UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2016 bis 2023
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Der Bulle unter den Scramblern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Qualität
  • Durchzugsvermögen
  • Details
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Langstreckenkomfort
  • Drehwilligkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht220kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 R 19
Reifen hinten170/60 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Yamaha XSR 900 GP vs. BMW R nineT Scrambler: Vergleich der Retro-Scrambler

Wenn es um moderne Retro-Motorräder geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Yamaha XSR 900 GP steht für eine sportlichere, straightere Interpretation des Retro-Looks, während die BMW R nineT Scrambler den Fokus stärker auf Charakter, Fahrwerksgefühl und die typische BMW-Identität legt. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie aus derselben Stilwelt, doch im Alltag und beim Fahren zeigen sich klare Unterschiede.

In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die Bikes in den Bereichen Motorcharakter, Fahrdynamik, Ergonomie, Bremsen, Fahrwerk, Ausstattung und Alltagstauglichkeit zueinander verhalten. Dabei werden die Stärken und Schwächen nicht isoliert betrachtet, sondern direkt gegeneinander abgewogen – damit die Entscheidung leichter fällt.

Design und Konzept: GP-Sportlichkeit trifft Scrambler-Charakter

Yamaha XSR 900 GP: Retro mit sportlicher Kante

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Retro-Bike, das bewusst näher an der sportlichen Linie gebaut wurde. Das Design ist stimmig, die Proportionen wirken „aufgeräumt“ und die Optik vermittelt sofort: Hier geht es nicht nur um Stil, sondern auch um zügiges Fahren. Gerade wer gern dynamisch unterwegs ist und dabei trotzdem den klassischen Look genießen möchte, findet in der Yamaha eine sehr passende Basis.

BMW R nineT Scrambler: Handwerkliches Gefühl und markanter Auftritt

Die BMW R nineT Scrambler setzt stärker auf den typischen BMW-Charakter: markante Linien, ein stimmiges Gesamtkonzept und ein Scrambler-Feeling, das nicht nur optisch wirkt. Wer Wert auf „Erlebnis“ legt – also auf das Gefühl, ein Motorrad mit eigener Handschrift zu fahren – wird bei der BMW eher das bekommen, was man von der Marke erwartet.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das, was daraus beim Fahren entsteht. Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen und ein direktes Ansprechverhalten geht. Das Motorrad wirkt dabei wie „bereit“, sobald Gas gegeben wird. Dadurch eignet sich die Yamaha besonders für Situationen, in denen häufig beschleunigt, überholt oder das Tempo schnell angepasst wird.

Die BMW R nineT Scrambler wirkt dagegen in vielen Situationen „erwachsener“: Der Antrieb fühlt sich oft souveräner an, besonders wenn die Fahrt gleichmäßiger wird. Das Motorrad vermittelt eher das Gefühl von Drehmoment und Kontrolle als von reiner sportlicher Spontanität. Für lange Strecken, flüssiges Fahren und eine entspannte Gangart kann das ein echter Vorteil sein.

Fahrwerk und Fahrdynamik: Agil vs. souverän

Yamaha: sportlich abgestimmt für schnelle Richtungswechsel

Die Yamaha XSR 900 GP zeigt ihre Stärken vor allem in der Art, wie sie sich bewegen lässt. Sie wirkt agil, unterstützt zügige Richtungswechsel und macht Lust auf dynamische Landstraßenfahrten. Wer gern Kurven „mitnimmt“ und das Motorrad aktiv führt, wird die Yamaha als sehr passend empfinden.

Als Gegenpol kann sich die sportlichere Ausrichtung je nach Fahrstil und Streckenprofil etwas direkter anfühlen. Auf schlechten Straßen oder bei längeren, welligen Abschnitten kann das Fahrgefühl weniger „weich“ wirken als bei einem stärker auf Komfort getrimmten Setup.

BMW: souveränes Fahrgefühl mit Scrambler-Charme

Die BMW R nineT Scrambler spielt ihre Vorteile häufig in der Stabilität und dem ruhigen, kontrollierten Fahrverhalten aus. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt etwas länger dauert, kann die BMW ihren Charakter ausspielen: Sie wirkt oft gelassen, ohne dabei an Fahrfreude zu verlieren.

Wer dagegen sehr aggressiv und häufig mit maximaler Schräglage unterwegs ist, könnte die Yamaha als „spritziger“ empfinden. Die BMW ist nicht weniger sportlich, aber sie vermittelt eher das Gefühl von souveräner Kontrolle statt von unmittelbarer Agilität.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder liefern ein grundsätzlich sicheres Niveau, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt beim Dosieren oft direkter, was beim sportlichen Fahren hilft. Dadurch lässt sich das Tempo in Kurven oder vor Ampeln sehr fein steuern.

Die BMW R nineT Scrambler punktet häufig mit einem stabilen, berechenbaren Bremsgefühl. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt, sondern eher auf gleichmäßige Kontrolle setzt. In der Praxis bedeutet das: Beide Bikes bremsen zuverlässig, aber die Yamaha fühlt sich im sportlichen Rhythmus oft unmittelbarer an, während die BMW im Alltag besonders konstant wirkt.

Ergonomie und Sitzposition: Für Stadt, Landstraße und Tour

Bei der Ergonomie entscheidet sich, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt tendenziell so, als sei sie für aktive Fahrweise ausgelegt: Die Sitzposition unterstützt das dynamische Führen, und das Motorrad lässt sich gut „in die Linie“ bringen. Das ist ideal für Stadtfahrten mit häufigen Richtungswechseln und für Landstraßen, auf denen man gern zügig unterwegs ist.

Die BMW R nineT Scrambler bietet dagegen oft ein etwas entspannteres Gesamtgefühl. Das kann sich besonders auf längeren Strecken auszahlen, wenn man nicht permanent „sportlich“ sitzen möchte. Wer Touren plant oder einfach gern länger unterwegs ist, findet in der BMW häufig den angenehmen Mix aus Charakter und Alltagstauglichkeit.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

In der Praxis sind es oft die Details, die den Unterschied machen: Bedienbarkeit, Übersicht, Komfort und die Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert. Die Yamaha wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das auf „Fahren“ optimiert ist: schnell erfassbar, leicht zu handeln und mit einem Setup, das sportliche Ansprüche unterstützt.

Die BMW R nineT Scrambler spielt ihre Stärken stärker über das Gesamtpaket aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern pflegt, individualisiert und bei dem das Fahrerlebnis im Vordergrund steht. Gerade wer Wert auf eine stimmige Ausstattung und ein Motorrad mit klarer Identität legt, wird hier eher glücklich.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 900 GP – Stärken

  • Sportlich-direktes Ansprechverhalten für dynamische Fahrten
  • Agiles Handling bei Richtungswechseln und zügigem Fahren
  • Feines Bremsdosieren für kontrollierte Manöver
  • Aktive Sitzunterstützung für Stadt und Landstraße

Yamaha XSR 900 GP – mögliche Schwächen

  • Sportlicher abgestimmt: kann auf schlechten Straßen etwas direkter wirken
  • Wer maximalen Langstrecken-Komfort sucht, könnte die BMW als entspannter empfinden

BMW R nineT Scrambler – Stärken

  • Souveränes Fahrgefühl mit viel Kontrolle
  • Charaktervoller Antrieb für gleichmäßiges, entspanntes Tempo
  • Konstantes Bremsverhalten im Alltag
  • Stimmiges Gesamtpaket mit starker Markenidentität

BMW R nineT Scrambler – mögliche Schwächen

  • Im sehr sportlichen Rhythmus kann die Yamaha agiler wirken
  • Wer „maximal unkompliziert“ ohne Individualisierungswunsch erwartet, könnte die BMW als stärker „nach Gefühl“ interpretieren

Welche Entscheidung passt? Für wen ist welches Bike besser?

Am Ende hängt die Wahl weniger davon ab, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern davon, welcher Fahrstil und welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.

Yamaha XSR 900 GP: die richtige Wahl für…

Die Yamaha passt besonders gut, wenn gern zügig gefahren wird, Kurven aktiv angegangen werden und das Motorrad beim Beschleunigen und beim Wechseln der Fahrweise direkt mitmacht. Auch für Pendler und Stadtfahrer ist sie interessant, weil das Handling schnell greifbar ist und das Motorrad in Alltagssituationen unkompliziert bleibt.

BMW R nineT Scrambler: die richtige Wahl für…

Die BMW ist ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das charaktervoll ist, sich souverän anfühlt und bei längeren Strecken oder wechselnden Straßenbedingungen eine ruhige, kontrollierte Art vermittelt. Wer Retro mag, aber gleichzeitig das Gefühl eines „richtigen“ Motorrads mit eigener Handschrift sucht, wird mit der BMW häufig zufriedener.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP gewinnt vor allem dann, wenn dynamisches Fahren im Vordergrund steht: Das Motorrad wirkt agil, das Ansprechverhalten unterstützt zügige Manöver und das Zusammenspiel aus Handling und Bremsdosierung macht sportliche Runden besonders reizvoll. Wer viel auf der Landstraße unterwegs ist, gern aktiv fährt und dabei den Retro-Look als Teil des Fahrgefühls sieht, findet in der Yamaha eine sehr stimmige Wahl.

Die BMW R nineT Scrambler spielt ihre Stärken stärker im souveränen Gesamterlebnis aus: Der Antrieb wirkt oft kontrolliert und erwachsen, das Fahrgefühl bleibt stabil und das Motorrad eignet sich besonders gut für längere Touren sowie für entspannteres Tempo, ohne dabei an Charakter zu verlieren. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch im Alltag „rund“ anfühlt und eine klare Identität bietet, liegt mit der BMW häufig richtig.

Kurz gesagt: Yamaha für sportliche Agilität und direktes Fahrvergnügen, BMW für souveränen Charakter, Kontrolle und Tourenfreude.

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