UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 7.680 €
Baujahr von 2021 bis 2023
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
Weiter zum Testbericht
Günstige A2 Reise-Enduro im Test
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • leicht und wendig
  • geringer Verbrauch, große Reichweite
  • günstig in Anschaffung Unterhalt
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
  • Einzelscheibe vorne greift etwas spät

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht197kg
Radstand1.445mm
Länge2.155mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 810-834 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite491km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
Federung vorneTelegabel 41 mm (Federweg 136)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 135)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha XSR 900 GP vs Honda CB 500 X: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher der direkte Fahrspaß mit markantem Charakter sein – oder die entspannte Allround-Tour, die sich im Alltag genauso gut anfühlt wie auf der Landstraße? Der Vergleich zwischen Yamaha XSR 900 GP und Honda CB 500 X zeigt sehr klar, wie unterschiedlich die Philosophien sein können. Beide Modelle sind beliebt, beide haben ihre Fans – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.

Grundidee der beiden Bikes: Stil vs. Zweckmäßigkeit

Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen sportlich-eleganten Retro-Look, der nicht nur gut aussieht, sondern auch ein bestimmtes Fahrgefühl verspricht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und dabei Wert auf einen emotionalen Auftritt legen.

Die Honda CB 500 X dagegen ist eher die pragmatische Wahl. Sie kombiniert eine aufrechte Sitzposition mit einer alltagstauglichen Motorisierung und einem Konzept, das auf vielseitige Einsätze ausgelegt ist. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt, sich leicht bewegen lässt und auch längere Strecken angenehm macht, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Motor und Fahrcharakter: Wie fühlt sich die Leistung an?

Im direkten Vergleich ist der größte Unterschied spürbar: Die Yamaha XSR 900 GP liefert den Antrieb mit deutlich mehr Biss und einem insgesamt dynamischeren Charakter. Das merkt man besonders dann, wenn es zügig werden soll oder wenn das Motorrad aus Kurven heraus mehr „Schub“ geben darf. Die Yamaha wirkt dabei wie ein Bike, das gern gefordert wird – und bei passender Fahrweise richtig Spaß macht.

Die Honda CB 500 X setzt dagegen auf einen souveränen, gut dosierbaren Antrieb. Sie ist nicht darauf ausgelegt, ständig die maximale Beschleunigung zu suchen, sondern eher darauf, den Fahrer entspannt durch den Verkehr und über Landstraßen zu tragen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn gleichmäßiges Tempo, ein ruhiger Rhythmus und eine einfache Handhabung wichtiger sind als „Sportmodus um jeden Preis“.

Stärken und Schwächen beim Motor

  • Yamaha XSR 900 GP: Stärke ist die spürbare Dynamik und das lebendige Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fahrspaß schnell dazu verleitet, mehr zu wollen – was im Alltag manchmal weniger „entspannt“ wirkt.
  • Honda CB 500 X: Stärke ist die unkomplizierte, alltagstaugliche Leistungsentfaltung. Schwäche ist, dass bei sehr sportlicher Fahrweise die „letzte Reserven“-Wirkung weniger präsent ist als bei der Yamaha.

Fahrwerk und Handling: Agil oder souverän?

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Art, wie sie Kurven und Tempo verarbeiten. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt ein sportlicheres Gefühl: Sie wirkt bereit, Richtungswechsel schnell umzusetzen und unterstützt eine dynamische Fahrweise. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurvenfahrten, zügige Landstraßen und ein direkteres Feedback im Vordergrund stehen.

Die Honda CB 500 X spielt ihre Stärken eher in der Souveränität aus. Sie fühlt sich stabil an, bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar und ist dadurch sehr angenehm für längere Fahrten. Gerade wenn der Fokus auf Komfort und entspannter Kontrolle liegt, wirkt die Honda oft „einfach richtig“.

Alltagstauglichkeit im Handling

Im Stadtverkehr zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Yamaha macht Lust auf Bewegung und Kurven, während die Honda eher auf ruhiges Vorankommen setzt. Beide sind fahrbar – aber die Art, wie man sich auf dem Motorrad wohlfühlt, ist unterschiedlich. Wer häufig stop-and-go fährt oder viel im Alltag unterwegs ist, wird die Honda oft als entspannter empfinden. Wer dagegen gern „aktiv“ fährt, findet in der Yamaha mehr Anreiz.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange gut?

Die Yamaha XSR 900 GP bringt eine Sitzposition mit, die sportlicher wirkt und den Fahrer näher an die dynamische Kontrolle heranholt. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken mit Fokus auf Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Bei längeren Touren hängt das Wohlbefinden stark von der individuellen Statur und dem eigenen Fahrstil ab – das Motorrad lädt aber grundsätzlich dazu ein, aktiv zu fahren.

Die Honda CB 500 X ist auf eine aufrechtere Haltung ausgelegt. Dadurch wird der Rücken entlastet und die Sicht nach vorn bleibt angenehm. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für Feierabendrunden, sondern auch für längere Strecken genutzt werden soll.

Ergonomie: Stärken und Schwächen

  • Yamaha XSR 900 GP: Stärke ist das sportliche Körpergefühl und die direkte Verbindung zum Motorrad. Schwäche kann sein, dass die „aktive“ Sitzhaltung auf sehr langen Strecken weniger entspannend wirkt als bei der Honda.
  • Honda CB 500 X: Stärke ist die komfortorientierte, aufrechte Ergonomie. Schwäche ist, dass das Fahrgefühl weniger „sportlich“ im Sinne von aggressiver Dynamik wirkt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch, wie unterschiedlich das Sicherheitsgefühl entsteht: Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt durch ihre sportlichere Ausrichtung ein stärkeres „Fahrkontroll“-Gefühl. Das kann sich besonders in zügigen Situationen positiv auswirken, weil das Motorrad insgesamt dynamischer wirkt.

Die Honda CB 500 X punktet eher mit einem ruhigen, vorhersehbaren Fahrverhalten. Gerade wenn man im Alltag häufig bremsen muss oder auf wechselnde Bedingungen trifft, ist dieses Gefühl von Stabilität ein echter Vorteil.

Elektronik und Alltag: Wie modern fühlt sich das Motorrad an?

Elektronik ist heute mehr als nur „nice to have“. Sie beeinflusst, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag bedienen lässt und wie gut es sich an unterschiedliche Situationen anpasst. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das den Fahrer stärker in Richtung sportlicher Nutzung motiviert. Dadurch können Funktionen, die das Ansprechverhalten unterstützen, besonders dann sinnvoll sein, wenn man gern variiert und das Motorrad „mitnimmt“.

Die Honda CB 500 X ist in ihrer Ausrichtung eher auf unkomplizierte Nutzung getrimmt. Das bedeutet: weniger „Gedankenarbeit“, mehr Fokus auf Fahren. Für viele ist genau das der Grund, warum sie sich im Alltag so schnell heimisch anfühlt.

Tourentauglichkeit: Stadt, Landstraße, Wochenendtrip

Wenn es um Touren geht, entscheidet nicht nur die Leistung. Es geht um das Gesamtpaket: Windschutz, Ergonomie, Fahrbarkeit und das Gefühl, wie entspannt man nach mehreren Stunden ankommt.

Die Yamaha XSR 900 GP eignet sich hervorragend für Touren, bei denen die Strecke und das Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie macht Lust auf Kurven, auf zügige Abschnitte und auf das „Noch einmal kurz beschleunigen“-Gefühl. Wer gern mit Tempo fährt, wird hier sehr viel Freude haben.

Die Honda CB 500 X ist die bessere Wahl, wenn Touren auch mal länger dauern dürfen und das Motorrad dabei vor allem angenehm und stressarm bleiben soll. Gerade auf Landstraßen und bei wechselnden Bedingungen wirkt die Honda oft wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht fordert, sondern trägt.

Stärken & Schwächen im Tourenvergleich

  • Yamaha XSR 900 GP: Stärke ist der emotionale Fahrspaß auf kurvigen Strecken. Schwäche ist, dass der Fokus stärker auf Fahrgefühl liegt als auf maximaler Entspannung.
  • Honda CB 500 X: Stärke ist die entspannte Langstrecken-Eignung und die unkomplizierte Bedienung. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlichen Ansprüchen weniger „Gänsehaut“ liefert als die Yamaha.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über die eigene Priorität entscheiden: Will man vor allem Dynamik und Charakter – oder vor allem Alltagstauglichkeit und entspanntes Reisen?

Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die gern aktiv fahren, Kurven genießen und ein Motorrad möchten, das sich nicht nur fortbewegt, sondern auch „mitdenkt“ und Lust auf mehr macht. Wer Wert auf einen markanten Look und ein sportliches Gesamtgefühl legt, trifft hier eine sehr gute Wahl.

Die Honda CB 500 X passt besonders gut zu Menschen, die ein vielseitiges Motorrad suchen: für den täglichen Weg, für Wochenendtouren und für alle Situationen, in denen ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Dynamik. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dabei zuverlässig bleibt, wird die Honda schnell zu schätzen wissen.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Fahrspaß, Dynamik und einem emotionalen Motorradgefühl liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf kurvigen Strecken und bei Fahrten aus, bei denen Tempo und Reaktion im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das optisch auffällt und sich sportlich anfühlt, wird hier deutlich mehr „Kick“ finden.

Die Honda CB 500 X ist die passendere Entscheidung, wenn Alltagstauglichkeit, entspannte Ergonomie und ein souveränes, leicht zu handhabendes Gesamtpaket wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig unterwegs sind, Touren entspannt angehen möchten und ein Motorrad bevorzugen, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig nach sportlicher Auslegung zu verlangen.

Kurz gesagt: Yamaha für den Fahrspaß-Fokus, Honda für den Allround- und Komfort-Fokus.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙