| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs KTM 1090 Adventure – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für markanten Retro-Look, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das sich schnell nach „genau richtig“ anfühlt. Die KTM 1090 Adventure dagegen ist klar auf Abenteuer und Alltagstauglichkeit ausgelegt: mehr Fokus auf Reichweite, Variabilität und das Gefühl, auch abseits der typischen Route souverän zu bleiben. Wer zwischen diesen beiden Modellen schwankt, sucht meist nicht nur „das stärkere“ Bike, sondern das passendere Gesamtpaket.
Grundcharakter: Retro-Naked vs. Adventure-Allrounder
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Statement: sportlich, aber nicht übertrieben, mit einer Optik, die sofort Lust auf Kurven macht. Der Charakter ist eher „Straße zuerst“ – mit einer Sitzposition, die sportlich genug ist, um zügig zu fahren, aber gleichzeitig so alltagstauglich bleibt, dass längere Strecken nicht sofort zur Belastung werden.
Die KTM 1090 Adventure ist dagegen ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für viele Einsätze anfühlt. Der Adventure-Ansatz zeigt sich in der Auslegung für wechselnde Strecken: von der schnellen Landstraße bis zur Reise mit Gepäck. Auch wenn der Look deutlich „abenteuerlicher“ ist, geht es nicht nur um Optik – die KTM ist darauf ausgelegt, dass man unterwegs flexibel bleibt und nicht ständig Kompromisse eingehen muss.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man häufig beschleunigt, bremst und wieder in den nächsten Schwung geht. Das Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrbarkeit wirkt besonders harmonisch, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn im Stadtverkehr häufiges Anfahren und Beschleunigen gefragt ist. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „direkt nutzbar“ – man hat das Gefühl, dass das Motorrad schnell auf die eigenen Impulse reagiert.
Die KTM 1090 Adventure setzt stärker auf den Bereich zwischen zügigem Fahren und entspanntem Dahingleiten. Gerade bei längeren Etappen oder wenn das Tempo konstant bleiben soll, wirkt die KTM wie gemacht für Durchzug und Stabilität. Im Vergleich zur Yamaha steht weniger das „sportliche Ansprechverhalten“ im Vordergrund, sondern eher die Fähigkeit, auch mit wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Das macht die KTM besonders interessant, wenn häufig Strecken gefahren werden, die nicht nur aus perfekten Asphaltbögen bestehen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha XSR 900 GP ist spürbar auf Agilität getrimmt. In engen Passagen fühlt sich das Motorrad leicht an, die Linie lässt sich zügig finden, und das Vorderrad vermittelt ein klares Feedback. Das ist ein Vorteil, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad als „Werkzeug für Kurven“ nutzt.
Die KTM 1090 Adventure punktet dagegen mit Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße unruhiger wird, bleibt das Fahrgefühl ruhig und kontrolliert. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, dass man nicht nur auf glattem Asphalt Spaß hat, sondern auch auf längeren Strecken mit wechselnder Oberfläche. Im Vergleich zur Yamaha ist die KTM weniger „leichtfüßig“, dafür aber verlässlicher, wenn es darum geht, Kilometer zu sammeln.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man im Alltag und auf Touren zügig reagieren kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Schwerpunkt: Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das man gern sportlich bewegt – entsprechend fühlt sich das Bremsverhalten so an, dass man häufige Richtungswechsel und dynamische Fahrmanöver gut unterstützt. Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken stärker aus, wenn man mit Gepäck oder auf längeren Etappen unterwegs ist: Das System vermittelt ein gleichmäßiges, berechenbares Gefühl, das gerade bei wechselnden Bedingungen wichtig ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad wirklich?
Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt, aber nicht zwingend in Richtung „Rennstrecke“ geht. Für viele Fahrer ist das ein guter Kompromiss: genug Kontrolle über das Vorderrad und eine Haltung, die auch bei längeren Ausfahrten nicht sofort ermüdet. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gern zügig unterwegs ist, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die KTM 1090 Adventure ist ergonomisch auf „Tour“ ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt und gleichzeitig genug Übersicht hat, um die Umgebung aktiv wahrzunehmen. Im Vergleich zur Yamaha ist die KTM häufig die bessere Wahl, wenn die Planung nicht nur aus einer Runde besteht, sondern aus mehreren Etappen, Pausen und möglicherweise auch aus Gepäck- oder Ausrüstungsbedarf.
Ausstattung und Alltag: Was bringt mehr Nutzen?
Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern die Summe aus Ausstattung und Nutzbarkeit. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“: Die Bedienung ist intuitiv, das Motorrad macht schnell klar, was es kann, und der Retro-Charakter sorgt dafür, dass man sich auch optisch wohlfühlt. Für viele ist das genau der Punkt: weniger Technikballast, mehr Fahrspaß.
Die KTM 1090 Adventure ist stärker auf „mitnehmen und los“ ausgelegt. Gerade wenn regelmäßig längere Strecken geplant sind oder wenn das Motorrad auch als Reisegerät dienen soll, spielt die KTM ihre Stärken aus. Im Vergleich zur Yamaha wirkt die KTM dadurch oft vielseitiger – besonders dann, wenn die Route nicht immer planbar ist und man unterwegs flexibel bleiben möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Agiles Handling für dynamische Fahrten auf der Straße
- Direktes Fahrgefühl, das Kurven und Beschleunigungsphasen besonders lebendig macht
- Retro-Charme mit sportlicher Ausstrahlung – optisch und emotional stark
- Alltagstauglichkeit für regelmäßige Fahrten ohne großen Aufwand
Yamaha XSR 900 GP – mögliche Schwächen
- Wenn der Fokus stark auf Reise mit viel Gepäck oder wechselnden Untergründen liegt, wirkt die KTM oft „runder“
- Für Fahrer, die maximale Vielseitigkeit über viele Szenarien suchen, kann der Adventure-Ansatz der KTM im Vorteil sein
KTM 1090 Adventure – Stärken
- Stabilität und ruhiges Fahrgefühl auf längeren Strecken
- Adventure-Genen für flexible Routenplanung
- Tour-orientierte Ergonomie, die auch bei längeren Etappen trägt
- Vielseitigkeit als Gesamtpaket aus Komfort, Kontrolle und Nutzbarkeit
KTM 1090 Adventure – mögliche Schwächen
- Wer vor allem maximale Agilität in engen Passagen sucht, fühlt sich mit der Yamaha oft schneller „im Flow“
- Der Adventure-Charakter kann sich je nach Fahrprofil etwas „größer“ anfühlen als ein reines Streetbike
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend, wenn der Alltag aus kurzen bis mittleren Strecken besteht, wenn Kurvenfahrten regelmäßig auf dem Plan stehen und wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll – mit einem Look, der nicht austauschbar wirkt. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, schnell auf Eingaben reagiert und dabei trotzdem komfortabel bleibt, findet in der Yamaha eine sehr stimmige Wahl.
Die KTM 1090 Adventure ist die bessere Entscheidung, wenn das Motorrad häufiger als Reise- und Allroundgerät genutzt wird. Wenn längere Etappen, wechselnde Strecken und die Möglichkeit, flexibel zu bleiben, im Vordergrund stehen, spielt die KTM ihre Stärken aus. Auch für Fahrer, die gern „mehr als nur Straße“ erleben möchten, wirkt der Adventure-Ansatz deutlich überzeugender.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit starkem Straßenfokus suchen: agil, direkt im Ansprechverhalten und mit Retro-Charakter, der Lust auf dynamische Fahrten macht. Sie passt besonders gut, wenn Kurven, Beschleunigung und ein unkompliziertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen – ideal für Alltag, Feierabendrunde und sportliche Ausfahrten.
Die KTM 1090 Adventure gewinnt dagegen dort, wo Vielseitigkeit und Tour-Feeling zählen: längere Strecken, wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach einem Motorrad, das auch mit Gepäck und unterschiedlichen Routen souverän bleibt. Wer mehr Wert auf Stabilität, Komfort über Distanz und Flexibilität legt, findet in der KTM den besseren Partner.
Kurz gesagt: Yamaha für den straßenorientierten Fahrspaß, KTM für das Abenteuer über den nächsten Horizont.