UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 26.550 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
Weiter zum Testbericht
Was kann das erste Adventure Elektro-Motorrad aus Kalifornien?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Leistung!
  • Sitz- und Fahrkomfort
  • Komplett einstellbares Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • technische Assistenz-Systeme
Kontra:
  • Preis
  • Reichweite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht247kg
Radstand1.525mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 828 mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZ-Force 75-10X, Wechselstrommotor
Kühlungluftgekühlt
AntriebZahnriemen
Gänge1

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung100 PS bei 3.650 U/Min
Drehmoment225 NM
Höchstgeschw.180km/h
Reichweite172km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
Federung vorneShowa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenPiggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

Fazit - was bleibt hängen

Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.550€
  • Verfügbarkeit: ab 11/2022
  • Farben: grün, weiß

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha XSR 900 GP vs. Zero DSR/X – welcher Vergleich passt besser zum Alltag?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber technisch und vom Charakter her komplett unterschiedliche Wege gehen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha XSR 900 GP steht für den klassischen Reiz eines modernen Verbrenners mit Retro-Charme, während die Zero DSR/X als E-Motorrad die Vorteile elektrischer Antriebe in den Vordergrund stellt. Im Vergleich zeigt sich schnell: Es geht nicht nur um „Leistung“, sondern um Fahrgefühl, Nutzungsszenario, Wartung und die Frage, wie Alltag und Tour zusammenpassen.

Grundidee im Vergleich: Retro-Performance vs. elektrisches Drehmoment

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Statement für alle, die gern sportlich unterwegs sind, aber den Look nicht steril möchten. Das Design greift den Retro-Gedanken auf und kombiniert ihn mit einer modernen, straßentauglichen Ausrichtung. Die Zero DSR/X dagegen ist von der Idee her konsequent elektrisch: sofortige Kraftentfaltung, ein anderes Geräuschbild und ein Fahrgefühl, das sich besonders im Stadtverkehr und beim Beschleunigen bemerkbar macht.

Beide Bikes sind für den Alltag gedacht – aber auf unterschiedliche Art. Während die Yamaha eher mit ihrem Motorcharakter und dem „klassischen“ Motorradgefühl punktet, spielt die Zero ihre Stärken vor allem dort aus, wo Anfahren, Stop-and-go und spontanes Beschleunigen den Ton angeben.

Fahrgefühl: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Yamaha XSR 900 GP: Motor als Erlebnis

Die Yamaha vermittelt ein vertrautes, lebendiges Fahrgefühl. Der Verbrenner liefert die Kraft in einem Bereich, der sich gut dosieren lässt und gleichzeitig genug Reserven bietet, um zügig zu beschleunigen. Gerade auf Landstraßen oder wenn der Verkehr es zulässt, wirkt die XSR 900 GP dynamisch und „motorradtypisch“ – mit dem Gefühl, dass man den Motor mit dem Gas steuert und dabei eine klare Rückmeldung bekommt.

Zero DSR/X: Elektrisch, direkt und souverän

Die Zero DSR/X spielt ihre Karten mit der elektrischen Charakteristik aus: Drehmoment liegt sehr früh an, das Ansprechen ist spontan. Das macht das Motorrad besonders angenehm, wenn häufig beschleunigt und wieder gebremst wird. Auch das Überholen oder das schnelle Reagieren an Ampeln fühlt sich oft mühelos an, weil die Kraft nicht „aufgebaut“ werden muss, sondern direkt verfügbar ist.

Im Vergleich zur Yamaha ist das Fahrgefühl weniger „drehzahlgetrieben“, sondern mehr „kraftbasiert“. Wer gern entspannt fährt, profitiert davon, dass sich das Motorrad ohne große Abstimmung angenehm bewegt. Wer hingegen den klassischen Motorrhythmus sucht, wird die Yamaha vermutlich näher an der eigenen Erwartung sehen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Wege

Für viele ist der Alltag der wichtigste Prüfstein. Hier zeigen sich Unterschiede, die man nicht nur auf dem Papier findet.

Komfort und Handling

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie sich im Alltag gut bewegen lassen. Die Yamaha wirkt dabei oft „agiler“ im klassischen Sinne: Man fühlt sich schnell in der Fahrdynamik drin, und das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr gut positionieren. Die Zero DSR/X ist ebenfalls alltagstauglich, aber das Fahrgefühl ist stärker von der elektrischen Kraft geprägt. Dadurch kann das Handling subjektiv „leichter“ wirken, weil das Motorrad beim Anfahren und Beschleunigen sehr gleichmäßig reagiert.

Bremsen und Stabilität im Verkehr

Im Vergleich der Bremsen und der Stabilität zeigt sich: Beide Bikes sind für den Straßenbetrieb gemacht, aber die Art der Belastung unterscheidet sich. Die Yamaha wird durch den Verbrenner und die typische Leistungsentfaltung häufig etwas anders „gefahren“, während die Zero durch das sofortige Drehmoment oft sehr kontrolliert beschleunigt. In der Praxis heißt das: Wer häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten anzieht, merkt die direkte Kraft der Zero – und muss entsprechend sauber dosieren. Wer dagegen gern mit Motorbremse und klassischer Dynamik arbeitet, findet an der Yamaha ein vertrautes Setup.

Touren und Reichweiten-Thema: Was im Vergleich wirklich zählt

Bei E-Motorrädern ist die Reichweite ein zentrales Thema – bei Verbrennern eher die Frage nach Tankstopps und Fahrkomfort. Im Vergleich zwischen Yamaha XSR 900 GP und Zero DSR/X wird deutlich, dass es weniger um „besser“ geht, sondern um „passender“.

Zero DSR/X: Planung gehört dazu

Die Zero DSR/X ist für Touren geeignet, aber die Nutzung hängt stärker von Ladeinfrastruktur und Planung ab. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, sollte die Route und die Ladeoptionen im Blick behalten. Dafür kann das Motorrad im Alltag sehr entspannt genutzt werden, weil das elektrische Fahren im Stadtbetrieb oft als angenehm und stressarm empfunden wird.

Yamaha XSR 900 GP: Freiheit durch Verbrenner-Logik

Die Yamaha ist in der Tourenplanung unkomplizierter, weil das Nachfüllen klassisch funktioniert. Wer häufig spontan unterwegs ist oder längere Strecken ohne feste Ladeplanung fährt, wird die Yamaha als pragmatischer empfinden. Gleichzeitig bleibt die Yamaha auch auf längeren Abschnitten dynamisch und bietet ein Fahrgefühl, das sich gut „durchzieht“ – ohne dass man sich gedanklich auf Ladefenster konzentrieren muss.

Ausstattung und Technik: Wo sich die Philosophien unterscheiden

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Yamaha setzt auf die klassische Motorradwelt mit modernen Assistenz- und Komfortelementen, während die Zero DSR/X die elektrische Technik in den Mittelpunkt stellt. Das betrifft nicht nur den Antrieb, sondern auch die Art, wie man das Motorrad „versteht“: Ladezustand, Fahrmodi und die Art der Leistungsabgabe sind Teil des Gesamterlebnisses.

Beide Motorräder können in der Praxis gut ausgestattet sein, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die Yamaha wirkt stärker wie ein „komplettes“ Straßenmotorrad aus der Verbrennertradition, die Zero eher wie ein E-Motorrad, das sich durch seine elektrische Systemlogik besonders anfühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 900 GP – Stärken

  • Motorcharakter und Fahrgefühl: klassisch, dynamisch und gut dosierbar.
  • Touren ohne Ladeplanung: pragmatisch für spontane längere Fahrten.
  • Retro-Optik mit moderner Straßenanmutung: optisch ein echter Hingucker.

Yamaha XSR 900 GP – Schwächen

  • Alltagsvorteile eines E-Antriebs fehlen: das unmittelbare Ansprechverhalten ist nicht identisch.
  • Wartungs- und Verbrauchsthemen: im Vergleich zur Zero bleibt der Verbrenner im Alltag „klassisch“.

Zero DSR/X – Stärken

  • Elektrisches Drehmoment: sehr direktes Ansprechen beim Beschleunigen.
  • Komfort im Stop-and-go: oft entspannter im Stadtverkehr.
  • Wartungsarmut im elektrischen Betrieb: weniger klassische Verschleißthemen.

Zero DSR/X – Schwächen

  • Reichweite und Ladeplanung: Touren erfordern mehr Vorausdenken.
  • Abhängigkeit von Infrastruktur: nicht überall ist Laden gleich einfach.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der wichtigste Punkt im Vergleich ist die Frage nach dem eigenen Fahrprofil. Wer vor allem kurze Strecken fährt, häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und das direkte Ansprechverhalten schätzt, wird mit der Zero DSR/X sehr wahrscheinlich mehr „Alltagsglück“ erleben. Wer dagegen gern spontan fährt, längere Strecken ohne Ladeplanung bevorzugt und das klassische Motorradgefühl mit Motorrhythmus sucht, findet in der Yamaha XSR 900 GP den passenderen Begleiter.

Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha überzeugt mit dem vertrauten, lebendigen Verbrenner-Charakter und der unkomplizierten Tourenlogik. Die Zero überzeugt mit elektrischer Direktheit, die besonders im urbanen Alltag spürbar wird.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes Retro-Motorrad mit klassischem Fahrgefühl suchen und Touren gern spontan planen. Wer den Motor als Erlebnis versteht, wird die Yamaha im Alltag und auf der Landstraße als sehr stimmig empfinden. Die Zero DSR/X passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die im Stadtverkehr oder auf kurzen bis mittleren Strecken unterwegs sind und das sofortige, kraftvolle Ansprechverhalten elektrischer Antriebe lieben. Wer Ladeplanung als Teil der Routine akzeptiert und die Vorteile eines wartungsärmeren E-Motorrads nutzen möchte, bekommt mit der Zero ein sehr angenehmes Gesamtpaket. Kurz gesagt: Yamaha für Motorradromantik und spontane Freiheit, Zero für Direktheit, Ruhe im Betrieb und maximalen Komfort im urbanen Alltag.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙