UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 15.390 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Maximal reduziert
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • 1. der Motor!
  • 2. der Motor!
  • 3. der Motor!
  • 4. der Motor!
  • 5 ...
Kontra:
  • Stößige Hinterradfederung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht261kg
Sitzhöhe: 649 mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.133ccm

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung95 PS

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Yamaha XSR 900 GP vs. Indian Scout Bobber: Vergleich für alle, die Charakter statt Kompromisse wollen

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Retro-Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für sportlich angehauchten Retro-Stil mit moderner Technik und einem klaren Fokus auf Fahrspaß. Die Indian Scout Bobber dagegen bringt den klassischen Bobber-Charakter mit viel Vibe, kräftigem Antritt und einer markanten Präsenz auf der Straße. Beide Bikes machen Lust auf Kurven, beide wirken auf ihre Art „echt“ – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsverhalten? Welche Rolle spielen Sitzposition und Ergonomie im Alltag? Und wo liegen die Stärken und Schwächen, wenn man nicht nur auf dem Papier, sondern beim Fahren entscheidet?

Design und Gesamteindruck: sportlich-klassisch vs. amerikanisch-brachial

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Retro-Bike, das bewusst sportlicher interpretiert wurde. Linienführung, Proportionen und Details erinnern an klassische Vorbilder, werden aber durch moderne Anmutung und den „GP“-Touch ergänzt. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sowohl im Stadtbild als auch auf Landstraßen souverän aussieht – ohne sich in reiner Deko zu verlieren.

Die Indian Scout Bobber setzt dagegen auf den Bobber-Look: kompaktere Silhouette, betonte „Low“-Optik und ein Auftritt, der sofort Aufmerksamkeit erzeugt. Der Charakter ist weniger „sportlich elegant“, mehr „cool und direkt“. Wer ein Motorrad sucht, das auch ohne Show-Elemente wirkt, findet hier eine starke Basis.

Stärken und Schwächen beim Look

Die Yamaha punktet mit einem stimmigen Mix aus Retro und Performance-Anspruch. Die Indian punktet mit dem klassischen Bobber-Statement. Schwächen zeigen sich weniger im Design selbst, sondern in der Erwartungshaltung: Wer ein Bike für sportliche Ambitionen sucht, fühlt sich bei der Yamaha oft schneller „abgeholt“. Wer dagegen vor allem den Bobber-Vibe und die markante Optik priorisiert, wird an der Indian mehr Freude haben.

Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder sind für Fahrspaß gemacht – aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt ein eher „sportliches“ Ansprechverhalten: Der Motor wirkt darauf ausgelegt, Drehzahlen sauber zu nutzen und das Motorrad dynamisch nach vorn zu schieben. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zügig beschleunigt wird oder man Kurven mit aktiver Fahrweise angeht.

Die Indian Scout Bobber spielt ihre Stärken stärker über den kräftigen, „drehmomentbetonten“ Charakter aus. Das bedeutet: weniger hektisches Hochdrehen, mehr souveränes Vorwärtsziehen aus dem mittleren Drehzahlbereich. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen, wo man oft nicht im oberen Drehzahlbereich fährt, kann das sehr angenehm sein.

Vergleich der Leistungsentfaltung

Beim direkten Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Yamaha ist tendenziell der Typ, der bei sportlicherem Fahren mehr „Biss“ aus höheren Drehzahlen holt. Die Indian wirkt im Alltag oft entspannter, weil die Kraft früher spürbar ist und das Motorrad dadurch leichter „von unten“ kontrolliert werden kann. Das ist keine Frage von „besser“, sondern von Fahrstil: Wer gerne dreht, fühlt sich bei der Yamaha zuhause. Wer lieber entspannt beschleunigt und trotzdem Druck will, wird die Indian häufig als angenehmer empfinden.

Ergonomie und Sitzposition: wer sitzt wie und warum das zählt

Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine Sitzposition, die sportlich genug wirkt, um Kurven aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass sie nur für kurze Ausflüge taugt. Die Haltung unterstützt ein dynamisches Handling, ohne sofort „Rennstrecke“ zu verlangen. Das macht sie zu einem guten Kandidaten für gemischte Nutzung: Stadt, Feierabendrunde und auch mal ein längerer Trip.

Die Indian Scout Bobber ist typischer Bobber: Die Sitzposition wirkt oft entspannter und „laid-back“. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil man sich schnell wohlfühlt und nicht ständig gegen die Geometrie arbeitet. Gleichzeitig ist das Handling stärker darauf ausgelegt, den Charakter des Bikes zu tragen – weniger auf maximale sportliche Aggressivität.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

Die Yamaha kann bei sportlicher Fahrweise überzeugen, weil die Körperhaltung das Motorrad direkt in die Kurve „mitarbeitet“. Die Indian kann bei entspanntem Fahren punkten, weil die Haltung weniger fordernd ist. Schwächen entstehen vor allem dann, wenn der Fahrstil nicht zum Bike passt: Wer sehr sportlich unterwegs ist, merkt bei der Indian schneller die Grenzen der Bobber-Philosophie. Wer dagegen lange Strecken entspannt fahren will, wird bei der Yamaha zwar gut zurechtkommen, aber die Indian wirkt in der Grundhaltung oft noch „lässiger“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Rückmeldung und Kurvengefühl

Beim Fahrwerk geht es im Vergleich nicht nur um „hart oder weich“, sondern um Rückmeldung und Kontrolle. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt typischerweise ein präziseres Gefühl für die Linie. Gerade auf kurvigen Strecken hilft das, weil man das Motorrad leichter „einlenkt“ und die Balance besser einschätzen kann. Das macht sie interessant, wenn man gerne zügig fährt und das Bike aktiv steuert.

Die Indian Scout Bobber fühlt sich häufig souverän an, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie wirkt eher wie ein Cruiser, der Stabilität und Komfort in den Vordergrund stellt. Das kann auf welligen Straßen sehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig „nacharbeitet“. In schnellen Wechseln oder sehr sportlichen Passagen kann die Yamaha jedoch das direktere Handling bieten.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die Yamaha wirkt oft darauf ausgelegt, sportliche Verzögerungen kontrolliert umzusetzen. Die Indian kann ebenfalls stark bremsen, aber der Gesamteindruck ist eher „kraftvoll und kontrolliert“ als „ultra-scharf“. Wer häufig aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert, wird bei der Yamaha tendenziell mehr Reserven im Gefühl finden. Wer dagegen im Alltag und auf flüssigen Landstraßen unterwegs ist, wird bei der Indian sehr zufrieden sein.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren

Im Alltag zählt mehr als nur die reine Performance. Dazu gehören Dinge wie Übersichtlichkeit, Alltagsergonomie, das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, wie „einfach“ das Motorrad zu fahren ist.

Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders dann im Vorteil, wenn häufig gewechselt wird: Ampelstopps, kurze Beschleunigungen, zügige Landstraßenabschnitte. Das Motorrad wirkt dann wie gemacht für „immer wieder neu ansetzen“. Die Indian Scout Bobber spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man gleichmäßiger fährt und der Motorcharakter das Tempo trägt. Das macht sie zu einer sehr stimmigen Wahl für entspannte Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Yamaha kann im Stadtverkehr durch ihr sportliches Ansprechverhalten und die direkte Rückmeldung überzeugen. Die Indian kann im Stadtverkehr durch den entspannten Charakter und den Bobber-Vibe punkten – allerdings hängt das stark davon ab, wie man mit der Geometrie und dem Fahrgefühl klarkommt. Auf längeren Strecken wirkt die Indian oft besonders „genießbar“, während die Yamaha bei passender Fahrweise ebenfalls sehr tourentauglich ist, aber eher dann, wenn man aktiv fährt.

Ausstattung, Umbaupotenzial und „Bikes für die eigene Handschrift“

Beide Motorräder lassen sich gut personalisieren, aber die Richtung ist unterschiedlich. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie eine Plattform, die sportliche Akzente zulässt: andere Sitzoptionen, feine Anpassungen am Fahrwerk oder optische Details, die den Performance-Charakter unterstreichen. Die Indian Scout Bobber ist dagegen prädestiniert für klassische Bobber-Umbaurichtungen: Sitzbank, Lenker, Auspuff-Optik und weitere Details, die den Look noch stärker in Richtung „custom“ ziehen.

Bei der Wahl sollte man daher nicht nur auf den Serienzustand schauen, sondern auf die eigene Idee: Soll das Motorrad eher „sportlich verfeinert“ werden oder „amerikanisch custom“? Genau dort liegt oft der entscheidende Unterschied.

Fazit: Welches Bike passt zu wem?

Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für alle, die ein Retro-Motorrad mit spürbar sportlichem Anspruch suchen. Wer gerne dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das bei sportlicheren Manövern direkt reagiert, wird mit der Yamaha sehr glücklich. Ihre Stärken liegen vor allem in der direkten Rückmeldung, dem sportlichen Fahrgefühl und der Art, wie der Motor Leistung in höheren Bereichen nutzbar macht.

Die Indian Scout Bobber passt besser zu Fahrern, die den Bobber-Charakter wirklich leben wollen: markanter Look, entspannteres Fahrgefühl und ein Motor, der eher über souveränes Vorwärtsziehen überzeugt. Wer im Alltag und auf Touren lieber entspannt beschleunigt und dabei trotzdem spürbaren Druck haben möchte, findet in der Indian eine sehr stimmige Wahl. Sie ist weniger auf maximale Sportlichkeit getrimmt, dafür aber stark in Atmosphäre, Komfort und dem „einfach fahren“-Gefühl.

Kurz gesagt: Yamaha für sportlich ambitionierte Retro-Fans, Indian für Bobber-Liebhaber mit Fokus auf Charakter und entspanntes Drehmoment-Fahren.

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