| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 16.595 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Materialgüte
- Komfort
- Alltagstauglicher Motor
- Soziuskomfort
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Sitzhöhe: | 860-880 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 888 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 108 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 90 NM bei 6.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 45 mm Showa Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein, manuell einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs Triumph Tiger 900 Rally Pro: Vergleich für Alltag, Tour und Anspruch
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für modernen Retro-Charme, ein agiles Fahrgefühl und eine klare Ausrichtung auf die Straße. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro dagegen ist ein ausgewachsenes Adventure-Bike: gebaut für lange Strecken, wechselnde Untergründe und eine Ausstattung, die auch auf Reisen nicht kleinlich wird. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Philosophie: eher „kurz raus und Spaß haben“ oder „weit fahren und flexibel bleiben“.
Grundcharakter: Retro-Naked vs Adventure-Universum
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Statement: kompakt, betont sportlich und optisch nah an der klassischen Linie, aber mit moderner Technik. Das Motorrad lädt dazu ein, die Landstraße zu genießen, Kurven zu nutzen und das Tempo dort zu finden, wo es sich gut anfühlt. Die Sitzposition ist dabei eher straßenorientiert: nicht unbequem, aber klar auf Kontrolle und Dynamik ausgelegt.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro spielt in einer anderen Liga. Sie ist höher, breiter aufgestellt und vermittelt sofort das Gefühl, dass sie nicht nur für die perfekte Asphaltlinie gedacht ist. Die Maschine ist auf Touren ausgelegt, mit Blick auf Komfort, Stabilität und eine Ausstattung, die auch dann Sinn ergibt, wenn die Route plötzlich „anders“ wird. Wer gern plant, aber auch gern spontan bleibt, findet hier eine passende Basis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Naked und Adventure: Die Yamaha XSR 900 GP zielt auf ein direktes, lebendiges Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo der Alltag stattfindet. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei „handlich“: nicht nur stark, sondern auch gut dosierbar, sodass sich das Motorrad leicht in den gewünschten Bereich bringen lässt.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro setzt dagegen stärker auf Durchzug und gleichmäßige Kraft über verschiedene Drehzahlbereiche. Das ist ein Vorteil, wenn längere Strecken anstehen oder wenn die Traktion auf unebenem Untergrund nicht immer gleich ist. Das Fahrgefühl ist weniger „zackig-sportlich“, sondern eher „tourend und souverän“ – mit dem Anspruch, dass das Motorrad auch dann noch entspannt bleibt, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.
Stärken und Schwächen im Motor-Charakter
- Yamaha XSR 900 GP: Stärke ist das direkte Ansprechverhalten und die straßennahe Dynamik. Schwäche kann sein, dass sie weniger „Adventure-Gefühl“ vermittelt – wer viel abseits der Straße plant, wird eher Grenzen spüren.
- Triumph Tiger 900 Rally Pro: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung für lange Strecken und wechselnde Untergründe. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im reinen Stadt- oder Kurvenfokus etwas „größer“ wirkt als eine straßenorientierte Naked.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs Stabilität
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha XSR 900 GP ist spürbar auf Agilität ausgelegt. Sie lässt sich in Kurven zügig positionieren, unterstützt das Gefühl von Kontrolle und macht das Fahren auf der Landstraße besonders leicht. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für den Spaß: schnell in der Linie, schnell im Gefühl und mit einem Fahrstil, der eher „sportlich“ als „expeditionär“ ist.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist dagegen auf Stabilität und Fahrkomfort ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten weniger nerven und das Motorrad auch bei längeren Etappen ruhig bleibt. Gerade auf schlechterem Asphalt oder auf Schotterpassagen spielt das seine Stärken aus. Im Gegenzug verlangt das Handling etwas mehr Aufmerksamkeit, weil das Gesamtpaket größer und schwerer wirkt als bei der Yamaha.
Kurven, Tempo und Untergrund
Auf der Straße zeigt die Yamaha XSR 900 GP ihre Vorteile: Sie wirkt leichter zu bewegen und belohnt einen dynamischen Fahrstil. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist ebenfalls flott, aber sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Strecke nicht nur aus „perfekt“ besteht. Wer häufig zwischen Asphalt und Schotter wechselt, bekommt hier das stimmigere Gesamtbild.
Bremsen und Elektronik: Sicherheit und Gefühl
Beide Motorräder sind modern genug, um in puncto Bremsen und Elektronik nicht hinterherzuhinken. Im Vergleich fällt jedoch auf, wie unterschiedlich die Prioritäten gesetzt sind. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Bremsgefühl eher „direkt“ und unterstützt den sportlichen Anspruch. Die Elektronik greift so, dass das Motorrad kontrollierbar bleibt, ohne das Fahrgefühl unnötig zu „glätten“.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro bringt Elektronik mit, die besonders auf wechselnde Bedingungen ausgelegt ist. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Traktion nicht planbar ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Regelstrategien wirken darauf abgestimmt, dass das Motorrad auch dann stabil bleibt, wenn es nicht nur um maximale Performance auf glattem Asphalt geht.
Ergonomie und Komfort: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Komfort ist nicht nur Sitzhöhe oder Polsterung – es ist auch die Frage, wie gut das Motorrad zur eigenen Körperhaltung passt und wie entspannt man nach einer längeren Fahrt ankommt. Die Yamaha XSR 900 GP ist eher auf „straßenfreundliche“ Ergonomie ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich für kürzere bis mittlere Touren sehr stimmig an, besonders wenn die Fahrt mit Kurven und zügigem Tempo geplant ist.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist für längere Etappen gemacht. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie wirken so, dass man auch über Stunden hinweg konzentriert bleibt, ohne dass jede Bodenwelle sofort in den Rücken „durchschlägt“. Dazu kommt der Adventure-Fokus: Wer Gepäck plant oder längere Strecken mit unterschiedlichen Untergründen fährt, profitiert spürbar von der Tour-Logik.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise
- Yamaha XSR 900 GP: besonders passend für Stadtfahrten und Landstraßenrunden, wenn das Motorrad leicht zu bewegen sein soll und der Fokus auf Fahrspaß liegt.
- Triumph Tiger 900 Rally Pro: besonders passend für Touren, bei denen die Route nicht nur aus Asphalt besteht oder bei denen Komfort und Ausstattung wichtiger sind als „maximale Agilität“.
Ausstattung und Praxis: Was man unterwegs wirklich merkt
Bei der Ausstattung zeigen sich die Unterschiede zwischen beiden Konzepten. Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf eine straßennahe, klare Linie: weniger „Expedition“, mehr „Fahren“. Das macht sie attraktiv, wenn man das Motorrad nicht ständig mit Zubehör „aufbauen“ möchte, sondern direkt losfahren will.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist dagegen ein Paket aus Reise- und Adventure-Elementen. Das merkt man vor allem dann, wenn man längere Strecken plant oder wenn man sich auf unterschiedliche Situationen einstellen möchte. Die Maschine ist so gedacht, dass sie nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis funktioniert – vom Handling bis zur Ausstattung, die für Touren Sinn ergibt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Yamaha XSR 900 GP ist die Wahl, wenn der Schwerpunkt auf straßenorientiertem Fahrspaß liegt: Kurven, zügiges Fahren, ein direktes Gefühl und ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer gern „kurz raus“ fährt, aber trotzdem das Gefühl von Sportlichkeit sucht, wird hier schnell glücklich.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist die Wahl, wenn Touren und Flexibilität im Vordergrund stehen: längere Strecken, wechselnde Untergründe, mehr Gepäckoptionen und ein Motorrad, das auch bei weniger perfekten Bedingungen souverän bleibt. Wer Abenteuer nicht als „Ausnahme“ sieht, sondern als Teil des Plans, bekommt mit der Tiger das stimmigere Gesamtpaket.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist das bessere Motorrad für alle, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und dort ein agiles, direktes Fahrgefühl suchen. Sie wirkt wie gemacht für Kurven, spontane Ausfahrten und ein sportliches Handling, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer Retro-Optik mag und ein Naked-Bike als Alltags- und Feierabendmaschine sieht, trifft mit der Yamaha eine sehr passende Wahl.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro gewinnt, wenn der Fokus auf Touren, Komfort und Flexibilität liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Strecken länger werden, wenn Gepäck mit soll und wenn der Untergrund nicht immer planbar ist. Für Fahrerinnen und Fahrer, die Abenteuer als festen Bestandteil des Fahrens verstehen, ist die Tiger die rundere Entscheidung.
Kurz gesagt: Straßen-Fahrspaß und Agilität sprechen für die Yamaha – Touren, Stabilität und Adventure-Optionen sprechen für die Triumph.