| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Motor - Drehmoment und Leistungsentfaltung
- Fahrwerk
- Geländegängigkeit
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Nur iPhone-Nutzer können vollen Umfang nutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.330 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-870 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 384 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Showa Monofederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung Showa Dämpfersystem | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs. Honda CRF 1100 L Africa Twin – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha XSR 900 GP und die Honda CRF 1100 L Africa Twin, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um Fahrgefühl, Einsatzzweck und darum, welche Art von Motorradalltag besser zu den eigenen Vorlieben passt. Die XSR 900 GP steht für sportlich-eleganten Retro-Charakter und ein agiles Handling. Die Africa Twin ist dagegen die große Reise- und Abenteuermaschine, die auf langen Strecken und auch abseits des Asphalts souverän wirken will.
Grundcharakter: Retro-Naked vs. Reise-Adventure
Die Yamaha XSR 900 GP ist als Naked Bike gebaut, um auf der Straße zu begeistern. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, einem lebendigen Fahrwerkgefühl und einer Sitzposition, die sportlich genug ist, um zügig durch Kurven zu fahren, ohne sofort in eine kompromisslose Rennhaltung zu kippen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Landstraße, Feierabendrunde und dynamische Wochenendtouren.
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin dagegen ist ein Adventure-Motorrad mit klarer Touring-Ausrichtung. Sie ist darauf ausgelegt, lange Strecken komfortabel zu überstehen und dabei auch dann noch Kontrolle zu bieten, wenn der Untergrund unruhiger wird. Wer häufig weite Distanzen fährt oder sich nicht auf „nur Asphalt“ festlegen möchte, findet hier einen starken Ansatz.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Yamaha XSR 900 GP: Drehfreude und knackige Reaktion
Die XSR 900 GP spielt ihre Stärken besonders im Bereich zwischen Alltag und sportlicher Fahrt aus. Das Ansprechverhalten wirkt meist spontan, das Motorrad lässt sich fein dosieren und unterstützt zügiges Beschleunigen aus Kurven heraus. Gerade wenn die Strecke kurvig ist, zeigt sich der Vorteil eines Naked-Konzepts: Das Motorrad fühlt sich leicht an, reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Lust auf mehr Tempo.
Honda Africa Twin: Kraft für lange Strecken und gleichmäßigen Vortrieb
Die Africa Twin ist weniger auf „kurz und aggressiv“ getrimmt, sondern auf „durchziehen und entspannt bleiben“. Der Motorcharakter zielt darauf ab, dass auch bei wechselnden Bedingungen ein ruhiger, souveräner Vortrieb entsteht. Das hilft vor allem auf längeren Etappen, wenn nicht jede Beschleunigung ein Ereignis sein soll, sondern das Motorrad einfach zuverlässig arbeitet.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Im Alltag entscheidet oft die Sitzposition darüber, wie gern man das Motorrad nutzt. Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine sportlichere Ausrichtung, die sich besonders auf der Landstraße angenehm anfühlt. Wer gerne aktiv fährt, findet hier ein Motorrad, das sich gut „mitfahren“ lässt. Für sehr lange Autobahnphasen kann das Konzept je nach persönlichem Komfortempfinden weniger entspannend sein als bei einem Adventure-Modell.
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin wirkt dagegen wie ein Motorrad, das für viele Stunden ausgelegt ist. Die Sitzposition ist in der Regel so gestaltet, dass man auch bei längeren Fahrten nicht sofort das Gefühl hat, „in einer Haltung festzustecken“. Dazu kommt der Adventure-Ansatz: mehr Reserven für Gepäck, mehr Fokus auf Schutz und Kontrolle. Wer häufig pendelt, aber auch Touren plant, profitiert von dieser Vielseitigkeit.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
XSR 900 GP: Agil in Kurven, direkt in der Lenkung
Die XSR 900 GP punktet beim Handling. Das Motorrad vermittelt ein klares Feedback, lässt sich in Kurven zügig einlenken und bleibt dabei kontrollierbar. Gerade auf Straßen mit wechselndem Belag fühlt sich das Konzept oft „lebendig“ an. Die Stärke liegt darin, dass das Motorrad nicht nur schnell wirkt, sondern auch schnell zu fahren ist.
Africa Twin: Stabilität und Kontrolle bei wechselnden Bedingungen
Die Africa Twin ist auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption zielen darauf, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten und unruhigerem Untergrund ruhig bleibt. Das ist besonders wertvoll, wenn die Route nicht vorhersehbar ist oder wenn auf Reisen auch mal Schotter, Feldwege oder schlechtere Straßenabschnitte dazugehören.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. Fokus
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt so, als wolle sie vor allem das sportliche Fahren unterstützen: Traktions- und Fahrmodi sollen das Motorrad berechenbar machen, ohne das Fahrgefühl zu „verkleben“. Das Ergebnis ist meist ein Setup, das sich dynamisch anfühlt und trotzdem Sicherheit gibt.
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin bringt Elektronik häufig stärker in den Kontext von Touring und Kontrolle. Assistenzsysteme und Fahrmodi sind darauf ausgelegt, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen souverän bleibt – egal ob Regen, Schotter oder längere Autobahnabschnitte. Die Stärke liegt hier in der Planbarkeit: Das Motorrad nimmt dem Fahrer in vielen Situationen Arbeit ab.
Bremsen und Fahrstabilität
Im Vergleich zeigen sich typische Unterschiede zwischen Naked und Adventure. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt beim Bremsen oft sehr direkt und passend zur sportlichen Ausrichtung: Man kann das Motorrad zügig verzögern und fühlt sich dabei schnell wieder „im Rhythmus“. Das unterstützt sportliches Fahren und macht das Motorrad auf der Landstraße besonders attraktiv.
Die Honda Africa Twin setzt stärker auf kontrollierte Verzögerung und Stabilität über verschiedene Bedingungen hinweg. Gerade wenn der Untergrund nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist, spielt diese Art von Brems- und Fahrstabilitätskonzept ihre Vorteile aus. Das Motorrad bleibt dabei eher auf „verlässlich“ als auf „ultradirekt“ getrimmt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Agiles Handling und ein sehr direktes Fahrgefühl auf der Straße
- Sportlicher Charakter, der Kurvenfahrten besonders attraktiv macht
- Retro-Optik mit moderner Technik – optisch wie technisch stimmig
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Weniger Fokus auf Touring-Komfort über sehr lange Strecken im Vergleich zur Africa Twin
- Adventure-typische Reserven für unruhige Untergründe sind nicht das Hauptziel
Honda CRF 1100 L Africa Twin – Stärken
- Reise- und Langstreckenkomfort mit souveräner Gesamtanmutung
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen und mehr „Sicherheitsgefühl“ auf Reisen
- Vielseitigkeit durch Adventure-Ansatz, passend für Touren mit Gepäck
Honda CRF 1100 L Africa Twin – Schwächen
- Im reinen Stadt- oder Kurvenfokus wirkt das Konzept weniger „leichtfüßig“ als bei der XSR 900 GP
- Wer vor allem kurze, dynamische Fahrten sucht, könnte den Adventure-Charakter als „zu viel Motorrad“ empfinden
Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigenen Fahrgewohnheiten klar sind. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders dann die bessere Wahl, wenn die Freude am aktiven Fahren im Vordergrund steht: Landstraße, Kurven, spontane Touren und ein Motorrad, das sich schnell in den Fahrmodus bringt. Wer ein Naked Bike sucht, das sportlich wirkt, aber nicht nur für die „Show“ gebaut ist, wird mit der XSR 900 GP sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin ist dagegen ideal, wenn längere Strecken, wechselnde Bedingungen und Touring-Planung wichtiger sind. Wer gerne weiter fährt, auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist und dabei ein hohes Maß an Stabilität und Komfort erwartet, findet in der Africa Twin den passenden Charakter. Sie ist die Maschine für Menschen, die nicht nur eine Route fahren, sondern eine ganze Reise erleben wollen.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für alle, die auf der Straße ein direktes, sportliches Fahrgefühl suchen: Kurven, Dynamik und ein Motorrad, das sich schnell und lebendig anfühlt. Sie punktet vor allem dort, wo kurze bis mittlere Touren Spaß machen und das Handling im Mittelpunkt steht. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin gewinnt dagegen, wenn Komfort auf langen Strecken, Stabilität bei wechselnden Bedingungen und echte Reise-Vielseitigkeit wichtiger sind. Wer häufig unterwegs ist, auch bei nicht ganz perfekten Straßenverhältnissen, und ein Motorrad möchte, das mit Gepäck und Distanz souverän bleibt, trifft mit der Africa Twin die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: XSR 900 GP für sportliche Straße, Africa Twin für Touring und Abenteuer.