| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Zontes 703 F vs. BMW R nineT Urban G/S – welcher Vergleich passt zu deinem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Kategorie“ wirken, aber beim Fahren deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert bei der Zontes 703 F und der BMW R nineT Urban G/S. Beide Modelle stehen für einen eigenen Stil, bringen aber sehr verschiedene Philosophien mit: Die Zontes wirkt als moderne, alltagstaugliche Alternative mit klarer Ausrichtung auf Fahrspaß und ein stimmiges Gesamtpaket. Die BMW dagegen ist stärker von ihrem Retro-Charakter geprägt und richtet den Fokus spürbar auf den „Urban G/S“-Gedanken – also auf Alltag, Stil und ein Motorradgefühl, das man nicht einfach nur als Transportmittel versteht.
Design und Charakter: modern vs. ikonisch
Die Zontes 703 F präsentiert sich als zeitgemäßes Motorrad mit einer Linie, die aufgeräumt wirkt und sich gut in den Alltag einfügt. Der Look ist nicht „laut“, sondern eher stimmig und funktional. Das macht sie besonders interessant, wenn ein Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche eine gute Figur machen soll.
Die BMW R nineT Urban G/S spielt dagegen in einer anderen Liga, zumindest was die Wirkung angeht. Hier steht die ikonische BMW-Ästhetik im Vordergrund, kombiniert mit dem Urban-G/S-Thema. Das Motorrad wirkt wie ein Statement – und zwar nicht nur optisch, sondern auch in der Art, wie es sich anfühlt: etwas „klassischer“, etwas emotionaler, mit einem Charakter, der sich eher nach Motorrad als nach Produkt anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich von Motor und Antrieb geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie sich die Kraft nutzbar macht. Die Zontes 703 F zielt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Geschwindigkeiten den Ton angeben. Das Motorrad wirkt dabei wie ein zuverlässiger Begleiter: nicht hektisch, sondern souverän.
Die BMW R nineT Urban G/S bringt ebenfalls eine klare Leistungsentfaltung mit, aber der Charakter ist spürbar anders. Die BMW fühlt sich oft „direkter“ und gleichzeitig „erwachsener“ an – als würde man mehr über das Motorrad erzählen, während man fährt. Gerade bei längeren Strecken oder wenn die Route mehr Kurven als Geradeaus bietet, kann das den Unterschied machen: Die BMW lädt eher dazu ein, bewusst zu fahren, während die Zontes eher dazu einlädt, einfach loszufahren und den Tag zu genießen.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
- Zontes 703 F: Stärke ist die unkomplizierte Nutzbarkeit. Schwäche kann sein, dass der „emotional klassische“ Faktor nicht ganz so stark im Vordergrund steht wie bei der BMW.
- BMW R nineT Urban G/S: Stärke ist der markante Charakter und das stimmige Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Stil und Fahrgefühl liegt – und dadurch die Kosten- und Service-Themen im Blick behalten werden sollten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Komfort und Kontrolle
Im Vergleich von Fahrwerk und Handling zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder auf Alltag und Fahrspaß reagieren. Die Zontes 703 F wirkt auf vielen Strecken wie ein Motorrad, das Komfort und Kontrolle gut ausbalanciert. Gerade bei wechselnder Fahrbahnqualität – Kopfsteinpflaster, Stadtstraßen, kurze Schlaglöcher – hilft ein Fahrwerk, das nicht zu nervös ist. Das macht sie attraktiv, wenn die Fahrten nicht immer „perfekt“ geplant sind.
Die BMW R nineT Urban G/S ist im Handling ebenfalls präzise, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie vermittelt ein stärkeres „Mitdenken“ des Fahrers. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Kurven aktiv angeht und das Motorrad gerne spürt. Auf der anderen Seite kann es sich je nach Fahrstil weniger „weich“ anfühlen als bei einer stärker alltagsorientierten Abstimmung.
Kurven, Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder können in Kurven überzeugen, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich. Die Zontes 703 F wirkt oft wie ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut, weil es die Linie stabil hält und das Tempo gut „mitmacht“. Die BMW R nineT Urban G/S bietet dafür häufig eine emotionalere Rückmeldung – besonders dann, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern die Fahrt bewusst gestaltet.
Auch bei den Bremsen zählt die Abstimmung: Entscheidend ist, wie fein sich Verzögerung dosieren lässt und wie konstant das Gefühl bleibt. In der Praxis zeigt sich: Die Zontes spielt ihre Stärke häufig über ein gut beherrschbares Setup aus, während die BMW durch ihre Gesamtanmutung und die Fahrwerksabstimmung oft „runder“ wirkt, wenn man sportlich, aber kontrolliert fährt.
Ergonomie und Sitzposition: wer sitzt wie gut?
Ergonomie ist beim Motorradvergleich oft der Punkt, der später über „passt“ oder „passt nicht“ entscheidet. Die Zontes 703 F ist so ausgelegt, dass sie für viele Fahrer eine angenehme Sitzposition bietet – besonders für Touren, bei denen man nicht ständig neu „nachjustieren“ möchte. Das macht sie interessant, wenn der Alltag und die Wochenendrunde sich die Zeit teilen.
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt ergonomisch ebenfalls durchdacht, aber der Stil der Sitzposition und die Art, wie man auf dem Motorrad steht, ist stärker vom klassischen BMW-Konzept geprägt. Wer das Retro-Feeling mag und sich gerne „bewusst“ auf dem Motorrad bewegt, wird das oft als Vorteil sehen. Wer dagegen möglichst unaufgeregt und neutral sitzen möchte, könnte die Zontes als entspannter empfinden.
Ausstattung und Technik: was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie sinnvoll sie im Alltag ist. Die Zontes 703 F wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das moderne Standards mitbringt und sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist besonders dann attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig nach „Sonderfunktionen“ verlangt.
Die BMW R nineT Urban G/S punktet häufig über die BMW-typische Technik-Integration und den stimmigen Gesamtauftritt. Das Motorrad fühlt sich oft wie ein durchdachtes System an: Bedienelemente, Anzeigegefühl und die Art, wie sich Elektronik in das Fahrerlebnis einfügt, passen zusammen. Gleichzeitig gilt: Wer BMW fährt, kauft nicht nur ein Motorrad, sondern auch ein Ökosystem – und das kann sich bei Service und Ersatzteilen bemerkbar machen.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
- Zontes 703 F: Stärke ist die moderne, alltagstaugliche Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass der „Premium-Charakter“ nicht so stark spürbar ist wie bei der BMW.
- BMW R nineT Urban G/S: Stärke ist das stimmige Gesamtpaket aus Technik, Gefühl und Markenidentität. Schwäche kann sein, dass die Kostenstruktur höher ausfallen kann.
Wartung, Service und Alltagskosten: worauf man achten sollte
Beim Vergleich darf man die Praxis nicht ausblenden: Wartung, Service und Ersatzteilthemen sind oft entscheidender als ein einzelner Ausstattungs- oder Fahrwerksaspekt. Die Zontes 703 F kann hier für viele Käufer attraktiv sein, weil sie als modernes Motorrad mit klarer Ausrichtung auf den Alltag wirkt. Das bedeutet: Wenn man ein Motorrad sucht, das man regelmäßig nutzt und dabei nicht ständig über „Sonderfälle“ nachdenken möchte, kann die Zontes gut passen.
Die BMW R nineT Urban G/S ist ebenfalls alltagstauglich, aber die Marke bringt naturgemäß ein anderes Kosten- und Serviceprofil mit. Wer BMW fährt, sollte sich bewusst sein, dass Premium-Anspruch und Markenservice oft ihren Preis haben. Dafür bekommt man in vielen Fällen ein sehr rundes Gesamtgefühl und eine starke Markenbasis.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Der Vergleich zwischen Zontes 703 F und BMW R nineT Urban G/S lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen: Geht es vor allem um unkomplizierten Fahrspaß, gute Nutzbarkeit und ein stimmiges Gesamtpaket, dann spielt die Zontes ihre Stärken besonders gut aus. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das stärker nach „Motorradkultur“ klingt, mit ikonischem Design und einem emotionaleren Fahrgefühl überzeugt, wird mit der BMW sehr wahrscheinlich glücklicher.
Typische Käuferprofile
- Zontes 703 F: Ideal für Fahrer, die ein modernes Motorrad für Alltag und Touren wollen, ohne dass jede Fahrt wie ein „Event“ wirken muss.
- BMW R nineT Urban G/S: Ideal für Fahrer, die Stil, Markenidentität und ein besonders charaktervolles Fahrgefühl suchen – und bereit sind, dafür auch mehr einzuplanen.
Fazit:
Die Zontes 703 F und die BMW R nineT Urban G/S sind beide spannende Motorräder, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Zontes überzeugt vor allem durch ihre unkomplizierte Nutzbarkeit: Sie wirkt modern, alltagstauglich und baut schnell Vertrauen auf – besonders auf Strecken, die nicht immer perfekt sind. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne viel „Erklärbedarf“, findet in der Zontes oft die passendere Wahl.
Die BMW R nineT Urban G/S punktet dagegen mit ihrem ikonischen Charakter und dem stimmigen Gesamtgefühl aus Design, Fahrwerk und Technik. Sie ist besonders dann die bessere Entscheidung, wenn die Fahrt selbst mehr Bedeutung hat als reines Ankommen und wenn Markenidentität sowie Premium-Anmutung eine große Rolle spielen. Wer bereit ist, den höheren Anspruch bei Service und Kosten mitzudenken, bekommt dafür ein Motorrad, das sich deutlich „besonderer“ anfühlt.
Kurz gesagt: Zontes für pragmatischen Fahrspaß und Alltagstauglichkeit, BMW für Stil, Emotion und ein charakterstarkes Fahrerlebnis.