| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
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Yamaha XSR 900 GP vs Harley-Davidson Low Rider ST: Vergleich der beiden Charaktere
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für moderne Retro-Ästhetik, agiles Handling und ein sportlich inspiriertes Fahrgefühl. Die Harley-Davidson Low Rider ST dagegen verkörpert den klassischen Cruiser-Ansatz: markanter Auftritt, kräftiger V-Twin-Charakter und ein Fokus auf entspanntes Reisen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Nicht nur, was die Modelle auf dem Papier versprechen, sondern wie sie sich im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.
Grundidee und Stil: Retro-Sportlichkeit vs Cruiser-Reise
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein gelungenes Zusammenspiel aus Tradition und Gegenwart. Der Look greift Retro-Elemente auf, bleibt aber klar im modernen Motorradbau verankert. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sowohl in der Stadt als auch auf kurvigen Landstraßen eine gute Figur macht. Die Harley-Davidson Low Rider ST setzt hingegen auf einen deutlich cruiserorientierten Charakter. Der Auftritt ist präsent, die Sitzposition eher entspannt, und das Motorrad ist darauf ausgelegt, Kilometer komfortabel zu verarbeiten.
Stärke der Yamaha: Sie verbindet den Retro-Vibe mit einem Fahrstil, der sich dynamisch und kontrolliert anfühlt. Schwäche im Vergleich: Wer ausschließlich „Cruiser-Gefühl“ sucht, könnte die Yamaha als zu sportlich oder zu „leichtfüßig“ empfinden. Stärke der Harley: Sie liefert das klassische Harley-Erlebnis mit kräftigem Durchzug und einem souveränen Reisegefühl. Schwäche: Wer maximale Wendigkeit und ein sehr sportliches Handling erwartet, muss sich bei einem Cruiser-Setup häufig etwas mehr „Fahrzeuggefühl“ erarbeiten.
Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen Motor, der sich in der Regel drehfreudig und präzise anfühlt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Fahren Spaß daran hat, die Drehzahl zu nutzen und das Motorrad aktiv zu bewegen. Die Harley-Davidson Low Rider ST setzt auf den typischen V-Twin-Charakter: spürbarer Schub, ein markanter Sound und ein Fahrgefühl, das stark über Drehmoment und „Punch“ funktioniert.
Im Vergleich bedeutet das: Die Yamaha spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn das Tempo steigt und das Motorrad „mitarbeitet“. Die Harley punktet besonders beim entspannten Fahren, wenn der Motor aus dem Drehzahlkeller heraus souverän zieht und der Fahrer nicht ständig nachjustieren muss. Schwächen ergeben sich aus dem jeweiligen Ansatz: Die Yamaha kann bei sehr gemütlicher Fahrweise weniger „emotional“ wirken als ein V-Twin, während die Harley bei sportlicher Fahrweise durch Gewicht und Geometrie weniger agil sein kann als ein leichteres, sportlich ausgelegtes Konzept.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs Souveränität
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft schneller als jede Marketingzahl. Die Yamaha XSR 900 GP ist darauf ausgelegt, Kurvenarbeit und Richtungswechsel angenehm zu machen. Das Handling wirkt meist direkt, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders auf Landstraßen. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist dagegen eher auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Das Motorrad liegt häufig souverän auf der Straße, was auf längeren Strecken ein echter Vorteil ist.
Stärke der Yamaha: spürbare Agilität und ein Handling, das sich wie ein „aktives“ Motorrad anfühlt. Schwäche: Wer viel mit schwerem Gepäck fährt oder sehr lange Autobahnabschnitte in einem bestimmten Tempo plant, kann je nach Setup und Fahrstil schneller das Bedürfnis nach mehr „Reisekomfort“ haben. Stärke der Harley: Stabilität, Komfort und ein entspanntes Fahrgefühl über Distanz. Schwäche: In engen Passagen oder bei häufigem Stop-and-go kann die Cruiser-Charakteristik weniger leichtfüßig wirken.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Tempo
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Yamaha XSR 900 GP bietet in der Regel ein Setup, das sich gut anfühlt, wenn man sportlich bremsen möchte: kontrolliert, berechenbar und passend zur dynamischen Ausrichtung. Die Harley-Davidson Low Rider ST bringt ebenfalls ein solides Bremskonzept mit, das vor allem dann überzeugt, wenn das Motorrad stabil bleibt und das Fahrwerk auch bei wechselnden Bedingungen ruhig arbeitet.
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha wirkt oft dann im Vorteil, wenn es um präzise Rückmeldung und sportliche Manöver geht. Die Harley kann bei zügigem Fahren ebenfalls überzeugen, legt aber den Schwerpunkt stärker auf das Gesamtpaket aus Stabilität, Komfort und gleichmäßigem Fahrverhalten. Wer sehr aggressiv in Kurven hineinbremst, wird bei der Yamaha tendenziell mehr „Sportgefühl“ finden. Wer dagegen gleichmäßig fährt und das Motorrad als Reisegerät nutzt, profitiert eher von der Harley-Philosophie.
Ergonomie und Sitzposition: Stadtkomfort vs Langstreckenhaltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Yamaha XSR 900 GP bietet typischerweise eine Position, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber dennoch alltagstauglich bleibt. Die Harley-Davidson Low Rider ST setzt auf eine entspanntere Haltung, die den Rücken entlastet und das Fahren über längere Zeit angenehmer macht. Gerade bei Touren spielt das eine große Rolle.
Stärke der Yamaha: gute Balance zwischen Alltag und sportlicher Aktivität. Schwäche: Bei sehr langen Strecken kann je nach Körpergröße und Fahrstil das Bedürfnis nach noch mehr Entlastung entstehen. Stärke der Harley: Langstreckenkomfort und eine Haltung, die das Fahren „leichter“ macht. Schwäche: In der Stadt kann die Cruiser-Position weniger flexibel wirken, vor allem bei häufigem Rangieren oder engen Parklücken.
Ausstattung und Alltag: Was macht das Leben leichter?
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit dem täglichen Rhythmus zurechtkommt. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist als Reise-Cruiser konzipiert und bringt typischerweise eine Ausstattung mit, die genau dafür gedacht ist: Komfort- und Tourenorientierung stehen im Vordergrund. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern für spontane Ausfahrten nutzt, bei denen Design, Fahrspaß und ein moderner Funktionsumfang zusammenpassen.
Im Vergleich bedeutet das: Wer häufig längere Strecken fährt und dabei Wert auf Tourenkomfort legt, findet in der Harley oft den passenderen Ansatz. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auch im Alltag schnell „griffbereit“ ist und sich für kürzere Strecken genauso gut eignet, wird mit der Yamaha eher glücklich. Schwächen ergeben sich aus den Erwartungen: Die Harley kann für manche im Alltag „zu viel Motorrad“ sein, während die Yamaha bei sehr tourlastigen Anforderungen weniger Reisefokus vermittelt als ein ST-Modell.
Design und Image: Zwei Welten, zwei Zielgruppen
Design ist mehr als Optik – es beeinflusst das Fahrgefühl. Die Yamaha XSR 900 GP spielt mit dem modernen Retro-Look und wirkt wie ein Motorrad für Menschen, die Stil und Dynamik kombinieren möchten. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist dagegen ein Statement: Cruiser-typische Proportionen, markanter Charakter und ein Image, das sofort erkennbar ist.
Stärke der Yamaha: ein Look, der sportlich und modern bleibt, ohne den Retro-Charme zu verlieren. Schwäche: Wer ein klassisches Cruiser-Design sucht, könnte die Yamaha als „zu nah am Sport“ empfinden. Stärke der Harley: ikonischer Cruiser-Auftritt und ein emotionaler Vibe, der beim Fahren spürbar ist. Schwäche: Wer sich eher an einem schlanken, agilen Erscheinungsbild orientiert, könnte die Harley als optisch und fahrdynamisch „schwerer“ wahrnehmen.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über Fahrprofile entscheiden. Die Yamaha XSR 900 GP passt besonders gut zu Fahrern, die gern aktiv fahren, Kurven mögen und ein Motorrad suchen, das sich dynamisch und kontrolliert anfühlt. Sie ist ideal, wenn Stadtfahrten, Landstraßen und spontane Ausflüge im Vordergrund stehen. Auch für Fahrer, die ein Retro-Design möchten, aber nicht auf sportliche Qualitäten verzichten wollen, ist die Yamaha eine starke Wahl.
Die Harley-Davidson Low Rider ST passt besonders gut zu Fahrern, die Komfort und Reisegefühl priorisieren. Wenn längere Strecken, entspanntes Cruisen und ein kräftiger V-Twin-Charakter wichtig sind, spielt die Harley ihre Stärken aus. Auch für Menschen, die gern mit Gepäck unterwegs sind oder das Motorrad als Tourenbasis sehen, ist die ST-Philosophie oft die bessere Passung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Yamaha XSR 900 GP: Stärke in Agilität, dynamischer Fahrbarkeit und sportlicher Rückmeldung; Schwäche eher dort, wo maximaler Cruiser-Komfort und „Reise-Ruhe“ erwartet werden.
- Harley-Davidson Low Rider ST: Stärke in Stabilität, Langstreckenkomfort und emotionalem V-Twin-Charakter; Schwäche eher dort, wo enge Manöver, maximale Wendigkeit oder sehr sportliche Aktivität im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, Agilität und ein moderner Retro-Look im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für abwechslungsreiche Strecken, bei denen das Motorrad aktiv bewegt werden soll, und für Fahrer, die ein präzises, dynamisches Fahrgefühl suchen. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs sein möchte, lange Strecken plant und den typischen Cruiser-Charakter mit kräftigem Durchzug und souveräner Stabilität genießen will, findet in der Harley-Davidson Low Rider ST den stimmigeren Begleiter. Kurz gesagt: Yamaha steht eher für sportlich-dynamische Alltagsfahrten mit Retro-Flair, Harley für komfortorientiertes Reisen mit starkem V-Twin-Feeling. Die Entscheidung hängt daher weniger von einzelnen Daten ab, sondern davon, ob das eigene Fahrgefühl eher „aktiv und agil“ oder „ruhig und souverän“ sein soll.