| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Motorleistung
- präzises Fahrwerk
- Komfort
- Assistenzsysteme
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 795-820 | mm |
| Höhe | 1.117 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 147 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 124 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 149)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - auf ewig jung
Sie ist natürlich ein Spielzeug, eines für ältere Kinder, die mindestens 17.290 Euro für ihr Geschenk ausgeben wollen (und können). Höret meine Worte: Jeder Cent davon ist gut angelegt!
Bevor ich es vergesse: Mittlerweile habe ich das Datenblatt studiert. Die Duc ist nicht nur in Sachen Motor und Fahrwerk voll auf der Höhe der Zeit, sondern auch in Sachen Assistenzsysteme: Serie sind Wheelie Control, Kurven-ABS von Bosch, Traktionskontrolle, Ride By Wire und drei Fahrmodi ...
… nicht mal dieses Vorurteil hat mehr Bestand.
Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Zontes 703 F vs. Ducati Monster 1200 S: Naked Bikes im Vergleich
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist die Frage, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen: Wie leicht lassen sie sich bewegen, wie souverän wirken sie in der Kurve und wie stimmig ist das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ausstattung? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen Zontes 703 F und Ducati Monster 1200 S.
Erster Eindruck: Charakter statt Kompromiss
Die Zontes 703 F wirkt modern und zugänglich. Sie richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportliches Naked Bike möchten, ohne dass der Alltag zur Nebensache wird. Die Ducati Monster 1200 S dagegen steht für den klassischen Ducati-Ansatz: markant, emotional und mit einem Anspruch, der sich nicht nur im Design zeigt, sondern auch im Fahrgefühl.
Design und Haltung
Beide Modelle setzen auf den Naked-Look, aber mit unterschiedlicher Handschrift. Die Zontes bleibt dabei eher pragmatisch und klar, während die Ducati mehr „Show“ mitbringt. Wer Wert auf eine besonders präsente Optik legt, findet in der Monster 1200 S schnell den passenden Auftritt. Wer dagegen ein Bike sucht, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, wird mit der Zontes 703 F sehr gut fahren.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Motorwelten zeigt sich vor allem eines: Beide Bikes wollen sportlich sein, aber auf unterschiedliche Art. Die Zontes 703 F spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufig fährt: beim flüssigen Beschleunigen, beim zügigen Überholen und beim entspannten Dahingleiten mit sportlicher Reserve. Die Ducati Monster 1200 S zielt stärker auf den „Ducati-Moment“: kräftiger Vortrieb, der sich dynamisch anfühlt und der besonders bei sportlicher Fahrweise schnell Lust auf mehr macht.
Leistungsentfaltung im Vergleich
Im direkten Vergleich wirkt die Zontes oft wie ein Bike, das man leicht dosieren kann. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen nicht jede Ampel und jede Kurve zum Test werden soll. Die Ducati hingegen bietet eine deutlich emotionalere Beschleunigung, die sich besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei längeren zügigen Passagen bemerkbar macht. Das ist ein Vorteil für alle, die gerne „arbeiten“ lassen: Gas auf, Bike reagiert, Tempo entsteht fast von selbst.
Fahrwerk und Handling: Agil oder souverän?
Gerade bei Naked Bikes entscheidet das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Reifen und Geometrie darüber, ob das Motorrad im Alltag Spaß macht oder ob es irgendwann anstrengend wird. Die Zontes 703 F zeigt sich dabei als eher alltagstauglich abgestimmt: Sie lässt sich gut bewegen, wirkt handlich und unterstützt ein entspanntes Fahrtempo. Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen spürbar auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Sie liegt stabiler und vermittelt mehr „Biss“, wenn die Straße kurvig wird.
Kurvenverhalten und Stabilität
In schnellen Wechseln oder bei zügiger Linie kann die Ducati ihre Stärken ausspielen. Sie vermittelt ein Gefühl von Souveränität, das Vertrauen schafft. Die Zontes ist dafür oft die Maschine, die man lieber „einfach fährt“: Stadt, Landstraße, Feierabendrunde – das Bike bleibt dabei unkompliziert und macht schnell klar, was es kann, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind bei Naked Bikes besonders wichtig, weil die Sitzposition und die offene Bauweise das Gefühl für Tempo und Dynamik stark beeinflussen. Beide Motorräder bringen Bremsleistung mit, die im Alltag und auf der Landstraße überzeugt. Der Unterschied liegt eher im Charakter: Die Ducati wirkt in sportlicheren Situationen oft direkter und „zielgenauer“, während die Zontes eine solide, gut dosierbare Bremswirkung liefert, die sich angenehm in den Fahrstil integrieren lässt.
Dosierbarkeit im Alltag
Für Pendler und alle, die häufig in Verkehrssituationen unterwegs sind, zählt vor allem, wie leicht sich Verzögerung dosieren lässt. Hier punktet die Zontes häufig mit einem gutmütigen Gefühl. Die Ducati ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie lädt stärker dazu ein, früher und entschlossener zu fahren – was für sportliche Fahrerinnen und Fahrer ein Plus ist.
Ergonomie und Komfort: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Komfort ist beim Vergleich oft der heimliche Gewinner. Denn ein Motorrad kann auf dem Papier stark wirken, aber wenn Sitzposition und Wind-/Vibrationsgefühl nicht passen, wird jede längere Fahrt zur Geduldsprobe. Die Zontes 703 F wirkt dabei wie ein Bike, das auf Alltag und „einfach losfahren“ ausgelegt ist. Die Ducati Monster 1200 S ist ebenfalls nicht nur für die Vitrine gedacht, aber sie fühlt sich stärker nach sportlichem Fahren an – mit einer Sitzhaltung, die eher Dynamik unterstützt als reinen Langstreckenkomfort.
Alltag vs. Tour
Wer überwiegend kurze Strecken fährt, häufig stop-and-go hat oder einfach ein Naked Bike sucht, das schnell einsatzbereit ist, wird mit der Zontes sehr zufrieden sein. Wer dagegen auch längere Touren plant und dabei gerne zügig unterwegs ist, findet in der Ducati oft die passendere Basis – vor allem, wenn das Fahrgefühl im Vordergrund steht.
Ausstattung und Technik: Was sich im Alltag bemerkbar macht
Bei der Ausstattung trennt sich die Spreu vom Weizen: Nicht jede Technik ist auf dem Papier wichtig, aber im Fahrbetrieb entscheidet sie über Komfort, Sicherheit und Fahrspaß. Die Ducati Monster 1200 S bringt in der Regel mehr Premium-Charakter mit und wirkt insgesamt „runder“ in Richtung sportliche Assistenz und hochwertige Details. Die Zontes 703 F setzt dagegen auf ein stimmiges Gesamtpaket, das den Fokus auf das Wesentliche legt: Fahrspaß, moderne Anmutung und eine Ausstattung, die den Einstieg in die Welt der größeren Naked Bikes erleichtert.
Stärken und Schwächen im Technik-Feeling
Die Ducati punktet vor allem dann, wenn Technik nicht nur „da ist“, sondern sich im Fahrgefühl bemerkbar macht: mehr Kontrolle, mehr Unterstützung, mehr Premium-Anspruch. Die Zontes ist eher die Wahl, wenn ein gutes Setup wichtiger ist als maximale „Show“ – und wenn das Motorrad vor allem funktionieren soll, ohne dass man sich ständig mit Details beschäftigen muss.
Wartung, Kosten und Alltagstauglichkeit
Auch wenn der Vergleich meist auf Fahrdynamik fokussiert, spielt die Praxis eine große Rolle. Bei der Zontes 703 F steht häufig das Thema Kosten-Nutzen im Vordergrund: ein Bike, das man gerne nutzt, ohne dass jede Fahrt wie ein teures Hobby wirkt. Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen eher die Maschine für alle, die bereit sind, in ein Premium-Motorrad zu investieren und den Ducati-Charakter bewusst zu genießen.
Für wen ist welcher Ansatz sinnvoll?
Wer viel fährt, Wert auf planbare Ausgaben legt und das Motorrad als Alltagsgerät sieht, findet in der Zontes oft die entspanntere Wahl. Wer dagegen das Motorrad als Erlebnis betrachtet – mit stärkerem Fokus auf Emotion, Fahrgefühl und Premium-Details – wird die Ducati eher als „Herzensentscheidung“ treffen.
Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrstil?
Die Zontes 703 F ist die passende Wahl, wenn ein Naked Bike vor allem alltagstauglich, unkompliziert und stimmig sein soll. Sie eignet sich besonders für Fahrten in der Stadt, für regelmäßige Feierabendrunden und für alle, die sportlich unterwegs sein möchten, ohne ständig am Limit zu fahren. Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen ideal, wenn Emotion, sportliche Kontrolle und ein deutlich intensiveres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besser zu Fahrerinnen und Fahrern, die Kurven und zügige Strecken lieben und bei Ausstattung sowie Premium-Charakter nicht sparen wollen.
Kurz gesagt: Zontes 703 F für den entspannten, modernen Alltags-Sport. Ducati Monster 1200 S für den emotionalen Naked-Bike-Genuss mit mehr Anspruch an Dynamik und Premium-Feeling.