| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Yamaha XSR 900 GP vs Husqvarna 701 Enduro – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken wie die Yamaha XSR 900 GP und die Husqvarna 701 Enduro, steckt dahinter meist mehr als nur ein anderes Design. Hier treffen ein stilbetontes, straßenorientiertes Konzept mit Retro-Charakter und sportlicher Ausrichtung auf ein leichtes, endurotypisches Gesamtpaket, das auch abseits der befestigten Wege Spaß machen soll. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken bringen die jeweiligen Konzepte im Alltag, auf der Landstraße und bei wechselnden Bedingungen wirklich auf die Straße?
Grundidee: Retro-Sportlichkeit vs. Enduro-Universum
Die Yamaha XSR 900 GP steht für eine Mischung aus klassischer Optik und moderner Technik. Der Fokus liegt klar auf dem Straßenbetrieb: dynamisches Fahren, gute Ergonomie für längere Strecken und ein Motor, der sich sowohl im Alltag als auch auf zügigen Ausfahrten souverän anfühlt. Die Husqvarna 701 Enduro verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als Enduro gedacht, also als Motorrad, das nicht nur „so tut als ob“, sondern das auch auf unebenem Untergrund und im Gelände eine gute Figur machen soll. Das merkt man an der Auslegung: mehr Offroad-Genen, ein anderes Fahrgefühl und eine deutlich andere Art, wie Kraft auf die Straße bzw. den Untergrund kommt.
Motor & Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag gern mitnimmt, aber auf der Landstraße die sportliche Seite ausspielt. Der Motor ist so abgestimmt, dass er sich kontrolliert dosieren lässt und dabei dennoch genügend Reserven bietet, wenn es zügiger werden soll. Das Fahrgefühl ist dabei eher „smooth“ und straßenorientiert: Gasannahme und Drehmomentverlauf unterstützen ein flüssiges Fahren, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Husqvarna 701 Enduro dagegen bringt einen deutlich „direkteren“ Charakter mit. Enduro-Fahrzeuge leben davon, dass man mit dem Gas und der Traktion arbeitet. Gerade auf losem Untergrund oder bei wechselnden Haftwerten zeigt sich, wie wichtig die Abstimmung ist: Die Kraft wirkt präsenter, das Motorrad reagiert unmittelbarer, und das macht Spaß – aber es verlangt auch etwas mehr Aufmerksamkeit. Wer gern aktiv fährt, findet hier ein sehr lebendiges Setup. Wer hingegen vor allem entspannt cruisen möchte, muss sich an die andere Art der Leistungsentfaltung gewöhnen.
Fahrwerk & Handling: Straße vs. Untergrund
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Yamaha XSR 900 GP ist auf Straßenstabilität und ein agiles, sicheres Einlenken ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar „auf der Linie“, unterstützt zügige Kurvenfahrten und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade auf gut ausgebauten Strecken ist das ein großer Vorteil: Man kann das Tempo hochziehen, ohne dass das Fahrwerk ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen auf Unebenheiten und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Stöße abfedert und gleichzeitig genug Reserven bietet, um auch bei härterem Einsatz nicht sofort an Grenzen zu stoßen. In Kurven auf Asphalt kann das Motorrad trotzdem Spaß machen, aber es fühlt sich eher wie ein „Allrounder mit Offroad-Fokus“ an. Auf Schotter, Feldwegen oder holprigen Strecken spielt die Husqvarna ihre Stärken aus: Sie bleibt handlich, aber vor allem robust in der Art, wie sie mit dem Untergrund umgeht.
Stärken & Schwächen im Fahrbetrieb
- Yamaha XSR 900 GP: klare Straßenführung, sportliches Gefühl, meist entspannter im Alltag. Schwäche: weniger „Offroad-tauglich“ im Sinne von Komfort und Reserven auf schlechtem Untergrund.
- Husqvarna 701 Enduro: hohe Vielseitigkeit, gutes Handling auf unebenem Terrain, mehr Reserven abseits der Straße. Schwäche: auf reinem Asphalt kann sie sich im Vergleich weniger „leichtfüßig“ anfühlen, weil das Gesamtkonzept stärker auf Untergrund ausgelegt ist.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen aufbauen
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem eins: Beide Motorräder wollen kontrollierbar sein, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die Yamaha XSR 900 GP zielt auf ein straßenorientiertes Bremsverhalten ab, das sich gut dosieren lässt und in Alltagssituationen sowie bei sportlicher Fahrweise zuverlässig wirkt. Das gibt Sicherheit, wenn häufiges Anbremsen im Stadtverkehr oder zügige Verzögerungen auf der Landstraße anstehen.
Die Husqvarna 701 Enduro muss dagegen auch unter Bedingungen funktionieren, bei denen der Grip nicht konstant ist. Das bedeutet: Bremsen müssen nicht nur stark sein, sondern auch berechenbar. Gerade auf Schotter oder bei Nässe ist das Zusammenspiel aus Reifen, Fahrwerk und Bremsverhalten entscheidend. Die Husqvarna wirkt hier wie ein Motorrad, das für „unruhigere“ Situationen gemacht ist – allerdings ist das Fahrgefühl insgesamt stärker vom Untergrund abhängig.
Ergonomie & Alltag: Wie gut passt das Motorrad zum Tagesplan?
Im Alltag zählt oft mehr als nur die reine Leistung. Die Yamaha XSR 900 GP punktet mit einer Sitzposition, die sich für längere Fahrten angenehm anfühlt, und mit einer Gesamtanmutung, die sich wie ein modernes Retro-Motorrad anfühlt: stimmig, hochwertig und auf Straße getrimmt. Für Pendler, Wochenendtouren und alle, die gern „einfach losfahren“ möchten, ist das ein klarer Vorteil.
Die Husqvarna 701 Enduro ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders gedacht. Sie eignet sich besonders für Menschen, die nicht nur die Route planen, sondern auch gern spontan abbiegen: ein Feldweg statt Autobahn, ein Schotterstück statt Umweg. Die Ergonomie und das Fahrgefühl sind auf aktives Fahren ausgelegt. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die Husqvarna mögen, wenn man das endurotypische Handling nicht als Nachteil empfindet – wer dagegen vor allem Komfort und „leichtes Handling“ sucht, findet bei der Yamaha oft die entspanntere Lösung.
Komfort vs. Aktivität
Die Yamaha wirkt wie die Wahl für „Touren mit Stil“: weniger mentale Last, mehr Fokus auf Linie, Rhythmus und Fahrspaß auf Asphalt. Die Husqvarna ist eher „Touren mit Überraschung“: mehr Interaktion mit dem Motorrad, mehr Gefühl für Traktion und Untergrund, dafür oft mehr Abenteuerpotenzial.
Ausstattung & Praxis: Was man im echten Leben merkt
Bei der Ausstattung geht es im Vergleich weniger um einzelne Features, sondern darum, wie sie zum Konzept passen. Die Yamaha XSR 900 GP ist als straßenorientiertes Motorrad so gedacht, dass sie im Alltag und auf längeren Strecken überzeugt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad „zusammenarbeitet“: Motor, Fahrwerk und Bedienung wirken aufeinander abgestimmt, sodass man sich auf das Fahren konzentrieren kann.
Die Husqvarna 701 Enduro bringt eine Praxisnähe mit, die zu ihrem Einsatzprofil passt. Wer gern abseits befestigter Wege fährt, achtet auf Dinge wie Fahrbarkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten, Reserven bei Unebenheiten und die Fähigkeit, das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen sicher zu bewegen. Genau hier spielt die Enduro-Philosophie ihre Vorteile aus.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders attraktiv für alle, die ein Motorrad suchen, das optisch überzeugt, auf der Straße viel Freude macht und im Alltag unkompliziert bleibt. Wer gern Kurven fährt, zügig unterwegs ist, aber dabei ein berechenbares, straßenorientiertes Setup bevorzugt, wird mit der Yamaha sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Husqvarna 701 Enduro ist die bessere Wahl, wenn der Horizont weiter geht: Schotter, Feldwege, Waldstücke und Strecken, die nicht nur „von A nach B“ führen. Wer Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen, und wer das endurotypische Fahrgefühl als Stärke sieht, bekommt hier ein sehr vielseitiges Bike. Auch für Fahrer, die gern mal „raus aus dem Gewohnten“ wollen, ist die Husqvarna oft die spannendere Option.
Typische Entscheidungsszenarien
- Mehr Asphalt, mehr Rhythmus: Yamaha XSR 900 GP.
- Mehr Abwechslung, mehr Untergrund: Husqvarna 701 Enduro.
- Stil & straßenorientierter Fahrspaß: Yamaha.
- Adventure-Feeling & Offroad-Reserven: Husqvarna.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein straßenorientiertes Motorrad mit starkem Retro-Charakter suchen: Sie bietet ein berechenbares, straßenstarkes Fahrgefühl, überzeugt im Alltag und macht auf kurvigen Strecken besonders dann Spaß, wenn der Fokus klar auf Asphalt liegt. Die Husqvarna 701 Enduro spielt ihre Stärken aus, sobald die Route nicht mehr nur aus glatten Straßen besteht: Sie wirkt lebendiger und aktiver im Antrieb, bleibt auf unebenem Untergrund souverän und macht Lust auf Abstecher abseits befestigter Wege. Wer vor allem entspannt touren möchte und ein unkompliziertes Gesamtpaket sucht, findet in der Yamaha den passenderen Begleiter. Wer dagegen Abenteuer sucht, gern mit wechselnden Bedingungen arbeitet und Offroad-Potenzial wirklich nutzen will, wird mit der Husqvarna 701 Enduro deutlich mehr „Freiraum“ erleben.