| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
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Zontes 703 F vs. BMW G 650 GS – welcher Vergleich passt zu deinem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allrounder“ klingen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Zontes 703 F und die BMW G 650 GS zielen beide auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für Alltag, Ausfahrten und auch längere Touren suchen. Doch sie setzen dabei auf unterschiedliche Philosophien: Der Zontes wirkt moderner und dynamischer im Gesamteindruck, während die BMW für ihren pragmatischen Charakter und ihre bekannte Marken-Logik steht. Im folgenden Vergleich schauen wir uns an, wie sich die beiden Modelle in den typischen Bereichen unterscheiden – von Motor und Fahrgefühl bis hin zu Komfort und Alltagstauglichkeit.
Grundidee im Vergleich: Stil, Einsatz und Zielgruppe
Der Zontes 703 F ist als sportlich angehauchter Reise- und Allrounder gedacht. Sein Auftreten ist klar auf „mitfahren und genießen“ ausgelegt: angenehm zu bewegen, mit genug Reserven für Landstraßen und Touren. Die BMW G 650 GS steht dagegen stärker für das klassische Konzept der GS: leicht verständlich, alltagstauglich und mit Fokus auf kontrollierbares Fahren. Wer eine Maschine sucht, die sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, landet bei der BMW oft schneller als gedacht.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Charaktere, ähnliche Zielrichtung
Leistung und Drehmoment im Alltag
Im direkten Vergleich zeigt sich: Der Zontes 703 F wirkt im Fahrbetrieb oft „frischer“ und zieht spürbar nach, wenn man zügig aus dem Drehzahlbereich heraus beschleunigt. Das macht ihn besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen im Stadtverkehr oder auf Landstraßen vorkommt. Die BMW G 650 GS spielt dagegen häufig ihre Stärke in einem ruhigeren, gleichmäßigeren Ansprechverhalten aus. Das kann im Alltag entspannter sein, weil das Motorrad nicht ständig nach „mehr Gas“ verlangt, um zügig mitzuschwimmen.
Gasannahme und Ganggefühl
Der Zontes vermittelt eher den Eindruck, dass er auf „direktes Mitgehen“ ausgelegt ist. Die BMW fühlt sich im Vergleich oft etwas souveräner im gleichmäßigen Tempo an. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad aktiv nutzt, wird beim Zontes häufiger dieses „Jetzt geht’s los“-Gefühl bekommen. Wer hingegen Wert auf kontrollierte, stressarme Fahrten legt, findet bei der BMW oft den passenden Rhythmus.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Stabilität in Kurven
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied: Der Zontes 703 F wirkt tendenziell agiler und lässt sich im Alltag leichter „ums Eck“ bewegen. Das ist besonders praktisch, wenn Strecken mit vielen Richtungswechseln anstehen oder wenn man im Stadtverkehr häufig manövriert. Die BMW G 650 GS setzt stärker auf Gelassenheit und spürbare Ruhe in der Linie. Das hilft, wenn man längere Strecken fährt und das Motorrad nicht ständig „neu ausbalancieren“ möchte.
Komfort auf schlechten Straßen
Auf unebenen Abschnitten entscheidet sich schnell, wie gut ein Motorrad Unebenheiten wegsteckt. Der Zontes kann hier mit einem insgesamt sportlicheren Setup punkten, während die BMW oft mit einem eher alltagstauglichen Komfortansatz überzeugt. Welche Seite besser passt, hängt stark davon ab, wie „hart“ die eigenen Erwartungen sind: Wer sportlich unterwegs ist, wird den Zontes als lebendiger empfinden. Wer vor allem Komfort und Vorhersehbarkeit sucht, wird die BMW als entspannter wahrnehmen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Eindruck unterscheidet sich im Detail. Der Zontes 703 F wirkt beim Bremsen oft direkt und kontrolliert, sodass man in Alltagssituationen schnell ein gutes Gefühl für den Druckpunkt bekommt. Die BMW G 650 GS punktet häufig mit einer sehr berechenbaren Verzögerung, die sich auch bei wechselnden Bedingungen stabil anfühlt. Wer häufig in Verkehrssituationen bremst oder viel Stadtanteil hat, profitiert meist von der schnellen Dosierbarkeit. Auf längeren Touren zählt dann vor allem, wie gleichmäßig sich das System über Zeit anfühlt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Sitzhöhe und Bewegungsfreiheit
Im Vergleich zeigt sich: Der Zontes 703 F wirkt in der Praxis oft etwas „zugänglicher“, was das Auf- und Absteigen sowie das Rangieren erleichtern kann. Die BMW G 650 GS ist ebenfalls alltagstauglich, vermittelt aber häufig ein klassisch GS-typisches Gefühl von „aufrecht und kontrolliert“. Wer viel im Stand manövriert oder häufig an Ampeln steht, merkt den Unterschied im Handling besonders schnell.
Lenkergefühl und Reichweite
Der Zontes bietet tendenziell eine Position, die sportlicher wirkt und das Motorrad aktiver in die Fahrt einbindet. Die BMW bleibt eher auf entspannte Kontrolle ausgelegt. Für längere Touren ist entscheidend, wie schnell man eine „zweite“ Sitzhaltung findet. Beide können das, aber die BMW wird oft als weniger anstrengend wahrgenommen, wenn die Strecke länger wird und man nicht ständig „gegen die Haltung“ arbeiten möchte.
Ausstattung und Elektronik: Moderne Features vs. bewährtes Konzept
Beim Thema Ausstattung unterscheiden sich die Ansätze. Der Zontes 703 F wirkt insgesamt moderner und bringt häufig ein Paket mit, das sich wie „viel Motorrad fürs Geld“ anfühlt. Die BMW G 650 GS setzt stärker auf ein bewährtes Gesamtpaket, das sich in der Praxis oft als solide und stimmig zeigt. Wichtig ist dabei weniger, welche Features „auf dem Papier“ stehen, sondern wie sie im Alltag funktionieren: Ablesbarkeit, Bedienlogik und wie gut sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen steuern lässt.
Reisetauglichkeit: Alltag, Landstraße und längere Touren
Tank und Reichweite als Praxisfaktor
Für Touren zählt, wie oft man wirklich tanken muss. Im Vergleich zeigt sich: Der Zontes 703 F kann durch sein Gesamtkonzept oft eine gute Balance aus Fahrspaß und effizientem Betrieb bieten. Die BMW G 650 GS ist ebenfalls auf Alltag und Tour ausgelegt und punktet häufig mit einem ruhigen Fahrstil, der sich leicht in den Verbrauch übersetzen lässt. Wer gern zügig fährt, wird beim Zontes eher das Gefühl haben, dass er „mitgeht“. Wer gleichmäßig cruised, kann mit der BMW sehr entspannt unterwegs sein.
Windschutz und Langstreckenkomfort
Auf längeren Strecken entscheidet der Windschutz darüber, wie schnell man sich „frei“ fühlt. Der Zontes wirkt oft so, als sei er für dynamische Fahrten gedacht, während die BMW eher für eine entspannte Reisehaltung steht. Das heißt nicht, dass der eine schlecht und der andere gut ist – vielmehr passt der Zontes oft zu Fahrern, die aktiv fahren und die Strecke genießen. Die BMW passt häufig zu denen, die lange fahren möchten, ohne dass der Körper ständig „mitarbeiten“ muss.
Stärken und Schwächen: So wirkt der Vergleich in der Praxis
Stärken des Zontes 703 F
- Dynamisches Fahrgefühl: wirkt lebendig und motiviert zu zügigem Fahren.
- Agiles Handling: erleichtert das Manövrieren und macht Kurvenfahrten oft leichter.
- Moderne Gesamtanmutung: Ausstattung und Bedienkonzept wirken zeitgemäß.
Schwächen bzw. Grenzen des Zontes 703 F
- Anspruch an den Fahrstil: Wer maximal „entspannt cruisen“ will, muss sich eventuell erst an den lebendigeren Charakter gewöhnen.
- Komfortwahrnehmung: Je nach Erwartung kann das sportlichere Setup auf schlechten Straßen unterschiedlich empfunden werden.
Stärken der BMW G 650 GS
- Berechenbarkeit: vermittelt oft ein sehr stabiles, kontrolliertes Fahrgefühl.
- Entspanntes Langstreckenpotenzial: viele Fahrer empfinden die Ergonomie als weniger anstrengend.
- Marken-Ökosystem: Service- und Ersatzteilthemen wirken für viele Käufer planbarer.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW G 650 GS
- Weniger „sportlicher Drive“: wer maximale Dynamik sucht, findet den Zontes oft passender.
- Gesamtwirkung: das Konzept ist eher klassisch – moderne Feature-Dichte kann je nach Ausstattung variieren.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Zontes 703 F ist besonders spannend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, auf Landstraßen Spaß macht und dabei ein modernes Gesamtpaket liefert. Wer gern aktiv fährt, häufig beschleunigt und ein Motorrad möchte, das sich „mitdenkt“, wird mit dem Zontes oft schneller glücklich.
Die BMW G 650 GS ist die bessere Wahl, wenn vor allem kontrolliertes Fahren, ein ruhigerer Charakter und ein stimmiges Langstrecken-Gefühl im Vordergrund stehen. Wer Wert auf ein bewährtes Konzept legt und ein Motorrad sucht, das sich auch nach vielen Kilometern noch unkompliziert anfühlt, findet in der BMW häufig den passenden Begleiter.
Fazit:
Im direkten Vergleich zeigt der Zontes 703 F seine Stärken vor allem dort, wo Dynamik und Agilität gefragt sind: im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen und bei Fahrern, die das Motorrad aktiv nutzen möchten. Die BMW G 650 GS spielt ihre Vorteile eher in der Ruhe und Berechenbarkeit aus: entspannte Fahrten, ein klassisches GS-Gefühl und ein Komfortansatz, der auf längeren Strecken oft überzeugt. Wer ein Motorrad sucht, das sich lebendig anfühlt und modern wirkt, trifft mit dem Zontes meist die richtige Wahl. Wer dagegen ein verlässliches, unkompliziertes Gesamtpaket bevorzugt und besonders auf Langstreckenkomfort und kontrolliertes Handling achtet, ist mit der BMW G 650 GS besser beraten. Beide sind gute Optionen – der beste Treffer hängt vor allem davon ab, ob der Fokus auf „Fahren mit Schwung“ oder auf „entspanntes, stabiles Reisen“ liegt.