UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 8.195 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Ist die Kawasaki Ninja 650 nun ein SuperSportler oder nicht?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • wendiges Bike mit viel Fahrspaß
  • vernünftige Sitzposition
  • gute Verarbeitung
  • TFT-Display mit Handy-Connect
Kontra:
  • Leistung okay, aber kein Burner

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht193kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.135mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment66 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt15Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

Fazit

Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!
 
Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.245€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 7.000€
  • Baujahre: 2017-2023
  • Farben: Grau, Grün

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Yamaha XSR 900 GP vs Kawasaki Ninja 650: Vergleich im Alltag und auf der Landstraße

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für den modernen Retro-Charme mit sportlicher Ausrichtung, während die Kawasaki Ninja 650 als kompakter Allrounder mit klarer Sport-DNA gilt. Beide Modelle sind beliebt, beide machen Spaß – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus. Genau darum geht es hier: nicht um reine Daten, sondern um das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt.

Erster Eindruck: Charakter und Design als Wegweiser

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Statement: Retro-Elemente treffen auf eine sportliche Optik, die Lust auf zügige Fahrten macht. Die Kawasaki Ninja 650 dagegen wirkt funktional und dynamisch. Das Design ist weniger „Show“, mehr „Fahrzeug für jede Gelegenheit“ – mit einer Silhouette, die sofort nach sportlicher Fahrweise aussieht.

Schon beim Blick auf die beiden Bikes wird klar: Die XSR 900 GP zielt stärker auf den emotionalen Auftritt und ein „größeres“ Fahrgefühl ab. Die Ninja 650 ist dagegen der Typ Motorrad, der sich schnell vertraut anfühlt und im Alltag unkompliziert bleibt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Bei der Yamaha XSR 900 GP sorgt der größere Hubraum für ein kräftigeres Gesamtgefühl. Das macht sich vor allem in der Art bemerkbar, wie das Motorrad aus niedrigeren Drehzahlen heraus arbeitet. Die Maschine wirkt dadurch oft „entspannter“, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen, ohne ständig im Drehzahlbereich zu leben.

Die Kawasaki Ninja 650 ist ebenfalls drehfreudig und bietet ein sehr stimmiges Ansprechverhalten. Im Vergleich zur XSR 900 GP wirkt sie jedoch eher wie ein Motorrad, das man bewusst nutzt: Wer die Drehzahl etwas höher hält, bekommt spürbar mehr Dynamik. Das kann im Stadtverkehr sogar Vorteile haben, weil die Ninja 650 sehr kontrolliert wirkt und sich sauber dosieren lässt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Yamaha XSR 900 GP: Stärken liegen im kräftigen Vortrieb und im „Alltagstempo“, das sich leicht abrufen lässt. Schwäche: Wer sehr sportlich fährt, wird die Maschine zwar mögen, aber sie ist nicht der reine „Track“-Fokus – eher ein vielseitiges Spaßgerät mit Retro-Identität.
  • Kawasaki Ninja 650: Stärken liegen in der gutmütigen, klaren Leistungsentfaltung und dem unkomplizierten Handling. Schwäche: Gegenüber der XSR 900 GP fehlt im direkten Vergleich die gleiche Souveränität bei sehr zügigen Überholmanövern aus dem Stand heraus – dafür punktet die Ninja mit kontrollierter Fahrbarkeit.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „größerem“ Motorradgefühl und kompakter Sportlichkeit. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt eine gewisse Souveränität: Sie liegt spürbar stabiler in der Linie und gibt bei flotterem Tempo mehr Sicherheit. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke nicht nur aus kurzen Kurven besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man das Tempo halten möchte.

Die Kawasaki Ninja 650 ist dagegen sehr agil. Sie lässt sich leicht einlenken und fühlt sich in engen Passagen oft wendiger an. Das ist ein klarer Vorteil, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, Kreisverkehren und wechselnden Straßenverhältnissen besteht. Auf kurvigen Landstraßen macht die Ninja 650 dadurch schnell Spaß, weil sie das „Mitnehmen“ in Kurven belohnt.

Kurvengefühl und Fahrdynamik

Beide Motorräder können Kurven – aber auf unterschiedliche Art. Die XSR 900 GP wirkt eher wie „stabil rein, sauber raus“, während die Ninja 650 stärker „leicht rein, dynamisch weiter“ vermittelt. Wer gern vorausschauend fährt und das Motorrad wie ein großes Gerät nutzt, fühlt sich bei der Yamaha schnell zuhause. Wer häufig spontan unterwegs ist und das Motorrad oft neu „positioniert“, wird die Kawasaki als sehr handlich erleben.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort für verschiedene Fahrprofile

Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt, aber nicht übertrieben unbequem sein muss. Gerade im Vergleich zu sehr aggressiven Sportmaschinen ist sie oft die bessere Wahl, wenn längere Strecken geplant sind. Gleichzeitig bleibt das Fahrgefühl direkt und lebendig.

Die Kawasaki Ninja 650 ist ebenfalls alltagstauglich, aber tendenziell sportlicher im Gefühl. Die Ergonomie unterstützt eine aktive Fahrweise, ohne sofort „zu viel“ zu sein. Für viele Fahrer ist das ein guter Sweet Spot: genug Sportlichkeit, aber nicht so kompromissbehaftet, dass jede Pause zur Notwendigkeit wird.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Feierabend

  • Yamaha XSR 900 GP: punktet, wenn der Fokus auf entspanntem Vortrieb und einem souveränen Fahrgefühl liegt. Ideal für Touren, bei denen auch mal zügiger gefahren wird.
  • Kawasaki Ninja 650: punktet, wenn häufig kurze Strecken, Stop-and-Go und wechselnde Situationen anstehen. Ideal für regelmäßige Fahrten, bei denen das Motorrad schnell „bereit“ sein soll.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im normalen Fahrbetrieb zuverlässig funktionieren. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt dabei oft das Gefühl, dass sie bei zügigem Tempo stabil verzögert und dabei kontrolliert bleibt. Die Kawasaki Ninja 650 wirkt im Alltag sehr berechenbar, was gerade in urbanen Situationen wichtig ist.

Wichtig ist: Das beste Bremssystem ist nicht nur „stark“, sondern vor allem gut dosierbar. Genau da spielt die Ninja 650 ihre Stärken häufig aus, während die Yamaha bei flotterem Tempo mehr „Reservegefühl“ vermittelt.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie sich das Motorrad im Alltag „anfühlt“. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das man gern fährt, weil es Charakter hat und sich bei jeder Ausfahrt besonders anfühlt. Das kann auch bedeuten: Wer Wert auf Stil und ein „rundes“ Gesamtpaket legt, bekommt hier viel Motivation.

Die Kawasaki Ninja 650 ist dagegen oft die Maschine, die man einfach nimmt. Sie ist ein sehr stimmiger Begleiter für regelmäßige Fahrten, für Wochenendtouren und auch für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht jedes Mal „besonders“ sein muss, sondern einfach funktionieren soll.

Stärken und Schwächen im Gesamtpaket

  • Yamaha XSR 900 GP – Stärken: emotionales Design, kräftiger Vortrieb, souveränes Fahrgefühl bei flotterem Tempo. Schwächen: weniger „leichtfüßig“ als die Ninja in engen Situationen; wer maximale Kompaktheit sucht, findet sie eher bei der Kawasaki.
  • Kawasaki Ninja 650 – Stärken: agiles Handling, sehr alltagstauglich, kontrollierte Leistungsentfaltung. Schwächen: im direkten Vergleich zur Yamaha weniger „Punch“ aus sehr niedrigen Drehzahlen heraus bei hohen Ansprüchen an Überholmanöver.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welches Fahrgefühl gesucht wird. Die Yamaha XSR 900 GP passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich größer und souveräner anfühlt, dabei aber nicht in Richtung kompromissloses Sportgerät geht. Wer gern zügig fährt, längere Strecken mag und das Motorrad auch optisch als Hingucker erleben möchte, wird mit der Yamaha sehr zufrieden sein.

Die Kawasaki Ninja 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell verfügbar ist, sich leicht bewegt und in vielen Situationen Spaß macht. Wer ein agiles Handling bevorzugt, häufig in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad möchte, das sich für unterschiedliche Fahrstile eignet, trifft mit der Ninja 650 eine sehr praktische Entscheidung.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad mit mehr „Souveränität“ gesucht wird: kräftigeres Gesamtgefühl, souveränes Tempo und ein starker Charakter, der auch bei längeren Touren motiviert. Wer gern entspannt startet und dann zügig unterwegs ist, bekommt hier ein sehr stimmiges Paket aus Retro-Optik und sportlicher Dynamik.

Die Kawasaki Ninja 650 gewinnt dagegen dort, wo Alltag und Agilität wichtiger sind: leichtes Handling, sehr berechenbares Fahrgefühl und eine Leistungsentfaltung, die sich gut dosieren lässt. Für regelmäßige Fahrten, Stadtverkehr, kurvige Landstraßen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad ohne große Hürden suchen, ist die Ninja 650 oft die passendere Wahl.

Kurz gesagt: Mehr Charakter und souveräner Vortrieb sprechen für die Yamaha – mehr Alltagstauglichkeit und Agilität sprechen für die Kawasaki.

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