| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Zontes 703 F vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich im Motorradtest
Wenn es um ein vielseitiges Motorrad geht, landen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: der Zontes 703 F als moderner Allrounder mit klarer Reiseausrichtung und der Honda XL 700 V Transalp als bewährte Reiseenduro, die seit Jahren für Alltagstauglichkeit und Langstreckenkomfort steht. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Motorräder im echten Motorradalltag unterscheiden – von der Fahrbarkeit über den Komfort bis hin zu den typischen Stärken und Schwächen.
Grundidee: moderner Allrounder vs. bewährte Reiseenduro
Die Zontes 703 F wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: zeitgemäße Gestaltung, ein Fokus auf Alltag und Touren sowie ein Setup, das sich nicht nur auf der Landstraße wohlfühlt. Die Honda XL 700 V Transalp verfolgt dagegen eine klassische Philosophie: ein Motorrad, das seit jeher für entspannte Touren, solide Fahrbarkeit und ein hohes Maß an Verlässlichkeit bekannt ist.
Beide Modelle sind damit grundsätzlich für ähnliche Einsatzzwecke interessant – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Motor und Antrieb: Charakter im Vergleich
Beim Motor geht es nicht nur um Leistung, sondern vor allem um den Charakter: Wie leicht lässt sich das Motorrad dosieren, wie harmonisch reagiert es im Alltag und wie entspannt bleibt es auf längeren Strecken?
Zontes 703 F: dynamisch und modern abgestimmt
Die Zontes 703 F zeigt im Vergleich tendenziell einen moderneren, direkteren Antriebseindruck. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Anfahren, zügiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder dynamisches Fahren auf Landstraßen gefragt ist. Im Alltag wirkt die Abstimmung oft so, dass man weniger „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Honda XL 700 V Transalp: gleichmäßig und tourentauglich
Die Honda XL 700 V Transalp steht dagegen für einen eher gleichmäßigen, tourenorientierten Motorcharakter. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen konstantes Tempo und ein ruhiges Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Gerade auf längeren Etappen kann das als angenehm empfunden werden, weil das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich: Die Zontes wirkt im Alltag oft agiler und moderner im Antriebseindruck. Die Honda punktet eher mit einem entspannten, konstanten Fahrgefühl, das sich gut für lange Strecken eignet.
Fahrwerk und Handling: leicht zu kontrollieren oder eher „stabil“?
Im Handling entscheidet sich, wie gut ein Motorrad zu unterschiedlichen Fahrstilen passt: vom entspannten Cruisen bis zum zügigen Kurvenfahren. Hier spielt das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Geometrie und Sitzposition eine große Rolle.
Zontes 703 F: agileres Gefühl im Alltag
Die Zontes 703 F vermittelt im Vergleich häufig den Eindruck, dass sie sich leichter in den Fahrtfluss einfügt. Das kann besonders dann Vorteile bringen, wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadtverkehr, Landstraße und spontanen Touren. In Kurven wirkt sie oft handlich, sodass man schneller ein Gefühl für die Linie bekommt.
Honda XL 700 V Transalp: souverän und berechenbar
Die Honda XL 700 V Transalp ist vor allem für ihre berechenbare Art bekannt. Im Vergleich zeigt sie häufig eine sehr stabile Ausrichtung, die sich gut anfühlt, wenn die Strecke länger wird oder wenn das Motorrad auch mal mit Gepäck unterwegs ist. Wer ein Motorrad sucht, das „einfach fährt“ und dabei Ruhe ausstrahlt, wird an der Honda oft Gefallen finden.
Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich: Die Zontes wirkt tendenziell leichter und agiler. Die Honda punktet eher mit Souveränität und einem sehr kontrollierten Fahrgefühl, das besonders auf Touren überzeugt.
Komfort und Sitzposition: Alltagstauglichkeit vs. Langstreckenruhe
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Entscheidend ist, wie gut das Motorrad auf unterschiedliche Körperhaltungen reagiert und wie ermüdend es nach mehreren Stunden Fahrt wirkt.
Zontes 703 F: moderner Komfort für wechselnde Einsätze
Die Zontes 703 F zielt auf einen ausgewogenen Komfort ab, der sowohl für kurze Fahrten als auch für längere Touren taugt. Im Vergleich kann sie besonders dann überzeugen, wenn häufig zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten und Streckenprofilen gewechselt wird. Das Motorrad wirkt dabei oft so, als wäre es für den „Alltag mit Anspruch“ gemacht.
Honda XL 700 V Transalp: bewährter Tourenkomfort
Die Honda XL 700 V Transalp steht für einen Komfort, der sich über Jahre bewährt hat. Im Vergleich zeigt sie eine Haltung, die viele Fahrerinnen und Fahrer als angenehm empfinden, wenn die Fahrt nicht nur kurz, sondern auch länger wird. Gerade wenn es darum geht, entspannt zu bleiben, kann die Honda ihre Stärken ausspielen.
Stärken und Schwächen im Komfortvergleich: Die Zontes wirkt oft vielseitig für unterschiedliche Tagesformen. Die Honda punktet eher mit einem bewährten Langstreckenkomfort und einer ruhigen Ergonomie.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Gerade bei einem Motorrad, das sowohl im Stadtverkehr als auch auf Touren eingesetzt wird, ist das Bremsgefühl entscheidend. Es geht dabei um Dosierbarkeit, Standfestigkeit und das subjektive Sicherheitsgefühl.
Im Vergleich zeigt die Zontes 703 F tendenziell ein modernes Bremsgefühl, das sich gut anfühlt, wenn häufiges Anbremsen und dynamische Situationen vorkommen. Die Honda XL 700 V Transalp wirkt dagegen oft besonders berechenbar, was auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Fahrstil als Vorteil wahrgenommen werden kann.
Stärken und Schwächen: Die Zontes kann durch ein zeitgemäßes Ansprechverhalten überzeugen. Die Honda punktet eher durch Stabilität und ein sehr kontrolliertes Gefühl.
Alltagstauglichkeit: Wartung, Ersatzteile und Nutzung
Ein Motorrad ist nicht nur Fahrspaß, sondern auch Planung: Wartung, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt.
Zontes 703 F: moderner Ansatz, klare Ausrichtung
Die Zontes 703 F steht für einen modernen Gesamtansatz. Das kann sich positiv auswirken, wenn man ein Motorrad möchte, das sich zeitgemäß anfühlt und in der Nutzung auf Alltag und Touren ausgelegt ist. Wie unkompliziert sich Service und Teile im konkreten Umfeld gestalten, hängt natürlich auch von der jeweiligen Region und dem Händlernetz ab.
Honda XL 700 V Transalp: bewährte Infrastruktur
Die Honda XL 700 V Transalp profitiert im Vergleich von der langen Präsenz des Modells und der allgemeinen Bekanntheit der Marke. Das kann bei der Ersatzteil- und Serviceplanung ein Vorteil sein, weil viele Erfahrungen und Strukturen bereits vorhanden sind.
Stärken und Schwächen: Die Zontes wirkt als moderner Allrounder attraktiv, während die Honda häufig mit einem „einfach machbar“-Gefühl punktet, wenn es um bewährte Strukturen geht.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Beide Motorräder können eine sehr gute Wahl sein – aber sie passen unterschiedlich gut zu verschiedenen Fahrertypen.
Zontes 703 F – ideal für dynamische Allround-Fahrer
Die Zontes 703 F ist besonders spannend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt, auf Landstraßen dynamisch wirkt und insgesamt einen modernen Charakter mitbringt. Wer häufig zwischen kurzen Strecken, zügigen Passagen und spontanen Touren wechselt, dürfte mit der Zontes oft schneller „warm werden“.
Honda XL 700 V Transalp – ideal für Touren mit Ruhe und Vertrauen
Die Honda XL 700 V Transalp passt gut, wenn der Fokus stärker auf berechenbarem Fahrgefühl, bewährter Langstreckenorientierung und einem Motorrad liegt, das auch über längere Zeit entspannt bleibt. Wer ein Reiseenduro sucht, das sich souverän anfühlt und auf Erfahrung setzt, findet in der Honda häufig die passende Basis.
Fazit:
Die Zontes 703 F ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag lebendig anfühlt, auf wechselnden Strecken schnell in den Fahrmodus findet und insgesamt einen modernen, agilen Eindruck vermittelt. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die oft unterwegs sind, gern zügig fahren und ein vielseitiges Bike möchten, das nicht nur für die große Tour gedacht ist.
Die Honda XL 700 V Transalp spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Touren im Mittelpunkt stehen und ein berechenbares, ruhiges Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Agilität. Wer ein bewährtes Reiseenduro bevorzugt, das sich auf langen Strecken souverän anfühlt und bei Nutzung sowie Planung auf viel Erfahrung setzt, wird mit der Transalp sehr wahrscheinlich glücklich.
Kurz gesagt: Zontes für den modernen Allround-Ansatz, Honda für bewährte Reiseenduro-Ruhe.