| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Zontes 703 F vs. Harley-Davidson Nightster: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Alltag mit Charakter“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich spannend: Die Zontes 703 F steht für moderne, klar strukturierte Technik und einen pragmatischen Ansatz, während die Harley-Davidson Nightster für ein unverwechselbares Fahrgefühl, eine starke Markenidentität und den typischen Vibe steht. Beide Modelle wollen dich im Alltag begleiten – aber sie interpretieren das auf ihre eigene Art.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Motorräder im Alltag bemerkbar machen: vom Motorverhalten über das Fahrwerk bis hin zu Bremsen, Ergonomie und Ausstattung. So lässt sich besser einschätzen, welches Bike zu deinem Fahrstil passt.
Motor & Fahrcharakter: Wie fühlt sich die Kraft an?
Beim Vergleich der Motorwerte fällt auf: Die Zontes 703 F wirkt insgesamt „zielgerichtet“ – sie ist darauf ausgelegt, den Alltag dynamisch zu gestalten. Die Harley-Davidson Nightster setzt dagegen stärker auf den typischen Harley-Charakter: ein Motorgefühl, das weniger nach „sportlicher Effizienz“ klingt und mehr nach „Drehmoment und Sound“.
Was das in der Praxis bedeutet: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von einem Motor, der in niedrigen bis mittleren Drehzahlen sauber anspricht und das Tempo ohne ständiges Nachregeln hält. Hier spielt die Zontes ihre Stärken aus, weil sie sich oft wie ein „leicht zu dosierendes“ Gesamtpaket anfühlt. Die Nightster kann das ebenfalls, aber sie wirkt im Vergleich stärker auf das „Anfahren und Herausbeschleunigen“ ausgerichtet – mit dem Gefühl, dass der Motor dich trägt, sobald du ihn in seinem Bereich bewegst.
Beim Thema Durchzug und Fahrspaß auf Landstraßen zeigt sich: Beide Motorräder können zügig sein, aber sie liefern das Erlebnis unterschiedlich. Die Zontes wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das dich mit gleichmäßigem Vortrieb begleitet. Die Harley liefert mehr „Punch“ im Charakter – weniger neutral, mehr emotional.
Fahrwerk & Handling: Stabil oder agil?
Die aufgelisteten Werte zu Fahrwerk und Geometrie sind entscheidend dafür, wie sich das Motorrad in Kurven anfühlt. Die Zontes 703 F wirkt in der Abstimmung tendenziell wie ein Bike, das Alltagstauglichkeit und Agilität zusammenbringt: Es lässt sich im Stadtverkehr leichter „durchziehen“, und auf kurvigen Strecken wirkt es oft handlich genug, um zügig zu folgen.
Die Harley-Davidson Nightster bringt dagegen eine andere Art von Stabilität mit. Durch das Gesamtpaket – also Zusammenspiel aus Motorcharakter, Sitzposition und Fahrwerksgefühl – entsteht ein Fahrstil, der häufig mehr „ruhig und kontrolliert“ wirkt. Das kann ein Vorteil sein, wenn du lange Strecken entspannt fahren möchtest oder wenn du Kurven eher fließend statt hektisch angehst.
Stärken und Schwächen im Handling lassen sich so zusammenfassen: Die Zontes punktet eher bei Agilität und dem Gefühl, schnell „im Tritt“ zu sein. Die Harley punktet eher bei Souveränität und dem Eindruck, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt – dafür kann sie sich im Vergleich weniger „leichtfüßig“ anfühlen.
Sitzposition & Ergonomie: Für kurze Wege oder längere Touren?
Bei der Sitzposition zeigen die aufgelisteten Werte, wie unterschiedlich die beiden Motorräder „Alltag“ definieren. Die Zontes 703 F wirkt tendenziell so, dass sie eine aktive, aber nicht überfordernde Haltung unterstützt. Das ist besonders praktisch, wenn du häufig zwischen Ampeln, kurzen Strecken und gelegentlichen Ausflügen wechselst.
Die Nightster setzt stärker auf den Harley-typischen Komfortmix: Die Sitzhaltung ist oft so gewählt, dass du dich nicht wie auf einem reinen Sportbike „zusammendrücken“ musst. Gleichzeitig kann sie je nach Körpergröße und Gewohnheit mehr oder weniger „entspannt“ wirken. Wer gerne mit einem gewissen Cruiser-Feeling fährt, wird das meist als Vorteil sehen. Wer dagegen maximale Beweglichkeit im Oberkörper sucht, könnte die Zontes als passender empfinden.
Ein wichtiger Punkt: Ergonomie ist nicht nur Sitzhöhe, sondern auch die Frage, wie gut du Arme, Rücken und Beine in Bewegung bringst. Beide Motorräder können für den Alltag taugen – aber die Zontes ist oft die pragmatischere Wahl, während die Harley eher die emotionalere Wahl ist.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremswerte und der Bremscharakteristik geht es um mehr als „wie stark“ – es geht um Dosierbarkeit. Die Zontes 703 F wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das sich beim Bremsen gut kontrollieren lässt: Du kannst Verzögerung sauber dosieren, was im Stadtverkehr und bei wechselndem Grip hilft.
Die Harley-Davidson Nightster kann ebenfalls stark bremsen, aber der Eindruck ist oft: Sie fühlt sich beim Bremsen „direkt“ an, während die Zontes eher „feinfühlig“ wirkt. Das ist keine Wertung im Sinne von besser oder schlechter, sondern eine Frage, wie du dich beim Anhalten wohlfühlst. Wer gerne sehr präzise arbeitet, wird die Zontes häufig als angenehm empfinden. Wer lieber eine klar spürbare Verzögerung mag, wird an der Nightster Gefallen finden.
Ausstattung & Alltag: Was macht das Leben leichter?
Bei der Ausstattung zeigen die aufgelisteten Werte, wie modern oder „straight“ die Konzepte sind. Die Zontes 703 F wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das den Alltag mit sinnvollen Features unterstützt und dabei den Fokus auf Nutzbarkeit legt. Das kann sich in Details zeigen, die du nicht ständig „bewusst“ wahrnimmst, die aber im Alltag den Unterschied machen.
Die Harley-Davidson Nightster setzt stärker auf das, was man als „Markenpaket“ wahrnimmt: Design, Haptik und das Gesamtgefühl. Das ist nicht nur Optik – es beeinflusst, wie du dich auf dem Motorrad bewegst. Wer Wert auf eine stimmige Optik und ein Motorrad mit Wiedererkennungswert legt, wird die Nightster besonders attraktiv finden.
Stärken und Schwächen: Die Zontes ist oft die bessere Wahl, wenn du ein Motorrad suchst, das dich im Alltag unkompliziert begleitet und sich technisch modern anfühlt. Die Harley ist oft die bessere Wahl, wenn du ein Motorrad willst, das nicht nur fährt, sondern auch „identitätsstiftend“ ist.
Fahrleistungen im Vergleich: Beschleunigung, Tempo, Reichweite
Die aufgelisteten Werte zu Motorleistung, Drehmoment und weiteren Leistungskennzahlen helfen dabei, die Fahrleistungen einzuordnen. Beide Motorräder können zügig sein, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die Zontes 703 F wirkt häufig wie ein Motorrad, das dich gleichmäßig beschleunigen lässt und dabei ein gutes Gefühl für den Alltag vermittelt. Die Nightster wirkt stärker wie ein Motorrad, das mit seinem Charakter „zieht“, sobald du es aktiv fährst.
Auch die Frage nach Reichweite und Alltagstauglichkeit ist wichtig: Wenn du regelmäßig pendelst oder längere Strecken planst, zählt, wie gut das Motorrad zwischen Tankstopps „mitmacht“. Hier kann die Zontes je nach Setup und Fahrweise oft als unkomplizierter Begleiter wirken. Die Harley kann ebenfalls tourentauglich sein, aber sie wird häufig stärker als „Erlebnis-Motorrad“ genutzt – also mit dem Fokus auf Fahrgefühl und Stimmung.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Zontes 703 F: Die passende Wahl für pragmatische Fahrer
Die Zontes 703 F ist besonders interessant, wenn du ein Motorrad suchst, das sich im Alltag leicht bewegt, sich gut dosieren lässt und dich auf kurzen Strecken genauso überzeugt wie auf gelegentlichen Ausflügen. Wer Wert auf ein modernes Gesamtpaket legt und ein Motorrad möchte, das nicht nur „cool aussieht“, sondern auch im Alltag funktioniert, wird hier häufig glücklich.
Stärken: agiles Handling, oft feinfühliges Fahr- und Bremsgefühl, pragmatische Ausstattung. Schwächen: weniger „emotionaler Markenfokus“ als bei Harley – wer genau diesen Vibe sucht, könnte das als Nachteil empfinden.
Harley-Davidson Nightster: Die passende Wahl für Charakter-Fans
Die Harley-Davidson Nightster ist besonders spannend, wenn du ein Motorrad willst, das sich nicht wie ein austauschbares Fortbewegungsmittel anfühlt. Der Motorcharakter, das Fahrgefühl und die Markenidentität machen aus jeder Fahrt eher ein Erlebnis. Wer gerne entspannt fährt, Kurven fließend angeht und dabei den Sound sowie das „Feeling“ im Vordergrund hat, wird die Nightster oft als stimmig empfinden.
Stärken: emotionaler Fahrcharakter, souveränes Gesamtgefühl, starker Wiedererkennungswert. Schwächen: im Vergleich kann sie weniger agil wirken als die Zontes – wer maximale Leichtigkeit im Stadtverkehr sucht, könnte das als Unterschied merken.
Fazit:
Die Zontes 703 F ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag unkompliziert funktioniert: leicht zu bewegen, gut dosierbar und insgesamt pragmatisch abgestimmt. Sie passt besonders gut, wenn häufig Stadtverkehr, kurze Strecken und „einfach losfahren“ auf dem Plan stehen – und wenn du ein modernes Gesamtpaket suchst, das dich nicht mit Kompromissen ausbremst.
Die Harley-Davidson Nightster ist die bessere Wahl für alle, die vor allem das Fahrgefühl, den Sound und den unverwechselbaren Charakter suchen. Sie eignet sich besonders, wenn du Touren genießt, Kurven fließend fährst und ein Motorrad möchtest, das sich stärker nach „Marke und Stimmung“ anfühlt als nach reiner Effizienz. Wer also emotionale Fahrkultur höher gewichtet als maximale Agilität, wird mit der Nightster meist glücklicher.
Kurz gesagt: Zontes für den unkomplizierten Alltag, Harley für das besondere Erlebnis.