| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Yamaha XSR 900 GP vs. Suzuki GS 500: Vergleich für Alltag, Landstraße und den richtigen Einstieg
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha XSR 900 GP steht für eine moderne, deutlich sportlichere Interpretation des Retro-Looks. Die Suzuki GS 500 ist dagegen der klassische Einstieg in die Motorradwelt: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Im direkten Vergleich zeigen sich vor allem Unterschiede in Charakter, Anspruch und Einsatzprofil – und genau daraus lässt sich ableiten, welches Motorrad besser zu welchem Fahrertyp passt.
Design und Gesamteindruck: Neo-Retro trifft auf bewährte Zweckmäßigkeit
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Statement: Retro-Elemente treffen auf eine klare, moderne Linie. Das Motorrad sieht nicht nur gut aus, sondern vermittelt auch das Gefühl, dass es mehr will als nur von A nach B. Die Suzuki GS 500 ist dagegen funktional und bodenständig. Sie setzt auf eine unaufgeregte Optik, die eher nach „einsteigen und losfahren“ aussieht.
Stärken und Schwächen zeigen sich hier weniger in der Optik als in der Erwartungshaltung: Wer ein Motorrad sucht, das optisch wie technisch mehr Richtung „Spaß und Dynamik“ signalisiert, wird bei der XSR 900 GP eher glücklich. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich nicht in den Vordergrund drängt und sich auf das Wesentliche konzentriert, findet in der GS 500 einen passenden Begleiter.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung und Drehfreude anfühlen
Der größte Unterschied im Vergleich liegt im Motorcharakter. Die Yamaha XSR 900 GP ist deutlich stärker ausgelegt und liefert spürbar mehr Reserven. Das merkt man besonders dann, wenn das Tempo steigt oder wenn Überholmanöver mehr als nur „kurz beschleunigen“ sein sollen. Die Leistungsentfaltung wirkt insgesamt souveräner – das Motorrad fühlt sich weniger wie ein „Grenzen ausloten“ an, sondern eher wie ein „entspanntes Vorankommen mit Option auf mehr“.
Die Suzuki GS 500 spielt ihre Stärken anders aus. Sie ist eher auf kontrollierbares, gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Der Motor unterstützt ein ruhiges, sauberes Fahren und eignet sich besonders gut, um Grundlagen zu verinnerlichen: Schalten, Gasdosierung, Linienwahl und ein Gefühl für das Motorrad zu entwickeln. Wer nicht ständig das Maximum sucht, sondern lieber harmonisch fährt, wird die GS 500 als angenehm unkompliziert erleben.
Vergleich der Fahrbarkeit im Alltag
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt und wie gut es auf kleine Gasimpulse reagiert. Die GS 500 wirkt hier oft „einfacher“: Das Motorrad ist gutmütig und verzeiht Fehler eher, weil die Leistungsanforderung nicht ständig hoch ist. Die XSR 900 GP kann ebenfalls im Alltag überzeugen, verlangt aber mehr Aufmerksamkeit, weil die stärkere Motorisierung schneller Tempo aufbaut. Das ist kein Nachteil, solange das Fahrniveau und die Erwartung passen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich beide Motorräder in der Art, wie sie Kurven „erzählen“. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt ein sportlicheres Gefühl. Sie wirkt bereit, zügig zu reagieren und unterstützt dynamische Linien. Gerade auf der Landstraße, wenn es um zügiges Durchziehen von Kurven oder um sicheres Anpassen an wechselnde Fahrbahnbedingungen geht, spielt die Yamaha ihre Stärken aus.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen eher auf kontrollierte Fahrten ausgelegt. Sie lässt sich gut führen und eignet sich hervorragend, um das Motorradfahren Schritt für Schritt zu lernen. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Einlenken und ein nachvollziehbares Verhalten – ideal, wenn das Ziel nicht maximale Sportlichkeit ist, sondern Sicherheit und Lernkurve.
Bremsen und Sicherheitsgefühl
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Anspruch: Die XSR 900 GP bietet tendenziell mehr Reserven, was sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten oder bei sportlicherer Fahrweise bemerkbar macht. Die GS 500 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber stärker auf „ausreichend und berechenbar“ ausgelegt. Für Einsteiger ist das oft genau richtig, weil es das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärkt.
Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Nutzung
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Es geht darum, wie gut das Motorrad zu den typischen Wegen passt: Pendeln, kurze Touren, spontane Ausfahrten und gelegentliche längere Strecken. Die Yamaha XSR 900 GP ist vom Grundgefühl her sportlicher. Das kann je nach Körpergröße und Fahrstil sehr gut funktionieren – besonders, wenn eine aktive Fahrhaltung gewünscht ist. Wer lange Strecken eher entspannt angehen möchte, sollte darauf achten, wie die Ergonomie zur eigenen Statur passt.
Die Suzuki GS 500 punktet häufig mit einer zugänglichen Sitzposition und einem insgesamt unkomplizierten Handling. Das macht sie besonders interessant für Fahranfänger, Wiedereinsteiger oder alle, die ein Motorrad suchen, das sich nicht „anfühlt wie ein Projekt“, sondern wie ein verlässliches Werkzeug.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kosten: Was im Alltag zählt
Beim Motorradkauf spielt neben dem Fahrspaß auch die Frage eine Rolle, wie unkompliziert das Motorrad im Betrieb bleibt. Beide Marken stehen grundsätzlich für eine solide Praxisorientierung, aber die Nutzung entscheidet über den Eindruck: Die Yamaha XSR 900 GP ist durch den stärkeren Charakter oft eher ein Motorrad, das man häufiger „mit mehr Anspruch“ fährt. Das kann bedeuten, dass Verschleißteile je nach Fahrweise früher sichtbar werden. Dafür ist die Yamaha häufig ein Motorrad, das man gern bewegt – und genau das kann die Zufriedenheit erhöhen.
Die Suzuki GS 500 ist in vielen Fällen ein Motorrad, das man bewusst als Alltagsmaschine nutzt. Die Wartung wirkt im Vergleich oft weniger „aufwendig im Gefühl“, weil das Motorrad nicht auf maximale Performance getrimmt ist, sondern auf Alltagstauglichkeit und Lernfreundlichkeit. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig Aufmerksamkeit fordert, findet hier häufig einen Vorteil.
Für wen lohnt sich welches Motorrad? Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken und mögliche Schwächen
Stärken: Die Yamaha XSR 900 GP überzeugt vor allem durch ihren dynamischen Charakter. Mehr Reserven beim Beschleunigen, ein sportlicheres Fahrgefühl und ein Motorrad, das auch bei höheren Tempi souverän wirkt, sind klare Pluspunkte. Dazu kommt der starke „Look & Feel“-Faktor: Das Motorrad macht Lust auf Touren und wirkt wie gemacht für alle, die Retro mögen, aber nicht auf moderne Performance verzichten wollen.
Mögliche Schwächen: Genau diese Dynamik kann auch eine Hürde sein. Wer noch wenig Erfahrung hat oder eher entspannt unterwegs ist, könnte die Yamaha als „zu viel“ empfinden. Außerdem lohnt sich ein Blick auf die Ergonomie: Eine sportlichere Haltung ist nicht für jede Statur gleich angenehm.
Suzuki GS 500 – Stärken und mögliche Schwächen
Stärken: Die Suzuki GS 500 ist besonders stark, wenn es um Lernfreundlichkeit, kontrollierbares Fahren und Alltagstauglichkeit geht. Das Motorrad wirkt berechenbar, unterstützt eine ruhige Fahrweise und eignet sich hervorragend, um Technik und Fahrgefühl aufzubauen. Wer ein Motorrad möchte, das nicht ständig „mehr will“, sondern einfach zuverlässig mitmacht, liegt mit der GS 500 oft richtig.
Mögliche Schwächen: Wer regelmäßig sportlich fährt oder häufig längere Strecken mit zügigem Tempo plant, wird die Leistungsreserven der GS 500 früher als begrenzt wahrnehmen. Dann fehlt möglicherweise der letzte Kick, den eine stärkere Maschine wie die XSR 900 GP bietet.
Fazit: Welche Maschine passt besser – Yamaha XSR 900 GP oder Suzuki GS 500?
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für alle, die mehr Dynamik suchen: für Touren auf der Landstraße, für zügiges Fahren mit Reserven und für Fahrer, die den Retro-Look mit spürbarer Performance verbinden möchten. Wer bereits sicher unterwegs ist oder sich bewusst ein Motorrad mit sportlicherem Charakter wünscht, wird an der Yamaha besonders viel Freude haben.
Die Suzuki GS 500 passt dagegen hervorragend, wenn der Fokus auf einem unkomplizierten Einstieg liegt: für Fahranfänger, Wiedereinsteiger und alle, die ein Motorrad für den Alltag und für kontrolliertes Lernen suchen. Die GS 500 wirkt berechenbar, unterstützt eine entspannte Fahrweise und bietet genau die Art von Fahrgefühl, die Vertrauen aufbaut.
Kurz gesagt: Mehr Fahrspaß und Reserven sprechen für die Yamaha. Einfachheit, Lernfreundlichkeit und Alltagstauglichkeit sprechen für die Suzuki.