UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2010 bis 2018
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Rasen statt Reisen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Motorleistung
  • Sound
  • Präzises Fahrwerk
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Karge Ausstattung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht232kg
Radstand1.529mm
Länge2.190mm
Radstand1.529mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.198ccm
Hub68mm
Bohrung106mm
Kühlungflüssig
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung152 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment128 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.248km/h
Tankinhalt20Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Yamaha XSR 900 GP vs Ducati Multistrada 1200 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Wer zwischen der Yamaha XSR 900 GP und der Ducati Multistrada 1200 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Motorrad-Philosophien. Die XSR 900 GP steht für einen modernen Retro-Look, ein agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Die Multistrada 1200 dagegen ist als vielseitiges Touren- und Reise-Motorrad gedacht: Sie kombiniert sportliche Ambitionen mit Komfort, Fahrmodi und einer Ausstattung, die auf längere Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt ist.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit schneller klar wird, welches Motorrad eher zum eigenen Alltag, zu den Touren und zum gewünschten Fahrstil passt.

Grundidee im Vergleich: Retro-Roadster vs. Reise-Ausrichtung

Yamaha XSR 900 GP: Fokus auf Fahrspaß und Charakter

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert: ein direktes Ansprechverhalten, ein sportlich-kompaktes Gefühl und eine Optik, die sofort nach „Spaß“ aussieht. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Landstraßen zeigt sich, dass die XSR 900 GP eher auf Dynamik als auf „große Reise“ ausgelegt ist.

Ducati Multistrada 1200: Komfort plus Vielseitigkeit

Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen ein Motorrad, das sich als Allrounder versteht. Die Grundidee ist, dass man nicht nur am Wochenende, sondern auch auf längeren Etappen entspannt unterwegs sein kann. Dazu passen die Ausrichtung auf Komfort, die Touren-typische Ergonomie und die Elektronik, die das Motorrad je nach Situation anpassbar macht.

Fahrgefühl und Handling: Agilität vs. souveräne Reise-Stabilität

Wie sich die Yamaha im Alltag anfühlt

Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufig gewechselt wird: Ampelstopps, enge Passagen, kurze Beschleunigungsphasen und Kurvenfolgen. Das Motorrad wirkt handlich und vermittelt ein Gefühl von „sofort da“. Dadurch entsteht schnell ein sportlicher Flow, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Stärken liegen in der direkten Reaktion und dem agilen Charakter. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn lange Autobahnabschnitte oder sehr hohe Geschwindigkeiten im Vordergrund stehen: Hier zählt weniger die reine Agilität, sondern mehr Windschutz, Komfort und Stabilität.

Wie sich die Ducati auf langen Strecken verhält

Die Ducati Multistrada 1200 wirkt auf Distanz oft wie ein Motorrad, das „mitdenkt“. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen darauf ab, dass sich die Maschine auch bei wechselndem Tempo und unterschiedlichen Straßenverhältnissen ruhig und kontrolliert anfühlt. In der Praxis bedeutet das: weniger Ermüdung, mehr Gelassenheit – besonders, wenn der Tagesplan länger wird.

Stärken liegen in der souveränen Stabilität und dem komfortorientierten Setup. Schwächen können sich ergeben, wenn man vor allem maximale Leichtigkeit und „kleines Motorrad“-Gefühl sucht: Die Multistrada ist vielseitig, aber nicht so kompromisslos leichtfüßig wie ein reiner Roadster.

Motorcharakter und Antrieb: Direktheit vs. kontrollierte Kraftentfaltung

Yamaha: sportlich, lebendig, kurvenorientiert

Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt und gleichzeitig genug Punch für dynamische Ausfahrten bietet. Das Zusammenspiel aus Ansprechverhalten und Fahrbarkeit sorgt dafür, dass sich Beschleunigung und Schräglage gut „zusammenfügen“. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt die XSR 900 GP oft besonders stimmig.

Stärken sind die lebendige Dynamik und die intuitive Bedienbarkeit. Schwächen zeigen sich, wenn man sehr lange, gleichmäßige Autobahnfahrten bevorzugt und dabei vor allem Komfort und entspannte Drehzahlen erwartet.

Ducati: Kraft mit Elektronik-Unterstützung

Die Ducati Multistrada 1200 bringt eine Kraftentfaltung mit, die sich durch Fahrmodi und Elektronik in unterschiedliche Richtungen lenken lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Fahrbedingungen variieren: Nasse Straßen, wechselnde Beladung oder unterschiedliche Fahrstile. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass der Fahrspaß verloren geht.

Stärken sind die anpassbare Leistungsentfaltung und die Unterstützung durch Elektronik. Schwächen können auftreten, wenn man möglichst „mechanisch pur“ fahren möchte und weniger Wert auf Assistenz und Modi legt.

Elektronik und Assistenz: Anpassbarkeit vs. Fokus auf das Wesentliche

Yamaha XSR 900 GP: moderne Basis, weniger „Overload“

Bei der Yamaha XSR 900 GP steht die Fahrerfahrung im Vordergrund. Die Elektronik ist sinnvoll integriert, ohne den Eindruck zu vermitteln, dass das Motorrad ständig „eingreift“. Das passt zu einem Fahrstil, bei dem man sich auf Gefühl und Linie konzentriert.

Stärken sind die intuitive Handhabung und ein eher unaufgeregtes Gesamtpaket. Schwächen sind dort spürbar, wo man maximale Assistenztiefe erwartet – vor allem im Vergleich zu stark tourenorientierten Modellen.

Ducati Multistrada 1200: Fahrmodi und Touren-Features

Die Ducati Multistrada 1200 ist deutlich stärker auf „je nach Situation“ ausgelegt. Fahrmodi, Regelungen und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad an Tempo, Untergrund und Fahrstil anzupassen. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht immer allein fährt, Gepäck dabei hat oder einfach unterschiedliche Streckenprofile abdeckt.

Stärken sind die Anpassbarkeit und der Komfortgewinn durch Elektronik. Schwächen können sein, dass man sich mit Einstellungen und Systemlogik beschäftigen muss, wenn man das volle Potenzial nutzen will.

Komfort und Ergonomie: Kurvenhaltung vs. Langstrecken-Genuss

Yamaha: sportliche Sitzposition, schnelle Reaktion

Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine Sitzposition, die eher auf aktives Fahren ausgelegt ist. Das unterstützt die Dynamik in Kurven und macht kurze Touren oder Feierabendrunden besonders angenehm. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: schnell drauf, schnell los, viel Fahrspaß.

Stärken sind die sportliche Ergonomie und die einfache Handhabung. Schwächen können sich bei sehr langen Etappen zeigen, wenn man viel Windschutz und maximalen Langstreckenkomfort sucht.

Ducati: Tourenkomfort, entspannteres Gesamtgefühl

Die Ducati Multistrada 1200 ist ergonomisch stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Dazu gehören ein komfortableres Gesamtgefühl, die Möglichkeit, sich auf unterschiedliche Strecken einzustellen, und ein Setup, das weniger „angespannt“ wirkt. Wer häufig unterwegs ist, wird den Unterschied oft schnell merken.

Stärken sind Komfort, Ruhe und die Fähigkeit, Tagesetappen gut zu überstehen. Schwächen sind, dass das Motorrad im reinen Kurvenfokus nicht ganz so „leicht“ wirkt wie die XSR 900 GP.

Bremsen und Fahrwerksgefühl: Vertrauen in der Kurve vs. Stabilität unter Last

Yamaha: präzise Rückmeldung

Bei der Yamaha XSR 900 GP steht die Rückmeldung im Vordergrund. Das Bremssystem und das Fahrwerk wirken so abgestimmt, dass man beim Einlenken und in der Kurve ein gutes Gefühl für Grip und Linie bekommt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn man gern sportlich fährt und die Maschine „mitarbeiten“ lässt.

Stärken sind die direkte Rückmeldung und das kurvenorientierte Setup. Schwächen können sich zeigen, wenn man sehr schwer beladen ist oder extreme Langstrecken-Ansprüche hat, bei denen ein stärker tourenorientiertes Setup Vorteile bringt.

Ducati: kontrolliert auch bei wechselnden Bedingungen

Die Ducati Multistrada 1200 vermittelt Vertrauen, wenn sich die Situation ändert: Straße wird uneben, Tempo variiert, Wind und Wetter spielen mit. Das Fahrwerksgefühl ist darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch unter Last und über längere Zeit stabil bleibt.

Stärken sind Stabilität und Kontrolle. Schwächen sind eher ein „weniger kompromisslos sportliches“ Gefühl im Vergleich zur Yamaha, wenn man nur den Kurvenfokus sucht.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Yamaha XSR 900 GP – ideal für…

  • Fahrer, die ein agiles, kurvenorientiertes Motorrad für Alltag und Feierabendrunden suchen
  • Menschen, die den Retro-Charakter mögen und ein Motorrad wollen, das Spaß macht, ohne zu überfordern
  • Tourenfahrer, die zwar gern unterwegs sind, aber eher kurze bis mittlere Strecken priorisieren

Ducati Multistrada 1200 – ideal für…

  • Fahrer, die ein vielseitiges Reise-Motorrad für unterschiedliche Strecken und Bedingungen wollen
  • Menschen, die Komfort, Elektronik und Anpassbarkeit schätzen
  • Tourenfahrer, die häufig längere Etappen fahren oder mit Gepäck unterwegs sind

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Wo die Yamaha punktet

Die Yamaha XSR 900 GP punktet vor allem dort, wo es schnell und lebendig sein soll: im Stadtverkehr, auf Landstraßen und in Kurven. Die Maschine wirkt unkompliziert, vermittelt ein direktes Fahrgefühl und bleibt dabei alltagstauglich. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Spaßgerät“ anfühlt, findet hier eine starke Basis.

Wo die Ducati punktet

Die Ducati Multistrada 1200 ist besonders stark, wenn der Fokus auf Langstrecke, Komfort und Anpassbarkeit liegt. Die Elektronik unterstützt den Fahrer, das Motorrad bleibt auch über längere Zeit souverän und die Gesamtwirkung ist auf Touren ausgelegt. Wer regelmäßig weitere Strecken plant und dabei entspannt ankommen möchte, wird die Ducati oft als stimmiger empfinden.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf agilem Handling, direktem Fahrgefühl und kurvenorientiertem Spaß liegt. Sie passt besonders gut für den Alltag, für kurze bis mittlere Touren und für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das schnell „anspringt“ und sich leichtfüßig bewegt. Die Ducati Multistrada 1200 empfiehlt sich, wenn Reisetauglichkeit, Komfort und Elektronik-Unterstützung wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Wer häufig längere Strecken fährt, unterschiedliche Bedingungen erwartet oder einfach entspannter unterwegs sein möchte, findet in der Multistrada den runderen Begleiter. Kurz gesagt: Yamaha für den dynamischen Roadster-Charakter, Ducati für den vielseitigen Touren-Allrounder.

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