UVP 8.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 7.720 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
Voll ausgestattete Reise-Enduro mit Triple-Motor für nur 8.770 Euro !
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Es ist ein Motorrad. Punkt.
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Pro und Kontra

Pro:
  • üppige Serienausstattung
  • wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
  • eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
  • schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
  • viele sinnvolle Details
  • PREIS !!!
Kontra:
  • komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
  • Quickshifter ohne Blipper
  • Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
  • Bremse vorne braucht viel Handkraft
  • Service alle 5.000 km
Pro:
  • Einfach und geradeaus
  • Stilsicher
  • Komfortabel
  • Preis
Kontra:
  • Nur ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht236kg
Radstand1.565mm
Länge2.355mm
Radstand1.565mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.618mm
Gewicht202kg
Radstand1.400mm
Länge2.122mm
Radstand1.400mm
Sitzhöhe: 804 mm
Höhe1.165mm

Motor

Motor-BauartDrei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC
Hubraum699ccm
Hub61mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum648ccm
KühlungLuft-Öl
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment75 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite512km
Leistung47 PS bei 7.100 U/Min
Drehmoment52 NM bei 5.150 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite340km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminium-Druckguss-Rahmen
Federung vorneUpside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten150/70 R18
RahmenbauartStahlrohrrahmen mit geschraubtem Unterzug
Reifen vorne100/90-18 MC 56H
Reifen hinten130/70-18 MC 63H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Scheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse ( Ø 240 mm)

Fazit

Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.
 
Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!

 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.770 €
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß-Rot, Schwarz

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Zontes 703 F vs. Royal Enfield Interceptor 650 – Vergleich im Alltag

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Kategorie“ wirken, aber am Ende doch sehr unterschiedliche Prioritäten setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich zwischen der Zontes 703 F und der Royal Enfield Interceptor 650. Beide Maschinen sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant, die gern regelmäßig unterwegs sind – sei es auf der Feierabendrunde, auf der Landstraße oder auf längeren Touren. Doch während die Zontes eher auf moderne, alltagstaugliche Effizienz und ein rundes Gesamtpaket setzt, steht bei der Royal Enfield der charaktervolle Fahrspaß mit klassischem Stil im Vordergrund.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Fahrgefühl, bei Komfort und Ergonomie, bei der Art, wie die Maschinen beschleunigen und wie sie sich im Tempo stabil anfühlen. So wird klar, welche Stärken die Modelle ausspielen und wo die jeweiligen Schwächen liegen.

Grundcharakter: Modernes Gesamtpaket vs. klassischer Vibe

Die Zontes 703 F wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf „einfach losfahren“ ausgelegt ist. Das merkt man an der insgesamt stimmigen Auslegung: Motor und Fahrwerk greifen so zusammen, dass sich die Maschine im Alltag ruhig und kontrolliert anfühlt. Der Fokus liegt auf einem souveränen Auftritt, der auch dann funktioniert, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist.

Die Royal Enfield Interceptor 650 dagegen ist stärker vom klassischen Konzept geprägt. Sie bringt diesen typischen Zweizylinder-Charakter mit, der sich nicht nur über Zahlen erklären lässt, sondern über das Gefühl beim Gasgeben. Wer gern mit dem Motorrad „arbeitet“, also den Motorlauf bewusst spürt und die Fahrweise daran anpasst, wird hier schnell Freude haben.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Beim Vergleich der Antriebscharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Zontes 703 F zielt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das hilft besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken, weil das Motorrad nicht „überrascht“, sondern zuverlässig reagiert. Beim Beschleunigen wirkt die Zontes insgesamt harmonisch: Sie zieht spürbar an, ohne dass man ständig gegensteuern muss.

Die Royal Enfield Interceptor 650 setzt dagegen stärker auf den Motorcharakter. Das bedeutet: Das Motorrad macht nicht nur Tempo, sondern auch Stimmung. Die Kraftentfaltung fühlt sich oft „mechanischer“ an, was viele Fahrerinnen und Fahrer als Vorteil sehen – gerade dann, wenn man gern im mittleren Drehzahlbereich unterwegs ist. Wer allerdings ein möglichst gleichförmiges, unaufgeregtes Ansprechverhalten erwartet, könnte die Interceptor als etwas weniger „glatt“ empfinden als die Zontes.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Zontes 703 F: Stärke ist die gleichmäßige Fahrbarkeit und das gut kontrollierbare Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „romantisch“ wirkt als bei klassischen Konzepten.
  • Royal Enfield Interceptor 650: Stärke ist der unverwechselbare Motorlauf und das Gefühl, das zum entspannten Fahren einlädt. Schwäche kann sein, dass die Fahrweise etwas mehr Aufmerksamkeit verlangt, um das volle Potenzial im gewünschten Bereich zu treffen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Agilität und Alltagstauglichkeit

Im Handling zeigt die Zontes 703 F eine Tendenz zu „leichtem Vorwärtsdrücken“. Das Motorrad lässt sich im Alltag angenehm positionieren, wirkt dabei aber nicht nervös. Gerade auf wechselndem Untergrund – Stadtpflaster, Landstraßen mit Flickstellen oder Baustellen – bleibt das Fahrgefühl insgesamt ruhig. Das ist ein klarer Pluspunkt für Pendler und für alle, die nicht nur bei perfekten Bedingungen fahren.

Die Royal Enfield Interceptor 650 spielt dagegen mehr mit dem Stil: Sie fühlt sich oft so an, als würde sie bewusst geführt werden wollen. Das kann sehr spaßig sein, weil man die Maschine aktiv „mitnimmt“. In schnellen Richtungswechseln oder bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Zontes jedoch den souveräneren Eindruck hinterlassen, weil sie insgesamt moderner abgestimmt wirkt.

Bremsen und Verzögerung

Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls ein Unterschied in der Philosophie. Die Zontes 703 F wirkt darauf ausgelegt, dass Verzögerung berechenbar und dosierbar bleibt – besonders hilfreich, wenn man im Alltag häufig aus dem Stadtverkehr heraus bremsen muss. Die Royal Enfield Interceptor 650 kann ebenfalls überzeugen, aber der Eindruck ist stärker davon abhängig, wie man bremst und wie man die Maschine im Setup „mitnimmt“. Wer vorausschauend fährt und die Dosierung findet, bekommt ein stimmiges Ergebnis.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?

Ein Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf Ergonomie. Die Zontes 703 F bietet tendenziell eine Sitzposition, die sich für längere Fahrten angenehm anfühlt. Das Motorrad wirkt so abgestimmt, dass man nicht ständig „in der Haltung kämpft“. Gerade wenn man regelmäßig unterwegs ist und nicht nur kurze Strecken fährt, ist das ein echter Vorteil.

Die Royal Enfield Interceptor 650 hat ebenfalls eine alltagstaugliche Sitzgeometrie, aber der Charakter ist anders: Die Maschine lädt stärker zu einer entspannten, klassischen Fahrhaltung ein. Wer gern mit geradem Rücken und ruhigem Tempo unterwegs ist, fühlt sich schnell wohl. Wer dagegen sehr dynamisch fährt oder lange Strecken in einer eher sportlichen Haltung plant, könnte die Zontes als komfortabler empfinden.

Für unterschiedliche Körpergrößen

Beide Motorräder können für viele Fahrerinnen und Fahrer passen, aber die Unterschiede in der Sitzposition und im „gefühlten“ Schwerpunkt machen sich bemerkbar. Die Zontes wirkt dabei oft universeller, weil sie im Alltag weniger „Spezialgefühl“ erzeugt. Die Interceptor ist dagegen stärker ein Motorrad, das man bewusst mögen muss – nicht nur wegen des Aussehens, sondern auch wegen der Art, wie man darauf sitzt und fährt.

Komfort im Alltag: Wind, Vibrationen und Alltagstempo

Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Es geht auch darum, wie das Motorrad bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten wirkt. Die Zontes 703 F zeigt sich im Alltag tendenziell als ruhiger Begleiter. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, weil man weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Auch bei wechselnden Geschwindigkeiten bleibt das Fahrgefühl stimmig.

Die Royal Enfield Interceptor 650 bringt dagegen mehr „Feedback“ über den Motorlauf. Das ist für viele genau der Grund, warum sie dieses Motorrad wählen. Wer aber vor allem Komfort im Sinne von möglichst wenig spürbaren Vibrationen sucht, könnte die Zontes als entspannter wahrnehmen.

Design und Stil: Optik ist nicht nur Deko

Beim Design unterscheiden sich die Modelle deutlich. Die Zontes 703 F wirkt modern und aufgeräumt, mit einem Look, der sich gut in die Gegenwart einfügt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht nur am Wochenende, sondern auch im Alltag „funktioniert“ – optisch wie technisch.

Die Royal Enfield Interceptor 650 steht dagegen für klassischen Retro-Charme. Das Motorrad ist ein Statement, das man nicht verstecken muss. Wer Wert auf Stil legt und gern ein Motorrad fährt, das sofort erkennbar ist, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.

Stärken und Schwächen beim Gesamtpaket

  • Zontes 703 F: Stärke ist das stimmige Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Komfort und moderner Abstimmung. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „ikonisch“ wirkt als bei Retro-Modellen.
  • Royal Enfield Interceptor 650: Stärke ist der klassische Look und der Motorcharakter, der Fahrten besonders macht. Schwäche kann sein, dass die moderne Alltagsruhe nicht ganz so konsequent wirkt wie bei der Zontes.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung wird leichter, wenn man den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet. Die Zontes 703 F ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert: Pendeln, Landstraße, spontane Touren – ohne dass man ständig an der Fahrweise „nachjustieren“ muss. Wer gern ein gleichmäßiges Ansprechverhalten und ein ruhiges Gesamtgefühl möchte, bekommt hier ein starkes Argument.

Die Royal Enfield Interceptor 650 passt dagegen ideal zu Fahrerinnen und Fahrern, die den Motorlauf bewusst erleben wollen. Wer gern im mittleren Drehzahlbereich fährt, den klassischen Stil mag und Fahrten nicht nur als Transport sieht, sondern als Erlebnis, wird die Interceptor schnell als „richtig“ empfinden.

Fazit:

Die Zontes 703 F ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes, alltagstaugliches Motorrad suchen, das sich auf unterschiedlichen Strecken souverän anfühlt. Besonders wenn Komfort, berechenbares Ansprechverhalten und ein ruhiges Handling im Vordergrund stehen, spielt die Zontes ihre Stärken aus. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt – ohne große Einarbeitungszeit.

Die Royal Enfield Interceptor 650 ist dagegen die richtige Entscheidung für Fahrerinnen und Fahrer, die den klassischen Charakter lieben: der Motorlauf, der Retro-Vibe und das Gefühl, das Motorrad aktiv zu spüren. Wer gern entspannt unterwegs ist und Fahrten bewusst genießt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild. Wer hingegen maximale Alltagsruhe und ein möglichst „glattes“ Fahrgefühl erwartet, wird die Zontes voraussichtlich bevorzugen.

Unterm Strich: Zontes 703 F für die pragmatische Alltagswahl, Royal Enfield Interceptor 650 für den Stil- und Charakter-Fokus.

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