| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Yamaha XSR 900 GP vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das oft an ihrer Philosophie: Die Yamaha XSR 900 GP steht für sportlich-elegantes Fahrgefühl mit Retro-Charme, während die Honda XL 700 V Transalp eher als pragmatische Reise- und Allroundmaschine gedacht ist. Genau deshalb lohnt sich der Vergleich: Beide Modelle können im Alltag Spaß machen, aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus.
Grundidee: Charakter statt Kompromiss
Die XSR 900 GP ist im Kern ein straßenorientiertes Motorrad. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie gemacht für zügige Fahrten auf der Landstraße, für Kurvenrhythmus und für das Gefühl, dass jede Fahrt ein bisschen mehr „Spaß“ sein soll. Optisch und vom Gesamteindruck her ist sie nah an der Idee eines modernen Retro-Roadsters.
Die Transalp hingegen ist stärker auf Vielseitigkeit und Tourentauglichkeit getrimmt. Sie ist nicht nur für die perfekte Asphaltlinie gebaut, sondern auch dafür, dass der Weg dorthin nicht immer makellos ist. Wer gerne plant, packt und losfährt, findet in der Transalp eine Maschine, die sich eher wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
Fahrgefühl im Alltag: dynamisch vs. gelassen
Yamaha XSR 900 GP: direkt, lebendig, straßenfokussiert
Die XSR 900 GP vermittelt ein eher direktes Fahrgefühl. Das Motorrad reagiert spürbar auf Gas und Lenkimpulse, wodurch sich zügiges Fahren auf kurvigen Strecken besonders leicht anfühlt. Gerade wenn die Fahrt nicht nur von A nach B geht, sondern auch von „wie fühlt sich das an?“, spielt die Yamaha ihre Stärken aus.
In der Stadt ist sie ebenfalls angenehm, weil sie sich handlich anfühlt und das Fahrwerk sowie die Geometrie auf kontrollierte Dynamik ausgelegt sind. Allerdings ist die Ausrichtung klar: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, wird zwar trotzdem Spaß haben, aber die Yamaha „will“ eher aktiv gefahren werden.
Honda XL 700 V Transalp: souverän, komfortorientiert, tourig
Die Transalp wirkt im Vergleich gelassener. Sie ist weniger darauf ausgerichtet, jede Kurve maximal sportlich auszureizen, sondern eher darauf, dass die Fahrt insgesamt ruhig bleibt – auch wenn die Bedingungen wechseln. Das macht sie besonders interessant für Strecken, auf denen nicht alles perfekt ist: schlechte Straßen, Baustellen, wechselnder Belag oder längere Tagesetappen.
Im Alltag punktet die Honda mit einer Sitzposition, die eher auf Komfort und Übersicht ausgelegt ist. Dadurch lässt sich auch länger fahren, ohne dass sich der Körper sofort „meldet“. Wer häufig pendelt und zwischendurch Touren plant, findet in der Transalp eine stimmige Balance.
Motor & Antrieb: Spaßdrehzahl vs. Reise-Alltag
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die XSR 900 GP ist auf ein sportliches Ansprechverhalten ausgelegt. Das bedeutet: Gas geben fühlt sich schnell „da“ an, und die Yamaha lädt dazu ein, häufiger zu schalten oder zumindest die Drehzahl im passenden Bereich zu halten. Das ist besonders auf Landstraßen spürbar, wo sich der Rhythmus aus Beschleunigen, Verzögern und wieder Beschleunigen schnell einstellt.
Die Transalp setzt dagegen stärker auf einen nutzbaren Alltagsbereich. Sie ist so gedacht, dass man auch bei moderater Fahrweise zügig vorankommt, ohne ständig die Drehzahl im Blick zu haben. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke lang ist oder wenn man nicht jedes Mal „sportlich“ fahren möchte. Für Touren ist das oft genau die richtige Art von Motorgefühl: gleichmäßig, berechenbar und angenehm.
Fahrwerk & Handling: Kurvenfokus vs. Streckenrobustheit
Bei der XSR 900 GP steht das Handling im Vordergrund. Das Motorrad lässt sich aktiv bewegen, unterstützt das sportliche Fahren und vermittelt ein klares Feedback. Wer gerne Kurven dynamisch ansteuert, wird die Yamaha als „leicht zu führen“ empfinden. Gleichzeitig ist das Fahrwerk eher auf Asphalt und sportliche Linien ausgelegt – wer regelmäßig abseits fester Straßen unterwegs ist, merkt schneller, dass die Prioritäten anders liegen.
Die Transalp ist dagegen auf Robustheit und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk hilft dabei, Unebenheiten abzufedern und die Maschine auch über längere Zeit stabil zu halten. Dadurch wirkt das Handling weniger „aggressiv“, aber dafür sehr verlässlich. Auf gemischten Strecken fühlt sich die Honda oft im Vorteil, weil sie nicht so stark nach dem perfekten Untergrund verlangt.
Bremsen & Sicherheit: Dosierbarkeit im Vergleich
Beide Motorräder können in ihrem jeweiligen Einsatzbereich überzeugen, aber die Art der Bremsleistung passt zum Konzept. Die Yamaha wirkt tendenziell sportlicher: Die Bremsen lassen sich gut dosieren, und das System unterstützt ein zügiges Fahren, bei dem man häufiger in kurzer Distanz verzögert.
Die Honda setzt stärker auf kontrollierbares Bremsen im Alltag und auf Touren. Gerade bei wechselnden Bedingungen ist das wichtig: Wenn der Belag nicht immer gleich ist, zählt vor allem, dass sich das Motorrad stabil verhält und die Verzögerung gut einschätzbar bleibt. In diesem Punkt ist die Transalp für viele Fahrerinnen und Fahrer eine sehr entspannte Wahl.
Sitzposition & Komfort: Roadster-Feeling vs. Tourenhaltung
Die Sitzposition der XSR 900 GP ist eher straßenorientiert und unterstützt eine aktive Fahrweise. Das ist ideal, wenn die Fahrt häufig aus Kurven und zügigen Passagen besteht. Gleichzeitig kann das für lange Etappen weniger „mühelos“ wirken als bei einer Maschine, die stärker auf Touring ausgelegt ist.
Die Transalp bietet eine Haltung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn regelmäßig mehrere Stunden am Stück gefahren werden. Außerdem ist sie für viele Fahrerinnen und Fahrer die bessere Basis, um Zubehör wie Gepäcklösungen oder Touring-Optionen sinnvoll zu integrieren.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Plan B“
Im Stadtverkehr ist die Yamaha durch ihre straßennahe Auslegung und das dynamische Handling oft sehr angenehm. Sie fühlt sich lebendig an, und das macht kurze Fahrten besonders attraktiv. Wer aber häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken mit wechselnden Bedingungen plant, wird die Transalp als praktischer empfinden.
Auf der Landstraße zeigt die XSR 900 GP ihre Stärken besonders deutlich: Kurvenrhythmus, Ansprechverhalten und das sportliche Gesamtpaket sorgen für ein „macht Spaß“-Gefühl. Die Transalp ist dort nicht schlecht, aber sie spielt ihre Vorteile eher dann aus, wenn die Strecke mehr als nur Asphalt ist oder wenn Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Dynamik.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Sportliches, direktes Fahrgefühl für zügige Fahrten und Kurvenrhythmus
- Straßenfokus mit klarer Ausrichtung auf dynamisches Fahren
- Retro-Charme kombiniert mit moderner Performance-Orientierung
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Weniger „Touring-fokussiert“ als die Transalp, wenn es um lange Etappen und Komfortprioritäten geht
- Abseits perfekter Straßen fühlt sich die straßenorientierte Auslegung schneller eingeschränkt an
Honda XL 700 V Transalp – Stärken
- Touren- und Allround-Charakter für lange Strecken und wechselnde Bedingungen
- Komfortorientierte Sitzposition und entspannteres Fahrgefühl
- Robustheit im „Plan B“-Einsatz, wenn die Strecke nicht ideal ist
Honda XL 700 V Transalp – Schwächen
- Weniger sportlich-dynamisch als die Yamaha, wenn maximaler Kurvenspaß im Vordergrund steht
- Wer ein sehr „agiles“ Roadster-Feeling sucht, wird die Transalp eher als souverän denn als verspielt empfinden
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Maschine „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Die XSR 900 GP ist besonders passend, wenn Fahrten häufig aus Kurven bestehen, wenn das Motorrad im Alltag lebendig wirken soll und wenn das Gefühl von sportlicher Direktheit wichtiger ist als maximale Langstreckenentspannung.
Die Transalp ist die bessere Wahl, wenn Tourenplanung, Komfort und Vielseitigkeit zählen. Wer gerne länger unterwegs ist, Gepäck mitnimmt oder auch mal auf weniger perfekten Straßen fährt, bekommt mit der Honda ein Motorrad, das sich dafür stimmig anfühlt.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf straßenorientiertem Fahrspaß liegt: dynamisches Ansprechverhalten, direktes Handling und ein Motorradgefühl, das Kurvenfahrten besonders attraktiv macht. Sie eignet sich vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig auf der Landstraße unterwegs sind, gerne aktiv fahren und den Retro-Roadster-Charakter schätzen.
Die Honda XL 700 V Transalp passt besser, wenn Alltag und Touren zusammenkommen: Komfort, souveränes Verhalten und eine Ausrichtung auf Vielseitigkeit machen sie zur starken Option für längere Etappen und wechselnde Bedingungen. Wer regelmäßig plant, packt und losfährt – und dabei nicht immer nur auf perfektem Asphalt unterwegs ist – findet in der Transalp den verlässlicheren Begleiter.