| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Optik
- Sound
- Fahrverhalten
- Bremsen
- Untenrum wenig los
- Sozius - lass man
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.110 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 39 | mm |
| Bohrung | 57 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 77 PS bei 14.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 13.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Upside-Down-Kabel (Showa SFF-BP) mit einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler-Back-Link-Gasdruckstoßdämpfer (Showa-BFRC-Lite) mit einstellbarer Zug-und Druckstufe sowie einstellbarer Federbasis und Top-Out-Federn (Federweg 124)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 290-mm-Doppel-Bremsscheiben, radial montierte Vierkolben-Bremssättel ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse mit Doppekolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs. Kawasaki Ninja ZX-4RR – Vergleich der beiden Charakterköpfe
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wird die Entscheidung oft spannend: Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen modernen Retro-Look, eine erwachsene Motorisierung und ein Fahrgefühl, das sich sowohl im Alltag als auch auf flotten Landstraßen wohlfühlt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR dagegen setzt auf sportliche DNA, kompakte Proportionen und einen Motor, der sich deutlich nach „Spaß“ anfühlt – mit dem typischen Anspruch, Kurven und Drehzahlen zu genießen.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Aspekte beider Modelle gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Komfort und Alltagstauglichkeit sowie Design und Gesamtkonzept. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt.
Design und Gesamteindruck: Retro-Charme trifft auf Ninja-Performance
Yamaha XSR 900 GP: Retro mit sportlichem Anspruch
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein gelungenes Update klassischer Linien: Rundungen, hochwertige Anmutung und ein Look, der nicht nach „lautem Marketing“ aussieht, sondern nach Stil. Gerade wenn das Motorrad auch im Stand eine gute Figur machen soll, spielt die XSR ihre Stärken aus. Das Design wirkt stimmig und lässt das Bike gleichzeitig modern genug erscheinen, um nicht in eine reine „Show-Ecke“ zu rutschen.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: Kompakt, aggressiv, sportlich
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR dagegen kommt mit einer klaren Sport-Identität. Die Silhouette ist kompakter, die Linien sind spitzer und die Gesamtwirkung zielt stärker auf Dynamik. Wer ein Motorrad sucht, das optisch sofort nach „Fahrt aufnehmen“ aussieht, wird sich hier eher zuhause fühlen. Der Ninja-Charakter zeigt sich nicht nur im Design, sondern auch in der Art, wie das Bike sich fahren lässt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Leistung
Yamaha XSR 900 GP: souverän und alltagstauglich
Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt ein Gefühl von „kontrollierter Kraft“. Der Motor ist so abgestimmt, dass er im Alltag nicht ständig nach Drehzahl schreit, aber bei Bedarf durchaus zupackt. Das macht die Maschine besonders attraktiv, wenn Strecken abwechslungsreich sind: Stadtverkehr, Landstraße und gelegentliche Ausflüge lassen sich ohne ständiges Umdenken fahren. Die Kraftentfaltung wirkt dabei eher harmonisch als hektisch.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: drehfreudig und sportlich herausfordernd
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt dagegen stärker die Karte „Sport“. Der Motor fühlt sich drehfreudiger an und belohnt eine aktive Fahrweise. Das ist kein Nachteil, sondern eher eine Einladung: Wer gerne schaltet, Drehzahlen nutzt und das Motorrad spüren möchte, bekommt hier genau diese Art von Fahrspaß. Im Gegenzug kann die ZX-4RR im Alltag weniger „entspannt“ wirken, wenn man eher gemütlich unterwegs ist.
Handling und Fahrwerk: Wie leicht lassen sich beide bewegen?
Yamaha XSR 900 GP: stabil, gutmütig, präzise
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Fahrbetrieb ausgewogen. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, ohne dabei komplett „weich“ zu sein. Gerade auf welligen Straßen oder bei wechselnden Belägen spielt die XSR ihre Stärke aus: Sie bleibt berechenbar. In schnellen Kurven vermittelt sie Vertrauen, und auch wenn das Tempo steigt, bleibt das Gefühl eher kontrolliert als nervös.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: agil und direkt
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist spürbar agiler. Durch die kompakteren Proportionen und die sportliche Abstimmung lässt sie sich leichter in Richtungswechsel bringen. Das macht sie besonders interessant für kurvige Strecken und für Fahrer, die gerne „arbeiten“: Einlenken, anbremsen, wieder rausbeschleunigen – die ZX-4RR unterstützt diesen Stil. Schwäche kann sein, dass die sportliche Ausrichtung auf schlechten Straßen oder bei sehr entspanntem Fahrstil weniger Komfort vermittelt als die Yamaha.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in typischen Alltagssituationen zuverlässig funktionieren. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Charakter: Die Yamaha XSR 900 GP wirkt tendenziell wie die „ruhigere“ Option – das Bremsgefühl ist eher gleichmäßig und lässt sich gut dosieren. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR fühlt sich beim sportlichen Anbremsen oft unmittelbarer an und unterstützt zügige Manöver. Wer häufig dynamisch fährt, wird die direkte Rückmeldung der ZX-4RR besonders schätzen.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Yamaha XSR 900 GP: entspannter für gemischte Tage
Die Yamaha XSR 900 GP passt gut zu einem Alltag, der nicht nur aus „Sportmodus“ besteht. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass längere Fahrten nicht automatisch anstrengend werden. Dazu kommt: Das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr gut handeln, ohne dass man ständig gegen die Geometrie arbeiten muss. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach der Arbeit noch Spaß macht, findet in der XSR meist die passendere Basis.
Kawasaki Ninja ZX-4RR: sportlich, aber mit Fokus auf Fahrspaß
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist klar auf Dynamik getrimmt. Das heißt nicht, dass sie unpraktisch ist – aber sie lädt stärker zu einer aktiven Fahrweise ein. Wer gerne zügig unterwegs ist und die Maschine als „Werkzeug für Kurven“ sieht, wird die ZX-4RR schnell mögen. Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Ausrichtung jedoch weniger „komfortabel“ wirken als bei der Yamaha.
Ausstattung und Alltag: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei beiden Modellen spielt die Ausstattung eine Rolle, aber sie zeigt sich vor allem in der Frage, wie gut sich das Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt dabei wie die Variante, die man gerne jeden Tag nutzen möchte: Die Bedienung ist stimmig, das Gesamtpaket wirkt „rund“. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR punktet eher mit dem sportlichen Gesamtkonzept: Wer Technik und Fahrgefühl als Einheit betrachtet, bekommt hier ein stimmiges Paket, das den Fokus klar auf Performance legt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha XSR 900 GP
- Stimmiger Retro-Look, der modern wirkt und nicht nur „retro um jeden Preis“ ist.
- Ausgewogenes Fahrgefühl: souverän im Alltag, kontrolliert bei zügiger Fahrt.
- Gute Alltagstauglichkeit für gemischte Strecken und längere Fahrten.
Schwächen der Yamaha XSR 900 GP
- Wer maximal sportliche Agilität sucht, findet bei der ZX-4RR oft die direktere Ansprache.
- Der Motorcharakter ist eher „harmonisch“ als „drehzahlgetrieben“ – das ist Geschmackssache.
Stärken der Kawasaki Ninja ZX-4RR
- Agiles Handling und sportliche, direkte Rückmeldung.
- Drehfreudiger Charakter, der aktives Fahren belohnt.
- Sportliches Gesamtpaket mit klarer Performance-Orientierung.
Schwächen der Kawasaki Ninja ZX-4RR
- Bei sehr entspanntem Fahren kann die Abstimmung weniger „locker“ wirken als bei der Yamaha.
- Auf schlechten Straßen kann der sportliche Fokus stärker spürbar sein.
Welche Entscheidung passt? Für wen ist welches Bike die bessere Wahl?
Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das stilvoll ist, alltagstauglich bleibt und dabei auch auf Landstraßen eine gute Figur macht. Wer ein Bike möchte, das sich nicht nur am Wochenende „richtig“ anfühlt, sondern auch unter der Woche, trifft mit der XSR häufig die bessere Wahl. Der Charakter ist eher souverän und harmonisch – ideal für Fahrer, die Kontrolle und Komfort schätzen.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR ist die bessere Wahl, wenn sportlicher Fahrspaß im Vordergrund steht: Kurven, Drehzahlen, aktives Fahren. Wer gerne schaltet, das Motorrad spüren möchte und eine direkte Ansprache bevorzugt, wird die ZX-4RR schnell als „lebendiger“ empfinden. Sie passt besonders zu Fahrern, die Performance nicht nur wollen, sondern auch ausfahren möchten.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP überzeugt im Vergleich vor allem durch ihren stimmigen Retro-Charakter, das ausgewogene Fahrgefühl und die gute Alltagstauglichkeit. Sie ist die Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf der Landstraße souverän bleibt. Die Kawasaki Ninja ZX-4RR spielt ihre Stärken dort aus, wo es sportlich wird: agiles Handling, drehfreudiger Motorcharakter und eine direkte Rückmeldung, die aktives Fahren belohnt. Wer Kurven liebt und die Maschine gerne „arbeitet“, findet in der ZX-4RR den passenderen Partner. Kurz gesagt: Für harmonischen Alltags- und Tourenmix ist die Yamaha meist die bessere Entscheidung. Für sportliche Dynamik und mehr Drehzahlspaß spricht mehr für die Kawasaki.