| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Sportlich
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Preis
- Kombi-Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 166 | kg |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Sitzhöhe: | 0-830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Eintopf | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 72 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung vorne | 0 | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Umgelenkte Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja! Fünfmal Daumen hoch.Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen.
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.
Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.
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Yamaha XSR 900 GP vs Husqvarna Vitpilen 701: Vergleich für Alltag, Landstraße und Stil
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha XSR 900 GP steht für eine neo-retro angehauchte, erwachsene Straßenmaschine mit sportlichem Anspruch. Die Husqvarna Vitpilen 701 dagegen bringt eine moderne, minimalistische Formensprache und ein deutlich „leichtes“ Fahrgefühl, das viele Fahrerinnen und Fahrer sofort anspricht. Im direkten Vergleich zeigen sich schnell die Unterschiede: bei der Art, wie Leistung und Drehmoment genutzt werden, wie sich das Fahrwerk anfühlt, wie komfortabel der Alltag funktioniert und wie viel „Biss“ im Charakter steckt.
Konzept und Charakter: Neo-Retro vs. Minimalismus
Yamaha XSR 900 GP: erwachsen, stimmig, tourentauglich
Die XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf eine Mischung aus Stil und Alltag setzt. Der Look ist markant, aber nicht überladen. Gerade auf längeren Strecken spielt die Maschine ihre Stärken aus: Die Sitzposition wirkt ausgewogen, die Maschine bleibt dabei stabil und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Wer ein Naked Bike sucht, das nicht nur „gut aussieht“, sondern auch zuverlässig über Landstraßen und für längere Fahrten funktioniert, findet hier eine klare Richtung.
Husqvarna Vitpilen 701: leichtfüßig, direkt, verspielt
Die Vitpilen 701 wirkt dagegen wie ein Statement für puren Fahrspaß. Das Konzept ist spürbar „street-nah“: Das Motorrad fühlt sich agil an, reagiert zügig auf Gasbefehle und macht Lust auf dynamische Kurvenfahrten. Gleichzeitig bleibt es alltagstauglich, weil das Handling unkompliziert ist. Wer gern schnell zwischen Stadtverkehr und Feierabendrunde wechselt, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht schwer anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide Motoren liefern genug Punch, aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Art. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Antrieb eher „linear und souverän“ – sie zieht gleichmäßig durch, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Verkehr mal zäh ist oder wenn auf der Landstraße nicht jede Kurve perfekt vorbereitet ist. Die Husqvarna Vitpilen 701 hingegen wirkt lebendiger im direkten Ansprechverhalten. Das Drehmoment kommt spürbar präsent, wodurch sich das Motorrad in kurzen Sequenzen sehr dynamisch anfühlt.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Yamaha spielt ihre Stärke aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, ruhiges Handling und ein „entspanntes“ Fahrgefühl geht. Die Husqvarna punktet, wenn es um spontane Beschleunigung, schnelle Richtungswechsel und ein Motorrad geht, das sich wie ein Werkzeug für Kurven und kurze Sprints anfühlt. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, wird bei beiden fündig – die Yamaha wirkt dabei oft etwas „gelassener“, während die Husqvarna eher zu aktiverem Fahren einlädt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt ein Gefühl von Stabilität, besonders bei zügiger Fahrt und wenn die Straße nicht perfekt ist. Das Motorrad bleibt dabei berechenbar, was das Vertrauen in schnellen Passagen erhöht. In Kurven fühlt sich die Yamaha eher „geordnet“ an: Man kann die Linie sauber halten und das Motorrad wirkt, als würde es die Arbeit übernehmen.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist im Handling spürbar agiler. Sie lässt sich leichter „um die Ecke“ bewegen und reagiert schnell auf Lenkimpulse. Das ist ein klarer Vorteil, wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadtgassen, Kreisverkehren und Landstraßen mit vielen Richtungsänderungen. Als Schwäche kann sich dabei ergeben, dass man bei sehr hohen Tempi oder bei unruhiger Fahrbahn etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, um das Setup im eigenen Rhythmus zu halten. Dafür belohnt die Husqvarna mit einem sehr direkten Fahrgefühl.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl in der Dosierung
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem ein Unterschied im „Wie“: Die Yamaha XSR 900 GP wirkt in der Dosierung oft souverän und vermittelt ein ruhiges, kontrolliertes Ansprechverhalten. Das hilft besonders im Alltag, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird. Die Husqvarna Vitpilen 701 fühlt sich ebenfalls kräftig an, wirkt aber im ersten Moment direkter. Das kann ein Plus sein, wenn schnelle Reaktionen gefragt sind – etwa in Situationen, in denen man zügig auf Verkehr reagieren muss.
Stärken und Schwächen: Die Yamaha punktet mit einem eher „komfortablen“ Bremsgefühl, das Stress reduziert. Die Husqvarna punktet mit Direktheit und sportlicher Anmutung, verlangt aber im Alltag manchmal etwas mehr Feingefühl, um die Dosierung perfekt zu treffen.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Sicht
Ergonomie ist bei Naked Bikes entscheidend, weil der Fahrerkomfort direkt mit dem Fahrstil zusammenhängt. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt so ausgelegt, dass sie auch längere Strecken gut mitmacht. Die Sitzposition ist sportlich genug, um dynamisch zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass der Alltag darunter leidet. Auch die Übersicht wirkt stimmig, was gerade im Stadtverkehr hilft.
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist ebenfalls alltagstauglich, aber der Charakter ist etwas „leichter“ und direkter. Das kann bedeuten, dass sie sich schneller „bereit“ anfühlt, während die Yamaha eher „getragen“ wirkt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist und häufig kurze Strecken fährt, wird die Husqvarna oft als besonders unkompliziert empfinden. Für lange Touren kann die Yamaha durch ihre souveräne Art im Gesamtpaket im Vorteil sein.
Design und Alltag: Wer will welche Art von Motorrad?
Design ist natürlich Geschmack – aber es beeinflusst, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt. Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf einen stimmigen Retro-Sport-Look. Das Motorrad wirkt wie ein Klassiker mit moderner Technik. Die Husqvarna Vitpilen 701 ist dagegen deutlich minimalistischer und wirkt wie ein modernes Streetbike, das bewusst auf „Weniger, aber besser“ setzt.
Stärken und Schwächen im Design- und Nutzungsgefühl: Die Yamaha wirkt oft „runder“ als Gesamtpaket, während die Husqvarna stärker nach Individualität aussieht und sich dadurch besonders für Fahrerinnen und Fahrer eignet, die gern ein Motorrad als persönliches Projekt sehen. Beide sind optisch stark – aber die Yamaha wirkt eher wie ein fertiges Statement, die Husqvarna eher wie eine Basis, die man gern weiterdenkt.
Für wen passt welches Motorrad?
Yamaha XSR 900 GP: die Wahl für ausgewogene Vielnutzer
Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert und gleichzeitig auf Landstraßen und längeren Touren überzeugt. Wer Wert auf ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl legt, dabei aber nicht auf sportliche Optik verzichten möchte, findet in der Yamaha ein stimmiges Gesamtpaket. Die Maschine ist ideal, wenn der Fokus auf „komfortabler Kontrolle“ liegt: gleichmäßiges Ansprechverhalten, stabiles Handling und ein Gesamtgefühl, das auch bei wechselnden Straßenbedingungen Vertrauen gibt.
Husqvarna Vitpilen 701: die Wahl für Agilität und spontane Fahrfreude
Die Husqvarna Vitpilen 701 passt besonders gut, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, viele Richtungswechsel anstehen und das Motorrad vor allem Spaß machen soll. Wer ein direktes Handling liebt, gern zügig beschleunigt und das Fahrgefühl als „leicht und wendig“ wahrnimmt, wird die Husqvarna schnell schätzen. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die gern ein modernes, reduziertes Design bevorzugen und das Motorrad als Ausdruck des eigenen Stils sehen, ist sie eine starke Option.
Fazit: Yamaha für Souveränität, Husqvarna für Agilität
Im direkten Vergleich zeigt die Yamaha XSR 900 GP ihre Stärken vor allem dort, wo ein Motorrad als verlässlicher Begleiter im Alltag und auf längeren Strecken überzeugen muss: Das Fahrgefühl wirkt geordnet, die Maschine bleibt stabil und vermittelt ein souveränes Gesamtpaket. Die Husqvarna Vitpilen 701 spielt dagegen ihre Vorteile aus, wenn Agilität und Direktheit im Vordergrund stehen: schnelles Ansprechen, lebendiger Charakter und ein Handling, das Lust auf dynamische Fahrten macht.
Wer ein Naked Bike sucht, das „einfach rund“ ist und sich für viele Einsatzzwecke eignet, trifft mit der Yamaha oft die bessere Wahl. Wer dagegen vor allem wendige Fahrten, spontane Beschleunigung und ein modernes, minimalistisches Motorradgefühl möchte, wird mit der Husqvarna glücklicher. Beide sind starke Maschinen – die Entscheidung hängt letztlich davon ab, ob mehr Wert auf souveräne Stabilität oder auf leichtfüßige Agilität gelegt wird.