UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2020
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Ausstattung
  • Komfort
  • Cockpit & Bedienung
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Gewicht

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht271kg
Radstand1.520mm
Länge2.230mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.540mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.215ccm
Hub71mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung141 PS bei 9.350 U/Min
Drehmoment122 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.211km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenWP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneSchwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Yamaha XSR 900 GP vs Triumph Tiger 1200 XCA: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wer zwischen Yamaha XSR 900 GP und Triumph Tiger 1200 XCA schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr verschiedene Motorrad-Philosophien. Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen agilen, stilbewussten Auftritt mit dem Charme eines modernen Retro-Bikes. Die Triumph Tiger 1200 XCA dagegen ist auf Komfort, Reichweite und souveräne Vielseitigkeit ausgelegt – ein Adventure, das sich sowohl auf langen Touren als auch auf wechselndem Terrain wohlfühlt.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – mit Blick auf Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Elektronik, Komfort sowie die Frage, wo die jeweiligen Bikes ihre Stärken am besten ausspielen.

Grundcharakter: Retro-Naked vs. großes Adventure

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das Lust auf Kurven macht. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Fahrgefühl, direkter Rückmeldung und einer sportlich-eleganten Optik. Gerade im Alltag und auf der Landstraße spielt sie ihre Vorteile aus: kurze Wege, schnelle Richtungswechsel und ein insgesamt leichtfüßiger Eindruck.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist dagegen ein Motorrad für Menschen, die gern planen, weit fahren und dabei Komfort priorisieren. Das Bike ist deutlich stärker auf Touren ausgelegt: stabiler Auftritt, ruhige Fahrweise und ein Gesamtpaket, das auch bei längeren Etappen nicht müde wird. Wer häufig unterwegs ist – ob mit Gepäck oder auf wechselnden Straßenverhältnissen – findet hier eine andere Art von Sicherheit.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder liefern genug Antrieb, um zügig voranzukommen. Der Unterschied liegt jedoch im Charakter. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt ein eher „unmittelbares“ Gefühl: Gasbefehle werden spürbar umgesetzt, und das Motorrad lädt dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern dynamisch fahren und Kurvenausgänge bewusst gestalten.

Die Triumph Tiger 1200 XCA setzt stärker auf Durchzug und Gelassenheit. Der Motor arbeitet so, dass auch lange Strecken entspannt bleiben. Statt ständig nachzulegen, lässt sich die Fahrt häufig mit einem ruhigen Rhythmus gestalten. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus sportlichen Passagen besteht, sondern aus Autobahn, Landstraße und allem dazwischen.

Stärken und Schwächen im Motorbetrieb

Yamaha XSR 900 GP: Stärken liegen in der spritzigen Umsetzung und dem sportlich-nahen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie weniger „tourig“ wirkt, wenn man vor allem auf Komfort und entspanntes Gleiten setzt.

Triumph Tiger 1200 XCA: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und der Fähigkeit, auch mit Gepäck und bei längeren Etappen konstant zu bleiben. Schwäche kann sein, dass das Bike im Stadtverkehr oder bei sehr engen Manövern weniger leicht wirkt als die kompaktere Yamaha.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Handling trennen sich die Wege deutlich. Die Yamaha XSR 900 GP zielt auf Agilität. Das Motorrad fühlt sich in Kurven oft „direkt“ an, was das Vertrauen in schnelle Richtungswechsel erhöht. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein großer Pluspunkt: Man kann das Bike spüren, es reagiert zügig und wirkt dabei nicht überfordert.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und Unebenheiten werden eher „weggetragen“ als dass sie das Fahrgefühl dominieren. Auf langen Strecken und bei wechselnden Straßenbedingungen ist das ein echter Vorteil. In engen Kehren oder bei sehr dynamischem Stadt-Tempo kann die Größe jedoch spürbar werden.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie sicher verzögern und kontrolliert abbremsen. Die Yamaha punktet dabei oft mit dem sportlichen Gefühl beim Anbremsen und der unmittelbaren Rückmeldung. Die Triumph spielt ihre Stärke eher in der Kombination aus Stabilität, Dosierbarkeit und dem Gesamteindruck aus: Auch wenn die Situation anspruchsvoll wird, bleibt das Motorrad berechenbar.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt in der Bedienlogik oft „motorradiger“: Die Unterstützung ist da, aber das Fahrgefühl bleibt im Vordergrund. Das passt gut zu Fahrern, die gern selbst steuern und nicht das Gefühl haben möchten, dass das Motorrad zu stark eingreift.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist stärker als Komplettpaket gedacht. Hier steht die Unterstützung im Alltag und auf Reisen im Fokus: Traktions- und Fahrmodi, die je nach Situation helfen, sowie ein insgesamt sehr tourentaugliches Setup. Das ist besonders wertvoll, wenn die Bedingungen variieren – etwa bei Nässe, Schotter-ähnlichen Abschnitten oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist.

Stärken und Schwächen der Elektronik

Yamaha XSR 900 GP: Stärken liegen in der klaren, sportlichen Ausrichtung und dem eher „direkten“ Zusammenspiel aus Fahrer und Maschine. Schwäche kann sein, dass wer maximalen Assistenzkomfort sucht, bei der Triumph mehr „Rundum-sorglos“-Gefühl findet.

Triumph Tiger 1200 XCA: Stärken liegen in der breiten Unterstützung für unterschiedliche Situationen und dem hohen Komfortniveau. Schwäche kann sein, dass die Bedienung und das Systemverständnis etwas mehr Einarbeitung verlangen, wenn man von einfacheren Setups kommt.

Komfort und Ergonomie: Wie lange Strecken wirklich Spaß machen

Beim Komfort ist die Richtung klar: Die Triumph Tiger 1200 XCA ist für lange Tage gebaut. Sitzposition, Windschutz-Charakter und das Gesamtpaket zielen darauf, dass auch nach vielen Stunden die Konzentration hoch bleibt. Dazu kommt, dass das Motorrad mit seiner Tour-Orientierung oft besser mit Gepäck und wechselnden Fahrzuständen harmoniert.

Die Yamaha XSR 900 GP bietet einen anderen Komforttyp: eher „sportlich entspannt“. Für kürzere bis mittlere Strecken ist sie sehr attraktiv, weil sie sich leicht und lebendig anfühlt. Wer jedoch regelmäßig lange Etappen fährt, wird bei der Triumph schneller das Gefühl bekommen, dass das Motorrad den Fahrer entlastet.

Ergonomie im Alltag

Die Yamaha wirkt im Stadt- und Landstraßenbetrieb oft handlicher und dadurch stressfreier. Die Triumph kann im Alltag ebenfalls überzeugen, aber sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird und das Motorrad nicht ständig in engen Situationen bewegt werden muss.

Alltagstauglichkeit und Einsatzbereiche

Die Yamaha XSR 900 GP ist ideal, wenn der Alltag aus kurzen Ausfahrten, Feierabendrunden und gelegentlichen Touren besteht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das optisch auffällt, sich dynamisch anfühlt und auf kurvigen Strecken Spaß macht.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist die bessere Wahl, wenn Reisen, Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Wer gern mehrere Regionen in einer Tour abfährt, unterschiedliche Straßenbeläge erlebt oder einfach ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck souverän bleibt, wird hier deutlich eher glücklich.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 900 GP – typische Pluspunkte

  • Agiles, sportlich-nahes Fahrgefühl
  • Retro-Charakter mit modernem Anspruch
  • Stark für Landstraße, Kurven und dynamische Fahrweise
  • Oft leichterer Eindruck im Alltag

Yamaha XSR 900 GP – mögliche Grenzen

  • Weniger „Reisefokus“ als die Adventure-Philosophie der Triumph
  • Für sehr lange Etappen kann der Komforttyp weniger entlastend wirken

Triumph Tiger 1200 XCA – typische Pluspunkte

  • Tourenorientierter Komfort und ruhige Stabilität
  • Souveräner Charakter für lange Strecken und wechselnde Bedingungen
  • Umfangreiche Elektronik-Unterstützung für verschiedene Situationen
  • Gute Basis, wenn Gepäck und Reiseplanung eine Rolle spielen

Triumph Tiger 1200 XCA – mögliche Grenzen

  • Im engen Stadtbetrieb weniger „leichtfüßig“ als die Yamaha
  • Systemtiefe und Tour-Setup können mehr Einarbeitung bedeuten

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?

Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die Yamaha XSR 900 GP passt besonders gut zu Fahrern, die gern kurvenorientiert unterwegs sind, ein Motorrad mit Charakter möchten und im Alltag eine gewisse Leichtigkeit bevorzugen. Wer das Motorrad als „Spaßmaschine“ für die Landstraße sieht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Triumph Tiger 1200 XCA ist die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Komfort und Reichweite priorisieren und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Touren plant, gern entspannt fährt und dabei nicht auf moderne Unterstützung verzichten möchte, findet in der Tiger 1200 XCA die passendere Basis.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Fahrgefühl und einem sportlich geprägten Retro-Look liegt. Sie harmoniert besonders gut mit dynamischen Landstraßenfahrten und einem Alltag, der aus kürzeren Ausfahrten besteht. Wer Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das sich leicht und lebendig anfühlt, wird mit der Yamaha sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.

Die Triumph Tiger 1200 XCA gewinnt dagegen, wenn Komfort, Stabilität und Tourentauglichkeit im Mittelpunkt stehen. Für lange Etappen, wechselnde Straßenverhältnisse und Fahrten mit Gepäck bietet die Tiger 1200 XCA das rundere Gesamtpaket. Auch die Elektronik-Unterstützung spielt ihre Stärke aus, wenn nicht jede Situation planbar ist.

Kurz gesagt: Yamaha für Kurven und Alltagsspaß, Triumph für Reisen und entspanntes Durchziehen.

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