UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Sandkasten-Spieler
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Motor
  • Wertigkeit
  • Fahrwerk
  • Display / Bedienung
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht237kg
Radstand1.525mm
Länge2.223mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.295mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.203ccm
Hub74mm
Bohrung102mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung123 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment118 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite220km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

Es geht ohne Scrambler

Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.

Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.

Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.

Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 13.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot/grau; silber/schwarz

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Yamaha XSR 900 GP vs. Indian FTR 1200 Sport: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder aus dem Retro-Umfeld kommen, heißt das noch lange nicht, dass sie sich auch gleich anfühlen. Die Yamaha XSR 900 GP und die Indian FTR 1200 Sport wirken auf den ersten Blick wie Verwandte im Geiste: beide setzen auf Charakter, Stil und eine klare Handschrift. Doch beim genaueren Hinsehen wird schnell klar, dass hier zwei unterschiedliche Philosophien aufeinandertreffen. Die XSR 900 GP steht für eine moderne, leicht zugängliche Interpretation eines klassischen Looks – mit Fokus auf Alltag, Agilität und einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Die FTR 1200 Sport dagegen ist stärker auf sportliche Dynamik und eine markante, kraftvolle Ausstrahlung getrimmt. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das sich deutlich „präsent“ zeigt, findet in der Indian schnell eine klare Antwort.

Design und Charakter: Retro trifft auf unterschiedliche Prioritäten

Optisch sind beide Modelle ein Statement. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein stilisiertes Performance-Bike im Retro-Gewand: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Look, der an die „GP“-Idee anknüpft. Die Indian FTR 1200 Sport spielt ebenfalls mit Retro-Elementen, wirkt aber insgesamt kantiger und sportlicher. Das Design vermittelt eher „ready to ride“ als „nur schön anzusehen“.

Der wichtigste Unterschied zeigt sich jedoch nicht im Styling, sondern im Gesamteindruck beim Fahren: Die XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt und dabei trotzdem Spaß macht. Die FTR 1200 Sport hingegen bringt eine deutlichere sportliche Kante mit – sie fühlt sich eher nach „Fahrt aufnehmen“ an als nach „gemütlich cruisen“.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Beide Motorräder sind für spürbare Performance gemacht, aber die Art, wie diese Performance abgerufen wird, unterscheidet sich. Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf eine Motorcharakteristik, die sich besonders gut für wechselnde Situationen eignet: Stadt, Landstraße und zügige Passagen lassen sich flüssig kombinieren. Das macht die XSR zu einem Motorrad, das auch dann Spaß liefert, wenn nicht jede Ausfahrt ein reines „Sportprogramm“ ist.

Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen in der Leistungsentfaltung präsenter und „direkter“. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven oder aus dem mittleren Drehzahlbereich zeigt sich, dass die Indian stärker auf Durchzug und sportliche Impulse ausgelegt ist. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn häufig dynamisch gefahren wird und wenn das Motorrad beim Herausbeschleunigen spürbar unterstützen soll.

Im Vergleich bedeutet das: Die XSR 900 GP spielt ihre Stärken eher über ein harmonisches, gut dosierbares Gesamtpaket aus. Die FTR 1200 Sport punktet stärker über den Eindruck von Kraft und die Bereitschaft, zügig zu reagieren.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität

Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Federung, Dämpfung und dem, wie das Motorrad in Kurven arbeitet. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt ein agiles Handling. Sie lässt sich in der Kurve sauber positionieren und wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das schnell „mitdenkt“. Gerade auf kurvigen Strecken, auf denen sich Tempo und Linie ständig ändern, ist das ein Plus: Das Motorrad bleibt handlich, ohne dabei nervös zu werden.

Die Indian FTR 1200 Sport fühlt sich im Vergleich oft stabiler und sportlicher an, besonders wenn das Tempo höher wird. Das kann bedeuten, dass sie sich in schnellen Passagen souveräner anfühlt und beim dynamischen Fahren mehr Ruhe ausstrahlt. Gleichzeitig kann das Handling je nach Fahrstil weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der XSR – nicht unbedingt schlecht, aber anders. Wer gern präzise und zügig fährt, wird die sportliche Ausrichtung schnell zu schätzen wissen.

Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation

Bremsen sind ein entscheidender Faktor für Sicherheit und Fahrspaß. Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha XSR 900 GP bietet ein Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt. Das ist besonders praktisch im Alltag, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn die Geschwindigkeit vor Kurven variieren muss. Die Bremsen unterstützen dabei ein ruhiges, kontrolliertes Fahren.

Die Indian FTR 1200 Sport wirkt im Bremsverhalten tendenziell „sportlicher“. Das kann sich so anfühlen, dass das Motorrad bei Bedarf schneller in den Verzögerungsmodus wechselt und sich für zügige Fahrten besonders gut eignet. Wer sportlich unterwegs ist und gern spät bremst, bekommt hier eher das Gefühl, dass das Motorrad dafür gemacht ist.

Unterm Strich: Beide Motorräder liefern ein überzeugendes Brems-Setup, aber die XSR 900 GP wirkt stärker auf kontrollierte Dosierung im Alltag ausgelegt, während die FTR 1200 Sport mehr in Richtung dynamischer Fahrweise tendiert.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort für Alltag und längere Touren

Die Sitzposition entscheidet darüber, wie lange eine Ausfahrt angenehm bleibt. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt ergonomisch so, dass sie auch über längere Strecken nicht sofort „anstrengend“ wird. Das ist ein Vorteil, wenn nicht nur kurze Runden geplant sind, sondern auch Touren, bei denen man öfter mal mehrere Stunden unterwegs ist. Die Haltung unterstützt ein entspanntes Vorankommen, ohne den sportlichen Anspruch komplett zu verlieren.

Die Indian FTR 1200 Sport positioniert den Fahrer ebenfalls sportlich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie kann sich je nach Körpergröße und Fahrstil etwas „direkter“ anfühlen, was beim dynamischen Fahren Spaß macht. Für sehr lange Strecken kann das jedoch stärker vom persönlichen Empfinden abhängen als bei der XSR. Wer häufig zügig fährt, wird die sportliche Ausrichtung eher als Vorteil sehen; wer Komfort priorisiert, sollte die Passform besonders im Blick behalten.

Ausstattung und Alltag: Was im täglichen Einsatz zählt

Im Alltag sind es oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das sich leicht in den Tagesablauf integrieren lässt: vom Handling bis zur Art, wie sie sich bei wechselnden Geschwindigkeiten verhält. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am „perfekten Tag“ funktioniert.

Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken stärker dann aus, wenn das Motorrad als „Hauptdarsteller“ genutzt wird: für Ausfahrten, bei denen Fahrspaß im Vordergrund steht und bei denen man gern die Dynamik auskostet. Im Alltag kann sie ebenfalls funktionieren, aber sie wirkt eher wie ein Bike, das man bewusst fährt – nicht nur „einfach nimmt“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 900 GP: Stärken

  • Agiles, gutmütiges Handling für wechselnde Strecken
  • Motorcharakteristik, die sich im Alltag leicht dosieren lässt
  • Ergonomie, die für längere Fahrten oft angenehmer wirkt
  • Stimmiges Gesamtpaket aus Komfort und sportlichem Anspruch

Yamaha XSR 900 GP: Schwächen

  • Wer maximale „Sportpräsenz“ sucht, fühlt sich bei der Indian möglicherweise stärker abgeholt
  • Bei sehr dynamischer Fahrweise kann die XSR eher „harmonisch“ als „aggressiv“ wirken

Indian FTR 1200 Sport: Stärken

  • Kraftvoller, sportlich interpretierter Charakter beim Beschleunigen
  • Stabiler Eindruck bei zügiger Fahrweise
  • Brems- und Fahrgefühl mit klarer sportlicher Ausrichtung
  • Starkes Design, das auch beim Fahren „präsent“ bleibt

Indian FTR 1200 Sport: Schwächen

  • Je nach Fahrstil kann die sportliche Ausrichtung bei langen Strecken stärker ins Empfinden fallen
  • Im Alltag wirkt sie weniger „leicht“ als die XSR, weil der Fokus stärker auf Dynamik liegt

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Wahl zwischen Yamaha XSR 900 GP und Indian FTR 1200 Sport hängt vor allem davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich vielseitig einsetzen lässt – von Stadt und Feierabendrunde bis zur entspannten Tour – findet in der XSR 900 GP eine besonders stimmige Lösung. Das Handling, die Dosierbarkeit und die insgesamt alltagstaugliche Abstimmung machen sie zu einem Bike, das man gern öfter nutzt.

Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen die bessere Wahl, wenn Fahrspaß und sportliche Dynamik stärker im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, das Motorrad beim Beschleunigen deutlich spüren möchte und eine sportlichere Gesamtanmutung bevorzugt, wird mit der FTR sehr wahrscheinlich mehr „Gänsehaut“ bekommen. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als Erlebnis.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die rundere Wahl für alle, die ein modernes Retro-Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu fahren ist und auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. Ihr Vorteil liegt im harmonischen Gesamtpaket: agiles Handling, gut dosierbare Performance und ein Fahrgefühl, das Vertrauen schafft. Die Indian FTR 1200 Sport punktet vor allem dort, wo Dynamik zählt: beim zügigen Fahren, beim sportlichen Beschleunigen und in Situationen, in denen das Motorrad spürbar „mit Druck“ antworten soll. Wer eine deutlichere sportliche Präsenz bevorzugt und das Motorrad bewusst für Fahrspaß nutzt, findet in der FTR 1200 Sport die passendere Wahl. Kurz gesagt: XSR für vielseitigen Genuss und Alltagstauglichkeit, FTR für sportlichere Akzente und ein kraftbetontes Fahrgefühl.

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