| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
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Zontes 703 F vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl auf längeren Strecken als auch im Alltag überzeugt, landet schnell in der Kategorie der Reise- und Adventure-Bikes. Genau hier treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Zontes 703 F steht für einen modernen, zugänglichen Ansatz mit klarer Ausrichtung auf Fahrspaß und Alltagstauglichkeit. Die BMW R 1250 GS Adventure dagegen ist die große, etablierte Referenz für lange Reisen, hohe Ansprüche und maximale Vielseitigkeit – inklusive dem typischen Anspruch, dass auch auf schlechten Straßen alles stabil und kontrollierbar bleibt.
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder können Touren, beide können Komfort, beide können auch mal abseits der Komfortzone. Aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Bereichen aus. Während die Zontes eher mit einem unkomplizierten Gesamtpaket punktet, setzt die BMW auf Premium-Engineering, umfangreiche Elektronik und ein Fahrgefühl, das auf Langstrecke besonders souverän wirkt.
Grundidee im Vergleich: Anspruch vs. Zugänglichkeit
Die Zontes 703 F wirkt wie ein Bike, das bewusst nicht alles überladen will. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Fahrerlebnis: Motor und Fahrwerk sollen sich harmonisch anfühlen, die Ergonomie soll den Einstieg erleichtern und das Motorrad soll sich auch dann gut fahren lassen, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen klar als „Reiseplattform“ gedacht. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, viele Kilometer am Stück zu bewältigen, Gepäck zu tragen, unterschiedliche Untergründe zu meistern und dabei eine sehr hohe Stabilität zu liefern. Das merkt man nicht nur am Gesamtkonzept, sondern auch daran, wie sich das Motorrad in Alltagssituationen und auf der Autobahn anfühlt.
Motor und Antrieb: Charakter und Fahrbarkeit
Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem im „Gefühl“ der Kraftentfaltung. Die Zontes 703 F vermittelt ein eher direktes, agiles Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant für dynamisches Fahren auf Landstraßen und für Situationen, in denen häufig beschleunigt und wieder entspannt wird. Die Kraft wirkt dabei so, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärke stärker in der gleichmäßigen, souveränen Leistungsentfaltung aus. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn das Tempo konstant gehalten werden soll, wirkt die BMW wie ein System, das auf Ruhe und Kontrolle optimiert ist. Das Motorrad lässt sich dadurch sehr entspannt fahren – auch dann, wenn die Strecke lang ist oder das Wetter wechselt.
Stärken und Schwächen im Antrieb
Zontes 703 F: Stärke ist die unkomplizierte Fahrbarkeit und das agile Gefühl. Schwäche kann dort liegen, wo maximale Premium-Souveränität bei sehr langen, anspruchsvollen Etappen erwartet wird – vor allem, wenn man das Motorrad stark „ausreizt“ und dauerhaft hohe Lasten fährt.
BMW R 1250 GS Adventure: Stärke ist die große Reise-Performance und die Art, wie sich Leistung über längere Zeit abrufen lässt. Schwäche ist weniger das Können, sondern eher der Anspruch: Wer die BMW als Alltagsbike nutzt, merkt schneller, dass Gewicht, Größe und Premium-Setup mehr „Bike“ bedeuten als bei einer leichteren, zugänglicheren Alternative.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Kurven, Tempo und Untergrund
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten deutlich. Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich leichter zu bewegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig zwischen Kurven gewechselt wird oder wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Das Motorrad lädt eher dazu ein, aktiv zu fahren und die Linie zu suchen.
Die BMW R 1250 GS Adventure fühlt sich dagegen wie ein „Anker“ an: Bei höheren Geschwindigkeiten und auf wechselndem Untergrund bleibt sie stabil. Das ist ein Vorteil, wenn man lange Strecken fährt oder wenn die Straße nicht planbar ist. In engen Passagen kann das Handling jedoch weniger spontan wirken als bei der Zontes – nicht weil die BMW schlecht wäre, sondern weil das Gesamtsystem mehr Masse und mehr Reise-Setup mitbringt.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Schwerpunkte liegen anders. Die Zontes 703 F bietet ein direktes Bremsgefühl, das gut zu einem sportlich-ehrlichen Fahrstil passt. Die BMW R 1250 GS Adventure punktet vor allem mit der Kombination aus Bremsleistung und Stabilität: Gerade bei wechselnden Bedingungen wirkt das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Bremse sehr kontrolliert.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Sitzhöhe und Körpergefühl
Ergonomisch zielen beide Motorräder auf Komfort ab, aber der Weg dorthin ist unterschiedlich. Die Zontes 703 F wirkt eher darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad auch im Alltag gut kontrolliert. Das hilft besonders, wenn häufig angehalten wird oder wenn die Route nicht nur aus langen Autobahnphasen besteht.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist auf Langstreckenkomfort optimiert. Die Sitzposition und der Windschutz sind so gedacht, dass man auch nach vielen Stunden noch „arbeiten“ kann, statt nur zu überstehen. Gleichzeitig ist das Motorrad durch Größe und Setup eher für Fahrer geeignet, die das Adventure-Feeling bewusst wollen und bereit sind, mit einem großen Reisegerät umzugehen.
Komfort im Vergleich: Stärken und Schwächen
Zontes 703 F: Stärke ist der unkomplizierte Einstieg in den Fahralltag und das angenehme Gefühl, das Motorrad schnell zu bewegen. Schwäche ist, wenn man sehr lange Etappen mit maximalem Reiseanspruch plant und dafür den Premium-Komfort einer großen Adventure-Plattform erwartet.
BMW R 1250 GS Adventure: Stärke ist der Langstreckenkomfort und die souveräne Kontrolle. Schwäche ist, dass das Motorrad im Alltag mehr „Motorrad“ ist: mehr Gewicht, mehr Abmessungen und damit auch mehr Anspruch beim Rangieren und in engen Situationen.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. Premium-System
Assistenz und Fahrmodi
Bei der Elektronik zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Zontes 703 F bietet moderne Grundlagen, die das Fahren erleichtern und das Motorrad alltagstauglich machen. Das System ist dabei eher darauf ausgelegt, das Motorrad intuitiv nutzbar zu halten.
Die BMW R 1250 GS Adventure geht deutlich weiter. Hier steht die Elektronik stärker im Dienst eines Premium-Reiseerlebnisses: Fahrmodi, Assistenzfunktionen und die Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Bedingungen reagiert, sind ein großer Teil des Komforts. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Route nicht planbar ist – etwa bei wechselndem Wetter oder wenn Gepäck und Untergrund die Fahrdynamik beeinflussen.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Zontes 703 F: Stärke ist die klare, nicht überladene Bedienbarkeit und der Fokus auf Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass wer maximale Elektronik-Tiefe sucht, schneller zur BMW greift.
BMW R 1250 GS Adventure: Stärke ist die Premium-Elektronik und das sehr stimmige Gesamtpaket aus Kontrolle und Komfort. Schwäche ist der höhere Anspruch an Budget und Wartungs-/Service-Umfeld, der bei Premium-Modellen typischerweise mitkommt.
Reise- und Alltagstauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Praxis
Im Praxisvergleich zählt, wie gut sich ein Motorrad für echte Touren eignet. Die BMW R 1250 GS Adventure ist klar als Reisegerät gedacht: Sie wirkt wie gemacht für lange Etappen, bei denen Gepäck, Wind und wechselnde Straßenverhältnisse zusammenkommen. Die Zontes 703 F ist dagegen eher die Wahl für Touren, die zwar weit gehen dürfen, aber bei denen das Motorrad vor allem leicht zu handhaben bleiben soll.
Beide Motorräder können mit dem Thema Reichweite und Alltag umgehen – aber die BMW ist stärker auf „große Reise“ ausgelegt, während die Zontes eher „Touren mit viel Fahrspaß“ priorisiert. Wer häufig spontan fährt, kurze bis mittlere Strecken bevorzugt oder ein Motorrad sucht, das auch im Alltag nicht zu groß wirkt, findet in der Zontes oft den besseren Kompromiss.
Wartung, Service und Kaufentscheidung: Was man vor dem Kauf bedenken sollte
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch Faktoren wie Serviceumfeld, Ersatzteilversorgung und die eigene Erwartung an Premium-Qualität eine Rolle. Die BMW R 1250 GS Adventure profitiert typischerweise von einem sehr breiten Service- und Händlernetz. Außerdem ist das Modell in der Szene stark vertreten, was bei der Orientierung im Gebrauchtmarkt helfen kann.
Die Zontes 703 F kann dagegen besonders interessant sein, wenn ein modernes Motorrad mit stimmigem Gesamtpaket gesucht wird und dabei Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gelegt wird. Wichtig ist hier, vor dem Kauf das lokale Service-Setup und die Verfügbarkeit von Zubehör/Ersatzteilen im Blick zu behalten – damit bleibt die Entscheidung langfristig entspannt.
Fazit:
Die Zontes 703 F ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht anfühlt, im Alltag unkompliziert bleibt und auf Landstraßen sowie bei kürzeren bis mittleren Touren viel Fahrspaß liefert. Sie punktet mit einem zugänglichen Gesamtpaket: Motorcharakter und Handling wirken direkt, die Ergonomie ist eher auf schnelles Wohlfühlen ausgelegt und die Elektronik unterstützt, ohne das Motorrad „zu überladen“.
Die BMW R 1250 GS Adventure passt am besten, wenn der Schwerpunkt klar auf langen Reisen, maximaler Stabilität und Premium-Komfort liegt. Das Motorrad spielt seine Stärken besonders bei hohen Geschwindigkeiten, wechselnden Bedingungen und wenn Gepäck sowie Distanz eine große Rolle spielen. Wer ein großes, souveränes Reisegerät möchte, das auch mit anspruchsvollen Situationen ruhig und kontrolliert umgeht, findet in der BMW die stimmigere Lösung.
Kurz gesagt: Zontes 703 F für dynamische Touren und Alltagstauglichkeit, BMW R 1250 GS Adventure für große Abenteuer, lange Etappen und Premium-Souveränität.