| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha XSR 900 GP vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha XSR 900 GP und die Honda CRF 1000 L Africa Twin, wird der Vergleich spannend. Hier treffen ein sportlich-eleganter Retro-Naked-Ansatz und ein vielseitiges Adventure-Konzept aufeinander. Beide Modelle sind für viele Fahrer interessant – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern darum, welches besser zum eigenen Fahrstil und Alltag passt.
Grundidee und Charakter: Retro-Naked vs. Reise-Adventure
Yamaha XSR 900 GP: Fokus auf Fahrspaß im Alltag
Die Yamaha XSR 900 GP steht für ein Motorradgefühl, das schnell anspringt: direkt, lebendig und mit einem Look, der nach Stil statt nach Zweckmäßigkeit wirkt. Als Naked Bike ist sie besonders dort stark, wo die Route nicht nur geradeaus führt, sondern Kurven, Ampeln und wechselnde Straßenverhältnisse mit sich bringt. Das Konzept zielt auf ein agiles Handling und ein sportliches Ansprechverhalten.
Honda CRF 1000 L Africa Twin: Vielseitigkeit für Straße und mehr
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen klar als Adventure-Maschine gedacht. Sie wirkt wie gemacht für längere Strecken, wechselnde Untergründe und Fahrten, bei denen man nicht genau weiß, was am nächsten Tag kommt. Die Africa Twin ist darauf ausgelegt, Komfort und Kontrolle zu kombinieren – auch dann, wenn die Straße aufhört, „einfach“ zu sein.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied in der Auslegung: Die Yamaha XSR 900 GP ist auf ein dynamisches, straßentaugliches Fahrprofil optimiert. Dadurch wirkt die Leistungsentfaltung oft besonders „direkt“ – ideal für zügiges Fahren auf Landstraße und für das schnelle Reagieren im Stadtverkehr. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Der Antrieb ist so abgestimmt, dass er auch bei längeren Etappen und wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Das macht sie besonders stark, wenn gleichmäßiges Tempo, Reserven und ein ruhigerer Charakter gefragt sind.
Beide Motorräder können sportlich bewegt werden – aber die Art, wie sie das vermitteln, unterscheidet sich. Die Yamaha belohnt häufiges „Mitdenken“ im Fahrstil, die Honda eher das entspannte Durchziehen über längere Zeit.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Yamaha XSR 900 GP: Wendigkeit und präzises Gefühl
Das Handling der Yamaha XSR 900 GP ist ein klarer Pluspunkt. Als Naked Bike fühlt sie sich in Kurven häufig sehr handlich an, und das Zusammenspiel aus Sitzposition, Lenkkonzept und Fahrwerksabstimmung unterstützt ein zügiges Vorankommen. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt die Maschine „leicht“ und vermittelt ein sportliches Feedback.
Honda CRF 1000 L Africa Twin: Ruhe und Kontrolle auf Distanz
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und Kontrolle aus. Das Fahrwerk ist auf ein breiteres Spektrum ausgelegt – von Asphalt bis zu schlechterem Untergrund. Dadurch kann sie auch dann souverän bleiben, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. In schnellen Wechseln zwischen Fahrbahnabschnitten zeigt sich: Die Africa Twin ist weniger „zappelig“, dafür berechenbarer.
Kurz gesagt: Die Yamaha wirkt wie ein Werkzeug für Kurven und spontane Fahrten, die Honda wie ein Werkzeug für lange Strecken und wechselnde Untergründe.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der unterschiedliche Anspruch. Die Yamaha XSR 900 GP ist darauf ausgelegt, sportliche Verzögerungen und häufiges Anbremsen auf der Straße gut zu unterstützen. Das passt zu ihrem Charakter als straßenorientiertes Naked Bike.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin setzt stärker auf ein Gesamtpaket aus Bremsgefühl, Stabilität und Kontrolle. Gerade bei längeren Fahrten oder wenn der Untergrund unruhiger wird, ist diese Art von „Sicherheit durch System“ ein Vorteil. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Touren plant, profitiert oft von dieser Ausrichtung.
Elektronik und Assistenz: Unterschiedliche Prioritäten
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Prioritäten sind verschieden. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt eher wie ein Motorrad, das sportliche Fahrmodi und ein direktes Ansprechverhalten in den Vordergrund stellt. Das hilft, wenn die Fahrt „lebendig“ sein soll – etwa auf der Feierabendrunde oder auf der Landstraße.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist stärker auf das abgestimmt, was man auf Reisen und bei wechselnden Bedingungen braucht. Dazu gehören Fahrmodi und Systeme, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer machen. Das ist besonders dann angenehm, wenn nicht jede Strecke perfekt vorbereitet ist.
Sitzposition, Komfort und Alltagstauglichkeit
Yamaha XSR 900 GP: Sportlich, aber alltagstauglich
Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt, aber nicht zwangsläufig unbequem sein muss. Für viele Fahrer ist sie ideal, wenn der Fokus auf kurzen bis mittleren Strecken liegt und das Motorrad im Alltag schnell verfügbar sein soll. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig spontan fährt, wird die handliche Art besonders schätzen.
Honda CRF 1000 L Africa Twin: Komfort für lange Tage
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist im Komfortbereich klar auf längere Touren ausgelegt. Die Sitzhaltung unterstützt das entspannte Fahren, und das Motorrad bleibt auch über Stunden hinweg stabil in der Wahrnehmung. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, profitiert von dieser „Tour-Logik“ – inklusive dem Gefühl, dass man auch mit Gepäck und auf weniger perfekten Straßen gut zurechtkommt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha XSR 900 GP
- Agiles Handling für Kurven und dynamische Fahrten
- Direktes Fahrgefühl, das sportliche Impulse schnell umsetzt
- Retro-Naked-Charakter mit starker Straßenpräsenz
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha XSR 900 GP
- Weniger „Allround“-Fokus als bei einem Adventure-Konzept
- Für sehr lange Reisen kann der Adventure-Komfort der Honda im Vorteil sein
- Offroad-Potenzial ist eher als leichtes Abenteuer zu verstehen
Stärken der Honda CRF 1000 L Africa Twin
- Vielseitigkeit für Straße, Reise und wechselnde Untergründe
- Stabilität und Kontrolle über lange Strecken
- Reiseorientierte Elektronik für unterschiedliche Bedingungen
Schwächen bzw. Grenzen der Honda CRF 1000 L Africa Twin
- Im reinen Stadt- und Kurvenfokus wirkt die Yamaha oft „leichter“
- Der Adventure-Ansatz kann für manche Fahrer im Alltag etwas „zu viel“ sein
- Wer nur sportliche Naked-Ästhetik sucht, findet bei der Honda weniger den gleichen Fokus
Für welche Fahrer lohnt sich welcher Typ?
Die Entscheidung hängt weniger von „Daten“ ab, sondern davon, wie der Alltag aussieht. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders attraktiv, wenn kurze bis mittlere Strecken, Kurvenfahrten und ein direktes Motorradgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Fahrern, die gern spontan fahren, das Motorrad oft im Stadtverkehr nutzen und dabei Wert auf Stil und Agilität legen.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen die bessere Wahl, wenn Tourenplanung, lange Etappen und wechselnde Straßenverhältnisse zum Alltag gehören. Wer gern weiter fährt, Gepäck mitnimmt oder auch mal abseits der perfekten Strecke unterwegs ist, bekommt mit der Africa Twin ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl für alle, die ein straßenorientiertes, agiles Motorrad suchen: Kurven, spontane Fahrten und ein direktes Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt. Ihre Stärken liegen in der lebendigen Art, die sich besonders auf der Landstraße und im Alltag auszahlt, während sie bei sehr langen Reisen oder bei anspruchsvolleren Untergründen eher an ihre Grenzen kommt.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin überzeugt dort, wo Vielseitigkeit zählt: lange Touren, Komfort über Stunden und ein souveränes Verhalten auf wechselnden Bedingungen. Wer regelmäßig plant, weiter fährt und auch mal „nicht nur Asphalt“ erwartet, bekommt mit der Africa Twin das passendere Gesamtpaket.
Wer also vor allem sportlich und stylish auf der Straße unterwegs ist, findet in der Yamaha den besseren Begleiter. Wer dagegen Reise, Flexibilität und Kontrolle über Distanz priorisiert, wird mit der Honda glücklicher.