UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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So war das in den 80ern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

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Yamaha XSR 900 GP vs Honda NTV 650 Revere: Vergleich der Retro-Allrounder

Wenn es um Retro-Motorräder geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen modernen, sportlich angehauchten Neo-Retro-Look mit klarer Performance-Ausrichtung. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen klassischer und bodenständiger – mit dem Anspruch, vor allem angenehm, entspannt und alltagstauglich zu funktionieren. Genau hier liegt der Reiz des Vergleichs: Beide Maschinen sehen nach Motorradgeschichte aus, fahren sich aber auf ihre eigene Art.

Design und Charakter: Neo-Retro vs. klassischer Stil

Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf einen markanten Auftritt: runde Formen, stimmige Details und eine Optik, die nach „modernem Klassiker“ aussieht. Der Zusatz „GP“ unterstreicht dabei den sportlichen Anspruch – nicht nur optisch, sondern auch im Fahrgefühl. Wer eine Maschine sucht, die im Stand schon Aufmerksamkeit erzeugt und unterwegs Dynamik ausstrahlt, findet hier einen starken Auftritt.

Die Honda NTV 650 Revere präsentiert sich hingegen deutlich traditioneller. Der Stil wirkt weniger „Show“, sondern mehr „Alltag mit Charakter“. Das Motorrad wirkt wie gemacht für ruhige Touren, für entspannte Fahrten und für Menschen, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig nach mehr Leistung schreit, sondern nach einem stimmigen Gesamtpaket.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beim Antrieb unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie Kraft bereitstellen. Die Yamaha XSR 900 GP ist auf ein lebendiges, drehfreudiges Fahrgefühl ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich: Während die Honda eher auf gleichmäßige, gut dosierbare Kraft setzt, wirkt die Yamaha im Alltag „präsenter“ – besonders dann, wenn Beschleunigung und zügiges Tempo gefragt sind.

Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken vor allem in der Alltagstauglichkeit aus. Die Kraft wirkt weniger aggressiv, dafür sehr nutzbar: Man kann entspannt fahren, ohne ständig den Drehzahlbereich im Blick zu behalten. Im Vergleich wird klar: Die Yamaha ist die Maschine für dynamische Fahrweise, die Honda eher für souveränes Gleiten und entspanntes Vorankommen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, wie „leicht“ sich ein Motorrad anfühlt. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Vergleich sportlicher abgestimmt. Dadurch entsteht ein direkteres Rückmeldungsgefühl – Kurven lassen sich zügiger anfahren, und das Motorrad wirkt insgesamt wendiger. Wer gerne dynamisch fährt oder sich auf Landstraßen nicht ausbremsen lassen will, profitiert von dieser Ausrichtung.

Die Honda NTV 650 Revere steht dagegen für eine gelassenere Gangart. Das Handling wirkt weniger auf „Tempo“ getrimmt, sondern auf „Komfort“. Unebenheiten werden tendenziell ruhiger verarbeitet, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Im Vergleich ist die Honda damit oft die bessere Wahl, wenn längere Strecken entspannt bleiben sollen – auch dann, wenn die Straße nicht perfekt ist.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen sportlichem Anspruch und alltagstauglicher Abstimmung. Die Yamaha XSR 900 GP bietet ein Bremsgefühl, das zu zügigerem Fahren passt: Das Ansprechen wirkt direkter, und die Verzögerung lässt sich in der Regel gut dosieren. Das ist besonders dann angenehm, wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten in den Kurvenbereich kommt.

Die Honda NTV 650 Revere bremst ebenfalls zuverlässig, aber mit einem eher „ruhigen“ Charakter. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig sportliche Manöver fährt, sondern Wert auf gleichmäßige Kontrolle legt. Im Vergleich wirkt die Yamaha für sportlichere Situationen etwas „griffiger“, während die Honda für den Alltag sehr stimmig bleibt.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Die Sitzposition ist bei Retro-Motorrädern besonders wichtig, weil sie oft den Charakter des Fahrens prägt. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt tendenziell eine sportlichere Haltung. Das bedeutet: Die Maschine unterstützt eine aktive Fahrweise, bei der man sich mehr auf die Straße konzentriert und weniger „entspannt zurücklehnt“.

Die Honda NTV 650 Revere wirkt im Vergleich entspannter. Die Ergonomie ist eher auf angenehmes Fahren ausgelegt, was sich vor allem auf längeren Strecken bemerkbar macht. Wer häufig pendelt, Touren plant oder einfach eine bequeme Sitzhaltung sucht, findet in der Honda oft die passendere Richtung.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und kurze Touren

Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag „funktioniert“: Starten, Rangieren, Übersicht, sowie das Gefühl bei niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten. Die Yamaha XSR 900 GP kann im Stadtverkehr durchaus Spaß machen, wirkt aber insgesamt stärker auf Fahrfreude und zügige Landstraßenrunden ausgelegt. Wer gerne beschleunigt, Kurven dynamisch nimmt und das Motorrad als „lebendiges Gerät“ versteht, wird die Yamaha schnell mögen.

Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: kurze Wege, längere Fahrten ohne Stress und eine insgesamt unkomplizierte Art, Kilometer zu machen. Im Vergleich ist die Honda häufig die Maschine, die man einfach startet und dann „läuft“ – ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 900 GP – Stärken

  • Dynamischer Charakter: Die Maschine wirkt im Vergleich deutlich lebendiger und unterstützt zügiges Fahren.
  • Sportlicheres Handling: Kurven und Richtungswechsel fühlen sich direkter an.
  • Moderne Neo-Retro-Optik: Der Look ist auffällig und stimmig, ohne beliebig zu wirken.

Yamaha XSR 900 GP – mögliche Schwächen

  • Anspruch an Fahrstil: Wer es sehr gemütlich mag, könnte die sportlichere Ausrichtung als „zu aktiv“ empfinden.
  • Ergonomie: Die Haltung ist eher fahrorientiert als rein komfortbetont.

Honda NTV 650 Revere – Stärken

  • Entspanntes Fahrgefühl: Kraft und Abstimmung wirken im Vergleich sehr alltagstauglich.
  • Komfortorientierte Ergonomie: Für längere Strecken oft angenehmer.
  • Klassischer Retro-Charakter: Stil und Fahrphilosophie passen zusammen.

Honda NTV 650 Revere – mögliche Schwächen

  • Weniger sportliche Dynamik: Für sehr zügige Fahrweise wirkt die Yamaha im Vergleich „zielstrebiger“.
  • Fahrspaß bei Tempo: Wer viel über Beschleunigung und hohe Dynamik definiert, findet in der Honda eher eine ruhige Alternative.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zeigt am Ende weniger „besser oder schlechter“, sondern „passender oder weniger passend“. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders attraktiv, wenn die Priorität auf Fahrfreude, Dynamik und einem sportlicheren Neo-Retro-Gefühl liegt. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, Kurven aktiv angehen und ein Motorrad möchten, das sich wie ein modernes Performance-Statement anfühlt.

Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen die bessere Wahl, wenn Komfort, Gelassenheit und ein klassischer, unkomplizierter Fahrstil im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Menschen, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert, längere Strecken angenehm macht und dabei nicht ständig nach „mehr“ verlangt.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP gewinnt im Vergleich vor allem dann, wenn Dynamik und ein sportlicheres Fahrgefühl Priorität haben. Der Antrieb wirkt lebendiger, das Handling direkter und das Motorrad unterstützt eine zügige Gangart. Wer Neo-Retro mag und gleichzeitig Fahrspaß auf Landstraßen sucht, findet in der Yamaha eine sehr stimmige Kombination aus Look und Performance.

Die Honda NTV 650 Revere punktet dagegen mit entspannter Alltagstauglichkeit und einer eher komfortorientierten Ausrichtung. Die Kraft ist gut dosierbar, das Fahrgefühl ruhig und die Ergonomie wirkt auf längere Strecken angenehm. Wer ein klassisch geprägtes Motorrad möchte, das unkompliziert Kilometer macht und nicht auf sportliche Härte setzt, ist mit der Honda häufig besser bedient.

Kurz gesagt: Yamaha für dynamische Fahrer mit Lust auf aktive Kurven und mehr Tempo, Honda für alle, die entspannt unterwegs sein wollen und dabei den Retro-Charme im Fokus haben.

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