| UVP | 25.757 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Bremsen
- Unterhaltskosten
- Preis
- Reichweite
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Riemen, Kupplungsfreier Direktantrieb | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 158 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Zero SR/F vs. Yamaha Tracer 7 GT: Zwei Konzepte, ein Ziel – entspannt unterwegs
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Zero SR/F steht für die elektrische Seite des Motorradfahrens: sofortige Reaktion, ein sehr ruhiger Charakter und ein Antrieb, der sich im Alltag oft überraschend unkompliziert anfühlt. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen ist ein Touring-orientierter Sportler, der auf bewährte Motorradtechnik setzt: flüssige Verbrenner-Performance, viel Komfort für längere Strecken und eine Ausstattung, die auf Alltag und Reisen ausgelegt ist.
Im Folgenden geht es nicht darum, das eine Motorrad pauschal als „besser“ zu bezeichnen. Stattdessen werden die typischen Eigenschaften und die im Vergleich relevanten Punkte gegenübergestellt – inklusive Stärken und Schwächen, die im echten Fahralltag auffallen.
Grundidee im Vergleich: elektrisch vs. klassisches Touring
Zero SR/F: Kraftentfaltung ohne Verzögerung
Die SR/F wirkt wie ein Motorrad, das die Vorteile moderner E-Technik konsequent in den Vordergrund stellt. Der Elektromotor liefert seine Leistung sehr direkt. Das bedeutet: Beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim kurzen „Nachlegen“ in der Stadt fühlt sich das Motorrad oft spontaner an als viele klassische Konzepte. Dazu kommt die Ruhe im Antrieb – ein Faktor, der gerade auf längeren Touren spürbar wird, weil das Fahrgefühl weniger „mechanisch“ wirkt.
Yamaha Tracer 7 GT: Touring-Setup mit bewährter Motorcharakteristik
Die Tracer 7 GT ist ein Motorrad, das für Strecken gemacht ist, auf denen man nicht nur von A nach B fährt, sondern auch Zeit im Sattel verbringt. Der Verbrenner liefert eine vertraute Leistungsentfaltung, die sich über Drehzahlbereiche hinweg gut dosieren lässt. Dazu kommt ein Touring-orientierter Gesamteindruck: Windschutz, Sitzkomfort und eine Auslegung, die sich auf längere Fahrten konzentriert.
Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Direkte Reaktion bei der SR/F
Im Vergleich zeigt sich der größte Unterschied im Charakter der Beschleunigung. Die SR/F punktet vor allem durch die unmittelbare Kraftentfaltung. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn kurze Überholmanöver und dynamische Beschleunigungen an der Tagesordnung sind. Die Dosierbarkeit hängt dabei stark davon ab, wie die Leistungsabgabe im jeweiligen Modus abgestimmt ist – insgesamt bleibt das Gefühl aber: weniger „Warten“, mehr „sofort da“.
Konstante Dynamik bei der Tracer 7 GT
Die Tracer 7 GT spielt ihre Stärken eher in einem anderen Szenario aus: gleichmäßiges Tempo, saubere Übergänge und ein Motor, der sich für zügiges Fahren ebenso eignet wie für entspannte Autobahn- oder Landstraßenabschnitte. Wer gerne mit einem klaren Drehzahlgefühl unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich sehr natürlich anfühlt. Gerade auf längeren Strecken wirkt die Abstimmung oft harmonisch, weil der Verbrenner nicht „plötzlich“ anders reagiert, sondern kontinuierlich arbeitet.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Alltagstauglichkeit
SR/F: aufrecht, modern, mit Fokus auf Alltag
Die SR/F ist so ausgelegt, dass sie nicht nur für kurze Fahrten Spaß macht. Die Sitzposition wirkt dabei eher alltagstauglich als kompromisslos sportlich. Das hilft, wenn man nicht ständig in eine sehr aggressive Haltung gezwungen wird. Gleichzeitig ist die Ergonomie ein Punkt, der je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich wirken kann: Wer sehr sportlich fährt, könnte die Auslegung als weniger „spitz“ empfinden – wer aber entspannt unterwegs sein will, profitiert von der unkomplizierten Haltung.
Tracer 7 GT: Touring-Komfort als Kernkompetenz
Bei der Tracer 7 GT ist Komfort ein zentrales Thema. Der Windschutz und die generelle Verkleidungswirkung sind so gewählt, dass man auch bei höheren Geschwindigkeiten weniger „gegen den Fahrtwind“ arbeitet. Dazu kommt ein Setup, das auf längere Fahrten ausgelegt ist: Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „nur durchzuhalten“. Im Vergleich zur SR/F wirkt die Tracer 7 GT dadurch oft wie die klarere Wahl für Reisen, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Elektronik und Ausstattung: moderne Helfer vs. bewährte Touring-Features
SR/F: E-Mobilität mit smarten Steuerungen
Die SR/F bringt die typischen Vorteile moderner E-Motorräder mit: Die Motorsteuerung und die verfügbaren Fahrmodi beeinflussen das Fahrgefühl spürbar. Je nachdem, wie die Leistungskurve und die Regelung eingestellt sind, kann das Motorrad sehr ruhig und kontrolliert wirken oder dynamischer auftreten. Elektronik ist hier nicht nur „nice to have“, sondern Teil des Fahrcharakters.
Tracer 7 GT: Touring-Elektronik für Sicherheit und Komfort
Die Tracer 7 GT setzt ebenfalls auf Elektronik, allerdings mit dem Fokus auf Touring und Alltagssicherheit. Im Vergleich fällt auf, dass die Yamaha stärker in Richtung „Fahren erleichtern“ gedacht ist: Stabilität, Kontrolle und ein Gesamtpaket, das sich besonders auf wechselnde Bedingungen gut anfühlt. Gerade wenn man nicht jedes Detail selbst feinjustieren möchte, kann das ein Vorteil sein.
Bremsen und Fahrwerk: Stabilität im Tempo und Kontrolle im Alltag
SR/F: kontrolliertes Ansprechverhalten
Bei der SR/F ist das Bremsgefühl eng mit dem Gesamtkonzept verbunden. Durch die direkte Leistungsentfaltung entsteht oft ein sehr „sauberes“ Zusammenspiel aus Gas und Verzögerung. Das Fahrwerk wirkt dabei so, dass es die Kraft gut in Bewegung umsetzt, ohne dass das Motorrad unnötig nervös wird. Dennoch gilt: Wer sehr sportlich und aggressiv fährt, wird die Abstimmung möglicherweise als weniger „rennstreckenorientiert“ empfinden als bei klassischen Sporttourern.
Tracer 7 GT: souverän über längere Strecken
Die Tracer 7 GT zeigt ihre Stärke besonders bei wechselnden Untergründen und längeren Etappen. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Kilometern noch ein sicheres Gefühl hat. Im Vergleich zur SR/F wirkt die Yamaha häufig „touring-souveräner“, weil sie für genau diese Art von Nutzung optimiert ist. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man sehr kompakt und leichtgewichtig unterwegs sein möchte – die GT-Orientierung bringt naturgemäß mehr „Motorrad“ mit.
Reichweite, Laden und Alltag: der größte Unterschied im Vergleich
SR/F: Planung gehört dazu – aber sie kann entspannt sein
Bei der SR/F ist das Thema Reichweite und Laden zwangsläufig Teil der Kaufentscheidung. Im Vergleich wird schnell klar: Für Stadtfahrten und kurze bis mittlere Strecken ist das E-Motorrad oft sehr alltagstauglich, weil das Laden zuhause oder am Arbeitsplatz die Nutzung vereinfacht. Für längere Touren wird die Planung wichtiger: Ladepunkte, Zeitfenster und die Fahrweise spielen eine größere Rolle als bei einem Verbrenner.
Tracer 7 GT: Tanken statt planen
Die Tracer 7 GT hat hier einen klassischen Vorteil: Für viele Fahrer ist das „einfach losfahren“ ohne zusätzliche Ladeplanung ein großer Komfortgewinn. Gerade wenn Touren spontan entstehen oder wenn die Strecke nicht gut vorhersehbar ist, wirkt der Verbrenner im Alltag oft stressfreier. Im Gegenzug ist der Betrieb natürlich an Verbrauch und klassische Wartungszyklen gebunden.
Kosten und Wartung: Betriebskonzept im Vergleich
SR/F: potenziell günstiger im Betrieb – abhängig von Nutzung
Die SR/F kann im Betrieb punkten, weil elektrische Antriebe oft weniger Verschleißteile haben und die Wartung im Vergleich zu vielen Verbrennern anders ausfällt. Gleichzeitig hängt die Gesamtrechnung stark davon ab, wie und wo geladen wird. Wer die Möglichkeit hat, günstig zu laden, profitiert besonders. Wer dagegen selten laden kann oder auf teurere Ladeoptionen angewiesen ist, merkt den Vorteil weniger.
Tracer 7 GT: planbare Kosten, aber klassischer Wartungsaufwand
Die Tracer 7 GT ist in der Wartung und im Betrieb ein klassisches Motorrad: Ölwechsel, Inspektionen und die üblichen Wartungsarbeiten gehören dazu. Dafür ist die Infrastruktur in der Regel überall verfügbar. Im Vergleich wirkt das Gesamtpaket oft „berechenbar“, während die SR/F stärker davon lebt, wie gut die Ladegewohnheiten in den Alltag passen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zero SR/F – Stärken
- Sehr direktes Ansprechverhalten bei Beschleunigung und im Stadtverkehr.
- Ruhiges, modernes Fahrgefühl, das gerade auf längeren Strecken angenehm sein kann.
- Elektronik als Teil des Charakters: Fahrmodi und Steuerung beeinflussen spürbar das Erlebnis.
- Alltagstauglichkeit, wenn Laden unkompliziert möglich ist.
Zero SR/F – Schwächen
- Reichweite und Ladeplanung sind bei längeren Touren stärker im Fokus als beim Verbrenner.
- Je nach Nutzung kann der Betriebsvorteil weniger deutlich ausfallen, wenn das Laden nicht optimal organisiert ist.
- Sportliche Ansprüche könnten je nach Fahrstil weniger „rennstreckig“ wirken.
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Touring-Komfort mit gutem Windschutz und entspannter Langstreckenwirkung.
- Konstante Dynamik über verschiedene Geschwindigkeiten und Drehzahlbereiche.
- Einfacher Langstreckenbetrieb, weil Tankstopps unkompliziert sind.
- Elektronik für Kontrolle und ein sicheres Gefühl im Alltag.
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Mehr „klassische“ Wartung und Betriebskosten im Vergleich zum E-Konzept.
- Touring-Orientierung kann sich für sehr leichte, urbane Fahrstile weniger agil anfühlen.
- Verbrauchsabhängigkeit bei sehr dynamischer Fahrweise.
Für wen passt welches Motorrad?
Zero SR/F: die richtige Wahl für moderne Alltagsfahrer
Die SR/F ist besonders passend, wenn der Alltag viele kurze bis mittlere Strecken umfasst und das Laden zuhause oder am Arbeitsplatz realistisch ist. Wer das direkte Ansprechverhalten liebt, gerne leise unterwegs ist und den Komfort moderner E-Technik schätzt, bekommt hier ein Motorrad, das sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt. Auch für Fahrer, die weniger Lust auf klassische Wartungsroutine haben, kann das Konzept attraktiv sein.
Yamaha Tracer 7 GT: die richtige Wahl für Touren und spontane Fahrten
Die Tracer 7 GT ist ideal, wenn längere Strecken, Reisen und ein souveränes Touring-Gefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne spontan fährt, ohne sich Gedanken über Ladepunkte zu machen, profitiert vom klassischen Betrieb. Außerdem ist die Yamaha eine gute Wahl für Fahrer, die Windschutz, Komfort und eine harmonische Gesamtbalance suchen – besonders, wenn mehrere Stunden am Stück gefahren werden.
Fazit:
Die Zero SR/F ist die bessere Wahl für alle, die im Alltag vor allem kurze bis mittlere Strecken fahren und das Laden unkompliziert in den Tagesablauf integrieren können. Das Motorrad überzeugt vor allem durch die direkte Kraftentfaltung, das ruhige Fahrgefühl und die Art, wie Elektronik den Charakter prägt. Wer Reichweite und Ladeplanung als Teil des Konzepts akzeptiert, bekommt ein sehr modernes, angenehm kontrolliertes Motorrad.
Die Yamaha Tracer 7 GT passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die häufig längere Strecken fahren, Wert auf Touring-Komfort und Windschutz legen und möglichst spontan unterwegs sein möchten. Die Tracer wirkt im Vergleich wie die stressfreiere Option für Reisen, weil der Betrieb klassisch und planbar bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das auf langen Etappen souverän bleibt und sich auch im Alltag sicher und komfortabel anfühlt, trifft mit der Tracer 7 GT meist die passendere Wahl.