| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
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Yamaha XSR 900 GP vs Honda NT 1100: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick gegensätzlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen modernen Retro-Look, ein direktes Fahrgefühl und eine sportlich angehauchte Charakteristik. Die Honda NT 1100 dagegen ist klar auf Touren und Alltag ausgelegt: komfortorientiert, mit Fokus auf entspannte Reichweite und souveräne Langstrecken-Eigenschaften. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Antwort auf eine Frage: Will man eher den agilen Spaß im Alltag oder die ruhige, reisefreundliche Gelassenheit?
Grundidee der beiden Motorräder: Retro-Naked vs. Tourer mit Komfortfokus
Yamaha XSR 900 GP: sportlich, kompakt, nah am Fahrer
Die Yamaha XSR 900 GP ist ein Naked Bike, das den Fahrer spüren lässt, was auf der Straße passiert. Das Design wirkt bewusst „GP“-inspiriert, die Linien sind dynamisch und die Sitzposition unterstützt ein aktives Fahren. Gerade auf kurzen Strecken oder bei zügigen Landstraßenpassagen fühlt sich das Motorrad wie gemacht für den Moment an: Gas auf, Linie wählen, Kurve einleiten – ohne große Umwege.
Honda NT 1100: Tourenkomfort, Stabilität und Alltagstauglichkeit
Die Honda NT 1100 ist dagegen ein Motorrad, das den Alltag und längere Fahrten strukturiert angeht. Der Charakter ist weniger „auf Krawall gebürstet“, sondern eher auf Konstanz getrimmt. Die Ergonomie ist auf entspanntes Sitzen ausgelegt, und die Ausstattung zielt darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch frisch ankommt. Wer häufig pendelt, aber auch Wochenendtouren plant, findet hier eine stimmige Basis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere im Alltag unterscheiden
Yamaha: direkter Schub und sportliche Ansprechbarkeit
Bei der Yamaha XSR 900 GP liegt der Fokus auf einem Motorgefühl, das sich schnell „in Fahrt“ bringt. Das Ansprechverhalten wirkt lebendig, und die Kraftentfaltung unterstützt ein zügiges Vorankommen. Im Vergleich zur Honda wirkt die Yamaha dadurch oft „unmittelbarer“: Man hat das Gefühl, dass das Motorrad die eigenen Eingaben sehr schnell übersetzt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Strecken mit vielen Kurven oder wechselndem Tempo gefahren werden.
Honda: souveräne Kraftentfaltung für gleichmäßiges Tempo
Die Honda NT 1100 spielt ihre Stärken eher bei gleichmäßigem Tempo und ruhigem Durchzug aus. Der Motorcharakter ist so ausgelegt, dass man entspannt fahren kann, ohne ständig in den Drehzahlbereich „arbeiten“ zu müssen. Im Vergleich zur Yamaha fühlt sich die Honda dadurch häufig weniger hektisch an, sondern eher wie ein zuverlässiger Reisebegleiter. Gerade auf längeren Autobahnabschnitten oder bei konstantem Landstraßentempo ist das ein echter Pluspunkt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reise-Stabilität
Yamaha: wendig und kurvenorientiert
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Handling klar auf Agilität getrimmt. Das Motorrad lässt sich zügig in die Kurve bringen und unterstützt ein sportliches Fahrtempo. Gerade wenn man gerne dynamisch fährt oder sich in engen Passagen wohlfühlt, spielt die Yamaha ihre Stärken aus. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl „direkt“: Wer Komfort in den Vordergrund stellt, merkt schneller, dass die Yamaha eher auf Fahrspaß als auf maximale Langstrecken-Entspannung ausgelegt ist.
Honda: stabil, komfortabel und gelassen
Die Honda NT 1100 bietet im Vergleich eine deutlich tourentauglichere Stabilität. Das Motorrad liegt ruhiger auf der Linie, und Unebenheiten werden tendenziell souveräner „wegmoderiert“. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn die Strecke länger wird oder wenn Wind und Fahrbahnzustand stärker ins Spiel kommen. In engen Kurven kann die Honda zwar ebenfalls überzeugen, aber sie fühlt sich eher dann richtig an, wenn man mit Schwung fährt – ohne ständig das Motorrad „kämpferisch“ zu bewegen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum das wichtig ist
Yamaha: sportlicher, aktiver und näher am Fahrgefühl
Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf eine Sitzposition, die aktives Fahren unterstützt. Das ist angenehm, wenn man häufig umherwechselt zwischen Stadtverkehr, Landstraße und spontanen Ausfahrten. Für lange Touren kann die sportlichere Auslegung jedoch je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit schneller ermüden. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, wird die Yamaha oft als besonders stimmig empfinden.
Honda: entspannter, auf längere Strecken ausgelegt
Die Honda NT 1100 ist ergonomisch stärker auf Komfort ausgerichtet. Die Sitzhaltung wirkt weniger „sportlich verkrampft“ und eher darauf, dass man die Fahrt genießen kann. Gerade bei längeren Tagesetappen ist das ein Vorteil: weniger Druck auf den Handgelenken, ein ruhigeres Fahrgefühl und insgesamt mehr Gelassenheit. Wer viel unterwegs ist, wird die Honda deshalb häufig als „einfach angenehmer“ wahrnehmen.
Windschutz und Alltag: Der Unterschied zwischen „Naked“ und „Tourer“
Im Vergleich zeigt sich schnell, wie stark die Bauart die Wahrnehmung beeinflusst. Die Yamaha XSR 900 GP ist als Naked Bike weniger auf Windschutz ausgelegt. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sogar als Vorteil empfunden werden, weil man direkter „im Fahrtwind“ ist. Auf längeren Autobahnabschnitten kann das jedoch spürbarer werden.
Die Honda NT 1100 ist dagegen als Tourer konzipiert. Der Windschutz und die generelle Auslegung helfen dabei, dass man auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannter bleibt. Das ist besonders relevant, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder häufig zwischen verschiedenen Wetterlagen unterwegs ist.
Elektronik und Assistenz: Komfort durch moderne Helfer
Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Gesamtkonzept so, dass die Elektronik das sportliche Fahren unterstützt: Fahrmodi und Regelstrategien sollen das Ansprechverhalten planbar machen und das Motorrad in verschiedenen Situationen kontrollierbar halten. Das ist hilfreich, wenn man gerne zügig unterwegs ist oder wenn die Straße nicht immer perfekt ist.
Die Honda NT 1100 nutzt Elektronik stärker als Komfort- und Sicherheitsbaustein für den Alltag und die Tour. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad das Fahren „einfacher“ macht: stabilere Gesamtwirkung, gut abgestimmte Regelungen und eine Ausstattung, die das Motorrad für verschiedene Streckenprofile attraktiv macht. Wer viel pendelt oder Touren plant, profitiert oft davon, dass die Technik nicht nur „sportlich“, sondern vor allem „entspannend“ wirkt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Yamaha: Fokus auf Fahrspaß und Stil
Die Yamaha XSR 900 GP punktet im Vergleich vor allem durch ihren Charakter: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne fährt, weil es sich lebendig anfühlt. Die Ausstattung ist dabei nicht „überladen“, sondern eher auf das Wesentliche konzentriert. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das optisch auffällt und sich wie ein modernes Retro-Bike anfühlt, wird hier schnell warm.
Honda: Touren-Setup für längere Strecken
Die Honda NT 1100 ist stärker auf die Praxis einer längeren Reise ausgelegt. Das zeigt sich in der Gesamtabstimmung: Komfort, Windschutz und die Art, wie das Motorrad mit Distanz umgeht. Wer regelmäßig Gepäck mitnimmt, längere Etappen fährt oder einfach ein Motorrad sucht, das „von selbst“ entspannt, wird die Honda oft als die passendere Wahl sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha XSR 900 GP
- Agiles, direktes Fahrgefühl mit sportlichem Charakter
- Kurvenorientierte Auslegung für dynamische Fahrten
- Retro-Optik mit GP-Anmutung, die im Alltag auffällt
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha XSR 900 GP
- Weniger Tourenkomfort im Vergleich zur Honda, besonders bei langen Autobahnabschnitten
- Sportlichere Ergonomie kann je nach Fahrstil schneller ermüden
Stärken der Honda NT 1100
- Komfort und Stabilität für längere Strecken
- Entspanntes Fahrgefühl durch souveräne Gesamtabstimmung
- Tourenorientierte Auslegung mit Fokus auf Alltagstauglichkeit
Schwächen bzw. Grenzen der Honda NT 1100
- Weniger „nackt-direkt“ im Fahrgefühl als die Yamaha, eher auf Gelassenheit ausgelegt
- Wer maximal sportliche Agilität sucht, könnte die Yamaha als näher am Fahrspaß empfinden
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man das eigene Nutzungsprofil betrachtet. Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn kurze bis mittlere Strecken, kurvige Abschnitte und ein unmittelbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für alle, die ein Motorrad suchen, das man gerne „aktiv“ bewegt und bei dem der Spaß am Fahren schnell im Vordergrund steht.
Die Honda NT 1100 ist die bessere Wahl, wenn längere Touren, Komfort, Windschutz und ein ruhigeres Gesamtpaket wichtiger sind. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig größere Distanzen zurücklegen, Wert auf entspannte Ergonomie legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist das Motorrad für alle, die ein agiles, direktes Fahrgefühl suchen und den Charakter eines modernen Retro-Naked Bikes genießen möchten. Wer häufig auf kurvigen Strecken unterwegs ist, gerne zügig fährt und dabei die Unmittelbarkeit des Motorrads schätzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Grenzen liegen vor allem dort, wo maximale Langstrecken-Entspannung gefragt ist.
Die Honda NT 1100 spielt ihre Stärken besonders bei Komfort, Stabilität und Tourenfokus aus. Wer lange Strecken plant, Wind und Ergonomie als entscheidende Faktoren sieht und ein Motorrad möchte, das auch nach mehreren Stunden souverän bleibt, trifft mit der Honda meist die bessere Wahl. Kurz gesagt: Yamaha für Fahrspaß und Agilität, Honda für entspannte Distanz.