| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
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Yamaha XSR 900 GP vs Yamaha Tracer 700 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Yamaha-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide „Straße“ im Fokus haben, aber ganz unterschiedliche Charaktere mitbringen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für Retro-Optik, direkte Fahrbarkeit und ein sportlich-nacktes Auftreten. Die Yamaha Tracer 700 dagegen wirkt wie der pragmatische Alltagsheld: sportlich, aber mit dem Blick auf Touren, Komfort und Alltagstauglichkeit. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Bikes in der Praxis unterscheiden – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit klaren Stärken und realistischen Schwächen.
Grundcharakter: Retro-Naked vs sportlicher Tourer
Yamaha XSR 900 GP: Stil, Haltung und „on the gas“
Die XSR 900 GP ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gern ansieht. Der Look ist bewusst markant, die Linie wirkt kompakt und „ready to ride“. Das spürt man auch beim Fahren: Die Maschine wirkt agil, reagiert zügig auf Gasbefehle und lädt dazu ein, Kurven dynamisch anzugehen. Wer gern im Alltag zügig unterwegs ist und sich an einem Motorrad erfreut, das optisch wie technisch nach vorn schaut, findet hier schnell den Draht.
Yamaha Tracer 700: Alltagstauglichkeit mit sportlicher Note
Die Tracer 700 ist weniger „Showpiece“, mehr „Werkzeug“. Trotzdem ist sie nicht langweilig: Der sportliche Anspruch ist erkennbar, aber die Auslegung zielt stärker auf entspannteres Fahren. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen spielt die Tracer ihre Stärken aus. Sie wirkt wie ein Bike, das man nicht nur für die Feierabendrunde nutzt, sondern auch für Wochenendtouren, bei denen man nicht ständig an Komfort und Windschutz denkt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Stadtverkehr und auf Landstraßen souverän wirken. Der Unterschied liegt vor allem im „Wie“. Die XSR 900 GP vermittelt ein direkteres, knackigeres Gefühl: Gas auf, Reaktion da, und das Motorrad bleibt dabei sehr „hands-on“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo ein Motorrad Charakter zeigen muss.
Die Tracer 700 spielt dagegen stärker die Karte der gleichmäßigen Durchzugskraft. Sie fühlt sich im Alltag oft harmonischer an, weil sie das Tempo leichter „trägt“. Das ist kein Nachteil, sondern eher eine andere Philosophie: Während die XSR 900 GP eher zum aktiven Fahren animiert, unterstützt die Tracer 700 den Fahrer dabei, das Tempo flüssig zu halten. Wer viel Strecke macht oder sich nicht jedes Mal neu „einstellen“ möchte, profitiert davon.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum das zählt
Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt, weil sie darüber entscheidet, wie lange man sich wohlfühlt. Die XSR 900 GP wirkt sportlicher und „näher“ am Fahrer. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad schnell in die gewünschte Position kommt. Auf längeren Touren kann diese Auslegung aber eher dazu führen, dass man öfter Pausen einplant oder die eigene Haltung bewusst variiert.
Die Tracer 700 ist tendenziell entspannter ausgerichtet. Der Fahrer sitzt so, dass man auch bei längeren Abschnitten nicht permanent „arbeiten“ muss. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Route nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern auch aus Autobahn- oder Landstraßenpassagen, bei denen man einfach durchkommen möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs Stabilität
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung deutlich. Die XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das Kurven gerne „mitnimmt“. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umlegen und vermittelt ein lebendiges Gefühl. Dadurch macht sie Spaß, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht.
Die Tracer 700 ist hingegen stärker auf Stabilität und kontrolliertes Tempo ausgelegt. Das merkt man besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße nicht ganz so sauber ist. In solchen Momenten wirkt die Tracer oft souveräner, weil sie weniger „nervös“ wirkt und eher Ruhe in die Fahrt bringt. Wer also häufig gemischte Strecken fährt, findet hier einen Vorteil.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag verlässlich verzögern. Der Unterschied liegt eher im Gefühl: Die XSR 900 GP vermittelt ein sportliches Bremsverhalten, das gut zu dynamischem Fahren passt. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man häufig zügig in Kurven hineinbremst oder beim Überholen schnell reagieren muss.
Die Tracer 700 wirkt im Bremsgefühl oft „tourentauglicher“, weil sie das Tempo kontrolliert und berechenbar abbaut. Das ist ein Plus, wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte, sondern lieber entspannt unterwegs ist und trotzdem jederzeit sicher reagieren will.
Windschutz, Wetter und Tourenkomfort
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Die XSR 900 GP ist als Naked-Bike natürlich stärker dem Fahrtwind ausgesetzt. Das kann im Sommer ein Genuss sein, im Herbst oder bei längeren Autobahnabschnitten aber schneller anstrengend werden. Wer häufig bei Wind und Wetter unterwegs ist, wird den Unterschied spüren.
Die Tracer 700 ist klar im Vorteil, wenn es um Windschutz und Komfort geht. Sie ist so gebaut, dass man auch bei längeren Strecken weniger „gegen“ den Wind arbeiten muss. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur kurze Runden drehen, sondern regelmäßig Touren planen.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern wie sich die Ausstattung im täglichen Gebrauch anfühlt. Die XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das auf Fahrspaß und Stil fokussiert ist. Das bedeutet: Wer gern Zubehör nutzt, kann die Maschine sehr individuell gestalten. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass der „Tourenkomfort“ bei einem Naked-Bike naturgemäß begrenzter ist als bei einem Modell, das von Haus aus stärker auf längere Strecken ausgelegt ist.
Die Tracer 700 ist dagegen von der Grundidee her alltagstauglicher. Sie passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch unter der Woche. Gerade wenn häufig Strecken mit wechselnden Anforderungen gefahren werden, spielt die Tracer ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Direktes Fahrgefühl: reagiert spürbar und macht aktives Fahren leicht.
- Retro-Charakter: optisch stark, wirkt hochwertig und eigenständig.
- Agiles Handling: unterstützt dynamische Kurvenfahrten.
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Weniger Tourenkomfort durch Naked-Bike-typischen Wind- und Wettereinfluss.
- Sportlichere Ergonomie kann auf sehr langen Strecken schneller ermüden.
Yamaha Tracer 700 – Stärken
- Allround-Talent: funktioniert im Alltag und auf Touren überzeugend.
- Mehr Ruhe bei längeren Strecken durch tourentauglichere Auslegung.
- Stabilität: vermittelt Sicherheit bei wechselnden Bedingungen.
Yamaha Tracer 700 – Schwächen
- Weniger „Naked-Feeling“: der Fokus liegt stärker auf Komfort und Kontrolle.
- Charakter anders: wer maximale Agilität wie bei einem reinen Naked sucht, fühlt sich möglicherweise weniger „getrieben“.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt. Die XSR 900 GP ist besonders dann die richtige Wahl, wenn kurze bis mittlere Strecken häufig dynamisch gefahren werden, wenn die Optik eine große Rolle spielt und wenn das Motorrad als Spaßgerät im Alltag verstanden wird. Wer gern Kurven sucht, gern zügig unterwegs ist und sich an einem markanten Retro-Look erfreut, wird mit der XSR 900 GP sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Tracer 700 ist dagegen die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das möglichst viele Einsatzbereiche abdeckt: Pendeln, Wochenendtouren, längere Strecken und auch Fahrten, bei denen Komfort und Windschutz wichtiger werden. Wer ein Bike möchte, das nicht nach jeder längeren Etappe „nach Arbeit“ aussieht, sondern eher nach entspannter Fortbewegung, trifft mit der Tracer 700 eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die Wahl für Fahrer, die vor allem Fahrspaß, Agilität und den markanten Retro-Charakter suchen. Sie belohnt aktives Fahren und macht besonders auf kurvigen Strecken Lust auf mehr. Wer jedoch häufig lange Strecken fährt oder Wind und Wetter weniger „direkt“ erleben möchte, wird bei der XSR 900 GP schneller an Grenzen beim Komfort stoßen.
Die Yamaha Tracer 700 passt besser zu einem breiten Einsatzprofil: Alltag, Touren und längere Fahrten mit mehr Ruhe und Stabilität. Sie wirkt wie ein Motorrad, das den Fahrer weniger fordert und dadurch entspannteres Reisen ermöglicht. Wer ein sportliches, aber alltagstaugliches Gesamtpaket sucht, bekommt mit der Tracer 700 die rundere Antwort.
Kurz gesagt: XSR 900 GP für Stil und dynamisches Fahren, Tracer 700 für Komfort, Vielseitigkeit und Tourenfreude.