schwerer Brocken“ gedacht ist, sondern als Motorrad, das sich im Alltag wendig anfühlt.
BMW R 18: großer Cruiser mit Präsenz
Die BMW R 18 ist dagegen ein Motorrad, das man nicht übersehen kann. Die Silhouette ist breit, die Proportionen wirken „erwachsen“ und der Boxer prägt den Charakter. Auch wenn die R 18 ebenfalls modern gedacht ist, bleibt der Eindruck: Das Bike will vor allem eins – entspannt cruisen, dabei aber jederzeit souverän wirken. Die aufgelisteten Werte rund um Gewicht und Abmessungen passen zu diesem Anspruch: Die R 18 ist eher die Wahl für ruhige Kilometer und weniger für hektisches Rangieren.
Motor & Antrieb: Drehmoment vs. sportliche Durchzugskraft
Wie sich die Werte im Fahralltag auswirken
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell, dass beide Motorräder unterschiedliche Philosophien verfolgen. Die BMW R 18 setzt stark auf den typischen Cruiser-Ansatz: viel Drehmoment aus dem unteren Bereich, ein „fettes“ Ansprechverhalten und ein Motorlauf, der sich wie ein Fundament anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig aus niedrigen Drehzahlen heraus beschleunigt wird – etwa im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselnden Geschwindigkeiten.
Die Yamaha XSR 900 GP geht dagegen den Weg einer moderneren, sportlicheren Abstimmung. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte sprechen dafür, dass sie sich im mittleren Drehzahlbereich besonders lebendig anfühlt. Das bedeutet: Wer gerne zügig beschleunigt, häufiger schaltet und das Motorrad „mitnimmt“, bekommt bei der XSR 900 GP mehr von diesem dynamischen Charakter.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärke der Yamaha: spürbar agileres Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das eher nach „mit Gas spielen“ aussieht. Schwäche: Wer ausschließlich aus dem Stand heraus maximal entspanntes Cruiser-Tempo erwartet, muss sich bei der XSR 900 GP etwas mehr auf die Drehzahl und das Schalten einstellen.
Stärke der BMW: souveräner Durchzug mit viel Drehmomentgefühl, besonders bei entspanntem Fahren. Schwäche: Durch das größere Gewicht und den Cruiser-Fokus kann die R 18 im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirken als die Yamaha.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. souveräne Masse
Gewicht und Fahrdynamik
Die aufgelisteten Werte zu Gewicht und Geometrie zeigen den Unterschied: Die Yamaha XSR 900 GP ist klar als Motorrad positioniert, das sich im Alltag leichter bewegen lässt. Das merkt man besonders bei Richtungswechseln, beim Rangieren und auf Straßen mit wechselndem Belag. Die BMW R 18 hingegen bringt mehr Masse mit – und genau das ist nicht nur ein Nachteil. Auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo wirkt diese „Stabilität durch Gewicht“ sehr beruhigend.
Kurvengefühl
In Kurven spielt die Yamaha ihre Stärken aus: Das Bike wirkt schneller „im Kopf“ und lässt sich eher spontan einlenken. Die BMW R 18 ist ebenfalls kurventauglich, aber sie fühlt sich mehr wie ein großes Cruiser-Schiff an: Man fährt sie eher „ruhig“ und lässt die Dynamik aus dem Antrieb und der Stabilität kommen. Wer sportlich und häufig wechselnd fährt, wird die Yamaha als handlicher empfinden. Wer dagegen entspannt fährt und die Linie sauber hält, bekommt bei der BMW ein sehr souveränes Gefühl.
Komfort & Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Streckentauglichkeit
Komfort im Vergleich
Beide Motorräder sind auf ihre Art alltagstauglich, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt eher wie ein „Allrounder“: Die Sitzposition ist aktiv genug, um auch mal zügig zu fahren, bleibt aber so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit verkrampft. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass sie für Stadt und Landstraße gleichermaßen gedacht ist.
Die BMW R 18 ist komfortorientierter im Cruiser-Sinn: Die Sitzhaltung unterstützt entspanntes Cruisen, und das Motorrad fühlt sich auf längeren Strecken besonders stimmig an. Allerdings gilt: Das größere Format und das Gewicht machen sie im dichten Stadtverkehr weniger „stressfrei“ als die Yamaha.
Wind- und Geräuschgefühl
Auch wenn Details je nach Ausstattung variieren können, zeigt der Vergleich der Konzepte: Die Yamaha zielt eher auf ein direktes, lebendiges Fahrgefühl. Die BMW setzt stärker auf Ruhe und Präsenz – und der Boxer sorgt dabei für eine unverwechselbare akustische Signatur. Wer Sound und Motorcharakter als Teil des Fahrgenusses sieht, wird bei beiden fündig, aber auf unterschiedliche Weise.
Bremsen & Fahrassistenz: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen und Fahrstabilität sind beide Konzepte unterschiedlich. Die Yamaha wirkt wie ein Motorrad, das auf kontrollierte Dynamik ausgelegt ist: Die Bremswirkung und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Reifenprofil (wie in den aufgelisteten Werten angedeutet) passen zu einem Fahrstil, bei dem man häufiger „arbeitet“ – also bremst, einlenkt, beschleunigt. Die BMW R 18 steht dagegen für souveränes Verzögern aus dem Cruiser-Tempo heraus. Wer viel gleichmäßig fährt, profitiert von der Stabilität, die das Motorrad mitbringt.
In der Praxis bedeutet das: Die Yamaha ist die leichtere Wahl, wenn man sportlicher unterwegs ist und öfter spontan reagieren möchte. Die BMW ist die passendere Wahl, wenn man vor allem entspannt fährt und dabei trotzdem jederzeit sicher abbremsen möchte.
Ausstattung & Nutzung: Was passt zu welchem Alltag?
Stadtverkehr
Für die Stadt ist die Yamaha XSR 900 GP im Vorteil: Das Bike wirkt handlicher, die Bedienung fühlt sich direkter an und das Gesamtpaket ist eher auf häufiges Anfahren, Rangieren und kurze Strecken ausgelegt. Die BMW R 18 kann man natürlich auch in der Stadt fahren, aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und beim Umgang mit dem Gewicht.
Landstraße & Touren
Auf der Landstraße zeigt sich der Unterschied zwischen „agil“ und „souverän“. Die Yamaha macht Spaß, wenn Kurven, Beschleunigung und ein aktives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die BMW R 18 ist stark, wenn die Strecke lang ist, das Tempo eher konstant bleibt und der Motorcharakter im Vordergrund steht. Beide können Touren, aber die Art, wie sie sich dabei anfühlen, ist sehr verschieden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Agiles Handling und ein direkteres Fahrgefühl
- Sportlichere Abstimmung, die im mittleren Drehzahlbereich besonders Spaß macht
- Wirkt als Allrounder für Stadt und Landstraße
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Weniger „Cruiser-entspannt“ bei sehr niedrigen Drehzahlen im Vergleich zur R 18
- Wer maximale Ruhe und große Cruiser-Präsenz sucht, findet sie eher bei der BMW
BMW R 18 – Stärken
- Starker Cruiser-Charakter mit Drehmomentgefühl aus dem unteren Bereich
- Sehr souveränes Auftreten auf längeren Strecken
- Unverwechselbarer Boxer-Sound und Präsenz
BMW R 18 – Schwächen
- Mehr Gewicht: im engen Stadtverkehr weniger entspannt
- Weniger „spontan“ in der Kurvendynamik als die Yamaha
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Yamaha XSR 900 GP
Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf der Landstraße mit einem lebendigen Fahrgefühl überzeugt. Wer gerne fährt, statt nur zu cruisen, und dabei Wert auf eine moderne Retro-Optik legt, wird mit der XSR 900 GP sehr glücklich.
BMW R 18
Die BMW R 18 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Komfort, massiver Motorpräsenz und entspanntem Durchzug liegt. Wer lange Strecken mag, den Boxer-Charakter liebt und ein Motorrad möchte, das vor allem durch Ruhe, Stabilität und Stil überzeugt, trifft mit der R 18 genau die richtige Richtung.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP gewinnt vor allem dann, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf der Landstraße mit Agilität und sportlicherem Ansprechverhalten Spaß macht. Die Kombination aus moderner Retro-Optik und einem Fahrgefühl, das eher nach „aktivem Fahren“ verlangt, passt besonders gut zu kurzen Wegen, wechselnden Straßen und Fahrern, die gern schalten und Dynamik mitnehmen.
Die BMW R 18 spielt ihre Stärken aus, wenn Cruiser-Genuss im Vordergrund steht: viel Drehmomentgefühl aus dem unteren Bereich, eine starke Präsenz und ein souveränes, beruhigendes Fahrverhalten auf längeren Strecken. Wer den Boxer-Charakter liebt, entspannt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das vor allem durch Stil, Ruhe und Durchzug überzeugt, findet in der R 18 die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Mehr Agilität und Allround-Spaß mit der Yamaha – mehr Cruiser-Charakter und souveräne Gelassenheit mit der BMW.