| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.799 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Verarbeitung
- leicht
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 486 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | USD-Gabel von Kayaba | |
| Federung hinten | Umgelenktes Zenrtalfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs. Brixton Crossfire 500 – Vergleich
Wer zwischen Yamaha XSR 900 GP und Brixton Crossfire 500 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien: Die eine steht für markante Neo-Retro-Optik und souveräne Performance, die andere für einen modernen, unkomplizierten Einstieg in die Welt der Straßenmotorräder – mit dem Fokus auf Alltagstauglichkeit und ein stimmiges Gesamtpaket. Beide Bikes machen Spaß, aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus.
Design und Charakter: Neo-Retro trifft auf moderne Street-Optik
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Statement: klassische Linien, sportlich angehauchte Details und ein Look, der auch im Stand sofort Aufmerksamkeit bekommt. Der Charakter ist klar „Straße mit Anspruch“ – optisch wie auch vom Fahrgefühl her.
Die Brixton Crossfire 500 setzt dagegen auf eine moderne, unaufgeregte Street-Ästhetik. Sie wirkt weniger wie ein Sammlerstück und mehr wie ein Motorrad, das man täglich nutzt. Das ist kein Nachteil: Gerade im Alltag zählt, dass das Bike nicht zu „viel“ ist, sondern einfach passt.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. entspannter Alltagsmotor
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, wie stark die Motorisierung die Art des Fahrens prägt. Die Yamaha XSR 900 GP bringt die größere Motorbasis mit und spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig werden soll: Beim Beschleunigen aus dem Stand und beim Überholen fühlt sich das Motorrad deutlich souveräner an. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei „breiter“ – man muss weniger nachdenken, weil das Bike in vielen Situationen einfach mitzieht.
Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen eher der Typ „ruhig, kontrolliert, effizient“. Der Motor liefert genug Schub für Stadtverkehr, Landstraße und gemütliche Touren. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Gleichzeitig bleibt das Fahrgefühl leicht und zugänglich – ideal, wenn man entspannt fahren möchte oder gerade erst in die Motorradwelt einsteigt.
Getriebe, Schaltgefühl und Leistungsnutzung
Beide Motorräder sind auf den Straßenbetrieb ausgelegt, aber die Art, wie man Leistung nutzt, unterscheidet sich. Die Yamaha belohnt ein dynamischeres Fahren: Wer sportlich unterwegs ist, kann die Reserven des größeren Motors deutlich früher abrufen. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und auch mal längere Strecken mit Tempo fahren.
Die Brixton funktioniert dagegen sehr gut im „Alltagsmodus“. Das bedeutet: weniger hektisches Schalten, mehr gleichmäßiges Fahren. Gerade auf Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten ist das angenehm, weil das Motorrad nicht das Gefühl vermittelt, man müsse ständig eingreifen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt auf der Straße insgesamt stabil und zielgerichtet. In flotteren Kurven und bei höheren Geschwindigkeiten vermittelt sie mehr „Sicherheit im Fahrgefühl“. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern auch aus Landstraße und Autobahn-Anbindung.
Die Brixton Crossfire 500 ist spürbar agiler im Alltag. Das macht sie attraktiv für enge Straßen, häufiges Anfahren und Situationen, in denen man das Motorrad oft manövriert. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder gern unkompliziert fährt, wird das Handling schnell zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Yamaha spielt ihre Stärken vor allem bei höheren Geschwindigkeiten aus: Das Motorrad lässt sich kontrolliert verzögern, und das System wirkt auf sportlichere Fahrweise berechenbar. Dadurch entsteht ein gutes Sicherheitsgefühl, wenn es zügig wird oder wenn Verkehrssituationen plötzlich Tempo verlangen.
Die Brixton bremst ebenfalls zuverlässig, aber sie passt sich stärker dem „Alltagsrhythmus“ an. Für Stadt, Landstraße und moderates Tempo ist das Setup stimmig. Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich fährt oder häufig aus hohen Geschwindigkeiten stark abbremsen muss, wird die Reserven der Yamaha eher vermissen.
Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Streckentauglichkeit
Komfort ist bei beiden Bikes ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die Yamaha XSR 900 GP ist für längere Fahrten und zügigere Strecken ausgelegt. Die Sitzposition wirkt dabei so, dass man nicht nur „irgendwie“ sitzt, sondern auch bei Tempo und Winddruck noch konzentriert fahren kann. Das macht sie interessant für Pendler, die auch am Wochenende gern rausfahren.
Die Brixton Crossfire 500 punktet vor allem mit einem unkomplizierten Einstieg in den Motorradalltag. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für viele Fahrergrößen und Fahrstile zugänglich. Gerade wenn das Bike häufig für kurze Strecken genutzt wird oder wenn man sich erst an das Motorradfahren gewöhnt, ist diese Leichtigkeit ein Plus.
Technik, Ausstattung und Assistenz: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung zeigt sich oft: Nicht jede Technik ist für jeden Fahrer entscheidend. Die Yamaha zielt stärker auf ein „Premium-Gefühl“ im Gesamtpaket. Das merkt man vor allem daran, wie rund das Motorrad als System funktioniert – von der Motorcharakteristik bis zum Fahrgefühl. Wer Wert auf moderne Bedienbarkeit und ein stimmiges Gesamtbild legt, wird hier eher glücklich.
Die Brixton ist dagegen pragmatisch. Sie bietet eine Ausstattung, die sich auf das Wesentliche konzentriert und das Motorrad dadurch weniger „kompliziert“ macht. Das ist besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das man einfach nutzt, statt sich ständig mit Technikdetails zu beschäftigen.
Wirtschaftlichkeit: Anschaffung, Betrieb und Langzeitgedanken
Beim Kostenfaktor spielt die Motorgröße und das Konzept eine Rolle. Die Yamaha XSR 900 GP ist typischerweise die Investition mit mehr „Leistungsversprechen“. Das kann sich lohnen, wenn man das Motorrad regelmäßig fährt, gern zügig unterwegs ist und die Reserven wirklich nutzt. Für Fahrer, die viel Kilometer machen und das Bike als Hauptfahrzeug sehen, ist das Gesamtpaket oft überzeugend.
Die Brixton Crossfire 500 ist im Vergleich dazu häufig die wirtschaftlichere Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das den Einstieg erleichtert und im Alltag zuverlässig funktioniert. Gerade wer nicht ständig maximale Leistung abrufen muss, bekommt hier ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Für viele ist das der Punkt, an dem sich „genug Motorrad“ plötzlich sehr gut anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Mehr Reserven bei Beschleunigung und Überholmanövern
- Stabileres Fahrgefühl bei zügigerem Tempo
- Stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Handling und Komfort
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Kann für sehr entspannte Fahrstile „zu viel“ sein
- Investition höher als bei kleineren Konzepten
Brixton Crossfire 500 – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und Alltag
- Entspanntes Fahren ohne ständiges Hochdrehen
- Pragmatisches Konzept mit Fokus auf Nutzbarkeit
Brixton Crossfire 500 – Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlen Reserven gegenüber der Yamaha
- Für Fahrer, die häufig hohe Geschwindigkeiten und starke Beschleunigung suchen, weniger passend
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad mehr sein soll als nur Transport: Wer gern zügig fährt, längere Strecken plant und ein Motorrad möchte, das auch bei Tempo souverän bleibt, bekommt hier ein starkes Gesamtbild. Auch wenn das Design eine große Rolle spielt, passt die Yamaha sehr gut – sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern vor der Tür stehen hat.
Die Brixton Crossfire 500 ist ideal, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und ein Fahrstil, der eher auf Leichtigkeit und Alltagstauglichkeit setzt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell vertraut wird und nicht unnötig fordert, findet in der Brixton eine passende Basis. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die erst einmal „sauber ankommen“ wollen, ist das Konzept sehr stimmig.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für Fahrer, die mehr Leistung, mehr Reserven und ein stabileres Fahrgefühl bei flotterem Tempo suchen. Sie lohnt sich besonders, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Strecken und dynamisches Fahren genutzt wird und wenn das Gesamtpaket aus Neo-Retro-Optik, Motorcharakter und Komfort überzeugen soll. Die Brixton Crossfire 500 punktet dagegen dort, wo Alltag zählt: agiles Handling, unkomplizierte Leistungsentfaltung und ein pragmatischer Ansatz, der das Motorrad schnell zugänglich macht. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, entspannt fahren möchte und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Blick hat, trifft mit der Brixton die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Mehr Anspruch und Tempo sprechen für die Yamaha – Alltag, Leichtigkeit und Einstieg sprechen für die Brixton.