UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2009 bis 2016
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Kräftiger Sport-Tourer mit einem Design aus der Zukunft.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Extrem gute Bremsen
  • Fährt sich wie ein Intercity
  • Touring-tauglich
  • guter Soziuskomfort
  • bulliger Motor
Kontra:
  • Traktionskontrolle erst ab 2012
  • schwere Maschine, nix für Anfänger
  • Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht267kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.220mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-V-Motor
Hubraum1.237ccm
Hub60mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung173 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment129 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt19Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
Federung vorneTeleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten190/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder? 

Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)

Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser
 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.000€
  • Gebraucht (10 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: 2010-2016
  • Farben: rot, weiß, silber

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Yamaha XSR 900 GP vs. Honda VFR1200 F: Motorrad-Vergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen modernen Retro-Charakter, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Die Honda VFR1200 F dagegen ist eher die Kategorie „Touring mit Anspruch“: souverän, komfortorientiert und mit dem Anspruch, auch längere Strecken entspannt zu bewältigen. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.

Grundcharakter: Retro-Naked vs. sportlicher Tourer

Yamaha XSR 900 GP – verspielt, direkt, kurvennah

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Stil und unmittelbares Fahrgefühl setzt. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht übertrieben „eingeklemmt“. Dadurch bleibt sie alltagstauglich, während der Fokus klar auf dynamischem Fahren liegt. Wer gern zügig durch die Stadt rollt oder am Wochenende die Landstraße sucht, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell „in den Flow“ bringt.

Honda VFR1200 F – komfortabel, stabil, reisetauglich

Die Honda VFR1200 F ist vom Grundkonzept her ein sportlicher Tourer. Das merkt man an der Auslegung: Sie fühlt sich auf längeren Strecken ruhiger und souveräner an, bietet mehr Schutz vor Wind und legt den Fokus stärker auf Komfort und Durchzug. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt oder auch bei wechselndem Wetter entspannt bleiben möchte, findet in der VFR1200 F eher das passende Gesamtpaket.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder sind leistungsstark, aber sie liefern den Charakter unterschiedlich. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Vergleich „leichter“ im Ansprechen: Der Motor unterstützt ein zügiges, spontanes Fahren, bei dem man häufiger Gas gibt und die Drehzahl bewusst nutzt. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Kurven, Beschleunigungsphasen und ein sportliches Tempo im Vordergrund stehen.

Die Honda VFR1200 F spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man konstant unterwegs ist: gleichmäßiges Tempo, ruhiger Vortrieb und ein Gefühl von Stabilität. Der Motorcharakter eignet sich besonders für längere Autobahn- oder Landstraßenetappen, bei denen man nicht ständig „nacharbeiten“ möchte. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man Komfort und entspannte Fahrbarkeit priorisiert.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität

Yamaha XSR 900 GP – wendig und spritzig

Im Vergleich zeigt die Yamaha XSR 900 GP eine Tendenz zur Agilität. Sie macht Kurvenwechsel angenehm, unterstützt ein zügiges Umlegen und wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das gern „mitarbeitet“. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern sportlich fahren, aber dennoch nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten wollen.

Als mögliche Schwäche kann sich bei sehr langen, komfortorientierten Touren bemerkbar machen, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß und direkter Rückmeldung liegt. Wer vor allem „entspannt ankommen“ möchte, muss sich darauf einstellen, dass die Prioritäten anders gesetzt sind als bei einem Tourer.

Honda VFR1200 F – stabil und tourentauglich

Die Honda VFR1200 F wirkt im Handling eher wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Strecken vermittelt sie ein ruhiges Fahrgefühl. Das hilft besonders auf Autobahnabschnitten, bei welligem Asphalt oder wenn man nicht ständig aktiv gegenlenken möchte.

Im Gegenzug kann die VFR1200 F im Vergleich weniger „leichtfüßig“ wirken als die XSR 900 GP. In engen Stadtbereichen oder bei sehr dynamischen Kurvenserien kann das Handling dadurch weniger verspielt erscheinen. Wer häufig in engen Kehren unterwegs ist und maximale Agilität sucht, wird die Yamaha vermutlich als direkter erleben.

Bremsen und Fahrkontrolle: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in der Praxis sicher und kontrolliert abbremsen. Die Yamaha XSR 900 GP punktet dabei vor allem durch ein sportliches Gefühl: Beim Bremsen lässt sich die Verzögerung gut dosieren, was in kurvigen Abschnitten ein Vorteil ist. Die Honda VFR1200 F spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Stabilität und Fahrkontrolle aus: Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten wirkt das Gesamtpaket sehr berechenbar.

Stärken und Schwächen zeigen sich hier weniger als „besser/schlechter“, sondern eher in der Zielrichtung: Die Yamaha fühlt sich sportlicher an, die Honda eher tourensicher. Wer häufig hart in Kurven hineinbremst, wird die Yamaha als direkter empfinden. Wer viel Strecke macht und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, profitiert von der souveränen Art der VFR1200 F.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Philosophie

In beiden Fällen ist moderne Elektronik ein Thema. Die Yamaha XSR 900 GP bietet Fahrmodi und Assistenzfunktionen, die das sportliche Fahren unterstützen und dabei helfen, das Motorrad je nach Situation passend einzustellen. Das ist besonders praktisch, wenn sich die Fahrbedingungen ändern oder wenn man den Charakter des Motorrads bewusst „nachschärfen“ möchte.

Die Honda VFR1200 F setzt ebenfalls auf elektronische Unterstützung, die vor allem das sichere, komfortorientierte Fahren erleichtert. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselndem Wetter ist das ein Plus: Man kann sich stärker auf die Linie und den Verkehr konzentrieren, während das Motorrad die Fahrstabilität mit im Blick behält.

Komfort und Ergonomie: Stadt, Landstraße, Langstrecke

Yamaha XSR 900 GP – sportlich bequem

Die Yamaha XSR 900 GP ist so gestaltet, dass sie nicht nur für kurze Ausfahrten taugt. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht so kompromisslos, dass man nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Für Pendler oder Wochenendfahrer ist das ein Vorteil: Man bekommt Fahrspaß, ohne dass der Komfort komplett auf der Strecke bleibt.

Wer allerdings sehr lange Touren mit viel Autobahnanteil plant, könnte den fehlenden Fokus auf maximalen Windschutz im Vergleich zur Honda stärker spüren.

Honda VFR1200 F – mehr Schutz, mehr Ruhe

Die Honda VFR1200 F ist klar auf längere Strecken ausgelegt. Der Windschutz und die insgesamt tourentaugliche Sitz- und Fahrhaltung sorgen dafür, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur „schnell“, sondern auch „ausgeruht“ ankommen möchte.

Als mögliche Schwäche im Vergleich zur Yamaha kann gelten: Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist oder sehr häufig enge, dynamische Passagen fährt, wird die VFR1200 F möglicherweise als weniger „spielerisch“ wahrnehmen.

Alltagstauglichkeit: Woran man den Unterschied wirklich merkt

Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Übersicht, Handlichkeit, Wärmeentwicklung, Bedienbarkeit und das Gefühl, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt hier wie ein Motorrad, das schnell vertraut ist. Der Retro-Look ist nicht nur Deko, sondern spiegelt die Philosophie wider: unkompliziert, direkt, mit Fokus auf Fahrspaß.

Die Honda VFR1200 F ist im Alltag eher die „Langstreckenlösung“. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, profitiert von der Ruhe im Fahrgefühl und der Ausstattung, die auf Komfort ausgelegt ist. In der Stadt kann das Motorrad durch seine tourorientierte Auslegung etwas mehr „Gewicht im Gefühl“ haben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 900 GP – Stärken

  • Sportliches, direktes Fahrgefühl mit Fokus auf Kurven und Dynamik
  • Agiles Handling, das schnelle Richtungswechsel unterstützt
  • Alltagstaugliche Ergonomie für regelmäßige Fahrten
  • Elektronik, die sportliches Fahren sinnvoll begleitet

Yamaha XSR 900 GP – mögliche Schwächen

  • Weniger Tourenfokus als die Honda, besonders bei sehr langen Autobahnabschnitten
  • Wer maximale Souveränität bei hohen Geschwindigkeiten sucht, fühlt sich in der VFR1200 F oft „noch mehr zu Hause“

Honda VFR1200 F – Stärken

  • Tourensouveränes Fahrgefühl mit viel Stabilität
  • Komfort und Windschutz als klare Pluspunkte für lange Strecken
  • Elektronik und Fahrkontrolle für entspanntes, sicheres Reisen
  • Durchzug und gleichmäßige Fahrbarkeit für lange Etappen

Honda VFR1200 F – mögliche Schwächen

  • Im Vergleich zur Yamaha weniger „leichtfüßig“ in engen, dynamischen Situationen
  • Wer vor allem Stadt und enge Kurven priorisiert, könnte den Tourenfokus als weniger passend empfinden

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, das Motorrad aktiv zu fahren: Kurven, spontane Beschleunigungsphasen und ein direkteres, sportliches Handling. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern öfter fahren, auch mal spontan unterwegs sind und dabei ein Motorrad möchten, das schnell Spaß macht und sich unkompliziert anfühlt.

Die Honda VFR1200 F ist die passendere Option, wenn längere Strecken, Komfort und souveräne Stabilität wichtiger sind als maximale Agilität. Wer regelmäßig Touren plant, Wert auf Windschutz und ruhiges Fahrgefühl legt und das Motorrad eher als „Reisebegleiter“ versteht, wird mit der VFR1200 F sehr zufrieden sein.

Kurz gesagt: Kurvenfokus und Direktheit sprechen für die Yamaha – Tourenkomfort und Souveränität für die Honda.

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