| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
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Zontes 703 F vs. Royal Enfield HNTR 350 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft auch ein ganz anderer Anspruch: Die Zontes 703 F zielt mit ihrer modernen Roadster-Anmutung auf Dynamik und Alltagstauglichkeit, während die Royal Enfield HNTR 350 mit ihrem Retro-Charakter vor allem das klassische Fahrgefühl und den besonderen Look in den Fokus rückt. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Nicht nur, was die Modelle auf dem Papier versprechen, sondern wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt – von Motor- und Fahrwerksgefühl über Ausstattung bis hin zu den Stärken und Schwächen, die im täglichen Einsatz wirklich zählen.
Grundcharakter: Roadster vs. Retro-Hunter
Die Zontes 703 F wirkt wie ein modernes Gesamtpaket: klare Linien, sportliche Haltung und ein Setup, das auf zügiges Vorankommen ausgelegt ist. Das Motorrad richtet sich damit besonders an Fahrerinnen und Fahrer, die im Alltag gerne „mit Tempo“ unterwegs sind und auch auf der Landstraße nicht nur gemütlich rollen möchten.
Die Royal Enfield HNTR 350 dagegen spielt die Karte „Charakter“. Der Stil ist bewusst eigenständig und erinnert an die Tradition der Marke. Gleichzeitig ist die HNTR 350 so konzipiert, dass sie sich im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren unkompliziert anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur von Technik lebt, sondern auch von Stimmung und Identität, findet hier einen starken Kandidaten.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungsbilder unterscheiden
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell: Die Zontes 703 F ist klar auf mehr Durchzug und Reserven ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder auf der Landstraße ohne großes Nachdenken Tempo aufzubauen. Die Kraftentfaltung wirkt dabei insgesamt „breiter“, sodass man im Alltag weniger häufig in den Drehzahlbereich wechseln muss, um flott voranzukommen.
Die Royal Enfield HNTR 350 setzt dagegen auf ein anderes Fahrgefühl: Der Motor ist eher auf gleichmäßiges Gleiten und kontrollierte Beschleunigung ausgelegt. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern anders. In der Stadt und auf kurzen Strecken ist das oft sogar ein Vorteil, weil das Motorrad dadurch entspannter wirkt und das Fahren weniger hektisch macht. Wer jedoch regelmäßig lange Autobahnabschnitte oder sehr dynamische Überholmanöver plant, wird die Grenzen eher spüren.
Stärken und Schwächen im Antriebsvergleich
Zontes 703 F – Stärke: mehr Reserven für zügiges Fahren, spürbar souveräneres Tempo bei Bedarf.
Zontes 703 F – Schwäche: wer primär kurze Stadtwege fährt, nutzt die „Mehrleistung“ möglicherweise nicht vollständig aus.
Royal Enfield HNTR 350 – Stärke: entspanntes, charaktervolles Fahren mit gutem Gefühl für den Alltag.
Royal Enfield HNTR 350 – Schwäche: für sehr ambitionierte Dynamik oder lange Strecken mit hohem Tempo ist sie weniger die erste Wahl.
Fahrwerk und Handling: Alltagstauglichkeit vs. sportliche Linie
Das Fahrwerk ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil es das „Wie“ des Fahrens prägt. Die Zontes 703 F vermittelt typischerweise ein sportlicheres Setup: Das Motorrad liegt spürbar stabiler in der Linie und unterstützt dynamische Richtungswechsel. Gerade auf Landstraßen wirkt das wie ein Vorteil, weil man Kurven nicht nur „durchfährt“, sondern aktiv mit dem Motorrad arbeitet.
Die Royal Enfield HNTR 350 fühlt sich im Vergleich oft leichter und unkomplizierter an. Das Handling ist besonders dort stark, wo es im Alltag häufig eng wird: Ein- und Ausparken, Rangieren, Stop-and-go-Verkehr. Die Maschine wirkt dabei weniger „sportlich hart“, sondern eher alltagstauglich und angenehm zu kontrollieren.
Lenkung, Sitzposition und Komfort
Auch die Sitzposition spielt eine Rolle: Die Zontes 703 F ist tendenziell auf eine sportlichere Haltung ausgelegt, was auf längeren Touren je nach Körpergröße und Gewohnheit sowohl angenehm als auch fordernd sein kann. Die Royal Enfield HNTR 350 bietet dagegen häufig eine entspanntere, retrotypische Sitzanmutung, die besonders für kürzere Fahrten und Stadtfahrten punktet.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich: Die Zontes 703 F ist eher darauf ausgelegt, auch bei zügigerem Fahren ein sicheres Gefühl zu geben. Das ist vor allem dann relevant, wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder sportlicher fährt. Die Royal Enfield HNTR 350 ist ebenfalls auf zuverlässiges Bremsen ausgelegt, wirkt aber im Gesamtpaket eher auf „Alltagssicherheit“ statt auf maximale Performance bei sehr dynamischer Fahrweise.
Wichtig ist: In der Praxis zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch das Ansprechverhalten und die Dosierbarkeit. Genau hier entscheidet sich, ob ein Motorrad im Alltag „leicht zu fahren“ ist oder ob man mehr Kraft und Aufmerksamkeit braucht.
Alltag und Reichweite: Wo die Unterschiede spürbar werden
Im Alltag sind Faktoren wie Reichweite, Tankgefühl, Verbrauch und die generelle Bedienbarkeit entscheidend. Die Zontes 703 F ist typischerweise die Maschine, die man eher als „Allrounder“ wahrnimmt: Sie eignet sich für längere Strecken, weil das Antriebs- und Fahrwerkskonzept auf mehr Reserven ausgelegt ist. Dadurch fühlt sich auch eine längere Tour oft weniger anstrengend an, weil das Motorrad nicht ständig am Limit betrieben werden muss.
Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen besonders stark, wenn der Fokus auf Stadt, kurze bis mittlere Strecken und entspanntes Cruisen liegt. Das Motorrad passt gut in den Alltag, weil es sich nicht wie ein „großes“ Projekt anfühlt. Wer häufig pendelt oder nur gelegentlich längere Strecken fährt, profitiert von dieser unkomplizierten Art.
Stärken und Schwächen im Alltag
Zontes 703 F – Stärke: mehr Reserven für längere Fahrten und zügigeres Tempo.
Zontes 703 F – Schwäche: im reinen Stadtbetrieb kann die Dynamik überdimensioniert wirken.
Royal Enfield HNTR 350 – Stärke: ideal für den Alltag, leicht zu handhaben, charakterstark.
Royal Enfield HNTR 350 – Schwäche: für sehr lange oder sehr schnelle Strecken weniger geeignet.
Ausstattung und Fahrgefühl: Modern vs. klassisch
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Philosophien. Die Zontes 703 F wirkt wie ein modernes Motorrad, das auf praktische Features und ein stimmiges Gesamtpaket setzt. Das kann sich in einer insgesamt „runderen“ Bedienlogik zeigen, besonders wenn man das Motorrad täglich nutzt.
Die Royal Enfield HNTR 350 setzt stärker auf den klassischen Charakter. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ ist – aber die Prioritäten liegen anders. Viele Fahrerinnen und Fahrer mögen genau das: weniger Technik-Show, mehr Motorradgefühl. Gerade wenn man Wert auf Stil und Identität legt, kann die HNTR 350 besonders überzeugen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Zontes 703 F ist die passendere Wahl, wenn häufig zügig gefahren wird, längere Strecken anstehen oder das Motorrad auch bei höheren Anforderungen souverän bleiben soll. Sie richtet sich damit an Menschen, die ein Motorrad suchen, das im Alltag nicht nur „funktioniert“, sondern auch Fahrspaß liefert – und zwar spürbar.
Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen ideal, wenn die Priorität auf Stadtkomfort, unkompliziertem Handling und dem besonderen Retro-Feeling liegt. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und dabei optisch wie emotional etwas hergibt, findet in der HNTR 350 einen starken Begleiter.
Typische Entscheidungsszenarien
Zontes 703 F passt besonders gut, wenn:
- häufig Landstraße oder längere Touren gefahren werden
- zügiges Beschleunigen und Reserven wichtig sind
- ein sportlicheres Fahrgefühl gewünscht ist
Royal Enfield HNTR 350 passt besonders gut, wenn:
- der Schwerpunkt auf Stadtverkehr und kurzen bis mittleren Strecken liegt
- ein entspanntes, charaktervolles Fahrgefühl im Vordergrund steht
- Design und Identität stärker zählen als maximale Performance
Fazit:
Die Zontes 703 F ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die mehr Dynamik, Reserven und ein sportlicheres Fahrgefühl suchen. Wer regelmäßig zügig unterwegs ist, längere Strecken plant oder das Motorrad auch bei höheren Anforderungen souverän erleben möchte, bekommt mit der Zontes ein stimmiges Gesamtpaket. Ihre Stärke liegt darin, dass sie im Alltag nicht nur bequem ist, sondern auch dann Spaß macht, wenn man das Tempo anzieht.
Die Royal Enfield HNTR 350 punktet vor allem dort, wo Alltag zählt: Stadt, kurze Wege, entspanntes Cruisen und ein Motorrad, das durch Stil und Charakter auffällt. Wer ein unkompliziertes Handling bevorzugt und das Fahrgefühl eher „klassisch“ als „sportlich maximal“ interpretiert, wird mit der HNTR 350 deutlich zufriedener sein.
Kurz gesagt: Zontes 703 F für mehr Performance und Tourenambition, Royal Enfield HNTR 350 für Charakter, Alltagstauglichkeit und entspanntes Motorradglück.