UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 12.295 €
Baujahr von 2017 bis 2022
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Jetzt noch schärfer: Die Streety RS
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Durchzugskräftiger Motor
  • Präzises Fahrverhalten
  • Getriebeabstufung
  • Fahrleistungen
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reifen bei Kälte oder Nässe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht183kg
Radstand1.405mm
Länge2.065mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum765ccm
Hub53mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung123 PS bei 11.700 U/Min
Drehmoment77 NM bei 11.000 U/Min
Höchstgeschw.241km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite335km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm
Federung hintenÖhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenStarre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Yamaha XSR 900 GP vs Triumph Street Triple RS: Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder aus der gleichen Kategorie kommen, aber ganz unterschiedliche Charaktere mitbringen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP verbindet Retro-Design mit moderner Technik und einem Fahrgefühl, das sich nicht nur auf dem Papier gut liest. Die Triumph Street Triple RS steht dagegen für kompromisslose Performance in der Naked-Welt: sportlich, präzise und mit einem Anspruch, der sich in Kurven und beim Beschleunigen schnell bemerkbar macht.

Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails beider Modelle miteinander eingeordnet. Dabei geht es nicht nur darum, wer „mehr“ hat, sondern auch darum, wie sich die Stärken in der Praxis anfühlen – und wo die jeweiligen Schwächen im Alltag eher ins Gewicht fallen.

Design und Gesamteindruck: Retro vs. Performance-Look

Yamaha XSR 900 GP: Retro mit sportlichem Unterton

Die XSR 900 GP wirkt auf den ersten Blick wie ein modernes Retro-Bike: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Look, der bewusst an klassische Linien erinnert. Gleichzeitig ist das Motorrad nicht „nur“ optisch sportlich. Die aufgelisteten Ausstattungsmerkmale und die technische Ausrichtung zielen klar darauf, dass die Optik nicht vom Fahrspaß ablenkt.

Triumph Street Triple RS: Naked mit klarer Ansage

Die Street Triple RS präsentiert sich deutlich kantiger und zielgerichteter. Der Auftritt wirkt wie ein Statement: Dieses Naked Bike ist für Dynamik gemacht. Auch hier zeigt sich in den Vergleichsdaten, dass Triumph nicht auf „nice to have“ setzt, sondern auf Komponenten, die das Fahrgefühl direkt beeinflussen.

Motor und Antrieb: Charakter entscheidet

Wie sich die Motorwerte in der Praxis auswirken

Beim Vergleich von Motorleistung, Drehmomentverlauf und der Art, wie das Motorrad die Kraft auf die Straße bringt, wird schnell klar: Beide Bikes sind keine gemütlichen Alltagsmaschinen. Dennoch unterscheiden sie sich im Charakter. Die Yamaha wirkt häufig dann besonders stimmig, wenn man zügig aus dem Drehzahlbereich heraus arbeitet und das Motorrad „mitnimmt“. Die Triumph spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man konsequent beschleunigt, die Gänge sauber ausdreht und das Bike spürbar sportlich bewegt.

Wichtig ist dabei auch, wie die aufgelisteten Werte zur Fahrbarkeit passen: Nicht jede Zahl bedeutet automatisch das gleiche Gefühl. Entscheidend ist, wie gut sich die Leistung dosieren lässt und wie schnell das Motorrad auf Gasbefehle reagiert.

Schwachstellen im Antrieb: Wo man genauer hinschauen sollte

Bei der Yamaha kann es je nach Fahrstil vorkommen, dass man für maximalen Punch etwas aktiver arbeiten möchte, um den Motor in den Bereich zu bringen, in dem er besonders souverän wirkt. Die Triumph hingegen kann bei sehr entspanntem Fahren „zu lebendig“ wirken, weil das Gesamtpaket stark auf sportliche Reaktion ausgelegt ist. Das ist keine echte Schwäche – aber es beeinflusst, wie entspannt sich der Alltag anfühlt.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Alltagsbalance

Fahrwerksdaten im Vergleich

Die aufgelisteten Werte zu Fahrwerk und Abstimmung zeigen den unterschiedlichen Ansatz. Die Street Triple RS ist klar auf sportliche Linie ausgelegt: Das Bike soll in Kurven Stabilität geben, Richtungswechsel unterstützen und ein direktes Rückmeldegefühl liefern. Die Yamaha XSR 900 GP verfolgt ebenfalls einen sportlichen Anspruch, legt aber spürbar mehr Wert darauf, dass sich das Motorrad auch auf wechselndem Untergrund kontrolliert und angenehm bewegt.

In der Praxis bedeutet das: Wer häufig zügig unterwegs ist und ein sehr direktes Feedback sucht, wird an der Triumph mehr „Biss“ spüren. Wer dagegen gern auch mal entspannt fährt, aber trotzdem sportliche Reserven möchte, findet in der Yamaha oft die harmonischere Balance.

Stärken und Schwächen beim Handling

Die Triumph punktet typischerweise mit einem sehr präzisen Gefühl beim Einlenken und einer klaren Linie in der Kurve. Als mögliche Schwäche kann sich das bei langen, eher gemütlichen Strecken bemerkbar machen, wenn man eine minimal weniger „fokussierte“ Abstimmung bevorzugt. Die Yamaha kann in solchen Situationen entspannter wirken, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Dafür hängt das maximale Kurventempo stärker davon ab, wie konsequent man die Fahrweise an den Charakter des Motorrads anpasst.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsleistung und Dosierbarkeit

Beim Vergleich der Bremswerte und der Ausstattung wird deutlich, dass beide Modelle auf sicheres Verzögern ausgelegt sind. Die Triumph wirkt dabei oft wie das Bike, das besonders schnell ein sehr stabiles Bremsgefühl aufbaut – ideal, wenn man sportlich fährt und häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Die Yamaha kann ebenfalls stark verzögern, zeigt aber im Vergleich häufig eine etwas „alltagstauglichere“ Dosierbarkeit, die sich für Stadtverkehr und Landstraßen gleichermaßen gut nutzen lässt.

ABS, Traktionskontrolle und Elektronik

Die aufgelisteten Elektronik-Features sind ein weiterer Unterschied: Beide Bikes bieten moderne Assistenzsysteme, aber die Abstimmung und die Art, wie die Systeme in den Fahrbetrieb eingreifen, kann sich spürbar unterscheiden. Die Triumph ist tendenziell stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt, während die Yamaha den Fokus stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, das sich auch bei wechselnden Bedingungen gut beherrschen lässt.

Als Schwäche kann sich bei sehr sportlicher Fahrweise zeigen, dass man die Elektronik je nach Vorlieben fein abstimmen möchte, um das gewünschte Gefühl zu treffen. Umgekehrt kann die Yamaha bei entspanntem Fahren genau deshalb überzeugen, weil das Motorrad nicht „zu viel“ will, sondern kontrolliert bleibt.

Alltagstauglichkeit: Sitzgefühl, Ergonomie und Nutzung

Ergonomie im Vergleich

Bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob man sich nach einer Stunde noch genauso wohl fühlt wie am Anfang. Die Vergleichsdaten zur Sitzposition und zur Gesamthaltung deuten darauf hin, dass die Street Triple RS eher für Fahrer ausgelegt ist, die eine sportlichere Haltung akzeptieren und aktiv fahren möchten. Die Yamaha kann sich dagegen für viele als „Allrounder“ anfühlen: sportlich genug, um Spaß zu machen, aber nicht so kompromisslos, dass längere Strecken sofort anstrengend werden.

Stärken im Alltag

Die Triumph punktet vor allem dann, wenn man häufig zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und Beschleunigung nutzt. Die Yamaha spielt ihre Stärken aus, wenn man das Motorrad vielseitig einsetzen will: Stadt, Feierabendrunde, Wochenendtour – ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, ein reines Renn-Setup zu fahren.

Technik und Ausstattung: Was man wirklich spürt

Elektronik im Alltag

Die aufgelisteten Ausstattungsdetails zeigen, dass beide Modelle modern sind. Entscheidend ist aber, wie gut diese Technik in den Fahralltag integriert ist. Die Street Triple RS wirkt häufig wie ein Paket, das sportliche Fahrer direkt abholt: klare Reaktionen, sinnvolle Assistenz und ein Setup, das die Performance unterstützt. Die Yamaha kann dagegen mit einem stimmigen Gesamtgefühl überzeugen, bei dem die Technik nicht nur „da ist“, sondern das Motorrad insgesamt runder macht.

Wo Ausstattung zur Schwäche werden kann

Mehr Technik bedeutet nicht automatisch mehr Komfort. Wer sehr entspannt fährt, könnte bei der Triumph je nach Fahrmodus und persönlicher Einstellung das Gefühl haben, dass das Motorrad stärker „auf Sport“ getrimmt ist. Bei der Yamaha kann es umgekehrt sein, dass man für maximale sportliche Ausnutzung die Fahrweise stärker anpassen muss, um das volle Potenzial abzurufen.

Preis-Leistungs-Gefühl: Für wen passt welches Konzept?

Auch wenn der Vergleich hier nicht auf einzelne Zahlen reduziert wird, lässt sich aus den aufgelisteten Werten und der Ausstattungslogik ableiten, wie die Konzepte zueinander passen. Die Triumph Street Triple RS ist die Wahl, wenn Performance und sportliche Präzision im Vordergrund stehen. Die Yamaha XSR 900 GP ist die Wahl, wenn Retro-Charme, ein stimmiges Gesamtpaket und ein vielseitiger Charakter wichtiger sind als das letzte Quäntchen sportlicher Härte.

Fazit:

Die Triumph Street Triple RS ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das sportlich denkt und sich auch so anfühlt: präzises Handling, ein sehr dynamischer Antrieb und eine Elektronik, die die Performance unterstützt. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven konsequent ausfährt und ein direktes Feedback liebt, wird an der Triumph deutlich mehr „Sportmaschine“-Gefühl finden.

Die Yamaha XSR 900 GP passt dagegen besonders gut, wenn Retro-Design nicht nur Show sein soll, sondern mit moderner Technik und einer alltagstauglicheren Balance kombiniert wird. Wer ein Motorrad möchte, das sich sowohl auf der Feierabendrunde als auch auf längeren Touren angenehm bewegt und dabei trotzdem sportliche Reserven bietet, trifft mit der Yamaha oft die rundere Wahl.

Kurz gesagt: Triumph für maximale Dynamik und Präzision, Yamaha für vielseitigen Fahrspaß mit Retro-Charakter.

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