| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha XSR 900 GP vs Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Fahrgefühl her unterschiedlicher kaum sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für modernen Retro-Charme, agiles Handling und einen Motor, der sich sportlich anfühlt. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen verkörpert klassische Cruiser-Ästhetik, einen markanten V-Twin-Charakter und ein Fahrgefühl, das eher nach „entspanntem Vorwärtsdrücken“ als nach „scharfem Anpacken“ klingt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken haben die beiden Maschinen im Alltag, wo liegen die Schwächen – und welches Bike passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundcharakter: Retro-Modern vs. Cruiser-Klassik
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das bewusst die Brücke zwischen Tradition und Gegenwart schlägt. Der Look ist sportlich-retro, die Linie wirkt kompakt, und das Gesamtpaket zielt klar auf Fahrspaß ab. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich nicht „schwerfällig“ anfühlt, sondern eher wie ein Motorrad, das man gern bewegt.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt dagegen in einer anderen Liga: Cruiser-typisch steht der Charakter im Vordergrund. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man entspannt sitzt und den Weg eher „genießt“ als „erarbeitet“. Der V-Twin sorgt für ein unverwechselbares Gefühl und einen Sound, der nicht nur gehört, sondern auch wahrgenommen wird. Das Motorrad wirkt dadurch besonders für Fahrten attraktiv, bei denen das Tempo nicht alles ist – sondern die Atmosphäre.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der größte Unterschied: Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf einen Motor, der sich drehfreudig und kontrolliert anfühlt. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich: Die Maschine zieht gleichmäßig nach vorn und lässt sich gut dosieren. Dadurch wirkt sie im Stadtverkehr wie auch auf Landstraßen „einfach handhabbar“ – selbst dann, wenn man zügiger unterwegs ist.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bringt dagegen einen V-Twin-Drive mit, der stärker über das Drehmoment und weniger über das „Drehzahlfeuer“ definiert wird. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das sich weniger wie ein Sportbike und mehr wie ein Cruiser anfühlt: Man kann oft mit weniger Drehzahl fahren, und die Maschine reagiert spürbar auf Gasbefehle. Der Nachteil: Wer sehr sportlich und häufig im oberen Drehzahlbereich unterwegs ist, wird die Yamaha als agiler empfinden.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Yamaha XSR 900 GP: Stärken liegen in der gleichmäßigen Gasannahme, dem sportlichen Ansprechverhalten und der insgesamt „lebendigen“ Art, die sich auch bei wechselnden Geschwindigkeiten gut kontrollieren lässt. Schwäche kann sein, dass der Charakter klarer „funktional-sportlich“ ist – wer ausschließlich den klassischen Cruiser-Drive sucht, könnte weniger emotional abgeholt werden.
- Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Stärken liegen im markanten V-Twin-Feeling, dem starken Eindruck von Drehmoment und dem unverwechselbaren Sound. Schwäche: Im Vergleich zur Yamaha wirkt das Motorrad weniger „leichtfüßig“ und eher auf entspanntes Gleiten ausgelegt. Wer häufig enge Kurven schnell anreißt oder sehr sportlich fährt, könnte sich schneller an Grenzen stoßen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Cruiser-Stabilität
Beim Handling zeigt sich ein typischer Klassenunterschied. Die Yamaha XSR 900 GP fühlt sich darauf ausgelegt, Kurven aktiv zu nutzen. Das Motorrad lässt sich im Alltag gut positionieren, und das Fahrwerk unterstützt das dynamische Fahren. Gerade auf Landstraßen oder bei kurvigen Strecken wirkt die Yamaha dadurch „direkter“: Man bekommt schneller ein Gefühl dafür, wie die Maschine auf Lenkimpulse reagiert.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL setzt eher auf Stabilität und Ruhe. Das Fahrwerk vermittelt ein souveränes Gefühl, besonders wenn man gleichmäßig fährt. In schnellen Richtungswechseln oder bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Cruiser-Philosophie jedoch weniger „spritzig“ wirken als das, was man von einem agilen Naked/Retro-Bike erwartet.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber die Art, wie sie sich beim Verzögern und in der Kurve anfühlen, unterscheidet sich. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt tendenziell so, dass man Brems- und Kurvenarbeit gut kombinieren kann, ohne dass sich das Motorrad „aus dem Konzept“ bringt. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL punktet eher mit einem stabilen, cruiser-typischen Gefühl: Man bremst kontrolliert und fährt die Linie, statt das Motorrad ständig neu zu „sortieren“.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine Haltung, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber nicht so extrem, dass sie im Alltag unpraktisch wird. Dadurch eignet sie sich gut für gemischte Einsätze: Stadt, Landstraße und auch längere Touren, bei denen man nicht nur „durchrollt“, sondern auch mal zügig unterwegs ist.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist klar auf Cruiser-Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, die Arme und der Oberkörper sind so ausgerichtet, dass man eher „sitzt“ als „arbeitet“. Das ist ein Vorteil für lange Strecken und für Fahrten, bei denen das Motorrad vor allem ein Lebensgefühl transportieren soll. Wer jedoch sehr sportlich fährt oder häufig stark einlenkt, wird die Yamaha als ergonomisch passender empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Langstrecke
Im Stadtverkehr spielt die Yamaha ihre Stärken aus: Die Maschine wirkt handlicher, das Ansprechverhalten ist direkt, und das Gesamtgefühl ist „einfach zu fahren“. Dazu kommt, dass sich die XSR 900 GP gut an wechselnde Situationen anpasst – vom Stop-and-go bis zur zügigen Ausfahrt an der Ampel.
Die Harley-Davidson wirkt im Stadtverkehr weniger „hastig“, sondern eher souverän und präsent. Das kann genau das sein, was man will: ein Motorrad, das nicht nur von A nach B bringt, sondern auch Aufmerksamkeit erzeugt. Wer viel im dichten Verkehr unterwegs ist und häufig Rangieren muss, könnte die Yamaha als angenehmer empfinden.
Auf der Landstraße zeigt sich ein klares Bild: Die Yamaha XSR 900 GP macht Spaß, wenn man Kurven dynamisch fährt und das Motorrad aktiv nutzt. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist stark, wenn man gleichmäßig fährt, den Sound genießt und die Strecke eher „gleitend“ erlebt. Für Langstrecken gilt: Die Harley kann durch die Cruiser-Ergonomie sehr entspannend sein, während die Yamaha durch ihre sportlichere Auslegung oft dann überzeugt, wenn man unterwegs öfter das Tempo variiert.
Design und Image: Nicht nur Optik, sondern Fahrgefühl
Design ist bei Motorrädern mehr als Deko. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt und das sportliche Ambitionen zeigt. Das Retro-Design ist modern interpretiert, und das Gesamtpaket passt zu Fahrern, die Stil und Fahrspaß kombinieren möchten.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht für ein klassisches Cruiser-Image. Der Look ist markant, der Sound ist ein Teil des Erlebnisses, und das Motorrad vermittelt eine gewisse „Gelassenheit“. Wer auf der Suche nach einem Bike ist, das sich nicht verstecken muss, sondern Präsenz ausstrahlt, findet hier eine starke Option.
Welche Schwächen sollte man realistisch einplanen?
Ein Vergleich wäre unvollständig ohne die Punkte, die im Alltag stören können. Bei der Yamaha XSR 900 GP kann die sportliche Ausrichtung dazu führen, dass man den Cruiser-Komfort nicht in derselben Form bekommt wie bei der Harley. Wer vor allem „entspannt cruisen“ möchte, könnte die Yamaha als etwas zu aktiv empfinden.
Bei der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL kann die cruiser-typische Auslegung im direkten Vergleich weniger agil wirken. Wer häufig sehr sportlich fährt, enge Kurven schnell nimmt oder das Motorrad wie ein sportliches Naked-Bike nutzen möchte, wird die Grenzen eher spüren. Außerdem sollte man realistisch damit rechnen, dass das Fahrgefühl stärker vom V-Twin-Charakter lebt und weniger von Drehzahlspitzen oder „sportlicher Präzision“.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich vielseitig anfühlt: sportlich genug für Kurven und zügige Landstraßen, gleichzeitig alltagstauglich für Stadt und gemischte Touren. Wer ein direktes Handling, eine kontrollierbare Gasannahme und ein eher „modern-retro“ geprägtes Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Yamaha deutlich glücklicher.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt am besten, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, Sound- und V-Twin-Emotion liegt. Für entspannte Fahrten, lange Strecken und ein Motorrad, das Präsenz zeigt, ist die Harley besonders stark. Wer hingegen häufig sehr dynamisch fährt und maximale Agilität erwartet, wird die Yamaha als stimmiger empfinden.
Kurz gesagt: Yamaha für Fahrspaß mit sportlicher Kontrolle, Harley für Cruiser-Erlebnis mit unverwechselbarem Charakter.