| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Yamaha XSR 900 GP vs Triumph Tiger Sport 1050 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für eine moderne Interpretation von Retro-Design mit sportlichem Anspruch. Die Triumph Tiger Sport 1050 verbindet dagegen einen sportlich orientierten Charakter mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Genau hier liegt der Reiz: Beide Modelle wollen Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet. Dabei geht es nicht nur um die nackten Eckdaten, sondern vor allem darum, wie sich die Werte im Alltag und in der Kurve bemerkbar machen.
Design & Charakter: Retro-Sport trifft sportliche Vielseitigkeit
Yamaha XSR 900 GP: moderne Retro-Optik mit sportlicher Haltung
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Blick zurück in die Motorradgeschichte – aber mit klarer Ansage nach vorn. Das Design ist stimmig, die Linien wirken bewusst dynamisch, und die Optik unterstützt den Eindruck, dass hier ein Motorrad für Kurven und flotte Ausfahrten gedacht ist. Wer ein Bike sucht, das im Stand schon „nach Fahrspaß“ aussieht, findet in der XSR 900 GP eine starke Basis.
Triumph Tiger Sport 1050: sportlicher Tourer mit „Allround“-Anspruch
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt optisch in einer anderen Liga: weniger Retro, mehr sportlicher Reisecharakter. Die Tiger Sport wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur für die Feierabendrunde gebaut wurde, sondern auch für längere Strecken. Das spürt man auch im Gesamtkonzept: Die Sitzposition und die Auslegung zielen darauf ab, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Werte im Alltag anfühlen
Yamaha: Drehfreude und knackige Reaktion
Bei der Yamaha XSR 900 GP steht der Motorcharakter im Fokus. Die Kombination aus moderner Abstimmung und sportlicher Auslegung sorgt dafür, dass sich das Motorrad dynamisch anfühlt. In der Praxis bedeutet das: Beim Beschleunigen wirkt die Maschine direkt, und das Motorrad lädt spürbar zum zügigen Fahren ein. Wer gern im mittleren Drehzahlbereich arbeitet und das Gas als „Werkzeug“ nutzt, wird die Yamaha als sehr stimmig empfinden.
Triumph: souveränes Ansprechverhalten für Tempo und Strecke
Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt ebenfalls auf sportliche Performance, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Die Kraftentfaltung wirkt gleichmäßiger und „tourentauglicher“ – besonders dann, wenn es nicht nur um das kurze Antrittsmanöver geht, sondern um konstantes Tempo. Die Tiger Sport macht dabei einen Eindruck, als würde sie das Fahren über längere Zeit leichter machen: weniger hektisch, mehr kontrolliert.
Fahrwerk & Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität
Yamaha: agil und direkt – mit sportlichem Anspruch
Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es kurvig wird. Das Handling wirkt lebendig, die Maschine lässt sich zügig in Schräglage bringen und vermittelt ein direktes Feedback. Die Abstimmung unterstützt ein Fahrgefühl, das man gern „aktiv“ nutzt: Gas auf, Blick voraus, Linie halten. Das ist eine Stärke – kann aber auch bedeuten, dass man auf schlechten Straßen oder bei sehr entspanntem Tempo mehr Aufmerksamkeit braucht, um das Setup genau passend zu fahren.
Triumph: stabiler Geradeauslauf und ruhige Kontrolle
Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt im Vergleich oft wie der Gegenpol: Sie bleibt bei wechselnden Bedingungen berechenbar und vermittelt Stabilität. Gerade auf längeren Strecken oder bei höheren Geschwindigkeiten ist das ein Plus. In engen Kehren kann die Tiger Sport ebenfalls überzeugen, aber sie fühlt sich häufig eher wie ein Motorrad an, das man „sauber“ fährt, statt es maximal aggressiv zu treiben.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen aus dem Zusammenspiel
Bei beiden Motorrädern spielt das Bremsverhalten eine entscheidende Rolle – und hier zeigt sich, wie die jeweiligen Konzepte zusammenpassen. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt beim Verzögern tendenziell sportlich-direkt: Das System spricht zügig an und unterstützt dynamische Manöver. Die Triumph Tiger Sport 1050 punktet dagegen häufig mit einem gleichmäßigeren Gefühl beim Dosieren: Das hilft besonders im Alltag, wenn nicht jede Situation „Rennstrecke“ ist.
Beide Bikes sind damit grundsätzlich alltagstauglich. Der Unterschied liegt eher im Stil: Yamaha fühlt sich schneller „bereit“ an, Triumph eher „kontrolliert“.
Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Windschutz und Komfort
Yamaha: sportliche Haltung – ideal für aktive Fahrer
Die Yamaha XSR 900 GP ist klar auf Fahrspaß ausgelegt. Die Sitzposition wirkt sportlich, und das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt aktiv zu gestalten. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig. Wer allerdings sehr lange Touren plant oder häufig in langsamem Verkehr unterwegs ist, kann die sportliche Auslegung als weniger „entspannt“ empfinden als bei einem stärker tourorientierten Motorrad.
Triumph: mehr Reise-Komfort im Konzept
Die Triumph Tiger Sport 1050 bietet im Vergleich eine ergonomische Ausrichtung, die stärker auf längere Strecken zielt. Die Sitzposition wirkt weniger kompromisshaft, und das Motorrad unterstützt eine gleichmäßigere Fahrweise. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und wechselnden Tagesformen.
Elektronik & Assistenz: Unterstützung dort, wo sie wirklich zählt
In der Praxis ist Elektronik dann sinnvoll, wenn sie nicht nur „da ist“, sondern das Fahrgefühl verbessert. Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf moderne Unterstützung, die das dynamische Fahren erleichtert. Das kann helfen, die Kraft besser zu dosieren und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil zu halten.
Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt im Vergleich häufig wie der Typ Motorrad, der Elektronik als Komfort- und Sicherheitsbaustein versteht: Sie unterstützt die Kontrolle, ohne den Charakter zu überdecken. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein Plus, weil es den Fahrer entlastet.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Yamaha: Fokus auf Fahrspaß und klare Linie
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt in der Ausstattung oft wie ein Motorrad, das den Schwerpunkt auf das Fahrerlebnis legt. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Bedienelemente, Fahrgefühl und die Art, wie das Motorrad „funktioniert“, sind auf Dynamik ausgelegt. Wer gern selbst Hand anlegt, Einstellungen nutzt und das Motorrad als Werkzeug für die eigene Fahrweise sieht, wird die Yamaha besonders passend finden.
Triumph: mehr „Tour“-Denken im Gesamtpaket
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist stärker auf den Alltag und längere Fahrten ausgerichtet. Das merkt man daran, dass das Motorrad insgesamt weniger „auf Kante“ gebaut wirkt. Wer häufig unterwegs ist, Gepäck oder Zubehör mitdenkt und Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt, wird die Tiger Sport als sehr stimmig empfinden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha XSR 900 GP
- Sportliches, direktes Fahrgefühl mit klarer Rückmeldung in der Kurve
- Motorcharakter, der dynamisches Fahren besonders belohnt
- Stimmiges Konzept aus Design und Fahrpraxis – modern, aber mit Retro-Charme
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha XSR 900 GP
- Sportliche Ergonomie kann auf sehr langen Strecken weniger entspannend wirken
- Je nach Fahrstil können unruhigere Straßen mehr Aufmerksamkeit erfordern
Stärken der Triumph Tiger Sport 1050
- Stabilität und Kontrolle – besonders bei längeren Fahrten
- Gleichmäßiger Motorlauf für konstanten Fahrspaß
- Tour-orientiertes Gesamtgefühl mit komfortablerer Auslegung
Schwächen bzw. Grenzen der Triumph Tiger Sport 1050
- In sehr aggressiven Fahrmomenten wirkt die Abstimmung weniger „messerscharf“ als bei rein sportlich ausgelegten Bikes
- Wer maximale Retro-Optik und „Streetfighter“-Vibes sucht, findet bei der Yamaha den stärkeren Fokus
Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zur eigenen Fahrweise passt.
Für wen eignet sich die Yamaha XSR 900 GP besonders?
Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die Kurvenfahrten lieben, ein direktes Handling möchten und den Motorcharakter als zentrales Erlebnis sehen. Wer gern sportlich unterwegs ist, das Motorrad aktiv bewegt und Wert auf eine moderne Retro-Optik legt, trifft mit der Yamaha eine sehr gute Wahl.
Für wen eignet sich die Triumph Tiger Sport 1050 besonders?
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist ideal für alle, die sportlich fahren möchten, aber dabei auch Komfort und Stabilität auf längeren Strecken priorisieren. Wer häufig Touren macht, unterschiedliche Streckenprofile fährt und ein Motorrad sucht, das über Stunden souverän bleibt, findet in der Tiger Sport eine besonders stimmige Option.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für alle, die vor allem den sportlichen Charakter suchen: direktes Handling, ein Motor, der dynamisches Fahren belohnt, und ein Look, der sofort Lust auf die nächste Ausfahrt macht. Ihre Stärke liegt im aktiven Fahren – dort, wo Kurven, Beschleunigung und spontane Fahrimpulse im Mittelpunkt stehen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 punktet dagegen mit einem tourorientierten Gesamtpaket. Wer Stabilität, gleichmäßiges Fahrgefühl und eine ergonomische Auslegung bevorzugt, die auch auf längeren Strecken angenehm bleibt, bekommt mit der Tiger Sport das rundere Gefühl. Sie ist die Wahl für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht jede Fahrt wie ein kurzes Rennen behandeln möchten.
Kurz gesagt: Yamaha für Kurven-Action und Retro-Sport-Vibes, Triumph für sportliche Vielseitigkeit und entspannteres Reisen.