| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Zero DSR/X vs Yamaha Tracer 7 GT: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Zero DSR/X steht für E-Mobilität im Adventure-Segment: leise, direkt und mit moderner Elektronik. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen ist ein klassisches Touring- und Reiseenduro-Konzept mit bewährter Verbrenner-Logik, viel Alltagstauglichkeit und einem Fokus auf Komfort auf längeren Strecken. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie fühlt sich das Fahren an, wie gut passen die Bikes zu verschiedenen Touren, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundkonzept: E-Adventure vs. Touring-Reiseenduro
Zero DSR/X: Elektrisches Drehmoment trifft Adventure-Anspruch
Die Zero DSR/X ist ein Motorrad, das das typische Adventure-Gefühl neu interpretiert. Der Elektromotor liefert die Kraft sofort und macht Beschleunigung und Antritt besonders spontan. Das wirkt vor allem im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen, weil kein Schalten nötig ist und die Leistungsentfaltung sehr gleichmäßig bleibt. Gleichzeitig ist das Konzept stark davon abhängig, wie gut Laden in den eigenen Alltag passt.
Yamaha Tracer 7 GT: Reise-Komfort mit bewährter Verbrenner-Charakteristik
Die Yamaha Tracer 7 GT setzt auf das, was viele bei einem Reiseenduro erwarten: flüssiges Vorankommen, ein Motor, der sich über Drehzahlen hinweg gut dosieren lässt, und ein Gesamtpaket, das für längere Touren ausgelegt ist. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei zügigem Landstraßen-Tempo spielt die GT ihre Stärke aus: Sie wirkt stabil, komfortorientiert und alltagstauglich, ohne dabei den sportlichen Charakter zu verlieren.
Fahren im Alltag: Antritt, Ruhe und Handling
Direkter Antrieb vs. kontrollierte Verbrennerdynamik
Im Stadtverkehr zeigt die Zero DSR/X ihre typische E-Stärke: Der Antritt ist spontan, das Motorrad reagiert unmittelbar auf Gasbefehle, und das Fahren wirkt dadurch sehr entspannt. Dazu kommt die geringe Geräuschkulisse, die in Wohngebieten und auf kurzen Strecken angenehm ist. Allerdings hängt das Fahrgefühl auch stärker von der gewählten Leistungs-/Fahrstrategie ab, weil die Energieplanung eine Rolle spielt.
Die Yamaha Tracer 7 GT bietet im Alltag eine andere Art von Dynamik. Der Verbrenner liefert eine gut nutzbare Bandbreite, und das Motorrad fühlt sich beim Beschleunigen und beim Überholen sehr vertraut an. Wer gerne schaltet oder einfach eine „klassische“ Motorcharakteristik bevorzugt, wird sich hier schnell zuhause fühlen. Zudem ist die Reichweitenplanung im Alltag meist weniger komplex, weil tanken in der Regel unkomplizierter ist als Laden.
Lenkung, Gewicht und Fahrgefühl
Beide Motorräder sind für das Adventure-/Touring-Umfeld ausgelegt, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Zero DSR/X wirkt durch die elektrische Kraftverteilung oft sehr kontrolliert, besonders beim Anfahren und in niedrigen Geschwindigkeitsbereichen. Gleichzeitig kann das Gesamtgewicht und die „E-Technik“ das Handling in engen Situationen anders wirken lassen als bei einem klassischen Touring-Bike.
Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken vor allem in fließenden Passagen aus: Die Maschine wirkt leicht zu bewegen, bleibt aber auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil. In Kombination mit dem Touring-Fokus ist das Handling häufig so abgestimmt, dass man lange Strecken ohne ständiges Nachjustieren fahren kann.
Komfort auf Tour: Windschutz, Sitzgefühl und Ergonomie
GT-Fokus bei Yamaha
Die Tracer 7 GT ist klar auf Komfort ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken profitiert man von der Touring-Orientierung: Windschutz und die generelle Ergonomie sind darauf ausgelegt, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht nur wegen der Anstrengung nachlässt. Das Bike wirkt wie gemacht für Tagesetappen, bei denen man Strecke machen möchte, ohne ständig „gegen“ das Motorrad zu arbeiten.
Adventure-Position bei Zero
Die Zero DSR/X zielt ebenfalls auf Touren ab, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Die Sitzposition und die Fahrwerksabstimmung sind so gedacht, dass man sowohl auf guten Straßen als auch auf weniger perfekten Abschnitten souverän bleibt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Schotter- oder Nebenstraßenanteilen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder setzen auf Elektronik, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die Zero DSR/X bringt die typische E-Logik mit: Fahrmodi, die das Ansprechverhalten und die Energieausnutzung beeinflussen, sowie ein System, das die Performance eng mit dem Energiemanagement verknüpft. Das ist ein Vorteil, wenn man bewusst fährt und die Reichweite im Blick behalten möchte.
Die Yamaha Tracer 7 GT punktet mit einem Touring-Ansatz bei der Elektronik: Sie unterstützt vor allem das entspannte Fahren über längere Zeit, etwa durch Assistenzfunktionen und eine Abstimmung, die das Motorrad berechenbar macht. Wer häufig unterwegs ist und sich auf ein „einfach funktionierendes“ Gesamtpaket verlässt, wird hier schnell profitieren.
Reichweite, Laden und Praxis: Der entscheidende Unterschied
Zero DSR/X: Energieplanung als Teil des Fahrens
Bei der Zero DSR/X ist die Reichweite ein zentrales Thema. Im Vergleich zur Yamaha ist die Planung stärker vom eigenen Lade-Setup abhängig: Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, hat einen klaren Vorteil. Für spontane Langstrecken muss man die Route und Ladepunkte realistischer einplanen. Das ist nicht zwingend ein Nachteil, aber es verändert den Charakter von Touren: Aus „Tankstopp“ wird „Ladepause“.
Yamaha Tracer 7 GT: Langstrecken-Freiheit durch Tanken
Die Tracer 7 GT ist in der Praxis oft entspannter, wenn es um längere Strecken ohne große Umwege geht. Das liegt weniger an „besserer Technik“, sondern an der grundsätzlichen Logik: Tanken ist in der Regel schnell erledigt, und die Reichweitenplanung ist weniger komplex. Für viele ist das der Grund, warum ein Verbrenner-Touring-Bike gerade bei längeren Fahrten so beliebt bleibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zero DSR/X – Stärken
- Spontaner Antritt durch das elektrische Drehmoment, besonders im Stadt- und Landstraßenbetrieb.
- Leiser Fahrbetrieb, der den Alltag und das Touren-Erlebnis angenehm verändert.
- Moderne Fahrmodi und ein Energiemanagement, das bewusstes Fahren unterstützt.
- Adventure-Charakter, der auch abseits der perfekten Straße Spaß macht.
Zero DSR/X – Schwächen
- Reichweite und Ladeplanung sind stärker Teil der Tour als bei einem Verbrenner.
- Abhängigkeit vom Ladeumfeld: Wer selten laden kann, spürt das schneller im Alltag.
- Touren-Tempo kann in der Praxis stärker von der Energieausnutzung abhängen.
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Touring-Komfort für lange Strecken, mit einer insgesamt sehr stimmigen Ergonomie.
- Berechenbarkeit im Fahrbetrieb: Motor und Fahrwerk wirken auf Langstrecke konstant.
- Einfachere Langstreckenlogik durch Tanken und weniger Planungsaufwand.
- Elektronik-Setup, das das entspannte Fahren unterstützt.
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Weniger „E-typische“ Vorteile wie der sofortige Drehmoment-Boost und die besondere Ruhe.
- Geräusch- und Emissionscharakter bleibt natürlich ein Unterschied zur E-Technik.
- Adventure-Anspruch ist vorhanden, aber das Bike bleibt stärker auf Straße und Touring ausgelegt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches besser ist“, sondern davon, wie und wo gefahren wird. Die Zero DSR/X ist besonders attraktiv, wenn der Alltag viele kurze bis mittlere Strecken umfasst, Laden zuverlässig möglich ist und die besondere Art des E-Fahrens im Vordergrund steht. Wer das Motorrad als modernes, leises Adventure für den täglichen Gebrauch und für Touren mit planbaren Ladepausen sieht, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, spontane Fahrten und ein klassisches Touring-Gefühl wichtiger sind. Wer häufig unterwegs ist, ohne sich stark mit Ladeinfrastruktur beschäftigen zu wollen, und dabei Komfort sowie Stabilität über Stunden schätzt, wird mit der GT sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Zero DSR/X gewinnt vor allem dort, wo Alltag und Touren von der elektrischen Direktheit profitieren: beim entspannten Anfahren, im Stadtverkehr und auf Strecken, auf denen man bewusst fährt und Ladepausen als Teil der Reise akzeptiert. Sie ist ideal für alle, die das Adventure-Feeling mit moderner E-Technik verbinden möchten und ein gutes Lade-Setup haben.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die rundere Wahl für klassisches Touring mit maximaler Langstrecken-Freiheit. Wer häufig große Distanzen fährt, Wert auf Komfort, Stabilität und ein vertrautes Fahrgefühl legt und dabei möglichst wenig Planungsaufwand für Energie möchte, bekommt mit der GT ein sehr starkes Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Zero DSR/X für E-Fans und planbare Touren mit Ladeoptionen, Yamaha Tracer 7 GT für alle, die Komfort und spontane Weite priorisieren.