| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 4.990 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- tolle Scrambler-Optik
- herrlich entschleunigend
- lockere Sitzposition
- leicht und einfach zu fahren
- auch für A2-Fahrer geeignet
- im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 194 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/90-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.
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Yamaha XSR 900 GP vs. Royal Enfield Scram 411: Vergleich für Alltag, Landstraße und Stil
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft auch ein komplett anderes Fahrkonzept. Die Yamaha XSR 900 GP steht für sportlich-eleganten Retro-Look, viel Leistung und ein Fahrgefühl, das auch auf zügigen Strecken Spaß macht. Die Royal Enfield Scram 411 dagegen setzt auf kompakte Proportionen, eine robuste Scrambler-Anmutung und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln – besonders dort, wo der Alltag und unebene Wege eine Rolle spielen.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Modellen herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Ausstattung? Und vor allem: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich im direkten Vergleich – damit die Entscheidung nicht nur nach Optik, sondern nach dem eigenen Fahrprofil fällt.
Design und Charakter: Retro mit unterschiedlicher Ausrichtung
Yamaha XSR 900 GP: Retro-Sportlichkeit
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Retro-Bike mit sportlichem Anspruch. Die Linienführung und die GP-Anmutung machen klar: Hier geht es nicht nur um Stil, sondern auch um Dynamik. Das Motorrad sieht so aus, als wäre es für zügige Fahrten gemacht – und das spürt man auch im Fahrgefühl.
Royal Enfield Scram 411: Scrambler-Feeling für den Alltag
Die Royal Enfield Scram 411 bringt dagegen den Scrambler-Vibe in den Vordergrund. Die kompaktere Silhouette und die „bereit für den Weg“-Optik passen gut zu einem Motorrad, das man gern im Alltag nutzt und das auch auf Nebenstrecken nicht sofort klein beigibt. Der Charakter ist eher gelassen und alltagstauglich als kompromisslos sportlich.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Yamaha XSR 900 GP ist klar auf mehr Durchzug und mehr Reserven ausgelegt. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus mittleren Geschwindigkeiten und beim zügigen Fahren auf Landstraßen. Die Maschine wirkt dabei souverän und „zieht“ gleichmäßig, ohne dass man ständig in den Drehzahlen arbeiten muss.
Die Royal Enfield Scram 411 spielt dagegen in einem anderen Leistungs- und Fahrkonzept. Sie ist eher darauf ausgelegt, entspannt zu fahren und den Alltag leicht zu machen. Beim Beschleunigen fühlt sie sich weniger wie ein „Sprint“-Motorrad an, sondern eher wie ein Bike, das mit Ruhe und Kontinuität vorankommt. Für Stadtverkehr, kurze Ausfahrten und gemütliche Touren ist das oft genau richtig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Yamaha XSR 900 GP: Stärken liegen in der Dynamik, dem souveränen Vortrieb und dem Gefühl von Reserven. Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter nicht jedem Fahrstil entspricht – wer eher entspannt unterwegs ist, empfindet die Yamaha manchmal als „zu viel“.
- Royal Enfield Scram 411: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem alltagstauglichen Fahrgefühl. Schwäche im Vergleich: Wer häufig sehr zügig fährt oder lange Autobahn-/Schnellstraßenabschnitte plant, wird die Grenzen eher spüren.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie ein Motorrad sich in Kurven, bei Unebenheiten und im Alltag anfühlt. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt im Vergleich ein deutlich sportlicheres Setup. Sie liegt spürbar stabil, unterstützt dynamisches Kurvenfahren und macht auch bei flotterem Tempo einen „kontrollierten“ Eindruck.
Die Royal Enfield Scram 411 ist dagegen auf ein komfortableres, weniger forderndes Fahrgefühl ausgelegt. Sie wirkt dadurch besonders geeignet für wechselnde Straßenverhältnisse und für Fahrten, bei denen nicht jede Unebenheit sofort „weggearbeitet“ werden muss. Das Handling ist dabei eher leicht und zugänglich.
Kurven, Tempo und Alltag
Wer gern sportlich fährt und Kurven mit mehr Tempo angeht, findet in der Yamaha den passenden Charakter. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist, öfter mal über schlechte Straßen rollt oder einfach ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig „sportlich“ anfühlen muss, wird mit der Royal Enfield oft zufriedener.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei unterschiedlichen Fahrstilen
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha XSR 900 GP bietet durch ihren sportlichen Anspruch ein Bremsgefühl, das auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Das bedeutet in der Praxis: mehr Reserven bei dynamischen Manövern und ein gutes Gefühl beim Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten.
Die Royal Enfield Scram 411 bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Fokus liegt stärker auf dem alltagstauglichen Einsatz. Für Stadtverkehr, Landstraße in moderatem Tempo und entspannte Touren passt das sehr gut. Wer jedoch häufig sehr sportlich bremst oder oft aus hohen Geschwindigkeiten verzögert, wird die Yamaha als „sicherer“ im sportlichen Kontext wahrnehmen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum das wichtig ist
Die Sitzposition beeinflusst nicht nur den Komfort, sondern auch die Kontrolle. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Vergleich eher auf sportlichere Kontrolle ausgelegt. Das kann sich auf längeren Strecken positiv auswirken, wenn man gern aktiv fährt – gleichzeitig kann es für sehr entspannte Fahrten weniger „locker“ wirken.
Die Royal Enfield Scram 411 bietet eine eher unkomplizierte Ergonomie. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell „richtig“ anfühlt – gerade im Stadtverkehr oder bei kurzen Touren.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich spürt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Technik, sondern um den Nutzen im Alltag. Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken aus, wenn man Wert auf ein modernes, fahrorientiertes Gesamtpaket legt und das Motorrad auch bei flotterem Fahren gern nutzt. Das Setup wirkt insgesamt „komplett“ und auf Dynamik abgestimmt.
Die Royal Enfield Scram 411 punktet vor allem mit dem Gefühl, ein echtes Scrambler-Allrounder zu sein. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die perfekte Straße gedacht ist, sondern auch für den Weg dorthin. Gleichzeitig ist sie weniger „technikgetrieben“ im sportlichen Sinn, sondern eher pragmatisch.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
- Yamaha XSR 900 GP: Stärken: sportliche Gesamtcharakteristik, Reserven bei Beschleunigung und Tempo, gutes Gefühl bei dynamischer Fahrweise. Schwächen: weniger passend für sehr entspannte Nutzung oder wenn man bewusst ein „kleineres“ Motorrad sucht.
- Royal Enfield Scram 411: Stärken: alltagstauglich, zugänglich im Handling, Scrambler-Optik mit praktischer Ausrichtung. Schwächen: weniger geeignet, wenn regelmäßig hohe Geschwindigkeiten oder sehr sportliche Fahrten im Fokus stehen.
Für wen passt welches Motorrad?
Yamaha XSR 900 GP: die richtige Wahl für dynamische Fahrer
Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders interessant für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv fahren und ein Motorrad möchten, das auch bei höheren Tempi souverän bleibt. Wer das Gefühl von Reserven liebt und das Motorrad nicht nur als „Transportmittel“, sondern als Fahrspaß betrachtet, trifft mit der Yamaha häufig die richtige Entscheidung.
Royal Enfield Scram 411: die richtige Wahl für unkomplizierten Alltag
Die Royal Enfield Scram 411 passt vor allem zu Fahrern, die ein kompaktes, leicht zu handhabendes Motorrad suchen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern kurze Ausfahrten macht oder auch mal auf unebenen Straßen unterwegs ist, findet in der Scram 411 einen passenden Begleiter. Sie ist ideal, wenn der Fokus auf Alltag, Stil und entspannter Fahrbarkeit liegt.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn mehr Dynamik, mehr Reserven und ein sportlicheres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo zügiges Fahren, souveränes Beschleunigen und dynamische Kurvenfahrten gefragt sind. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei flotter Gangart „einfach mitmacht“, wird mit der Yamaha sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Royal Enfield Scram 411 gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, unkompliziertes Handling und ein Scrambler-Feeling zählen. Sie ist ideal für Stadtverkehr, entspannte Landstraßenfahrten und Strecken, bei denen die Straße nicht immer perfekt ist. Wer ein Motorrad möchte, das leicht zu bewegen ist und sich nicht ständig nach „sportlich“ anfühlen muss, trifft mit der Scram 411 oft die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Yamaha für Fahrspaß mit mehr Tempo, Royal Enfield für entspanntes Allround-Fahren mit Charakter.